Hallo Wastl,
würde Deine Funde für alte Fichtenreizker - Lactarius deterrimus halten.
Haben solche heute im Vogtland in großer Zahl gesehen, die genauso aussahen. Waren eigentlich nicht mehr als Milchlinge/Reizker zu erkennen.
LG Ulla
Hallo Wastl,
würde Deine Funde für alte Fichtenreizker - Lactarius deterrimus halten.
Haben solche heute im Vogtland in großer Zahl gesehen, die genauso aussahen. Waren eigentlich nicht mehr als Milchlinge/Reizker zu erkennen.
LG Ulla
Hallo David,
Rißpilz ja, aber ohne weitere Untersuchung (Mikroskop) keine Chance die Art rauszubekommen.
VG Ulla
Hallo Jörg,
Geastrum quadrifidum- Kleiner Nesterdstern würde ich bei diesem Fund ausschließen. Das ist ein Nadelwaldbewohner (man sieht auf dem Foto keine Nadeln), der fast immer nur 4 "Arme" und außerdem ein Nest hat, d.h. die Arme stehen stelzenförmig über dem darunter liegendem Mycelrest (die äußere Schicht der Exoperidie bleibt untem am Boden als Nest zurück). Außerdem hat dieser Erdstern auf ein gehöftes Peristom.
Das fehlt alles bei Deinem Fund. Dein Fund hat auch mehr "Arme", ein ungehöftes Peristom, Die "Arme" oder Lappen sind nach unten gewölbt. Ich vermute bei diesem Erdstern den schon erwähnten Gewimperten Erdstern - Geastrum fimbriatum.
LG Ulla
Hallo Hannes,
Erdsterne wachsen oft vergesellschaftet, da sie manchmal ähnliche Biotope mögen.
Gerade G. triplex und G.rufescens findet man oft im gleichen Habitat, wobei G.triplex häufiger ist. Auch G. fimbriatum, den Gewimperten Erdstern könnte man dort finden. Aber bei Deinen Fotos sehe ich den nicht. Dieser hat keine rötlichen Farben und auch kein gehöftes Peristom. Beim Rötenden Erdstern verliert sich allerdings im Alter die rötliche Färbung und er ist dann vom Gewimperten Erdstern meist nur durch die größeren Fruchtkörper zu unterscheiden.
LG Ulla
Hallo Jörg,
ich denke, dass Du zwei verschiedene Erdsterne abgebildet hast.
Auf dem ersten Foto ist Geastrum triplex, der Halskrausen-Erdstern zu sehen, der wie schon gesagt erst später die Halskrause entwickelt. Aber man erkennt ihn an dem gehöftem, gewimpertem Peristom (Mündung) der Endoperidie (Kugel) und auch an seiner Größe (ist einer der stattlichsten Erdsterne) .
Auf den anderen Fotos denke ich, hast Du den Rötenden Erdstern Geastrum rufescens erwischt.
Man sieht die leicht rötliche Verfärbung an den Bruchstellen der Exoperidie (äußere Hülle --> sternförmige Lappen) und das ungehöfte gewimperte Peristom.
LG Ulla
Hallo Andre,
möglich, aber ohne Foto von der Unterseite nicht sicher. Könnte auch was anderes sein z.B. Stachelpilz?
deshalb immer Pilz von oben und unten ablichten!!
VG Ulla
Hallo,
auch ich bin Verfechter derjenigen denen beide Namen wichtig sind.
Erinnere mich doch oft an meine Anfangszeit bei der Teilnahme an der ersten Tagung, damals vom Kulturbund der DDR in Frankfurt/O.
Da wurde auch nur mit lateinischen Namen um sich geworfen und ich war ziemlich ratlos und hätte mir mehr deutsche Bezeichnungen erhofft.
Inzwischen bin ich viel weiter und muß wie Zuehli auch mal nach einem deutschen Namen googeln, aber ich finde es trotzdem wichtig deutsche und lateinische Namen zu verwenden um auch Anfängern Zugang zu den Gattungs- und Artnamen zu schaffen und sie nicht gleich abzuschrecken.
LG Ulla
Hallo Wutzi und Tuppie,
die Gelben Spatelinge finden wir immer bei Lärche. Vielleicht habt Ihr da Glück wenn Ihr in solchen Biotopen schaut.
LG Ulla
Hallo Uwe,
vielen Dank, das sieht schon sehr ähnlich aus.
Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, da die Röhrenfarbe und Struktur denen der Rostroten Lärchenröhrlinge sehr ähnlich waren, die wir gerade vorher gefunden hatten.
LG Ulla
Hallo,
schöne Funde habt Ihr da gemacht!![]()
Ich glaube, da müssen wir uns am Wochenende zu unserer Brandstelle in den Fläming aufmachen und nachschauen ob da die Wurzellorcheln auch kommen.
LG ulla
Hallo Pilzgemeinde,
heute möchte ich euch einige Funde unseres Ausflugs zum Mondsee in der Nähe von Zeitz (Sachsen-Anhalt) vorstellen.
Der Mondsee ist eine alte Kohlegrube die in der 90er Jahren zum Freizeitpark umgestaltet wurde mit badestrand, Campingplatz etc.
An den nicht genutzten Seiten des See finden sich Pflanzungen aus Fichte, Kiefer, Lärche, Pappel. Im Uferbereich siedelten sich Birken und Weiden an.
Dieses Gebiet zieht uns seit einigen Jahren immer wieder an, da dort auch eine reichhaltige Pilzflora zu finden ist.
Auch am Wochenende überraschten uns einige schöne Funde.
So standen die Fichtenschonungen voller Orangeroter Ritterlinge, Tricholoma aurantium in großen und zahlreichen Hexenringen.
