Leccinum oxydabile

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  • Hallo Miteinander,


    am Wochenende standen bei einer kurzen Radtour am Helenesee ein paar untypische (riesige) Birkenpilze im Weg. Genauer gesagt, am Wegrand.

    Dort wo sich in leichten Vertiefungen bei Regen etwas Wasser sammelt. Die Pilze sahen auf den ersten Blick ziemlich untypisch aus.

    Sie erinnerten von der Statur eher an Espenrotkappen. Der größte war schon gut 15 cm hoch und noch nicht aufgeschirmt.

    Dazu noch die merkwürdig dunklen Hutfarben, mit einem Farbspiel Richtung Kiefernsteinpilz. Da ich in den Pilzforen seit Jahren nicht nur schreibe,

    sondern auch aufmerksam mitlese, dachte ich gleich mal daran, einen Längstschnitt zu machen.

    Das war erst einmal enttäuschend, denn es tat sich nichts. Nach ca. 5 min jedoch begannen sich die Stiele dann aber langsam rosa zu verfärben.






    Begleitbäume: Kiefern auf Sand in einem rekultivierten Altbergbaugebiet. Die Pilze standen inmitten

    von Eichensprösslingen. Möglicherweise waren auch Espensprösslinge und Minibirken dabei. Die nächste ausgewachsene

    Birke war ca. 30 m entfernt und kommt somit auch als Wirt in Frage.


    Nach aktueller Datenlage sollte es sich somit um den Rötenden Birkenpilz (L. oxydabile) handeln.

    Allerdings bin ich in Hinsicht Taxonomie nicht immer ganz auf der Höhe. Möglicherweise ist mir bei dem ganzen Wust an

    Neubeschreibungen etwas entgangen. Aber unter euch gibt es ja genügend Boleten-Experten, die das eventuell bestätigen können.

    Oder auch nicht.


    GR Ingo