Hallo Bernd,
der Schleim von Nr. 7 ist kein Schleim, sondern ein Basidiomycet, eventuell irgendwas wie eine Sebacina. Leider kenne ich mich da nicht aus.
Die Armillaria und die Rickenella swartzii würde ich auch so sehen.
LG Ulla
Hallo Bernd,
der Schleim von Nr. 7 ist kein Schleim, sondern ein Basidiomycet, eventuell irgendwas wie eine Sebacina. Leider kenne ich mich da nicht aus.
Die Armillaria und die Rickenella swartzii würde ich auch so sehen.
LG Ulla
Hallo Sponge,
das ist einer der Grünspanbecherlinge aus der Gattung Chlorociboria.
Da gibt es aber verschiedene Arten, die nur mikroskopisch zu bestimmen sind.
Häufig findet man nur das grünlich-bläulich verfärbte Holz ohne die Becherlinge, da wird es natürlich noch schwieriger.
Aber bei Deinem Fund sieht man auch die Becherlinge. Vielleicht hast Du jemanden der da ins scharfe Glas schauen kann.
VG Ulla
Hallo Erwin,
super Fotos!
Ist auch einer meiner Lieblings-Schleimer!
LG Ulla
Vielen Dank Ulla,
ich habe den Schleimpilz bis zur Reife nicht von seinem Standort entfernt, trotzdem dürfte (so wie du vermutest) die Entwicklung gestört abgelaufen sein (bei einer ersten Untersuchung unter dem Mikroskop ist mir aufgefallen, dass die Sporen recht unterschiedlich groß waren unt keine einheitliche Form hatten.)
LG Erwin
Das spricht dann auch dafür.
Hallo Erwin,
Physarum cinereum wäre möglich, aber ich denke dass der Schleim in der Entwicklung etwas gestört sind (die Peridie sieht irgendwie merkwürdig aus), man sieht bei den geöffneten Fruchtkörpern zwar Kalkknoten (die müßten be P. cinereum rundlich, manchmal auch etwas badhamioid sein), aber diese sind manchmal auch wie zu einer Pseudocolumella zusammengepappt. Das müßte man dann doch mikroskopieren.
LG Ulla
Hallo Erwin,
vergleich mal mit Diderma testaceum.
Den erkennt man oft durch die leicht rosa gefärbte Kalkperidie.
LG Ulla
Hallo Bernd,
Dein weißer Schleimer ist leider zu unreif um dazu etwas sagen zu können und die orangenen Knubbel sind auf jeden Fall kein Schleim, ich denke da eher an Nectria o.ä. Das läßt sich nur mikroskopisch klären.
LG Ulla
Hallo Jörg, dein Fund sieht makroskopisch erst einmal wie ein Milchling aus.
Welcher es ist, kann ich so nicht sagen, dazu müßte man mehr wissen, Farbe der Milch, Verfärbung derselben, Geschmack und Geruch etc.
Dass die Pilz aus der Rinde wachsen, ist zwar nicht gewöhnlich aber nicht unmöglich.
LG Ulla
Hallo Jörg,
Dei Schleim ist auf jeden Fall ein Physarum. Man sieht bei dem mittleren Fruchtkörper die kleinen weißen Kalkknoten des Capillitiums im Innern des Köpfchens.
Der helle Stiel dazu spricht auch bei diesem Fund für Physarum leucophaeum.
LG Ulla
Hallo Jörg,
Dein Fund ist leider verschimmelt, deshalb ist es nicht so eindeutig was es mal war.
Anhand des noch erkennbaren Stieles denke ich aber an Physarum leucophaeum mit etwas Unsicherheit.
LG Ulla
Hallo Claudia,
gratuliere Dir zu Deinem Haus-(Garten-) Schleim. Das ist Fuligo rufa. Hattest Du da mal etwas Schredder unter der Bank oder Holzreste? Da wächst die Art gern drauf. Unter der Bank wird sie sich doch etwas länger halten, da da Regen nicht hinkommt. Normalerweise ist dann nach den nächsten stärkeren Regen der Fruchtkörper weg.
