Hallo Uwe,
leider sieht man nicht ob die Endoperidie gestielt ist oder nicht, manchmal bildet sich der Stiel erst nach dem Trocknen aus. Das Peristom, d.h. die Mündung ist ja fimbriat-gewimpert, nicht gerieft und hat auch keinen Hof.
Deshalb könnte ich mir vorstellen, daß das Geastrum coronatum ist. Für G. rufescens fehlt mit etwas die rötliche Farbe der Exoperidie.
Lg Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Verena,
schöner und seltener Fund.
Wir hatten die Art vor 3 Jahren bei Stolberg/Harz.
Leider wurde das Biotop durch Baumfällung/Auslichtung verändert und es war dieses Jahr dadurch zu trocken, daß unsere Nachsuche auch dieses Jahr erfolglos blieb.
LG Ulla -
Hallo Thomas,
mir ist dieser Pilz auch vor kurzem über den Weg gelaufen, bzw. hat daran gestanden. Ich war erst auf Echinoderma aspera, aber der stark schuppige Stiel paßte da nicht. Auch die durchweg braune Huthaut unter den Stacheln brachte mich dann dank E. Ludwigs Kompendium auf die Art E. calcicola.
Mikroskopisch stimmte dann auch alles (s.Ludwig).
Ein sehr schöner Pilz. Habitat war bei uns auch Buchenwald.
LG Ulla -
Hallo,
Kremplinge sind das definitiv nicht, sondern Ritterlinge.
Es wäre schön wenn Du was zum Habitat sagen könntest. Sieht so aus als wären da Kiefern?
Da kommen mehrere Arten in Frage. Ohne genauere Untersuchung aber keine Chance.
LG Ulla -
Hallo,
das ist ein Ziegelroter Schwefelkopf, Hypholoma lateritium.
Er ist ungenießbar.
LG Ulla -
Hallo Lichtbildner,
dieses mal liegst Du richtig mit Cribraria rufa.
LG Ulla -
Hallo Frank,
ich halte Deine Pilze nicht für eine Inocybe sondern würde sie eher als Cortinarius - Schleierling bezeichnen.
Leider sind Deine Fruchtkörper nicht gut erhalten.
Zur Bestimmung solcher Pilze braucht man möglichst eine Kollektion von jungen bis alten Fruchtkörpern. Deine sind leider zu alt.
Die starken Gerüche kommen bei Cortinarien oft vor, da kann man seine Wohnung schnell verpesten.

LG Ulla -
Hallo,
Dein Fund ist mal wieder ein Myxomycet.
Vermutlich aus der Gattung Didymium. Es kommt z.B. in Frage: Didymium serpula.
Der wächst so flächig und labyrinthisch auf Blättern.
Aber wie immer nichts endgültiges ohne weitere mikroskopische Untersuchung.
LG Ulla -
PS Bei welchem Maler lässt Du arbeiten
Hallo Karl,
mein Haus- und Hof-Fotograf ist natürlich Gunnar.
LG Ulla -
Hallo Forianer,
heute auf unserer Pilztour in den Südharz gelang mir nach 'zig Jahren mal wieder der Fund des Grünblättrigen Zwergschirmlings - Melanophyllum eyrei.
Den möchte ich Euch nicht vorenthalten so wunderschön wie er ist.
Einige kennen sicher den Blutblättrigen Zwergschirmling Melanophyllum haematospermum, auch ein schöner Pilz aber viel häufiger als der Grünblätrige.LG Ulla
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Hallo Rainer,
ich würde das auch für Fuligo septica var. candida halten. Sieht zwar etwas gestört aus aber der Kalk im Innern des Fruchtkörper ist auch weiß.
Das könnte das hinkommen.
LG Ulla -
Hallo,
Gratulation, da hast Du den Stäubenden Zwitterling Asterophora lycoperdoides gefunden.
Der wächst immer auf alten Täublingen. Im Alter zersetzt sich der Hut des Zwitterlings und bildet dort die stäubenden Chlamydosporen aus.
Daher der Name.
Schöner Fund!
LG Ulla -
Hallo Maria,
ja leider muß ich mich auch noch einmischen und meine Zweifel an Tubifera ferruginosa anmelden.
Diese Art hat im reifem Stadium eine andere Braunfärbung. Sonst ist sie natürlich recht ähnlich.
Ich halte die Fruchtkörper eher für Lindbladia tubulina (dafür gibt es leider keinen deutschen Namen).
Diese Art wächst vorwiegend auf Nadelholz. Sie ist nicht so häufig wie Tubifera f.
Deshalb wäre das ein schöner Fund. -
Hallo Öhrling,
Deine Entoloma erinnert mich an Phaeocollybia (ev. festiva). Beim Erstfund von uns bin ich auch erst in Richtung Entoloma gegangen. Dieser speckige Hut hat mich damals schon irritiert. Habe ich bei Entoloma noch nie so gesehen.
Schau doch mal danach.
LG Ulla -
Hallo,
auf mehreren Fotos sehe ich den Königs-Fliegenpilz, Amanita regalis, typisch fürs Gebirge, im Harz häufig (man sieht ihn in allen Entwicklungstadien).
LG Ulla -
Hallo Feldbooz,
Dein gelber Schleimpilz ist keine Lohblüte (Fuligo). Die Farbe ist zwar ähnlich, aber die Lohblüte bildet nie so einzelne Fruchtkörper aus, sondern ist viel kompakter.
