Liebe Heidi,
dem kann ich nur zustimmen! ![]()
LG Ulla
Liebe Heidi,
dem kann ich nur zustimmen! ![]()
LG Ulla
Hallo Felli,
Dein Schleimpilzfund sieht ja interessant aus. Hast Du ihn durch Zufall gefunden oder ist er in einer Feuchtkammerkultur mit erschienen?
Lepidoderma würde ich völlig ausschließen. Eventuell Physarum, die entwickelt unter ungünstigen Bedingungen manchmal keine Kalkauflage.
Da Du nur 2 Fruchtkörper hast wirds natürlich schwierig. Einen hast Du schon "wegmikroskopiert", der 2. müßte dann auch dran glauben, wenn man nochmal schauen will.
Die Sporen scheinen Warzengruppen zu haben, ist für Physarum allerdings etwas ungewöhnlich, kann auch eine Entwicklungstörung sein. Ja sehr mysteriös, hab also keinen wirklichen Vorschlag. Capillitium sieht man bei Deinen Fotos auch nicht.
Wenn Du mir den 2. Fruchtkörper schicken willst, kann ich es versuchen was rauszukriegen aber ich kann nicht wirklich eine Lösung versprechen. Ist jetzt deine Entscheidung.
LG Ulla
Hallo,
ja dass ist ganz sicher Craterocolle cerasi.
Das der an Wildkirsche wächst ist für uns neu.
Wir haben den bei uns immer nur in alten Streuobstwiesen an Süßkirschen (toten Stämmen oder Ästen) gefunden.
Schöner Fund. Wird ja immer seltener.
LG Ulla
Hallo Stefan,
Interessant deine Tulostoma. WEürde ich auch in Richtung T. fimbriatum vermuten.
Ich habe auch schon mehrfach solche Tulostoma's an ähnlich eutrophiertern Stellen gefunden. Vielleicht lieben die das. Bei mir dann immer T. fimbriatum rausgekommen.
Aber ohne Mikro geht sicher gar nichts.
LG Ulla
Hallo Mario,
sieht jetzt auf jeden Fall mehr nach Trichia contorta aus, Trichia varia ist da raus.
das es so aussieht als wäre es nach beiden Richtungen gewickelt, hängt damit zusammen, dass das Capillitium durchsichtig ist und Du bei der anderen Richtung die Rückseite durchscheinen siehst, da es mehrere Spiralleisten sind.
LG Ulla
Hallo Mario,
diesmal kann ich Dir nur zustimmen - Trichia decipiens var. decipiens. Ist gut charakterisiert durch die lang zugespitzten Capillitiumfäden (Elateren), Auch die Sporen mit netzförmiger Skulptur sind charakteristisch.
Dein letztes Foto zeigt die im Stiel vorhandenen sporenähnlichen Zysten (nicht für Bestimmung relevant, aber trotzdem interessant)
LG Ulla
Hallo Mario,
ja Dein Schleim läßt sich nicht 100% ig einzuordnen, aber für Trichia varia halte ich das nicht sondern eher für Trichia contorta.
Das Capillitium bei T. varia hat nur 2 Spiralleisten (ganz einfach gewickelt), während T. contorta 4-5 Spiralleisten hat, also viel enger gewickelt. Leider ist Dein Mikrofoto da nicht ganz eindeutig. Sporen beider Arten sind ähnlich und dadurch nicht wirklich bestimmungsrelevant.
Wenn Du das Capillitium nochmal anschaust (am besten ohne Sporenpulver, d.h. ordentlich auspusten) dann kann man das sicher besser erkennen.
LG Ulla
Hallo Magellan,
leider sind die Schleimpilze noch unreif. Deshalb kann ich bloß Vermutungen äußern.
Es könnte eine Lamproderma werden oder auch eine Comatricha. Ich vermute eher dass es Lamproderma wird, da Comatricha eigentlich nicht so rasig wächst sondern mehr in kleineren Gruppen.
Aber ohne reife Fruchtkörper und ohne Mikro ist da leider nicht mehr rauszuholen. Falls Du nochmal hinkommst, kannst Du ja nochmal danach schauen.
LG Ulla
Hallo Maria,
Deine "Leichen" gehören zu Macrotyphula fistulosa var. contorta, der Gedrungenen Röhrenkeule.
Die wächst gern in der kalten Jahreszeit auf Hasel-Ästen.
LG Ulla
Hallo Maria,
da hast Du ja einen richtigen "Schleim"-Hotspot gefunden ![]()
Denn da sind sicher mehrere Arten durcheinander gewachsen.
