Hallo,
Dein Fund sieht mir nicht nach Echtem Zunderschwamm aus. Der wächst normalerweise nur an Buche oder Birke.
Bei Deinem Fund denke ich eher an den Falschen Zunderschwamm Phellinus igniarius agg.
VG Ulla
Hallo,
Dein Fund sieht mir nicht nach Echtem Zunderschwamm aus. Der wächst normalerweise nur an Buche oder Birke.
Bei Deinem Fund denke ich eher an den Falschen Zunderschwamm Phellinus igniarius agg.
VG Ulla
Hallo Felli,
ich denke, Du kannst das cf. weglassen.
LG Ulla
Liebe Tuppie,
denke mal nicht, dass Du als Rentner mehr Zeit hast!![]()
LG Ulla
Hallo Maren,
mit Deinen neuen Fotos würde ich Didymium squamulosum als sicher ansehen!
LG Ulla
Hallo Maren,
leider ist Dein Fund keine Diderma niveum.
Diderma niveum ist eine nivicol erscheinende Art. Sie wächst also im Gebirge im zeitigen Frühjahr am Rand des schmelzenden Schnees, oft an Stängeln von Heidelbeere oder anderen Halbsträuchern.
Dein Fund ist auch keine andere Diderma, sondern ich meine, dass es ein Didymium ist, höchstwahrscheinlich Didymium squamulosum.
Man sieht auf Deinen Fotos, dass die Fruchtkörper gestielt sind, d.h. sie sitzen nicht am Substrat auf. Leider sieht man die Stielfarbe nicht. Ich vermute, dass er weißlich ist. Auch haben die Fruchtkörper eine deutliche Columella, das ist der weiße kalkhaltige Gnubbel in Innern der Fruchtkörper.
Der weiße Kalkbelag auf der Peridie muß bei Didymium aus kristallinem Kalk bestehen. Solche Kristalle meine ich auf Deinen Mikrofotos zu erkennen, leider aber nicht deutlich. Die Peridie bei Diderma besteht dagegen aus granuliertem Kalk.
Das Capillitium enthält keine kalkhaltigen Knoten. Das schließt dann auch die Gattung Physarum aus. Physarum bildet auch keine Columella aus.
Die grobwarzigen Sporen und ihre Größe passen auch gut zu D.squamulosum.
Vergleich also mal damit.
LG Ulla
Hallo Timm,
Dein Fund könnte Physarum leucophaeum sein. Aber wie immer ohne Mikro ohne "Gewehr".
VG Ulla
Hallo Marwin,
mit Craterocolla cerasi liegst Du richtig.
Allerdings kenne ich ihn nur von Kirsche (Prunus cerasi).
Dieser Pilz hat scheinbar ein gutes Jahr. Wir haben ihn diesen Monat schön ofters auf alten Streuobstwiesen gefunden.
VG Ulla
Guten Morgen! So schöne Vogelbilder zeigt ihr!
Ein außergewöhnliches ornithologisches Erlebnis hatten mein Mann und ich vorgestern bei uns im Garten an der Futterstelle: Ein ganzer Schwarm Schwanzmeisen besuchte uns! Die haben wir sonst sehr selten, und wenn, kamen sie einzeln oder paarweise...diesmal waren es 8 Stück! Die Fotos sind leider nicht besonders, da es nur Screenshots aus einem Film sind, aber ich möchte sie euch trotzdem zeigen, um einen Eindruck zu vermitteln...Hat das von euch auch schon mal jemand erlebt, Schwanzmeisen im Schwarm?
Ich wollte eigentlich den Film hier einbinden, habe es aber nicht hingekriegt.
Hallo Grüni,
bei uns kommen die Schwanzmeisen nur im Winter an die Futterstelle und da sind sie auch meist im kleinen Schwarm anzutreffen.
Leider habe ich immer gerade keine Kamera vor Ort, wenn was Interessantes am Futterhaus zu sehen ist.
Ein Eichelhäherpärchen kommt auch regelmäßig.
Seidenschwänze habe ich bei uns noch nie gesehen!
LG Ulla
Hallo Lyd,
trocknen ist gut, allerdings nicht zu schnell. Vielleicht langsam auf der Heizung. Dann in einer Pappschachtel aufbewahren.
Plastiktüten sind nicht so gut, da der Beleg eventuell doch schimmeln kann.
Wenn Du willst, kann ich mir den Beleg dann mal anschauen. Würde Dir dann meine Anschrift schicken.
LG Ulla
Hallo Lyd,
Dein Fund von Erle sieht schon sehr nach Myxomxcet aus. Eventuell eine Fuligo, vielleicht Fuligo leviderma.
Aber das müßte man dann doch mikroskopieren. Allerdings denke ich, dass der oder die Fruchtkörper etwas entwicklungsgestört sind.
LG Ulla
Hallo Christine,
Deine Aufsammlung enthält sowohl unreife (weiße), später in Reife von rötlich bis braune Sporangien.
Comatricha nigra entwickelt sich schon ähnlich, aber ich denke eher an eine Lamproderma.
Comatricha verliert ziemlich schnell die Peridie, sodass sie kaum noch zu sehen ist.
Bei Lamproderma hält sich die meist glänzende Peridie länger und ist bei reifen Fruchtkörpern auch meist noch vorhanden.
Schlußendlich müßte das Mikroskop entscheiden, um was es sich handelt. Makroskopisch ist das so nicht möglich.
Allerdings weiß ich, dass sich Schleimis an den direkten Schnittflächen eher sehr schlecht ernten lassen. Das würde also schwierig.
LG Ulla
Hallo lyd,
falls Dein Fund ein Schleimpilz sein sollte, müßte sich unter der bröckeligen Peridie eine schwarze Sporenmasse befinden.