Dein Fund dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit Physarum virescens sein. Leider sind die Fruchtkörper noch unreif. Das Vorkommen im Laubwald ist auch etwas ungewöhnlich, aber die Art besiedelt Moos, kleine Ästchen und krautige Stängel. Bei Reife werden die Fruchtkörper etwas unscheibarer, schwärzlich mit gelblicher Peridie (Außenhaut).
Genaue Bestimmung ist leider nur nach mikroskopischer Untersuchung an reifen Fruchtkörpern möglich.
LG Ulla -
Hallo Heidi, kannst Du so abhaken.
Ist der Löwengelbe Dachpilz. ich finde ihn auch immer wunderschön.
LG Ulla -
Hallo Pablo,
habe Deinen Beleg gestern bekommen und habe ihn mir gerade angesehen.
Ich würde Deinen Fund als Stemonaria irregularis bezeichnen. Stemonaria hat kein Oberflächennetz des Capillitiums, die Netzmaschen sind teilweise etwas häutig erweitert, Farbe ist dunkelbraun. Sporengröße von 7,5-10 stimmt. Sporenskulptur erscheint etwas netzig, es sind aber dichte Warzen, die teilweise netzig zusammenstehen..
Da stimmt alles für die Art. Das ist ein außergewöhnlicher Fund auf dem Pfifferling. Sonst wächst die Art auf Holz. Aber nichts ist bei Schleimis unmöglich. Die Art ist auch nicht sehr häufig. In Pilze Deutschlands findet sich außer meinen drei Funden nur ein Fund aus Berlin. Aber da stimmt die Datenlage nicht. Leider werden Myxos bisher noch stiefmütterlich behandelt und kaum eingegeben.
LG Ulla -
Hallo Leila, sehe ich auch so wie Jan-Arne.
Ein Schleimpilz aus der Gattung der Lohblüten - Fuligo.
LG Ulla -
Hallo Pablo,
da hast Du ja wirklich einen tollen Fund gemacht! Was sich die Schleimis alles so als Substrat aussuchen! Auf porlingen hatte ich auch schon mal welche, aber noch nicht an frischen Pilzen.
Wie Jan-Arne schon sagte, auf jeden Fall aus der Richtung Stemonitales.
Stemonitis würde ich ausschließen, da auf Deinen Mikroaufnahmen kein Oberflächennetz des Capillitiums zu sehen ist.
Stemonitopsis würde mir schon eher gefallen aber auch Stemonaria ist nicht auszuschließen.
Wenn Du mir den Beleg schicken würdest. könnte ich es mir genauer ansehen, denn man muß sich z.B. auch die Columella ansehen. Die Sporengröße hattest Du ja nicht dazu geschrieben.
Die Monstersporen entstehen meist durch irgendwelche Entwicklungsstörungen.
Auf den Fotos vom Habitus sieht man das auch, daß die Fruchtkörper nicht völlig oder nur notreif geworden sind.
Ich schicke Dir 'ne PN mit der Adresse.
LG Ulla -
Hallo Wiltrud,
ich würde das für Daedaleopsis confragosa var. tricolor halten. Die lamellige Form des Rötenden Wirrlings.
Stefan war schneller!
LG Ulla -
Hallo,
mit Cribraria liegst Du schon richtig. Schön ausgereift sind sie ja.
Aber ohne mikroskopische Untersuchung ist keine genaue Artbestimmung möglich.
Bei Cribraria gibt es mehrere Arten, die einen stark reduzierten Basalbecher haben. Wenn Du die Pilzchen so schön fotografierst, wäre es ja eigentlich auch möglich davon ein Exsikkat zu machen um ihn später mikroskopisch zu untersuchen. Hatte ich Dir ja schon mehrfach angeboten. Entweder man will es genauer wissen oder man erfreut sich nur an den schönen Bildern. Das mußt Du nun für Dich entscheiden.
VG
Ulla -
Hallo Stefan,
Riesenporling schließe ich bei Deinem Fund aus. der sieht ganz anders aus. Kannst Du sagen an welchem Baum er gewachsen ist?
Auch ein Foto der Unterseite wäre schön!!
Ich würde erstmal annehmen daß der Pilz an Nadelholz (Kiefer oder Lärche) gewachsen ist und evenuelll der Kiefernbraunporling Phaeolus schweinitzii ist.
LG Ulla -
Hallo Claudia,
Dein Milchling könnte Lactarius camphoratus der Kampfer-Milchling sein. Man sollte vielleicht immer mal an den Pilzen schnüffeln um als Bestimmungshilfe auch den Geruch rüber zu bringen. Auch wäre sehr hilfreich unter oder bei welchen Bäumen der stand.
Kampfer riecht so etwas mentholartig. Die Pilze sind meist rotbraun im Hut und der Stiel ist gleichfarbig.
LG Ulla -
Hallo Rainer,
Dein erster Fund ist auf jeden Fall Fuligo septica.
Der zweite rosa bis braun verfärbende ist Tubifera ferruginosa (auch Fischeier-Schleimpilz genannt).
Der dritte, dunkle ist nicht ganz klar, aber ich vermute das es eine befallene Fuligo ist. Der Befall müßte dann Nectria violacea sein.
N. violacea ist ein Ascomycet (Schlauchpilz) der gern die Fuligo befällt und dann violette Überzüge auf dem Schleim bildet, die dann den Schleim auch verfestigt.
Mit der Lupe oder einem Stereo-Mikroskop sieht man ganz gut die Peritecien des Schlauchpilzes (=rundliche Pusteln - da der Name auch Pustelpilz ist). Auf Deinem vorletzten Bild sieht es ganz danach aus.
Vielleicht kannst Du da nochmal schauen.
LG Ulla
