Hallo Stephan,
ich würde bei Deinem 2. Fund auch wie Pablo zu unreifer Stemonitopsis tendieren
St.typhina ist möglich, aber ohne reife Fruchtkörper und Untersuchung ist das nur Vermutung.
LG Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Mausmann, Hallo Jan-Arne,
ich weiß zwar auch nicht genau was die Wissenschaft zur Bewegung der Plasmodien sagt aber ich würde es als "Transportieren" bezeichnen. Ich habe schon öfters Plasmodien in der feuchten Kammer beobachtet wo man die Bewegung von Teilchenströmen in den Plasmodiensträngen sehen kann (auch ohne Zeitraffer!). Die dienen meine Meinung zur Fortbewegung des Plasmodiums auf der Suche nach geeignetem Fruktifikationsort. Wenn es den gefunden hat, ballt sich das Plasmodium zusammen, konglomeriert und bildet (vielleicht auch durch Wellenbewegungen) Fruchtkörper aus.
LG Ulla -
Hallo,
werfe noch den Fahlen Röhrling in die Runde!
LG Ulla -
Hallo Tuppie,
leider schon etwas spät, war gestern Nacht auf Arbeit und nicht im Forum. :shy:
Aber trotzdem wenn auch nachträglich alles Gute zu Deinem Jahrestag.
Bleib gesund und weiter so aktiv. Deine Beiträge sind immer sehr erfrischend.

Hoffentlich hält das Jahr noch ein paar pilzliche Überraschungen bereit und wir müssen nicht nur von Porlingen leben, auch wenn man die so interessant gestalten kann.
Liebe Grüße
Ulla -
Hallo Norbert,
danke für deine PN.
Hatte gestern leider keine Zeit mich mit Deiner Stemonitis zu beschäftigen (war schon zu spät),
Ja, ich muß Jan-Arne recht geben. Stemonitis ist eine schwierige Gattung.
Du hast zwar schöne Mikrofotos gemacht, aber man braucht leider etwas mehr Informationen. Die Sporen würde schon noch zu St. axifera passen, aber man müßte vom Capillitium noch ein Foto vom gesamten Fruchtkörper machen. Wichtig ist das Oberflächennetz (hat nur Stemonitis vollständig), sehe ich bei Deinem Foto nicht gut. Auch muß man die Maschenweiten sowohl des Oberflächennetzes als auch des Capillitiums, ausgehend von der Columella (dem Stiel) messen. Die Stacheln am Capillitium sind nicht immer artrelevant.
Wichtig ist es bei der Fotografie des Gesamtfruchtkörpers, daß man die Sporen richtig auspustet damit die Struktur besser erkennbar ist.
Das geht nur bei richtig reifen und trockenen Fruchtkörpern.
Hast Du noch den Beleg? Dann könnte ich ihn mir mal selbst ansehen. Melde Dich gegebenfalls.
LG Ulla -
Hallo Karl,
danke, daß Du schneller warst als ich. Konnte gestern nicht mehr antworten,
war im Dienst.
LG Ulla -
Hallo Andreas,
ja das Buch hätte ich griffbereit. Brauchst Du daraus einige Seiten oder willst Du das Buch komplett mal ausleihen?
Bin allerdings ab Freitag im Urlaub. Melde dich deshalb möglichst heute oder morgen. Kann es dann noch schicken.
LG Ulla -
Hallo Björn,
zu Deiner Frage wie man noch nicht ganz reife Schleimis aufbewahrt:
das ist so eine Sache. Bestimmen lassen sich Myxomyceten nur im reifen Zustand. Wenn sie noch nicht ganz reif sind ist es immer Glücksache ob sie es dann noch tun. Man sollte die unreifen Exemplare noch etwas in einer geschlossenen Schachtel (dadurch etwas gespannte Atmosphäre) aufbewahren. Wenn sie dann nicht mehr schleimig oder glasig aussehen, sollte man die Schachtel öffnen und sie wie kleine Tomatenpflänzchen an die trockenere Luft gewöhnen. Dann sollten sie hoffentlich richtig ausreifen. Den Beleg danach trocknen und möglichst in luftdurchlässige Schachteln einkleben (z.B. Streichholzschachtel). Das Exsikkat hält dann jahrelang und ist noch lange nachbestimmbar. Bitte keine Plastikschachteln, da schimmelts meist.