Schöne Fotos vom Russischen Bären! Wir hatten auch das Vergnügen ihn am letzten Wochenende zu sehen. Ich kannte ihn bis dahin nicht, aber die markante Farbe und Zeichnung läßt ihn schnell bestimmen. Wir haben ihn am Großen Fallstein vor allem auf seiner Lieblingsspeise Wasserdost (Katharinenkraut) in größerer Zahl beobachten können.
Dieses Mal haben sie auch stillgehalten.
Liebe Grüße
Ulla
Hallo,
das Skerotium findet man, wenn man an den Stellen sucht wo der Ast oder Stamm auf dem der Porling wächst am Boden liegt und Kontakt mit diesem hat.
Das kann in einiger Entfernung sein. Dann dort nachgraben.
LG Ulla
Hallo Luca, hallo Malone,
den Russischen Bär (Euplagia quadripunctaria) haben wir kurioserweise auch heute beobachten können, am Nordharzrand bei Thale, oberhalb des Bodetals. Vielleicht am Nordrand seiner Verbreitung.
Sehr hübscher Falter, leider war er zu schnell und meine Kamera zu langsam.
LG Ulla
Hallo Bernd,
die ersten 3 Schleimis hast Du richtig bestimmt.
Bei dem Foto mit der Lycogala weiß ich aber nicht, ob der untere gelbe Fruchtkörper auch eine Lycogala ist. Die Farbe wäre sehr ungewöhnlich. Aber da hätte ich ohne weitere Untersuchung keine andere Idee.
Der 4. Schleim ist eine Cribraria, leider auch nur durch weitere mikroskopische Untersuchung genauer zu benennen.
Der "Befall" auf dem Erdstern ist ja interessant. So etwas hatte ich auch noch nicht, aber die Schleimis besiedeln manchmal auch außergewöhnliche Substrate, wie z.B. alte Polstersessel, nutzen die Unterlage nur um darauf zu fruktifizieren.
So auch auf dem Erdstern.
Rein makroskopisch könnte es Diderma spumarioides sein. Vergleich mal damit!
Aber ohne mikroskopisch "reinzulinsen" kann ich nichts genaueres sagen.
LG Ulla
Hallo,
vergleich doch mal mit Agaricus urinascens!
VG Ulla
Hallo Lukas,
Russula illota, der Morse-Täubling scheint dieses Jahr ein gutes zu haben. Wir haben ihn schon an mehreren Stellen gefunden, der Geruch ist zwar deutlich mandelartig aber da reicht immer noch eine Käsevariante rein (wie bei R. foetens).
Die Fruchtkörper sehen immer etwas "dreckig" aus und die Lamellenschneiden sind bräunlich punktiert und die Fruchtkörper sind deutlich größer als der eigentliche Mandeltäubling R. grata. Den haben wir aber dieses Jahr noch nicht gefunden.
LG Ulla
Hallo Raphael,
Du hasts gut, solche Seltenheiten mal zu Gesicht zu bekommen.
Davon können wir Flachlandtiroler nur träumen. Steht bei uns deshalb auch nicht auf der Roten Liste!
LG Ulla
Hallo,
hast Du richtig beobachtet. Die beiden Arten wachsen oft vergesellschaftet.
Mit ging es auch schon mal so. Hab erst zu Hause bemerkt, dass das zwei Arten sind.
VG Ulla
Hallo Bernd,
Ceratiomyxa fruticulosa var. porioides ist oft gelb gefärbt, kann aber auch weiß sein. Es werden in der Literatur sogar rosa oder grünliche Farben beschrieben.
Die "Normalform" var. fruticulosa ist meist weiß, aber kann auch mal leicht gelblich sein, aber ich hab sie noch nie so kräftig gelb gefunden wie die porioides.
Den 2. Schleimer hast Du richtig bestimmt - Comatricha typhoides oder jetzt Stemonitopsis typhina.
Den erkennt man meist schon in unreifem Zustand an den silbrigen überzogenen Stielchen. Im reifen Zustand ist dann auch oft die äußere Peridie erhalten, die erst stumpf graubräunlich aussieht und dann ins silbrige übergeht.
LG Ulla
Hallo Erwin,
vergleich mal mit Fuligo muscorum.
Schöner und seltener Fund!
LG ulla
Hallo Martin,
Dein Schleimpilz wird immer interessanter.
Bei Deinen Fotos sieht man jetzt das Capillitium welches aus dicken Kalknoten besteht.
