Hallo,
zur Nr. 6 fällt mir noch Pycnoporellus fulgens, der Orangefarbene Weichporling ein.
Der ist in Verbreitung und nicht nur wie früher auf Nadelholz jetzt auch auf Laubholz nachgewiesen.
LG Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Laetacara!
Erst einmal auch von mir ein Willkommen im Forum!
Die Fotos von Badhamia utricularis sind dazu ja ein toller Einstand!
Deine drei letzten Fotos gehören mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu Badhamia utricularis.
Die gelben Gebilde sind noch nicht ausgereifte Fruchtkörper.
Schleimpilze reagieren schnell mal beleidigt, wenn die äußeren Bedingungen zur Fruktifikation nicht stimmen und dann bilden sie fehlgestaltete Fruchtkörper aus.
Oft sind dann auch die mikroskopischen Merkmale nicht mehr typisch, d.h. die Sporen sind z.B. deformiert oder nicht einheitlich groß.
Aber manchmal sucht sich der Schleim einfach den falschen Platz zum Fruchtkörperbilden aus. Da fehlen dann z.B. bei B. utricularis die typischen Stiele. Wie auf Deinem zu sehen.
Allerdings muß man bei solch untypisch ausgebildeten Fruchtkörpern immer genauer, d.h. vor allem mikroskopisch untersuchen um die genaue Art festzustelllen.
LG Ulla -
Hallo Felli,
danke fürs nochmal mikroskopieren.
Die Capillitiumreste sind ein Netz hyaliner Fäden. Das ist in Ordnung. Leider hast Du dort auch keinen Kalkknoten erwischt. Aber Dein Bärtierchen ist einer, das ist eine kalkreiche Verdickung an den Capillitiumverzweigungen.
Physarum läßt sich immer etwas schwierig zu mikroskopieren, denn man muß möglichst reife Fruchtkörper haben und dann die Sporen auspusten, damit das Capillitium übrig bleibt und man es im Mikro gut sehen kann.
LG Ulla -
Hallo, Deine Bilder sind nicht zu sehen!
LG Ulla -
Hallo, ohne Mikro ist da nichts drin mit Bestimmung.
LG Ulla -
Hallo Adi,
kann das sein, daß Dein 1. Foto die Unterseite (Porenschicht) zeigt und das 2. Foto die Orange Oberseite?
Dann könnte ich mir vorstellen, daß das Tyromyces kmetii ist, der Orangegelbe Saftporling. Aber ohne genauer Untersuchung nur eine Vermutung.
LG Ulla -
Hallo Felli,
Deinen Fund würde ich für Physarum contextum halten.
Dafür würde sprechen: das Vorkommen auf Laubstreu;
die dicht gedrängten Fruchtlörper mit relativ dicker gelber Peridie,
die Sporen in der Größe zw. 10-15um die auf einer Seite heller sind.
Auf Deinen Fotos sieht man auch, daß im Innern weiße Kalkknoten zu sehen sind.
Leider hast Du bei den Mikroaufnahemn kein Capillitium mit den Kalkknoten erwischt. Da kannst Du vielleicht nochmal nachschauen. Einfach aus den Fruchtkörpern etwas entnehmen, mit viel Wasser die Sporen ausschwemmen, dann könnte das Capillitium besser zu sehen sein. Das sind dann fädige Strukturen mit verdickten kalkhaltigen Knoten an den Verzweigungstellen.
Das ist ein schöner Fund, denn die Art ist nicht sehr häufig.
LG Ulla -
Hallo Charlotte,
ja, Geastrum fimbriatum könnte man als ahygrometrisch bezeichnen. Die Exoperidien-Arme klappen sich dagegen meist nach unten und heben dadurch die Endoperidie nach oben, Das nützt dann der Sporenverbreitung. Geastrum fimbriatum ist eine Wald-Art. Da ist das am nützlichsten.
Die hygrometrischen Geastrum-Arten (z.B. Geastrum floriforme, G. corollinum und auch der Wetterstern Astraeus hygrometricus, der aber nicht zu Geastrum gehört) sind alle Arten der trockenen Standorte, d.h. Steppenpilze oder Arten der Trockenrasen.
Durch das Einrollen der Exoperidien-Arme nach oben können die Fruchtkörper leichter durch den Wind bewegt und dadurch auch die Sporen dann weiter verbreitet werden (Steppenroller).
LG Ulla -
Hallo Charlotte,
das dürfte sich um einen alten Gewimperten Erdstern - Geastrum fimbriatum - handeln.