Auf dem 2. Foto sind Fruchtkörper zu sehen, die mehr einzeln wachsen und die auch gestielt sind. Die gehören zur Gattung Hemitrichia (möglicherweise H. calyculata). Die anderen sind meist sehr gesellig beieinander gewachsen und sind scheinbar ungestielt. Die gehören alle zur Gattung Trichia.
Da gibt es aber mehrere Arten die man nur mikroskopisch auseinderhalten kann. Trichia favoginea hat keine kugeligen Fruchtkörper sondern mehr zylindrische. Das sehe ich allerdings nicht so richtig (kann man aber nicht ganz ausschließen). Eher möglich sind Trichia scabra und T. persimilis. Trichia varia ist auch nicht ausgeschlossen.
Aber das ist eben ohne Mikro nicht genauer zu sagen. ![]()
LG Ulla
Hallo Maria,
ich würde Deinen Fund auch für Wiesenstäublinge halten, Hasenboviste sind viel größer und stabiler.
Auf Deinen letzten beiden Fotos sieht man deutlich, daß der untere sterile Teil von dem oberen Teil worin sich die Fruchtschicht oder Gleba befindet getrennt ist.
Die Trennschicht wird in dem Fall als Diaphragma bezeichnet. Das ist ganz typisch für den Wiesenstäubling. Die Stäublinge aus der Gattung Lycoperdon haben diese Schicht nicht, sondern da geht die Gleba allmählich in den sterilen Teil über und bei den Bovisten hat man meist keinen sterilen Teil, sondern die Gleba ist nur von der Außenhülle umschlossen.
LG Ulla
Na wer sagst denn!
Spitzenmäßiger Fund! Ist ja bisher sehr selten gefunden!
LG Ulla
Hallo Jan-Arne,
ja ich denke schon, daß Du recht hast mit Deiner Bestimmung. Ich kenne die Art leider nicht und kann deshalb auch nur die Literatur dazu befragen.
Aber es paßt ja, rein makroskopisch sieht die Aufsammlung ja auch passend aus.
Mit der Netzzeichnung ist eine Zeichnung auf der Innenseite der Peridie gemeint. Da weiß ich nicht ob man das sieht wenn man im Präparat die Außenseite oben liegen hat.
Vielleicht müßte man da auch mit Immersion arbeiten.Im französischen Schleimbuch ist das abgebildet wie es aussehen soll (leider nur schematisch).
Jedenfalls toller Fund, würde ich auch gern mal finden. An was hast Du die Aufsammlung gefunden? Ist das vielleicht eine Winterart? Andere Dianema-Arten kommen ja nivicol vor.
LG Ulla
Hallo Ralf,
ja das sieht schon nach Comatricha alta aus. Die Sporen passen, das elastische Capillitium und das makroskopische Aussehen auch.
Was mich allerdings stutzig macht ist das "gnubbelige" Ende der Columella. das ist eigentlich nicht so normal. Aber ich finde keine Alternative.
Bei richtig reifen Fruchtkörpern ist außerdem typisch, daß sich das Capillitium auftrieselt und dann von der Columella abtrennt. Hast Du das so beobachtet? Die Fruchtkörper auf dem 1. Foto waren ja noch nicht richtig reif.
LG Ulla
Hallo Björn,
zu Deinen Schleimern: der erste ist möglicherweise eine Didymium-Art. Da müßte man noch wissen, ob die Art gestielt ist und wie der Stiel aussieht (weiß-Kalkhaltig oder farbig ohne Kalk).
Die 2. Art sieht aus wie eine Comatricha-Art. Allerdings ist bei beiden Arten ohne Mikroskop nichts genaueres zu machen. Deine Mikroskop-Fotos sind leider nicht so richtig aussagefähig. Falls Du einen Beleg hast und es genau wissen willst, kannst Du mir das Material mal schicken. Schick mir dann ne PN (Konversation).
LG Ulla
Hallo Maria,
Du hast recht, es ist ein Schleimpilz.
Deine Vermutung Metatrichia vesparium, das Wespennest, ist schon recht gut.
Allerdings gibts bei Metatrichia 2 makroskopisch sehr ähnliche Arten.
Aber ein Blick ins Mikroskop würde reichen um die beiden Arten auseinander zu halten.
Metatrichia vesparium hat ein Capillitium (das sind die orangerötlichen Fäden) welches wie eine gedrehte Wäscheleine aussieht, aber darauf auch noch Stacheln hat. Die Enden der Fäden sind kurz zugespitzt.