In den Moospolstern dieser Pflanzungen gab es auch Stachelinge:
den Gezonter Korkstacheling - Hydnellum concrescens
und für uns als Neufund der Schwarzweiße Duftstacheling - Phellodon connatus.
Am Wegrand fand sich sogar ein Himbeerrote Hundsrute, auch ein Neufund für Gebiet.
Die Lärchenpflanzungen brachten Lärchenritterlinge und alle drei Lärchenröhrlinge, wobei der Rostrote Lärchenröhrling - Suillus tridentinus nicht so häufig ist wie der Graue oder Goldige.
Zwischen den Lärchen standen auch wieder Massen an Goldgelben Spatelingen - Spatularia flavida. Immer wieder hübsch anzusehen.
Geruchsmäßig kamen wir zwischen den Birken auf unsere Kosten. Beide Arten der Kokosmilchlinge stand in großer Zahl dort, wobei ich mich über den Dunklen Duftmilchling- Lactarius mammosus sehr gefreut habe, denn der ist nicht so häufig wie sein blasser Bruder.
Bei Kiefern (Lärchen waren erst in 50 Meter Entfernung) fanden wir Röhrlinge, die zwar in der Röhrenschicht farblich und strukturmäßig den Rostroten Lärchenröhrlingen ähnelten, die aber eine feuchte Huthaut hatten, die Stiele waren richtig rot wie ein Rotfüßchen ohne Ringzone. Leider gabs nur recht alte Fruchtkörper.
Da haben wir leider keinen so richtigen Plan.
Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee!?
Vielen Dank fürs Mitkommen und liebe Grüße
Ulla
Hallo,
auf jeden Fall sollte man verschimmelte Pilze (Schimmel - das ist der weißliche Belag auf dem Röhrenfutter) auch nicht trocknen! Dann droht eine unechte Pilzvergiftung!
VG Ulla
Hallo Martin,
das sieht schon sehr ähnlich nach Badhamia utricularis aus. Diese Art hat nicht immer die langen Stielchen, wie sie oft abgebildet werden. Das Vorkommen auf dem Moos ist auch nicht so typisch für die Art.
Es gibt allerdings auch andere Badhamia-Arten die einen Stiel haben, aber der ist meist nicht solang wie auf Deinen Fotos. Deshalb denke ich, dass Du Deinen Fund unter Badhamia utricularis ablegen kannst.
LG Ulla
Hallo,
da würde sich schon die Anschaffung eines Dörrautomaten lohnen. Da kann nichts schiefgehen.
Im Backofen kann ist es schnell mal zu heiß, dann können die Pilze wie gekocht aussehen.
BeimTrochnen an der Luft ist es auch wichtig, das die Außenfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Denn dann dauerts zu lang bis die Pilze wirklich trocken sind oder sie gammeln schon etwas.
VG Ulla
Hallo Wastl,
Glimmertintling ist möglich, aber es gibt ähnliche Arten. deshalb nur mikroskopisch abklärbar.
LG Ulla
Hallo Wastl,
würde ich genauso sehen, Vielgestaltige Holzkeule - Xylaria poymorpha
LG Ulla
Hallo Martin,
interessanter Fund!
Ja, ich denke dass die orangenen und die reifen Fruchtkörper von der gleichen Art sein könnten.
Bei den reifen sieht man eindeutig, dass das eine Badhamia ist. Welche Art ist leider nur mikroskopisch abklärbar.
Falls Du es genauer wissen willst, kannst Du mir auch von den reifen Fruchtkörpern was schicken. Dann melde Dich.
LG Ulla
Hallo Erwin,
ja das sieht schon nach Didymium clavus aus.
Die Peridie müßte auch braunfleckig sein. das kannst Du ja nochmal überprüfen.
LG Ulla
Hallo,
Dein Schleimpilz ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Didymium melanospermum. Diese Art besiedelt gern Moose und tritt dort sehr häufig und in großer Zahl auf.
Mit Moosen kenne ich mich leider nicht aus, das könnte aber auch das Schöne Widertonmoos sein.
Vielleicht meldet sich noch ein Mooskenner.
VG Ulla
der "Schmarotzer" würde mich aus fotografischen und kulinarischen Gründen interessieren.
Hallo Nobi,
kulinarische Gründe?
Sicher ist der Parasitische Röhrling eßbar, aber muß man das ausprobieren so selten wie der ist?
Ich denke auch eher, dass der nicht zu den wohlschmeckendsten zählt.
LG Ulla
Hallo,
ja das hätte vielleicht mal Tubifera ferruginosa werden können, wenn das Wetter oder andere schlechte Bedingungen ihm nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Leider ist das nicht mehr zu klären.
Manchmal überstehen Schleimis solche schlechten Bedingungen in einem Sklerotienstadium. Da verhärtet das Plasmodium und kann, wenn dann wieder ideal ist, wieder zum Leben aufgetaut und zur Fruktifikation gebracht werden.
Wenn die Entwicklung aber schon zu weit fortgeschritten war, klappt das nicht mehr. So wird das in diesem Fall gewesen sein.
LG Ulla
Hallo Martin,
vergleich doch mal mit dem Gallertfleischigen Stummelfüßchen, Crepidotus mollis.
VG Ulla
Hallo Bernd,
wir kennen Sistotrema confluens auch von Zitterpappel in einem Bergbaufolgegebiet. Er wächst dort in Hexenringen.
LG Ulla
Hallo Wastl,
ich würde Deinen Fund für einen Weichritterling - Melanoleuca halten.
Das ist eine schwierige Gattung. Ohne Mikroskopische Untersuchung keine Chance.
LG Ulla