Bei Craterium gibt es ähnliches Capillitium.
Bei Badhamia auch, aber die Gattung schließe ich immer noch aus, da es da keine Art mit so dicken dunklen Stielen gibt.
Physarum hat normalerweise nicht so stark kalkhaltiges Capillitium. Zumindest fällt mir dazu nichts ein.
Bliebe also Craterium. Allerding paßt zu Deiner Beschreibung und den Fotos keine Art aus dieser Gattung so richtig.
Die gelbliche Kalkauflage auf der Peridie, aber im Innern weißes kalkhaltiges Capillitium, das paßt irgendwie zu keiner mir bekannten Art. Craterium aureum, die einzige Art mit gelber Kalkauflage außen, wäre noch die einzige die möglich wäre.
Schade, dass Du nur noch 2 Fruchtkörper ernten konntest. Sonst hätte ich Dir vorgeschlagen sie mir zu schicken.
Aber bei nur so wenig Material wird es schwierig.
Wäre sonst spannend geworden.
Vielleicht zeigen sich aber noch neue Fruchtkörper. Hoffen wir darauf.
LG Ulla
Hallo Martin,
ob auf der Peridie oder im Capillitium Kalk enthalten ist, kann man schon makroskopisch sehen:
auf der Peridie als Schuppen, Pulver/Körnchen oder Granulat. Man kann das auf jeden Fall mit der (Stereo)-Lupe sehen.
Im Capillitium sind die Kalkknoten auch mit der Lupe erkennbar. Der Kalk ist meist weiß, kann aber auch manchmal gefärbt sein (gelb, rosa).
Ob der Kalk dann kristallin ist oder amorph sieht man dann nur untern Mikroskop. Da reicht schon 400fache Vergrößerung. Kristallin bedeutet dass die Kalkteilchen richtig wie Kristalle aussehen, während amorpher Kalk nur aus kleinen rundlichen Kalkteilchen besteht.
Die Gattung Didymium hat z.B. Kalkkristalle auf der Peridie während Physarum nur Kalkschuppen drauf hat.
Kalkknoten im Capillitium findet man vor allem bei Physarum, Craterium, während Didymium, Diderma kalkfreies Capillitium hat.
Badhamia hat auf der Peridie oft Kalkschuppen keine Kristalle, das Capillitium besteht aus verzweigten/vernetzten Kalkröhren.
Um eben die Gattung rauszubekommen, muß man die Gattungsmerkmale wissen und muß im Zweifelsfall immer mikroskopieren. Chemische Zutaten braucht man bei Schleimpilzen nicht.
LG Ulla
Hallo Martin,
bei Deinem neuen Schleimpilz in der Feuchtkammer würde ich Badhamia eher ausschließen. Ich kenne keine Badhamia die solche stabilen rotbraunen Stiele hat.
Um die Gattung rauszukriegen, sollte man auf jeden Fall warten bis die Fruchtkörper richtig reif sind.
Dann muß man die Peridie betrachten, gibt es Kalk auf der Peridie und wie ist die Kalkauflage (z.B.kristallin). Ohne mikoskopische Untersuchung wird man nicht weiter kommen, denn man muß auch das Innere des Köpfchens untersuchen, wie ist das Capillitium aufgebaut, hat es Kalkknoten oder ist es kalkfrei.
Gattungsmäßig kommen Didymium, Physarum, Lepidoderma in Frage. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen.
LG Ulla
Hallo Bernd,
Dein Schleimi ist eine Arcyria.
Da kommen nur A. cinerea oder A. pomiformis in Frage, die sich in Kultur leider oft auch sehr ähnlich sehen. A. cinerea ist da vielmals nicht typisch grau und zylindrisch schlank entwickelt, sondern bildet auch schon mal fast kugelige, graugelbliche Fruchtkörper aus.
Ich tendiere trotzdem zu A. cinerea, da A. pomiformis dickere Capillitiumfäden ausbildet als cinerea. Auf Deinen Fotos sieht das eher nach dünneren Fäden aus. Sporen beider Arten sind sowohl was Größe und Skulptur sehr ähnlich und tragen nicht zur Unterscheidung bei.
In Kultur hat man oft das Problem, dass die Fruchtkörper nicht immer ganz arttypisch sind. Das macht es deshalb nicht einfacher.
LG Ulla