LG Ulla -
Alles anzeigen
Der Begriff "brotlos" kommt mir bei den Schleimern auch so gar nicht in den Sinn.
Die sind viel zu schön, zu spannend und haben außerdem richtig was auf dem Kasten.Tolles Bild!
Die Art ist mir neu.
Wachsen die nur auf den Dornen/Stacheln oder ist das Zufall ?
Hallo Mausmann,
Diachea leucopodia wächst vorwiegend auf krautigen (lebenden) Teilen (Stacheln sind da eher Zufall), auch auf Laub. Es ist eine Sommerart, die bei günstiger Witterung auch häufig ist.Hallo Joe,
für den allerersten Anfang (wirklich nur für Anfänger) sich mit Schleimis zu beschäftigen, ist das kleine Büchlein von Marion Geib geeignet: "Myxomyceten, Kleiner Führer für Exkursionen". Dort sind die meisten häufigen (aber auch einige seltene) Arten im Bild gezeigt und beschrieben.
LG Ulla -
Hallo Joe,
dem, daß Schleimpilze als "brotlose" Kunst zu bezeichnen sind muß ich eindeutig widersprechen.
Wer sich einmal intensiv damit auseinandergesetzt hat, kommt von der Faszination im Miniformat nicht mehr los.
Und es gibt inzwischen gute Literatur zur Bestimmung.
Mir ging es so schon 1988, noch zu DDR-Zeiten. Da fehlte aber die Literatur. Deshalb besorgte ich mir nach der Wende alles wichtige zu dem Thema.
Man muß also nur wollen.
Ich würde mich freuen wenn es mehr Leute gibt, die dieser Organismengruppe mehr Aufmerksamkeit schenken würden. Sie hat es vedient!
LG Ulla -
Hallo,
Nobi hat mir die Idee aus dem Mund genommen. Malteserschwamm, kein Pilz.
Den hatten wir in der Mongolei 1988 gefunden.
LG Ulla -
Hallo,
leider würde ich Badhamia panicea ausschließen. Diese Art ist immer ungestielt.
Deine Fruchtkörper sind eben noch unreif und man kann nicht erkennen ob es überhaupt eine Badhamia ist.
Ohne genauere Untersuchung ist eben alles Spekulation. Ob Dir das auf die Dauer weiterhilft?
Man sollte immer nur reife Fruchtkörper einsammeln, auch wenn unreife zum Fotografieren vielleicht schöner sind.
Die getrockneten Belege kann man dann jederzeit nachbestimmen lassen.
Mein Angebot dazu steht noch immer.
LG Ulla -
Hallo,
ja es sieht ja wirklich wie ein unreifer Schleimpilz aus, aber es könnte ja auch was anderes sein, keine Ahnung.
Aber erstmal: Schleimpilze sind nicht giftig.
Ich würde das Gebilde immer wieder wegwischen. Falls es ein Schleimpilz ist, ist das Plasmodium auch irgendwann am Ende und gibt auf.
Natürlich wäre es spannend zu wissen was hinter Deiner Holzverkleidung so passiert?!
Das liegt nun an Dir dem auf den Grund zu gehen.
Falls Du aber wirklich wissen willst ob sich die schleimige Masse zu einem reifen Schleimpilz entwickelt, mußt Du nur warten und ihn möglichst nicht stören.
Dann reift er aus und ist möglicherweise auch bestimmbar.
LG Ulla -
Lieber Jan-Arne,
werd wohl die letzte sein die Dir heute gratuliert, aber es ging berufsmäßig nicht eher.
Trotzdem sollen Dich meine Glückwünsche noch erreichen und sind nicht minder herzlich wie die meiner Vorredner.
Bleib gesund und weiter so eifrig vor allem bei unseren Freunden den Schleimis.
Ich bin froh, daß ich Dir da manchmal helfend unter die Arme greifen kann, mache ich wirklich gern.
