Beiträge von lamproderma

    Hallo,

    ich könnte mir auch den Laubholzknäuling Panus conchatus vorstellen. Die leicht rosa-violetten Hutkanten sprechen dafür.

    Vergleich mal damit.


    LG

    Hallo Timm,

    für eine Stemonitis halte ich das auch nicht. Die hätten auch im unreifen Zustand schon einen schwarzen Stiel, an welchem sich das dann das Plasmodium nach oben bewegt und die Soporen und das Capillitium bildet.

    Ich könnte mir eine Arcyria vorstellen, aber das ist völlig unsicher.

    Leider also nicht bestimmbar.


    LG Ulla

    Habt Ihr alle Glück.

    Auf den Wetterkarten der letzten Tage (Wochen) war unser mitteldeutsches Trockengebiet immer vom Regen ausgeklammert.

    Gestern wo überall Sturm und Gewitter war, kam bei uns nur der Sturm an, dann fielen drei Tropfen und das wars.
    Heute konnte man die Tropfen noch nicht mal sehen, es feuchtelte nur ganz kurz.


    Da verstehe ich manchmal nicht warum Ihr alle jammert.


    LG Ulla

    Hallo,

    heute wurden wir Zeuge eines traurigen Phänomens.

    Beim Besuch eines Parks im Südharz fanden wir unter einer blühenden und super toll riechenden Silberlinde (Tilia tomentosa) hunderte toter Hummeln.







    Im Netz fand ich dann die Erklärung:

    die Tiere sind auf dem Weg zu ihrer Nahrungsquelle verhungert!

    Die Silberlinde ist eine spät blühende Linde und die Tiere verbrauchen auf dem Weg zu ihr mehr Energie als sie dann dort tanken können.

    Auch ist die Konkurrenz mit anderen Blütenbesuchern zu groß und sie können deshalb zu wenig Nektar aufnehmen.

    Wieder ein Beispiel für das Insektensterben, aber dieses Mal haben wir das hautnah gesehen.

    Sehr bedrohlich und traurig.

    Laßt also in Euren Gärten möglichst spätblühende Pflanzen, auch sogenannte Unkräuter stehen, damit die Hummeln noch Nahrung finden!


    Liebe und traurige Grüße

    Ulla

    Hallo Brummel,

    schöne Runde mit tollen Bildern!

    Aber den Laubholz-Harzporling würde ich eher für einen Lackporling halten, vielleicht Ganoderma lucidum, den Glänzenden Lackporling, aber nicht sicher.


    LG Ulla

    Hallo Christine,

    ich würde Deinen Fund nicht für einen Hasenstäubling halten.

    Dafür ist die Peridie viel zu dick und das Aufreißen des reifen Fruchtkörpers paßt auch nicht zum Hasen.

    Ich denke da eher an den Sternstäubling - Mycenastrum corium.

    Der hat z.B. ganz interessantes Capillitium, sehr dicke Äste mit vielen dornenförmigen Auswüchsen. Ist dadurch leicht zu identifizieren.

    Der Sternstäubling reißt leider nicht immer bilderbuchmäßig sternförmig auf, das hängt von den äußeren Witterungsbedingungen ab.

    Wo er wächst ist meist gedüngter Boden. Die Art ist in den letzten Jahren trotzdem immer seltener geworden.

    Deshalb Glückwunsch zu dem Fund!


    LG Ulla

    Hallo,

    bei unserer Runde im leider fast pilzfreien Colbitzer Lindenwald entdeckt:

    Feuerwanzen lieben Linden!


    Nur Halsbandschwindlinge waren durch den gestrigen Regen "aufgetaut"


    LG Ulla

    Hallo Leo,

    Dein Fund gehört zur Gattung Perichaena.

    Die erscheinen sehr häufig in Feuchtkammerkulturen und sind nicht immer genau zuzuordnen.

    Die Fruchtkörper auf den Fotos sind auch noch nicht richtig reif.

    Ich weiß nicht, ob Du sie in diesem Zustand mikroskopiert hast, denn da kann es sein, dass die typischen Eigenschaften noch nicht richtig ausgebildet sind (z.B. die Capillitium-Struktur)

    Nach Deinen Fotos würde ich den Schleim für Perichaena vermicularis halten.

    Ansonsten kommt noch P.chrysosperma in Frage. Die Art müßte aber stachliges Capillitium haben. Das sehe ich hier nicht.



