Hallo Tobias,

Sicher wirst Du hier im Forum viel lernen!
Da Du schreibst, Du bist ab und zu im Südlichen Sachsen-Anhalt unterwegs, kannst Du Dich gern mal melden.
VG Ulla
Hallo Tobias,

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VG Ulla
Hallo Marwin,
was heißt "bei Trocknung ganz normal eingetrocknet"?
Wenn der Myxo reif gewesen wäre, hätte er sich verfärbt und man hätte auf jeden Fall dunkles Sporenpulver finden müssen.
Wenn Du einen Beleg hast, kannst Du vielleicht noch ein Foto davon machen und da könnte man entscheiden, ob es sich doch lohnt, ihn zu mikroskopieren.
Hallo Cyrill,
der kompakte Capillitium-Puschel läßt auf ein stark vernetztes Capillitium schließen, dazu der abgesetzte Stiel:
deshalb gehe ich mit Dir konform: Hemitrichia calyculata!
VG Ulla
Hallo Marwin,
da gebe ich Felli völlig recht. Das könnte was aus der Gattung Lepidoderma werden, vielleicht Lepidoderma tigrinum - schau mal mein Avatar!![]()
Schade, dass der noch nicht reif war, bzw. Du abgewartet hast, bis er das ist.
Man sollte Schleimpilze immer erst ernten, wenn sie nicht mehr schleimig sind. Sonst besteht die Gefahr,dass man sie nicht wirklich genau bestimmen kann.
VG Ulla
Hallo Jörg,
zu den Stemonitales gehört Dein Fund auf jeden Fall, möglicherweise auch Comatricha.
Aber leider ist Dein Fund zu unreif um etwas genaueres zu sagen. Da müßtest Du warten, bis die Fruchtkörper reif sind und dann müßte man sicher auch mikroskopieren.
LG Ulla
Hallo Cyrill,
mit Deiner Bestimmung liegest Du natürlich richtig. Perichaena depressa ist auch unverkennbar.
Die Art wächst oft auch auf der Innenseite von Rinde. Auch andere Arten aus der Gattung Perichaena lieben das.
Man findet sie meist im Winterhalbjahr.
In Feuchtkammerkulturen erscheint P. depressa auch häufig.
VG Ulla
Hallo Frank,
Deine Nr. 8 ist ein Schleimpilz, Dictydiaethalium plumbeum.
Nr.11: auf den Fotos sind neben den gelben Pilzchen auch schwarze Gnubbel zu sehen. Das könnte auch ein Schleimi sein, eventuell eine Licea. Aber ohne mikroskopische Untersuchung ist das nicht zu klären.
Die lachsfarbenen im Bild 15 könnten unreife Trichia decipiens sein (wenn die Fruchtkörper gestielt sind).
VG Ulla
Hallo,
Dein Schleimpilz Nr. 5 ist sicher Comatricha nigra,
Nr. 15 könnte auch ein Schleimpilz sein, eventuell Arcyria pomiformis, aber die Fotos sind da nicht ausreichend.
Nr 16. ist kein Myxo, eventuell etwas Anamorphes. Aber da fehlen mir die Kenntnisse, obwohl mir sowas auch schon untergekommen ist.
LG Ulla
Hallo Felli,
auch Deine neuen Fotos bringen mich nicht weiter. Die Fruchtkörper scheinen immer noch nicht rief zu sein.
Hätte zunächst an Licea sp. gedacht wegen der Sporen (sind schon etwas ähnlich), aber makroskopisch sieht es nicht wirklich nach Licea aus.
Bin im Moment ratlos.
LG Ulla
Wow! Interessant! Weißt du was das für ein Insekt mal werden wollte? Hab ich so ja noch nie gesehen! Krass!
Nein, damit haben wir uns noch nicht beschäftigt. Leider haben wir da keine Ahnung.
Wir werden sie aber mal einem Insektenkenner vorlegen.
Hallo Timm,
bei Deinem 2 Fund bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um Trichia varia handelt. Die kann manchmal so kurzgestielt sein.
