Beiträge von lamproderma

    Liebe Russula-Freunde,

    aus einem Nachlaß kann ich einiges an Literatur zum Thema Russula anbieten.

    Bei Interesse oder Fragen bitte per PN melden.


    Bon, Marcel Clé monographique de russule d’Europe Documents mycologiques Tome XVIII Fasc. 70-71, 1988 10€


    Buyck, Bart Russula-Bestimmungsschlüssel 1990 5€


    Buyck, Bart Russula news 1(2) 1991 5€


    Buyck, Bart Russula news, special issue 1 1992 5€


    Buyck, Bart Russula news 2 1993 5€


    Buyck, Bart Russula news 3 1995 5€


    Buyck, Bart Russula news 4 1995 5€


    Buyck, Bart Russula news 5 1996 5€


    Einhellinger Die Gattung Russula in Bayern Bd. 43 Hoppea 1985 15€


    Einhellinger Die Gattung Russula in Bayern Bd. 112 Bibliotheca Mycologica 1987 20€


    Meusers Bestimmungsschlüssel für die wichtigsten Arten der Gattung Russula

    Kopie, mit Anschreiben von Meusers 1987 10€


    Rayner Key of the british Species of Russula 1968-70 10€


    Reumeaux, P. Russula rares ou méconnues 1996 20€


    Romagnesi Les Russules d’Europe et d’Afrique du Nord Kopie in 4 Heftern, 1967 15€


    Romagnesi Les Russules d’Europe et d’Afrique du Nord neugebunden 1967 30€


    Sarnari, M. Russula rare o interessanti Fungi non delineati Pars1, 1997 15€


    Schaeffer, J. Russula Monographie Verlag Klingkardt 1952 10€


    Schaeffer, J. Die Russula, 20 Farbtafeln Die Pilze Mitteleuropas, Bd. III,

    50er J. Einband defekt 15€


    Romagnesi Russula.-Monographie , dt.von Einhellinger IHW-Verlag 1990 20€


    Bulletin of the british mycological Society 1968 (2) 2: u.a. Key of Russula von R.W.Rayner 1968 5€


    Bulletin of the british mycological Society 1969 (3) 2: u.a. Key of Russula 2. Teil 1969 5€


    Bulletin of the british mycological Society 1970 (4) 1: u.a. Key of Russula 3. Teil 1970 5€



    LG Ulla

    Hallo Reinhard,

    Du hast auch den Goldmistpilz gefunden und die beiden wissenschaftlichen Namen: Bolbitius vitellinus und B. titubans sind synonym, bezeichnen also die gleiche Art.

    In vielen Pilzbüchern sind nicht immer die aktuellen Namen genannt. B. vitellinus ist der früher benutzte Name.


    VG Ulla

    Hallo Flaemmli,

    Deine Schleimis halte ich nicht für ein Didymium. Didymium hat keine Kalkknoten im Capillitium, dafür Kalkkristalle auf der Peridie (sehe ich bei deinen Funden nicht).

    Auch hat Didymium squamulosum einen rein weißen Stiel. Deine Funde haben das nicht, sind grauweiß.

    Ich denke eher an Physarum leucophaeum. Da stimmen die Kalkknoten im Capillitium, keine Kalkkristalle auf der Peridie, die Stielfarbe. Die Art ist recht häufig, kommt auf morschem Holz vor aber auch auf pflanzlichen Abfällen vor.


    LG Ulla

    Hallo Noah,

    Dein Foto vom Fruchtkörper zeigt zwar eindeutig, dass es eine Macbrideola ist (rotbraune Stielbasis, hohler Stiel).

    Für M. cornea kommt mir das Capillitium allerdings zu dicht vor. Leider sieht man nicht die Anwachstelle des Capillitiums an der Columella.

    Allerdings habe ich keine andere Idee was es noch sein könnte. Die Varietät macrospora hattest Du ja schon ausgeschlossen.

    Ich kenne bisher leider nur die M. cornea.

    LG Ulla

    Hallo Noah,

    C. tenella würde ich bei Deinem Fund ausschließen.

    Die Art müßte definierte, rundliche Netzknoten im Peridialnetz haben.

