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letzter Beitrag von Gelöschter Nutzer am

Unbekannter Pilz mit auffälliger Orangefärbung

  • Hallo Pilzfreunde,


    habe heute beim Spazierengehen einen mir unbekannen Pilz gefunden.
    Siehe Fotos im Anhang.
    Er fiel durch die leuchtende Orangefärbung gleich auf, auch wenn er nur ca. 3-4cm groß ist.
    Untergrund: Sandiger Kiefernmischwald. Der Pilz selbst stand am Rand eines Kieferstumpfes auf einer Mischung zwischen lockerem Waldboden und Kiefernsubstrat.


    Freue mich auf Eure Vorschläge,


    Viele Grüße,
    Markus



  • Mh,
    ich hätte nun zu echten Pfifferlingen tendiert, da mir das doch sehr n ach Leisten aussieht, allerdings macht mich der eingerollte Hut stutzig.


    Gruß Benni

  • Zitat


    der Pilz war fest und stabil beim Anfassen und hatte keine glatte Oberfläche, eher etwas samtartig.


    Sonnige Grüße,
    Markus


    Hallo!


    Da kommt jetzt das subjektive Empfinden dazu. Mit "Pilz war fest" würde man auf den "richtigen Pfifferling" kommen, nur auf diese Einschätzung würden die, die den richtigen Pfifferling kennen, nicht kommen.
    Es ist nämlich trotzdem der falsche (stark eingerollter Hutrand, samtige Oberfläche!).


    VG Ingo W

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"
    oder wie sogar die Gnolme wissen:
    "Pilzis ne bloß von o'm anguck!! Unt'n auch wichtich is!" ==Gnolm2


    137-15 (Gebühr APR 2018) = 122+12 (APR 2018 Platz 4) = 134+1 (Segmentwette APR 2018) = 135+2 (schöner Falsch-Phal APR 2018 = 137+9 (3.Platz schöner Phal APR 2018) = 146-15 (Gebühr APR 2019) =131+9 (APR-Schnell-Joker-Bonus) = 140+4 (APR2019-Platzierungswette) = 144+3 vom Gnemil-APR-Nachrätsel = 147+9 (Phalplatzierungs-PCs) = 156 - 20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139 + 6(3x2) für gute Phäle APR2020 = 145



    Link: Nanzplan APÄ-2020

    Link: Gnolmengalerie

    Link: die schönsten Phäle zu APR-2020



  • Guten Morgen,


    ein gutes Erkennungsmerkmal des Falschen Pfifferlings sind die mehrfach gegabelten und dicht gedrängt stehenden Lamellen ohne ausgeprägte Querverbindungen wie beim echten Pfifferling. Außerdem ernährt sich der Falsche Pfifferling von Totholz, wächst also nur scheinbar auf dem Boden, sondern auf vergrabenen Ästen, Zweigen und anderen Holzresten. Der echte Pfifferling ist jedoch ein Mykorrhizapilz, lebt also mit Baumwurzeln in Symbiose.


    Gruß, Andreas

  • Danke,
    mein "subjektives Empfinden" würde ich hier gern relativieren, da sich der Pilz wie ein junger fester Steinpilz anfühlte. Freunde, die mit mir unterwegs waren hatten denselben Eindruck.
    Da die zwei Exemplare wohl noch sehr jung waren, ist dieses Details eher unerheblich.
    In der Umgebung wurden ohnehin bisher keine Pfifferlinge gesichtet, somit sicherlich ein falscher Doppelgänger.
    Nochmals vielen Dank für die vielen Kommentare.
    Ist der falsche Pfifferling essbar? Meine Pilzbücher sind hier nicht einheitlich: von Speisepilz über "minderwertiger Kriegspilz" bis zu ungenießbar ist alles vertreten.
    Wie würdet Ihr aus eigener Erfahrung den Speisewert einordnen?
    Wahrscheinlich ist die Frage in der falschen Rubrik gestellt - ist ja auch ein falscher Pfifferling.


    Gruß, Markus

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