LG Ulla -
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Hallo zusammen,
danke für Eure Glückwünsche,
Engelchen, Dir auch danke für die tolle Urkunde.==Pilz24
Erst mal an alle ein gesundes neues Jahr und viele schöne Funde 2018!
24. Platz ist ja toll. Hatte bei manchen so meine Probleme. Hab vielleicht auch zu kompliziert gedacht und gemeint so was einfaches wie der Sparrige Schüppling wäre es doch nicht.
Den Gezonten Ohrlappenpilz hatte ich bei meiner ersten Fassung sogar richtig, hab ihn dann gegen die Borstentramete ausgetauscht (heul
).
Das man bei dem Kaktus noch die Art wissen wollte, habe ich nicht geahnt. Bei mir im Keller schlummern nämlich einige Kaktanten-Bücher meines Vaters. da hätte ich bloß nachschauen müssen.
Für die Phäle bin ich auch irgendwie zu blöd. Bis auf einen habe ich nichts geschnallt. :shy:
Freue mich aber das ich wenigstens die 2 1/2 aufgelösten Brätzel einigermaßen richtig hatte (wenn auch mit Joker).
Ich bin gespannt was sonst jetzt noch so rauskommt.
LG Ulla -
Hallo Bernd,
sehr schöne Bilder.
Schade daß Du für die Korallen keine Namen hast. Aber es ist eben eine sehr schwere Gattung.
Ein kleine Korrektur habe ich allerdings. Deine Nestwurz ist keine, es ist keine Orchidee sondern eine Orobanche, eine Sommerwurz-Art. Diese wächst parasitisch auf verschiedenen Pflanzen. Die Nestwurz ist eine Waldbewohnerin.
LG und eine wunderschönen Jahresausklang
Ulla -
Hallo Maria,
wie Stefan schon erklärte, ist Dein Fund kein Blutmilchpilz, aber ein anderer Schleimpilz. Er ist auch schon reif, gehört in die Gattung Trichia. Leider ist nicht zu sehen ob die Fruchtkörper gestielt sind. Falls keine Stiele da sind, dann könnte es Trichia scabra oder Trichia persimilis sein. Läßt sich aber nur mikroskopisch genauer bestimmen.
Falls Du es also genauer wissen willst und nochmal zum Fundort kommst, könntest Du ja etwas Material holen und mir schicken. Melde Dich dann.
LG Ulla -
Hallo Joe,
ich kann Abeja nur beipflichten mit dem Pilzbefall.
Bei der Schleimpilzart ist es etwas schwieriger. Auf jeden Fall etwas aus den Trichiales. Leider durch Deine nicht ganz scharfen Bilder nicht eindeutig. Man sieht nicht deutlich ob die Fruchtkörper gestielt sind. Dann könnte es auch eine Hemitrichia sein. Bei den Trichia-Arten kommen auch ein paar Arten in Frage. Das müßte man mikroskopisch abklären. Wäre relativ einfach. Falls Du Möglichkeiten hast zu mikroskopieren und davon Fotos zu machen?
LG Ulla -
Zu Nr. 3b habe ich jetzt was (immer noch das von gestern), wo ich aber nur ... sagen wir mal 70-Prozent sicher bin ... der Bildvergleich ist schwierig, die "Weihnachtsassoziation" habe ich da nicht, eine "andere" Verknüpfung gibt es aber ... kann sein, dass da doch zwei die gleiche Idee haben (oder noch mehr Rätsler)
Hat eigentlich jemand schon Joker zu 3B oder 10B eingelöst ... und helfen die?
Bei 10B sind alle meine Ansätze "Banane".
Hallo abeja,
ja der joker zu 3B hat mir vielleicht etwas geholfen, könnte doch in Richtung "Weihnachtsassoziation" gehen.
Aber ich muß sicher für die anderen B-Rätsel noch einen Joker ziehen, da habe ich noch keinen Plan.
LG Ulla -
Hallo,
mein Schleimlings-Gnolm hat mich gerade erinnert
, da wäre doch noch was:
ach ja, als absoluter Adventsrätsel-Neuling spende ich natürlich auch 10 Chipse in Töpfchen.
LG Ulla -
Hallo Gerd,
das Geheimnis um den Bäumchenkletterer ist gelöst.
Den Beleg habe ich heute bekommen und gleich untersucht.
Es gibt ja auch noch was anderes als das Adventsrätsel :nana:Der Schleim hat sich doch als Brefeldia maxima entpuppt. In dieser Wuchsform hatte ich den noch nicht, meist wuchs er auf Stümpfen oder dort drumrum.