Der 1. Fund ist scheinbar noch nicht reif. Könnte mal eine Arcyria werden, aber das ist unsicher. Ohne Mikroskop ist da nicht mehr drin.
LG Ulla
Hallo Pilzgemeinde,
da bei uns die Schneeglöckchen und die Winterlinge in Vollblüte stehen und schon einige Fories schon die Scharlachroten Kelchbecherlinge vorgestellt haben, dachten wir, dass auch die Tulpenbecherlinge - Microstoma protracta- schon da sein müßten.
So suchten wir einen bekannten Standort bei Könnern auf und wurden nicht enttäuscht.
Microstoma in voller Schönheit.
Dann haben wir noch auf einen Trockenrasenstandort gleich in der Nähe gewechselt und fanden dort auch reichlich die Steppentrüffel - Gastrosporium simplex.
Interessant an diesem Fund ist, dass die Steppentrüffel im jungen Zustand eine gallertige Schicht unter der Außenperidie ausbildet. Das sieht man im reifen Zustand nicht mehr. Da blättert die Außenhülle nur ab und die Innenhülle ist dünn und pergamentig.
Auch interessant an diesem Fund ist, dass eine Insektenlarve im Fruchtkörper steckt.
LG Ulla
Hallo Lydia,
ja das sieht schon sehr nach Trichia persimilis aus, aber endgültige Sicherheit nur über mikroskopische Untersuchung.
Von Trichia scabra, die auch in Betracht gezogen werden muß, unterschieden sich beide Arten durch die Sporenskulptur.
Das ist ganz leicht zu entscheiden. Trichia persimilis hat Sporen die grobnetzig skulpturiert sind, während Trichia scabra ein kleinmaschiges Netz auf der Spore hat.
LG Ulla
Hallo,
gibt es auch Makrofotos vom Pilz?
Rein von den Sporen her könnte ich mir auch einen Myxomyceten aus der Gattung Trichia vorstellen. Wie groß sind die Sporen?
Bei überreifen, ungestielten Trichia-Arten (z.B. Trichia persimilis, T. favoginea) sieht es auch schon mal nach Goldschimmel aus. Allerdings müßte man beim Mikroskopieren (wenn man nicht nur die Sporen mikroskopiert) auch das Capillitium finden lassen, welches aussieht wie eine Wäscheleine.
Schau mal danach.
VG Lamproderma
Hallo Stefan,
eine Badhamia schließt sich schon aufgrund der Farbe aus. Die hätte immer granulierten, meist weißen Kalk auf der Peridie.
Ich sehe hier eine Metatrichia. Da gibt es aber zwei Arten, die leicht mikroskopisch auseinander zu halten sind.
Metatrichia vesparium hat stachliges Capillitium, das kurze Enden hat, während Metarichia floriforme kein stachliges Capillitium hat, dafür aber lange Ende desselben hat.
LG Ulla
Hallo Ingo,
ich denke, dass alle Deine Funde Geastrum minimum sind.
Die von Dir nicht immer bemerkte "sandige" Peridie (auf deinen Fotos sehe ich sie aber) rührt nicht von dem Vorkommen auf Sand her, sondern daher dass die Erdsterne meist auf mehr oder weniger kalkhaltigem Untergrund wachsen und auf der Peridie dann Kalkristalle gebildet werden.
Sicher werden sie dann weniger ausgebildet, wenn der Kalkgehalt im Boden geringer ist. Aber auch altersbedingt kann die Peridie dann glatter ausfallen.
VG Ulla
Hallo Felli,
nach Myxo sieht das eigentlich nicht aus.
Beobachte es mal weiter.
LG Ulla
Das mit dem Emojis finde ich ja noch gut, aber das nur noch 5 aktuelle Treads in den Listen stehen, ist m.M. nicht sehr benutzerfreundlich. Wer hat das verschlimmbessert und kann man das wieder ändern? Man kann doch nicht jedes Mal alle ungelesenen Beiträge abklappern. Sollen damit die Benutzer vergrault werden?
Kann sich mal jemand der Admins äußern?
