So was
, hab ich gar nicht nachgezählt!
LG Ulla
So was
, hab ich gar nicht nachgezählt!
LG Ulla
Hallo,
wir waren gestern auf einen Kurztripp im Harz und haben den Auerberg mit Josefskreuz besucht.
Dort hatte man reichlich Holz vor der Hütte (vielleicht für die ansässige Gaststätte).
Da fanden wir am Wegrand ein paar unscheinbare Blümchen, denen man auch Aufmerksamkeit schenken sollte.
Zuerst das Schattenblümchen - Maianthemum racemosum
dann der Europäische Siebenstern - Trientalis europaea.
Auch wenns kaum Frischpilze gab, außer Austernseitlingen an Buche, die jemand schon abgeerntet hatte, wars eine schöne Tour.
LG Ulla
Hallo ,
wir hatten gerade in schönes, nicht zu starkes Gewitter mit reichlich Regen für eine 3/4 Stunde. ![]()
Wir sind erst einmal zufrieden. Könnte aber noch mehr werden!
Hatten unsere Fachgruppenexkursion schon auf nächstes Wochenende verlegt, war sicher eine gute Entscheidung.
LG Ulla
Hallo Hans,
dein Fund wäre ja sehr bemerkenswert.
Ich hatte die Art bisher noch nie.
Allerdings stimmen Deine Sporenmaße mit denen in der Literatur nicht überein, P. penetrale soll Sporen von 6,5-7,5um haben, also deutlich kleiner als Dein Fund. Auch sehe ich bei Deinen Mikrofotos die in der Literatur beschriebene Columella, als Verlängerung des Stiels in den Fruchtkörper hinein, nicht. Die Fruchtkörper von P. penetrale sollen auch mehr eiförmige Köpfchen haben.
Was kommt bei Physarum dann noch in Frage mit solchen auffälligen rötlichen Stielen? Da fällt mir Physarum pusillum ein. P. pusillum hat Sporen von 9-13um, das würde eher passen. Das Capillitium mit den Kalkknoten paßt auch. Die Art hat normalerweise nabelförmig eingezogene Köpfchen, kann aber auch kugelförmig wie Deine Funde sein. In Kultur erscheinen die Schleimis oft nicht ganz typisch.
Vergleich doch nochmal damit.
LG Ulla
Hallo Craterelle ,
gibts da ein Rezept?
LG Ulla
Hallo Stefan,
auch von uns alles Gute zu Deinem besonderen Geburtstag.
Du hast ja gestern "genullt"
und gehörst nun nicht mehr zu den "Bivies" (bis Vierzig) sondern zu den "Uhus" ("unter Hundert").
Entoloma sepium
Trotzdem alles Liebe! Bleib gesund und weiter den Pilzen treu.
Man sieht sich!
LG Ulla und Gunnar
Hallo,
könnten da Herbsttrompeten mitgemischt haben?
LG Ulla
Hallo Martin,
die Gattung Stemonitis ist immer nicht ganz einfach, aber Deine Fotos zeigen schon die typischen Merkmale
Auf Deinem Foto Nr. 7 sieht man im Capillitium auch dornartige Auswüchse, die Du scheinbar nicht gesehen hast.
Da wichtigste ist aber, dass die Sporen netzig ornamentiert und nicht warzig (Foto 8) sind. Da kommen nur wenige Arten in Frage, vor allem Stemonitis foliicola und St. fusca. Die Sporengröße von >8um spricht gegen St. foliicola ebenso wie das Wachstum auf Moos über Holz. Die beiden anderen Arten St. inconspicua und virginiense, die in dem Artikel von Moreno auch genannt werden, würde ich wegen des Substrates (St. inconspicua auf Laub) bzw. der Sporengröße (St. virginiense, Sporen < 8um) sowie der Seltenheit beider ausschließen.
St. foliicola ist ein Laubbewohner. Das alles zusammen, bleibt nur St. fusca übrig. Ist übrigens die häufigste Art.
Zu Deiner Frage zur Begutachtung des Capillitiums: die Fruchtkörper müssen ganz reif und trocken sein, dann kann man die Sporen (z.B. unter Zuhilfe eines Strohhalmes) vorsichtig ausblasen ohne dass die Fruchtkörper wegfliegen.
LG Ulla
Hallo Nobi,
rein makroskopisch könnte es Amaurochaete atra sein.
100%ige Sicherheit gibt aber nur das Mikroskop, da es auch andere ähnliche Arten gibt.
LG Ulla
Hallo Martin,
mit Trichia liegst Du richtig.
Die hexagonalen Plättchen sind aber wirklich die Sporen. Das kommt daher, das die Sporen ein netzförmiges erhabenes Ornament haben, welches aus oft hexagonalen Waben besteht. In Deinem Fall sind die Sporen etwas zusammengeklumpt, daher Dein Eindruck das das die Peridie ist.
Das Capillitium wirkt recht dick, leider hast du keine Maße dabei.
Die kelchförmigen Überreste der Fruchtkörper, die wie Du schriebst ungestielt sind, sind scheinbar zylindrisch.
Deshalb kommt für mich nur Trichia favoginea in Frage. Trichia persimilis hat ähnliche Sporen, aber dünnere Capillitiumfäden und die Kelchreste sind nicht zylindrisch, sondern kurz rundlich (geschlossene junge Fruchtkörper dadurch immer rundlich).