    LG Ulla

    Geht mir genauso, leider.

    Bleibe dann lieber im Moment bei meinen Schleimis. Aber da wird ja jetzt auch munter sequenziert. :(


    VG Ulla

    Hallo Timm,

    Cribraria ist nicht so leicht.

    Deine Fruchtkörper sind noch nicht reif, da sieht man noch nicht einmal die Farbe der reifen Fruchtkörper. Auch hast Du nichts zum Substrat gesagt.

    Da ist es schwierig die genaue Art zu bestimmen.

    Aufgrund des nicht definitiv abgegrenztem Becher, sondern dem sich etwas nach oben auflösendem Becher könnte ich mir Cribraria macrocarpa vorstellen.

    Aber das ist ins Blaue gesprochen. Wirkliche Bestimmung der Art kann nur durch mikroskopische bestimmung erfolgen.

    VG Ulla

    Hallo,

    Es ist etwas schwierig mit deinen Mikrofotos auf die genaue Gattung bzw. Art zu schließen.

    Es kommen Amaurochaete oder Symphytocarpus in Frage.

    Auf Kiefernscheitholz kommen beide Gattungen vor. Leider sehen sich die Arten dieser Gattungen makroskopisch recht ähnlich, deshalb muß man immer mikroskopieren.

    Die von Dir vermutete Art Symphytocarpus amaurochaetoides schließe ich aber aufgrund der Sporenskulptur aus. Auf Deinem Foto sieht man, dass diese nicht netzig ist sondern warzig.

    Aber man muß noch die Größe der Sporen wissen und auch die Skulptur vom Capillitium. Du hast leider beim Capillitium den unreifen Fruchtkörper mikroskopiert. Da ist das nicht wirklich erkennbar.

    Wenn Du einen Beleg hättest könnte man den nachmikroskopieren.

    Sonst kann ich Dir leider auch nicht weiterhelfen.

    VG Ulla

    Hat man mal ein bissl :rain: kommen die auf einmal von überall angeschleimt und fallen über alles im Garten her....

    Das ist wohl wahr.

    Hatte erst im Garten Grünkohl-Pflanzen gesetzt, dann kamen ein paar Tropfen Regen und am nächsten Tag waren nur noch die Blattrippen da. <X;(

    Ich habe dann Kaffeesatz drum rum gestreut. Hoffentlich hilfts und sie erholen sich. :|

    LG Ulla

    Hallo,

    den Schleimpilz mit Essig und Salz zu bekämpfen wird sicher über kurz oder lang Deinen Pfanzen im Beet schaden. Die Fuligo (Lohblüte) kommt sicher aus dem Mulch und wird bestimmt immer wieder erscheinen bis der Mulch zersetzt ist.

    Da bleibt Dir nichts anderes übrig als die betroffenen Stellen abzugraben, damit verhinderst du natürlich auch die Sporenbildung.

    Ob man Fungizide verwenden kann, weiß ich nicht wie die Schleimpilze drauf reagieren, aber sollte man mit Kanonen auf Spatzen oder harmlose "Schleimpilze"schießen?

    Beim Beerensammeln kann man auch die betreffenden Stellen mit Papier oder ähnlichen abdecken.

    Erfreue Dich aber lieber an der Vielfältigkeit der Natur.


    VG Ulla

    Hallo Romana,

    Deine Funde sind auch beides Arcyrien.

    Bei den Arcyrien muß man ja darauf achten wie das Capillitium am Becher angewachsen ist.

    Du schreibst, es ist leicht lösber, das reduziert schon mal die Möglichkeiten.

    Dein erster Fund hat einen tiefen Stielbecher, wie man auf den Fotos sieht. Mit der Capillitiumstruktur und der Sporengröße würde ich den Fund Arcyria affinis nennen.

    Der Kern den Du beobachtet hast, ist sicher eine Entwicklungsstörung, das ist nicht typisch.

    Der 2. Fund ist auch etwas entwicklungsgestört (daher die "Käppchen"), hat scheinbar einen nicht so tiefen Becher, das Capillitium ist grobmaschiger.

    Da würde ich eher auf Arcyria incarnata tippen. Allerdings ist das nicht ganz 100%ig. Von Fotos ist es immer etwas schwierig eine 100%ige Bestimmung zu machen.

    Beides sind aber keine seltene Arten.


    LG Ulla