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VG Ulla
Hallo,
ich bin mir da unsicher, ob es wirklich Pithya cupressina ist, den hatte ich ja vor kurzem erst gezeigt.
Wächst z.Z. auf vielen Friedhöfen, wo Sadebaum (Kriechwachholder) angepflanzt ist.
Aber die Becherchen haben meiner Erfahrung nach eine weißliche, filzige Außenseite.
Das paßt eigentlich auf den obigen Fund nicht so richtig. Das müßte man dann sicher doch mikroskopisch untersuchen.
VG Ulla
Hallo,
ja das ist er.
VG Lamproderma
Servus,
mit der gestielten Endoperidie würd ich mal mit Geastrum schmidelii vergleichen
Grüße
Felli
Hallo Bernd,
Geastrum schmidelii fällt da völlig raus, der hat ein gerieftes Peristom.
Ich würde Ingo und Andreas voll zustimmen, dass das ganz sicher Geastrum minimum ist.
Der Fundort auf Sand ist auch typisch. Die eigentliche sandige Peridie kann im Alter dann nicht mehr sichtbar sein.
Der kann auch mal am Straßenrand auf entsprechend passendem Boden vorkommen.
LG Ulla
Hallo,
bitte nicht Ausdruck und Grammatik in den Beiträgen kritisieren. Viele verwenden ja "nur" ihr Smartphon und achten nicht auf solches.
Finde ich zwar auch nicht gut (habe kein Smartphon), aber man muß es akzeptieren.
Ansonsten kann ich Andreas nur vollständig zustimmen!
VG Ulla
Hallo Pilzgemeinde,
Da es z.Z. nicht viel frisches pilzliches gibt und das Sturmtief „Nadia“ den Besuch von Wäldern doch etwas verhinderte, machten wir uns auf „Dörfertour“. Wir inspizierten Streuobstwiesen und Dorflagen mit ihren Friedhöfen im Bereich Köthen und westlich Sangerhausen um einige neue Daten für unsere Landesdatenbank zu erfassen.
Zunächst Streuobstwiesen, vor allem Kirschplantagen.
Da konnten wir auf mehreren Standorten Craterocolla cerasi - den Kirschbaum-Kraterpilz nachweisen. Da es z.Z. doch recht feucht war, hat Craterocolla bisher ein gutes Jahr. Überall auf den Streuobstwiesen konnten wir den Pilz finden. An manchen Stellen sogar in großer Menge. Er wächst dort auf abgestorbenen oder abgebrochenen, toten Ästen.
Auf Friedhöfen waren wir vor allen auf der Suche nach Pithya cupressina – dem Gelben Sadebaumbecherling, der am Sadebaum, Juniperus sabina fruktifiziert.
Auf jedem 2. Friedhof konnten wir die Art nachweisen, sodass wir für unsere Landesdatenbank 8 neue Fundpunkte erfassenn konnten. An vielen Standorten wuchsen die Fruchtkörper in großer Zahl.
Aber auch einige Frühblüher zeigten sich schon, so Schneeglöckchen und auch Winterlinge.
Skurilles an Friedhofmauern: man hat dort alte Grabsteine in die Mauer integriert.
Aber es gab auch diverse Porlinge, die sicher nicht aus der einheimischen Flora stammten. Die wurden nicht in die Kartierung aufgenommen.![]()
LG Ulla
Hallo zusammen,
Heinrich Dörfelts "Erdsterne" ist immer noch, gerade auch für Einsteiger bei der Erdsternbestimmung, ein unverzichtbares Buch.
Es wäre zwar schön, wenn es eine aktuelle Neuauflage geben würde, aber das wird wohl nichts werden. Dr. Dörfelt ist über 80 und hat z.Z. andere Projekte.
Ein aktuelleres, sehr umfangreiches Werk für Geastrum ist "Jordstjärnor" von Mikael Jeppson. Leider in Schwedisch, aber die Abbildungen sind sehr gut und Detail- und Mikrozeichnungen sind selbsterklärend.
VG Ulla