Die 2. Art: Metatrichia floriforme hat auf dem Capillitium keine Stacheln und die Enden sind lang zugespitzt.
Makroskopisch sind die Arten zwar auch auseinander zu halten, aber dass geben Deine Fotos leider nicht so richtig her.
Wenn Du nicht mikroskopieren kannst, Du hast ja meine Adresse. Im Briefumschlag einfach ein paar Fruchtkörper in etwas Papier einwickeln und los. das reicht für die Bestimmung.
Wegen der Erdstern-Geschichte melde ich mich bald.
LG und schönen Abend
Ulla
Hallo Björn,
habe durch eine Nachricht von Jan-Arne den Schleimi angeschaut. Es ist Lamproderma arcyroides wie Jan-Arne schon vermutet hat.
Ein schöner und seltener Fund!
Die Art kommt im Spätherbst im Flachland vor und wird jetzt mit der vorwiegend nivicol erscheinenden Art Lamproderma splendens synonymisiert.
LG Ulla
Hallo,
Der Orangeseitling ist in früheren Zeiten meist nur an Nadelholz im Gebirge gefunden worden.
Aber jetzt wird er seit vielen Jahren auch in flacheren Gebieten gefunden und da wächst er fast ausschließlich an Laubholz.
Also kann das ja hinkommen, allerdings kann ich anhand der Fotos den Schichtpilz nicht wirklich einordnen.
LG Ulla
Hallo zusammen,
gerade eben habe ich mit Dieter telefoniert und den Fund besprochen.
Sein Vorschlag Nr. 1 fällt völlig raus - Peristom ist eindeutig gerieft (pektinat) und es gibt auch kein Nest.
Vorschlag 2: Pilz ist eindeutig ungestielt - deshalb auch kein G. nanum.
Vorschlag 3: ist gut - sobald wir wieder was zum Sequenzieren schicken, geht der Fund mit. Das wird allerdings noch etwas dauern.
Worin wir uns einig sind, ist allerdings, daß das Habitat wo der Erdstern gefunden wurde etwas ungewöhnlich ist - aber: es gibt so wenig Funde, daß es möglicherweise nicht vollens bekannt ist, welche Ansprüche G. elegans/badium hat.
Es ist auf jeden Fall ein toller Fund!
LG Ulla
Hallo Pälitzhofer,
die Paradiacheopsis solitaria ist ja toll, meist findet oder kultiviert man ja "nur" P. fimbriata. Ich hatte die Art noch nie.
Super!! ![]()
Ist das Zufall, daß du Dich mit den Schleimis beschäftigt hast oder machst Du das öfter ? Da könnte man ja vielleicht auch öfters mal in Kontakt treten !?
LG Ulla
Hallo Pälitzhofer,
da sind Dir ja schöne Sachen bei Deinen Kulturen ins Netz gegangen. ![]()
Ich arbeitete ja auch mit Feuchtkammerkulturen und hatte Echinostelium noch nicht bisher (vielleicht habe ich es aber auch mal übersehen).
Letztens hatte ich Macbrideola cornea. Da habe ich mich sehr gefreut da es auch ein Erstfund für unser Bundesland ist.
LG Ulla
Hallo Björn,
schöne Fotos mit sicher sehr interessanten Funden.
Leider kann ich zu den Rindenpilzen nichts sagen.
Den Schleimpilz würde ich für eine Physarum halten, möglicherweise Physarum leucophaeum. Jan -Arne wird Dir das sicher bestätigen können.
LG Ulla
Hallo Grüni,
alles Gute fürs Neue Jahr!
Danke für das tolle Rezept.
Schade, daß die Feiertage schon vorbei sind, hätte ich sonst glatt ausprobiert.
Aber nach den Feiertagen ist ja vor den Feiertagen! Ostern kommt ja auch wieder...![]()
LG Ulla
Hallo,
ich sehe auch einen Graublättrigen Schwefelkopf, aber da dürfte es ja eigentlich kein Buchenstumpf sein. Ich habe den bisher immer an Nadelholz gefunden!
LG Ulla
Hallo,
wie beli schon postete, ohne weitere Infos zum Fundort, Funddatum, eventuell Bäume in der Nähe oder Fund an Holz wäre hilfreich.
Außerdem wäre auch eine Anrede nett gewesen. So ohne alles ist das sehr unpersönlich.
Falls Du im Forum schon länger mitliest, müßtest Du gemerkt haben, daß das eigentlich dazugehört.
VG Ulla