Brefeldia ist mikroskopisch gut durch die netzigen blasenartigen Erweiterungen im Capillitium zu erkennen. Auch die Sporen sind typisch, einseitig etwas heller, warzig und um 10um
Die Art ist nicht so häufig, wächst vorwiegend in der kälteren Jahreszeit und kann sehr große Fruchtkörper ausbilden wie ja auf den Fotos am Anfang gut zu sehen ist.Capillitium mit dem blasenartigen Erweiterungen und typische Sporen
LG Ulla
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Hallo Anna,
hab zwar noch keine richtige Vorstellung was auf mich zukommt :shy:
(hab keine Lösungs-Gnolme in der Hinterhand!), aber ich würde gern doch noch am APR teilnehmen bzw. es versuchen.
LG Ulla -
Hallo Sebastian,
sieht aus wie Peziza proteana f. sparassoides. Schau da mal!
LG Ulla -
Hallo Gerd,
da hat Dein Revierförster ja einen tollen Fund gemacht. Das ist auf jeden Fall ein Schleimpilz.
Da kommen jetzt allerdings ein paar Arten oder Gattungen in Frage.
Ich würde das für ein Symphytocarpus oder eventuell auch eine Amaurochaete halten. Die können so große Fruchtkörper ausbilden.
Man sieht schön die "Hautfetzen" die der Hypothallus (die hautartige Unterlage mit dem der Schleimi auf dem Substrat aufsitzt) des Schleimpilzes ist. Die herunterhängenden Strähnen sind das Capillitium (Fadengeflecht) an dem die Sporen haften.
Brefeldia maxima könnte es auch sein, aber die wächst meist auf Stubben oder stehenden Stämmen.
Da Du ja leider kein Belegmaterial hast, wird es nur bei Vermutungen bleiben, denn ohne weitere Untersuchung ist keine genaue Gattungs- oder Artbestimmung möglich.
Schade, wäre sehr interessant gewesen.
Vielleicht könnte der Revierförster da nochmal hingehen und Dir was mitbringen? Das könntest Du mir dann schicken zur Untersuchung.
LG Ulla -
Hallo Björn, könnte Pilz Nr. 30 nicht in Richtung Kakaobrauner Stachelschirmling (Echinoderma calcicola) gehen?Hallo lvollen!
Die Echinoderma calcicola würde ich ausschließem, die hat einen stark geschuppten Stiel, auch ist der Hut viel stärker schuppig.
Möglicherweise ist es "nur" L. aspera.Hallo Björn, bei Deinem Schleim Nr. 20 sind möglicherweise 2 Arten abgebildet. die ersten beiden Fotos könnten wirklich Trichia decipiens sein (leider noch unreif). Das letzte Foto zeigt allerdings Hemitrichia calyculata (puscheliges Capillitium, Farbe anders als Trichia decipiens).
Das Craterium leucocephalum stimmt so.
LG Ulla -
Halllo Peter,
Deinen 2. Fund würde ich spontan erst mal makroskopisch als Gurkenschnitzling Macrocystidia cucumis ansprechen. Hast Du mal dran gerochen? Müßte nach Gurke (bischen muffig) riechen.
Zur Nr.1 habe ich allerdings keine Idee. Helmling?
LG Ulla -
Hallo Heidi, ich würde die Tulostoma auch für T. brumale halten.
Der Erdstern ist sicher nicht G. minimum. da ist die Oberfläche der Kugel meist wie besandet nicht so glatt und die Fruchtkörper sind auch viel kleiner. Wenn die Endoperidie (Kugel) 2-3cm groß ist, ist es einer der größeren Arten. Da man nicht sieht ob die Kugel gestielt ist, ist das allerdings etwas schwierig. Bei frischen Fruchtkörpern kann der Stiel sich allerdings auch erst nach dem Trocknen ausbilden. Falls Du die Fruchtkörper mitgenommen hast kannnst du das ja noch mal beobachten. Falls sich doch ein kurzer Stiel ausbilden sollte, könnte das dann eventuell Geastrum coronatum sein. Auch Geastrum smardae kommt noch in Frage. Aber da müßte man die Fruchtkörper genauer untersuchen.
LG Ulla -
Hallo Frank,
Leider sind Deine Angaben etwas dürftig.
Woran wuchs denn das Büschel - an Holz?
Wonach roch es denn, wenn Du schreibst starker Geruch?
So rein optisch könnte man denken daß es junge Samtfuß-Rüblinge sind.
Aber das ist nur Spekulation.
Es wäre ja eine Option gewesen die Pilzchen noch etwas wachsen zu lassen.
LG Ulla
