Beiträge von hengu
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Hallo Thorben,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Dann hatte ich nicht Rada, sondern Dich in Erinnerung

Gibt es einen Schlüssel für Periconia, den Du empfehlen kannst?
Gruß Gunnar
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Lieber Stefan,
ich habe auch schon mal im Internet geschaut. Das hat mich nicht so befriedigt.
Das Sporenornament von Pilz 1 erinnert mich an Mucor...
Ich glaube, Rada hat schon solche Pilze bestimmt. Vielleicht meldet er sich noch.
Gruß G.
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Hallo Anton,
ja, 1000x.
Die Bilder sind gestackt. Ich fotografiere mit Nicon Coolpix 4500.
Gruß Gunnar
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Liebe Freunde,
noch aus dem letzten Winter zwei Pilzchen, die ich auf Lavendel- bzw. Juniperus-Zweigen gefunden habe, fotografiert durch das Mikroskop mit 100er Objektiv.
Ich würde ganz gern wissen, welche Literatur zur Bestimmung genutzt werden kann und im günstigsten Fall, wie die heißen.
Ellis und Ellis hat mir da jedenfalls nicht geholfen.
Besten Dank schon mal fürs Lesen...
Gunnar
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Hallo Schupfi,
das sollte Cortinarius albocyaneus sein. Habe ich im Geiseltal vor ein paar Jahren auch aufgelesen.
Dem fehlen die gelben Velumbänder...
Gruß Gunnar
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also Hügelland, das bestätigt meine Vermutung. Danke Dir.
G.
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Hallo Uwe,
die Art ist hier in der Ebene nicht so selten.
@ Frank: Wo hast Du die Aufsammlung gemacht?
Gruß Gunnar
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Hallo Frank,
vergleiche mal mit Cortinarius luhmannii.
Gruß Gunnar
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Hallo Thorben,
sieht gut aus

Gruß Gunnar
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Hallo Bernd,
für ein neues Foto hatte ich keine Lust. Hier eins vom Speicher: Die Sporen von Mucor rudolphii sind riesig und fallen im Mikroskop sofort auf (Vergrößerung im Foto 40x). Die Sporenbildung des Hysterangium wird nicht unterdrückt - zumindest nicht nach meiner Erfahrung. Mit Ausbildung der Parasitensporen werden die Hysterangium-Fruchtkörper deutlich fester. Man denkt beim ersten Kontakt, eine neue Art in der Hand zu halten. So weit war es bei dem aktuellen Fund noch nicht. Der eine Fruchtkörper, den ich mitgenommen hatte war noch schön elastisch. Erst der Blick ins Mikroskop brachte die Erleuchtung

Ansonsten ist es bei uns feucht genug für Pilzwachstum, wenn Süddeutschland "Land unter" meldet. Es "feuchtelt" jetzt immer mal.
Gruß Gunnar
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Hallo Bernd,
Du liegst mit der Bestimmung völlig richtig und es ist ja ein gutes Zeichen, wenn Du selbst mit Schlüsseln von Soehner oder gar Montecchi/Sarasini zum selben Ziel kommst. Ed. Fischer und G. Groß fassen Hysterangium crassum sehr weit und subsummieren darunter das H. crassum auf Kalk unter Fichte wie auch Dein H. coriaceum var. knappii bei Laubbäumen.
Ich würde das Bestimmungsergebnis mit Autorennamen ablegen, sodass immer klar ist, was genau Du bestimmt hast.
Gestern ist mir übrigens seit langer Zeit mal wieder ein Hysterangium clathroides mit Befall von Mucor rudolphii (nach Rudolph Hesse benannt) unter die Finger geraten.
Gruß Gunnar
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Hallo Nobi,
ich habe in der Vergangenheit mit Nordic Macromycetes Vol. 1 (siehe Seite 120) gearbeitet. Die beiden Arten lassen sich nur "so lala" anhand der Merkmale Stiel und Sporengröße trennen.
Die neue Arbeit von Van Vooren hilft da leider auch nicht. Wenn ich das richtig verstehe, werden nur Merkmale aus den Erstbeschreibungen gebracht. Offensichtlich geht es den Autoren nicht anders als uns - wenn Du es genau wissen willst, musst Du sequenzieren. Ich wäre ja sehr interessiert gewesen an einer Tabelle mit ordentlichen Sporenmaßen in statistischer Menge. Das bringt der Artikel leider nicht. Irgendwie nur ein "Stand der Dinge" - nix Fertiges. Anbei ein Fund von heute - ich meine: T. catinus -
Sporen (19,8)20,2-22-22,6(22,7) x (12,6)12,8-13,4-14,2(14,3)µm
Q: (1,5)1,5 - 1,7 - 1,75(1,8)
Beste Grüße
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Hallo Andreas,
wir werden da wohl noch einmal drauf achten müssen. Meine anderen Bilder sind leider nur Dias. In der Datenbank haben wir alle drei Arten, wobei Tarzetta cupularis die häufigste ist.
Felix hatte vorhin angerufen nach einem Kontakt zu Mateo Carbone, einem Co-Autor des o.g. Artikels. Er hat unterstrichen, dass T. spurcata ein nomen dubium ist. Damit sollte man nicht bei dem Namen bleiben, sondern auf "T. ochracea" zurückgreifen. Van Vooren tut das bereits im Artikel. Offensichtlich sind die Unterschiede zwischen den 9 Arten so gering, dass eine Artbestimmung nicht ohne den "Taschensequenzierer" möglich ist. Einen Schlüssel bietet der Artikel ja auch nicht an. Ich werde für Mykis an Frank Dämmrich schreiben und die spurcata-Funde in T. ochracea ändern lassen.
Gruß Gunnar
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Hallo Andreas,
anbei "das frische" Foto vom Samstag aus Pößneck. Zwei Merkmale, die von T. cupularis makroskopisch unterscheiden: im Prinzip reißt jeder Fruchtkörper am Becherboden auseinander und bildet ein Loch. Die Fruchtkörper von T. cupularis sind gestielt. Die von T. spurcata sind im Gegensatz dazu nicht gestielt, sondern mehr faltig zusammengezogen. Es gibt inzwischen auch einen Artikel von Van Vooren et al. (2019) von Ascofrance herunterzuladen: Genus Tarzetta
Im Artikel ein schönes Cladogramm - leider noch ohne die wichtigen Artnamen. Allerdings gibt es im Text den Hinweis, dass wir möglicherweise unseren Pilz künftig T. ochracea nennen müssen. Solange da keine taxonomische Klarheit herrscht, kann es auch zwischenzeitlich bei dem Namen Tarzetta spurcata bleiben.
Beste Grüße
Gunnar
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Liebe Claudia,
sehr erfrischend, Dein Beitrag