Schleimpilze sind in der Konsistenz nicht sehr fest und lassen sich leicht zerdrücken.
Die Sporen müßten dann unters Mikroskop um genauer zu bestimmen.
LG Ulla
Hallo lyd,
mit Hemitrichia calyculata liegst Du richtig.
Die erkennt man ganz gut, da die Stielchen immer etwas abgesetzt vom Kelch sind und das Capillitium so als relativ kompakter Puschel daher kommt, da es stark vernetzt ist und sich dadurch nur so als ganzes aus dem Kelch herausziehen läßt.
LG Ulla
Hallo Claudia,
schön, dass Du jetzt auch Schleimis mitnimmst.
Bei der Bestimmung liegst Du schon ganz gut.
Die graubraunen Lampenputzer gehören zu Stemonitopsis typhina, ganz typisch mit der oft noch vorhandenen silbrig glänzenden Peridie, auch die Stielchen sind immer so silbrig überzogen.
Die gelben Puschel sind auf jeden Fall eine Hemitrichia. Du hattest ja H. calyculata vermutet. Ich denke eher an H. clavata, da der Stiel nicht abgesetzt vom Kelch ist, sondern langsam dahin übergeht. Das könnte man mikroskopsich aber auch gut auseinanderhalten: H.calyculata hat Capillitium was stark vernetzt ist, während H.clavata nur wenige Vernetzungsstellen hat.
Auf Deinen ersten beiden Fotos sind die Schleimis leider nicht so gut zu sehen, aber ich denke anhand der Farbe und Wuchsform an Trichia decipiens. Mikroskopisch leicht kenntlich durch das Capilitium mit lang ausgezogenen Spitzen.
LG Ulla
Hallo Irmtraut,
ganz superschöne Fotos von Badhamia utricularis.
Zwar sind die Schleimis noch nicht reif, aber durch das hängende Wachstum der kleinen Fruchtkörpertrauben eindeutig als diese Art erkennbar und toll in Szene gesetzt.
Das Plasmodium gehört mit ziemlicher Sicherheit auch zu dieser Art, da es direkt daneben rumkriecht.
In diesem Fall ist es einfach auf die Art zu schließen, dass ist aber sonst meist nicht so. Da muß man schon reife Fruchtkörper haben, die man dann auch mikroskopisch untersuchen kann. Nur wenige Schleimis sind makroskopisch eindeutig zu bestimmen. Plasmodien sind normalerweise nicht zu bestimmen.
VG Ulla
Hallo Tobi,
ganz sicher der Orangeseitling, Phyllotopsis nidulans.
Sehr schöner Pilz, hat sich in den letzten Jahren sehr verbreitet. Früher oft nur an Nadelholz in höheren Lagen gefunden, jetzt zunehmend auch an Laubholz im Flach- und Hügelland.
VG Ulla
Hallo lyd,
sehr schön, wenn Du Dich mit Myxomyceten beschäftigen willst.
Es gibt in Deutschland leider nur wenige, die sich mit diesen tollen Lebewesen abgeben.
Das Büchlein von Marion Geib ist schon für einen Anfänger gut geeignet, aber Du wirst bald merken, ohne Mikroskop und weiterführende Literatur wie z.B. das 3-bändige Buch von Neubert et al. kommst Du nur zu den häufigen gut kenntlichen Arten (da gibt es schon einige, aber auch manchmal nur mit vielleicht).
Es ist auch erst einmal wichtig, häufige Arten kennen zu lernen und vor allem Gattungsmerkmale zu studieren. So kann man dann den Fund schon grob einordnen.
Ob Du Dich dann später wirklich tiefer einarbeiten möchtest, mußt Du dann selbst entscheiden.
Da Du aus Dresden bist, wäre es natürlich sinnvoll mit Steffen (Toffel) Kontakt aufzunehmen.
Aber auch ich bin jederzeit gern bereit Hilfe zu leisten.
VG Ulla
Die Vögel freuts!
Der Hasenröhrling ist mir dagegen nicht schwer gefallen, durch den wattig gekammerten Stiel mit der dicken Außenhaut.
Auf den Adernzähling wäre ich nie gekommen, obwohl ich den gut kenne, da er bei uns sehr häufig ist.
Ich kenne ihn mit mehr bläulicher Fruchtschicht, die ich so merulioid noch nie gesehen habe. Ich war deshalb bei dem Wilden Hausschwamm gelandet, obwohl mir die flaumigen Hütchen da nicht so recht gefallen haben. Leider waren die Joker alle.
Aber man denkt ja immer, vielleicht kann der auch so aussehen?!![]()
Lg Ulla
Hallo,
den Kreisel-Drüsling sehe ich auch so ,
Bei Deinen roten Winzlingen tippe ich ehe aus eine Nectria, einen Pustelpilz. Ein Schleimpilz ist das nicht.
Bei Nectria muß man aber sicher mikroskopieren.
VG Ulla
Den fand ich nun wieder einfach. ![]()
Habe ich mich doch diesem Herbst durch unzählige Herbsttrompetenrasen gearbeitet. Endlich gabs mal wieder reichlich welche. Meine Trockenpilzvorräte sind wieder voll. ![]()
![]()
LG Ulla
Hallo Lydia,
ich vermute auch stark Metatrichia vesparium.
VG Ulla
Hallo,
der Kronenbecherling wächst fast ausschließlich bei Nadelbäumen (Kiefer). Ohne Mikroskop wirst Du da leider nicht wirklich weiter kommen.
Ich denke zwar auch an Peziza violacea, aber ohne Mikro...?
VG Ulla