LG Ulla
Hallo Matthias,
Deinen ersten Fund würde ich für einen Schleimpilz halten. Sowas wächst auch ab und an auf Mist in Kultur. Dafür sprechen die kugelrunden warzigen Sporen. Deren Größe paßt für z.B. für Didymium difforme. Dazu paßt auch die graue Schicht - eine Kalkschicht aus dichtgepackten Schüppchen. Die sieht man auf Deinen Fotos gut. Leider hast Du beim Mikroskopieren nicht das Capillitium mit erwischt, welches aus strahlig zur Peridie verlaufenden Fäden besteht. Das wäre für die Art typisch. Deshalb ist das ganze noch etwas unsicher, aber Schleimpilz ist auf jeden Fall sehr wahrscheinlich.
LG Ulla
Hallo,
kann Bernd nur beipflichten, die weißen Fruchtkörper sind der Stäublings-Schleimpilz, Enteridium (Reticularia) lycoperdon.
VG Ulla
Hallo Lyd,
mit einkleben meine ich: einen Schleimi immer mit Substrat ernten (Holzstück, Blatt etc). Dann kann man den Beleg leicht in der Schachtel festkleben, sodass er nicht verrutschen oder gedrückt werden kann. Niemals den Fruchtkörper selbst in Kleber tunken.
LG Ulla
Hallo Lyd,
Stefan hat recht mit Stemonitis, aber auch damit, dass da ohne Mikroskop nichts zu machen ist. Stemonitis axifera kann es natürlich sein, aber eben nicht sicher. Wenn Du den Beleg aufhebst (in kleine Pappschachtel einkleben, hält sich der Beleg ewig, vorher aber mal 'ne Woche in den Tiefkühlschrank wegen der Tierchen) kannst Du ihn vielleicht mal jemandem (z.B. Steffen) zur Bestimmung überhelfen.
Zu den kleinen Kötteln, die man oft an Holz oder unter der Rinde findet, sage ich immer "Wurmkacke". Von welchem Tier oder Wurm es stammt weiß ich aber nicht.
LG Ulla
Hallo,
bei uns hat's heute etwas geregnet! Endlich!!!
Die Morchelsaison ist trotzdem ins "trockne" gefallen und ob wir am Samstag bei unserer LFA-Exkursion ins Bitterfelder Gebiet was finden ist fraglich.
Aber irgendwas gibts immer und man trifft sich mal wieder und tauscht sich aus. Das ist "nach" oder "vor" Corona immer wichtig sich mal wieder zu treffen.
LG Ulla
Hallo Stefan,
Richtung Glimmer-Tintling bei deinem Fund ist sicher richtig. Aber genaueres ist nur mikroskopisch klärbar, da es mehrere ähnliche Arten gibt.
Bei Hasen-Stäubling würde ich Dir recht geben. Erstaunlich ist das Frühe erscheinen. Ich kenne die Art eigentlich nur aus dem Herbst.
VG Ulla
Hallo Martin,
ich bin natürlich auch für Pycnoporus cinnabarinus, der wächst gern an Kirsche oder Birke.
Aber Pycnoporellus fulgens wächst nicht nur an Nadelholz. Wir haben den schon öfters an Buche gefunden.
Das nur noch als Bemerkung.
LG Ulla
Alles anzeigenHi,
wenn kein Chlorgeruch, dass ist das sehr wahrscheinlich die Laubwaldscheibenlorchel Gyromitra parma/Discina perlata.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
auch wenn der Pilz nicht auffällig nach Chlor gerochen hat oder es Wastl nicht bemerkt hat, würde ich den Pilz trotzdem für den Morchelbecherling halten. Discina parma (Schildförmige Scheibenlorchel) hat nie solche adrigen Stellen. Das ist aber typisch für den Morchelbecher. Außerdem wächst Discina parma oder auch D.perlata immer direkt auf mulmigem Holz und nicht auf Erde.
LG Ulla
Hallo Radelfungus,
sind das nicht schon die Früchte der Flatterulme?
So einen Baum haben wir heute auch gesehen und ich hätte es eher schon für die Früchte gehalten.
LG Ulla
Hallo,
bei uns hat es nur spritzerweise geregnet.
Gestern waren wir an unseren Morchelstellen, wo wir vor 3 Wochen noch eine kleine Mahlzeit frischer Morcheln ernten konnten. Wir haben nur 3 angetrocknete und von unten auch noch verschimmelte Exemplare gefunden. Das wars wohl mit der Morchelsaison, schluchz ![]()
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LG Ulla
Hallo,
das sind unreife Sommer-Trüffeln. Vergleich mal damit.
VG Ulla
Hallo Sandra,
da wären wir gern mit dabei!
Bei Stefan im Elbsandsteingebirge und bei den Sachsen-Tagungen waren wir ja auch schon.
Aber ein Forumstreffen im Vogtland gabs noch nicht. Wäre schön! Im Herbst ist es natürlich immer schwierig einen freien Termin zu finden.
LG Ulla & Gunnar
hallo ,
Deine Orchidee ist das Große Zweiblatt, Neottiella ovata.
Die finde ich auch oft in potentiellen Morchelgebieten.
LG Ulla
Hallo,
das sieht mir sehr nach Spitzmorchel oder in Deinem Fall nach Rindenmulchmorchel aus.
Das erste Exemplar ist allerdings schon übern Berg.
LG Lamproderma