    Bei Deinem Fund sind die Netzknoten sehr unregelmäßig, gehen ineinander über.

    Ich würde eher für C. persoonii plädieren.

    Die gelbbraunen Cribrarien sind immer recht schwierig.

    Vergleich mal damit.

    LG Ulla

    Hallo,

    wie ich schon einmal schrieb, wachsen Erdsterne oft durcheinander. G. fimbriatum und G. triplex (michelianum) sind solche Kandidaten.

    G. triplex bildet seine typische Halskrause erst später aus, manchmal auch gar nicht. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist allerdings der hellere Hof um die gewimperte Öffnung (Peristom).

    G. fimbriatum ist nie gehöft.

    Auf dem Foto können durchaus beide Arten abgebildet sein.


    LG Ulla

    Hallo Bernd,

    Deine Stäublinge wurde ich beide für Wiesenstäublinge halten. Die sind auch manchmal gelblich (eigentlich häufiger gelblich als schneeweiß)


    LG Ulla

    Hallo Tom,

    das sind keine Hallimasche, sondern ein Schüppling aus dem Bereich "Hochthronender Schüppling".

    An Buche wächst gern Pholiota adiposa. Die Schüpplinge sind alles ungenießbar.


    VG Ulla

    Hallo Steffen,

    die Erdsterne scheinen dieses Jahr ein gutes zu haben.

    Bei den letzten 3 Fotos glaube ich nicht so richtig an G. fimbriatum.

    Da sehe ich ein gehöftes Peristom. Das hat G. fimbriatum nicht.

    Das könnten dann junge G. triplex (michelianum) sein, die den Kragen noch nicht ausgebildet haben.

    Die wachsen mit G. fimbriatum oft zusammen. Das haben wir gerade am letzten Wochenende in Brandenburg gesehen.


    VG Ulla

    Hallo Bernd,

    Lindbladia glaube ich nicht so richtig. Die hat nicht diese Palisadenstruktur.

    Klar würde ich Belege untersuchen wenn Du sie mir zuschicken willst. Melde Dich wenn Du sowas nochmal oder was anderes interessantes findest.


    Du weißt, dass ich aus Merseburg bin?

    Nein, das Flugzeug am Gotthardteich wurde nach der Wende demontiert ebenso wie die Lenin-Statue, kein wirklicher Verlust.


    LG, Ulla

    Hallo Bernd,

    Deine Schleimpilzfund gehört möglicherweise in die Gattung Tubifera. Es ist aber sicher nicht die häufige Tubifera ferruginosa, der Fischeierschleimpilz, sondern möglicherweise was selteneres.

    Es käme Tubifera applanata oder T. dictyoderma in Frage. Zu dem Tubifera-Komplex gibt es auch neuere Literatur von einem Ukrainer D. Leontyev et al.

    Eine weitere mögliche Art wäre noch Lindbladia tubulina. Aber an die glaube ich nicht so recht. Die seltenen Tubifera-Arten kenne ich leider bisher auch nicht aus eigener Anschauung.

    Ohne mikroskopische Untersuchung ist das alles nicht zu klären.


    LG Ulla

    Hallo,

    also ich hätte noch einen Parey von 1988 (mit Gebrauchsspuren, aber Bindung i.O.) abzugeben.

    Meine Preisvorstellung 15-20 € zuzgl. Porto


    Wer Interesse hat, bitte melden.

    VG Ulla

    Hallo Bohlinni,

    ich würde alle Deine Funde für Geastrum triplex (heißt jetzt Geastrum michelianum, da der eigentliche G. triplex eine tropische Art ist) halten.

    Die Art bildet den Kragen nicht immer gleich aus. Typisch ist der Hof um die Mündung. Geastrum fimbriatum hat nie einen Hof.

    G. saccatum bei Deinem Foto Nr. 2 ist nicht ganz auszuschließen, aber wenn sie dicht beieinander wuchsen, denke ich dass das alles die selbe Art ist.


    VG Ulla