Es gibt ja leider nur wenige Myxo-Liebhaber. Die sollte man pflegen!!
Schade, daß wir uns noch nicht kennen gelernt haben, aber ich bin überzeugt eines Tages klappts doch mal.
Lamproderma ovoideum - ein nivicoler Myxo
Einen schleimigen Gruß
von Ulla -
Hallo,
Leocarpus fragilis ist das auf jeden Fall nicht.
Physarum virescens schließe ich ebenfalls aus.
Es könnte eine Badhamia-Art werden, aber da sie nicht reif ist, ist alles nur Spekulation.
Nur reife Fruchtkörper lassen sich eben sicher bestimmen und dann auch meist nur mikroskopisch.
LG Ulla -
Lieber Stefan,
auch von uns alles Gute zum Geburtstag. Bleib weiter so eifrig bei Deinen Lieblingen.
Hoffentlich bist Du nicht ganz zu den "Phytos" abgewandert.
Auf ein Wiedersehen in Arendsee zur Boletus-Tagung!
Liebe Grüße
Ulla und GunnarDiscina parma aus dem Karstgebiet im Südharz
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Hallo Kuschel,
habe ich es doch fast verpaßt, aber trotzdem nachträglich alles Gute zu Deinem Ehrentag!
Ein kleiner virtueller Strauß auch von mir!Liebe Grüße Ulla
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Hallo Marco,
rein makroskopisch würde ich Rutstroemia bulgarioides bestätigen. Dein Fundzapfen ist ja mit reichlich Fruchtkörpern besetzt.
Ich kenne keine Art die ähnlich aussieht.
Die Sporenausbildung ist natürlich wie bei den meisten Ascomyceten reifeabhängig.
Leider habe ich die Art noch nie mikroskopiert, da es makroskopisch nichts ähnliches gibt und dadurch die Art immer so angesprochen habe.
LG Ulla -
Hallo,
Dein Tip auf Physarum würde ich auch so abgeben. Möglicherweise Physarum leucophaeum.
Schöne Aufnahmen wie immer!
LG Ulla -
Hallo Stefan,
also bei Schleimis kann man sich bei unreifen Fruchtkörpern nie ganz 100%ig sicher sein. Entgültig entscheidend ist immer eine mikroskopische Untersuchung.
Aber aus der Erfahrung heraus kann man auch bei unreifen Aussammlungen schon manchmal auch auf die Art schließen. So sieht T. decipiens immer so lachsfarbig aus. Leider sieht man die Stiele nicht, die da schon ausgebildet sind. Als andere mögliche Art die so lachsfarbige Fruchtförper im unreifem Zustand ausbildet kommt noch Tubifera ferruginosa in Frage. Der erscheint normalerweise später im Jahr und wächst immer viel gedrängter.
LG Ulla -
Hallo Maria,
ich würde der Vermutung von Beli eher recht geben: Trichia decipiens, leider noch unreif.
Trichia varia sieht auch unreif nie so rötlich aus sondern ist erst weiß und geht dann gleich ins gelbliche über.
LG Ulla -
Hallo Andreas,
also da bin ich mir ganz sicher: Helvella spadicea - Weißstielige Lorchel.
Kommt bei uns in Bergbaufolgelandschaften bei Betula, Salix, Populus vor.
Helvella fusca ist keine Glattstiellorchel (hat gerippten Stiel wie Grubenlorchel - Helvella lacunosa). Wächst allerdings in ähnlichen Biotopen.
LG Ulla -
Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Glückwünsche!==11
gestern hatte ich zwar keine Zeit um das Morcheljahr gebührend zu eröffnen, aber heute sind wir durch unsere potentiellen Gründe gestreift und haben reichlich eingesammelt.
Mal sehen wie es weitergeht.
LG Ulla -
Hallo Armin,
ja ich würde die schon als Frühlings.Weichritterling abnicken.
LG Ulla -
Hallo Marco,
das einzige was ich dazu sagen kann, daß Deine roten Kügelchen kein Myxomycet sind.
Aber sicher werden sich die anderen viel kompetenteren coprophilen Pilzfreunde wie z.B. Nobi bald melden.
LG Ulla