Orchis anthropophora hat auch noch den schöneren deutschen Namen "Püppchenorchis". Und wenn man die Einzelblüte anschaust versteht man auch, warum...
Die Tarzetta bezeichnen wir bei uns seit ein paar Jahren als T. spurcata.
DIe Lorchel entzieht sich noch der Bestimmung. Ich bin bei H. levis/latispora gelandet, aber damit nicht glücklich. Die Sporen passen nicht so richtig.
Beste Grüße
Gunnar
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Hallo Bernd,
da muss ich Dich enttäuschen. Gastrosporium wäre jetzt reif und hätte grünlich-pulverige Gleba. Die Rhizomorphen sind länger, dünner und verzweigen sich. Das Biotop passt ebenfalls nicht. Gastrosporium braucht Lößboden (zumindest hier bei uns). Du hast ja selbst geschrieben dass die Oberfläche "an Lyoperdon /Bovista... erinnerte".
Gruß Gunnar
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Hallo Bernd,
anbei ergänzend die Sporen und Paraphysen zum Fund von Plicaria endocarpoides.
Im Schlüssel von "Nordic Macromycetes" finden sich in der Gattung Hinweise, wie lange man die Arten nach dem Brandereignis finden kann - hier 20-130 Wochen nach dem Feuer. Danach werden die Flächen durch Sukzession wohl eh verkrautet und überwachsen sein.
Gruß Gunnar
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Hallo Pablo,
da würde ich mitgehen. Die Merkmale passen. Unsere Funde hier sind auch auf Löß.
Schöner Fund.
Gruß Gunnar
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Hallo Daniela,
Bernd hat den richtigen Riecher. Ich sehe da Tuber puberulum.
Grüße nach Brandenburg und München
Gunnar
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Hallo Rebecca,
mit den Sporenmaßen dann doch Hysterangium stoloniferum. Die soll tatsächlich sehr selten auch bei Fichte auf Kalk wachsen. Habe ich so selbst noch nicht gefunden. Die Sporen weisen halt den Weg

Gruß Gunnar
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Hallo Rebecca und Bernd,
H. stoloniferum ist Laubwaldart, erkennbar an dicker Peridie (hätte diese hier ja) und dickem Mycelstrang (hat der Fruchtkörper hier nicht).
Da gibt es im Nadelwald H. crassum mit Sporen von 12-14 x 5µm.
Also - bitte Sporen messen.
Beste Grüße
Gunnar
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Die Peridie von O. asterosperma und O. arbucalensis ist pseudoparenchymatisch, die von O. lutea, mutabilis, dapauperata und vacekii ist hyphig. Dein Peridienbild zeigt ja Hyphenschicht, also in die zweite Gruppe. Kräftiges Röten soll O. mutabilis haben (habe ich frisch auch noch nicht gesehen) in Kombination mit tendentiell kleineren Warzen als O. lutea, die neben den bis 5µ hohen Warzen cremefarben sein soll und gelbe Flecken bekommt.
Alles recht schwierig abgrenzbar und wohl ohne Sequenzierung nur in Merkmalskombination bestimmbar. Sporengrößen taugen als Merkmal wohl nicht.
Gruß Gunnar
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Lieber Bernd,
wenn ich richtig liege, sollte das Octaviania lutea sein. Die Art haben wir in der Vergangenheit verkannt und unter O. asterosperma subsummiert. Immerhin eine Art, die der deutsche Mykologe Hesse beschrieben hat. Die Art schein übrigens nicht so selten zu sein, wie die wenigen Funde bisher vermuten lassen.
Deinen anderen Fund vergleiche bitte noch mit Tuber borchii.
Beste Grüße,
Gunnar
