N'abend,
angeregt durch den Thread von Felli zu einer Lentaria (Lentaria) und die Diskussion mit Rika und Armin ( UmUlmHerum , Argross ) habe ich eine Lentaria aufgesucht, die makroskopisch ähnlich aussieht. Als ich die vor 4 Jahren, auch Ende Oktober, gefunden hatte, hätte ich die aber in der Ecke Multiclavula verordnet. Das wurde dann relativ schnell klar, dass es eine Lentari sein muss. Einigermaßen schnell wiedergefunden. An umgefallener Esche in einem immerfeuchten Kerbtal eines Bächleins, Esche samt Rinde bemoost.
Biotop
Vor Ort
Chemie
Den Vorrednern folgend, zunächst KOH 20%, alle Proben sind Äste vom selben Pilz
nach 7 min
50 min
51 min, jetzt noch mit KOH 3% (da gab es sofort eine Umfärbung nach rosa), Essig (kaum benetzend, ohn eFarbreaktion), Alk 50% (→braun)
65 min
110 min
180 min, die Farbveränderung in Alk ist bleibend, der 3% Beleg ist auch trocken und platt
fertig getrocknet und dunkel&kalt gibt es erst morgen
Mikros, also erstmal in ganz, um zu schauen wo es welche Sporen gibt - wie man sieht, gibt es diese reichlich, fast überall 4-sporig angeordnet. Man wundert sich, wo dann diese vielen Sporen unterm Deckglas bleiben, nur kein Kontrast?
damit ist Größe und Form schon relativ klar:
KR: Sporen 5,5-6-6,5*2,5-3-3,5 µm, Q~2
BWB, da sind auch nicht mehr Sporen zu sehen
aber viele schöne Kristalle, die mal Entolomas werden wollten
Melzers, naja, man kann einige Sporen erahnen
Schnallen habe ich nicht gesehen, was aber nicht viel zu sagen hat, da ich kaum Stellen gesehen habe, wo man diese zuverlässig erkennen könnte. Ansonsten sieht die der von Felli ziemlich ähnlich.
LG, Bernd
