Ausflug zum Albuch

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  • Hallo,


    zum Abschluss des Sommers war ich noch mal auf dem Albuch (vgl. Ausflug mit Felli hier) und liefere ein paar Fotos mit schönen Flechtenfunden nach.

    Diesmal ohne große Kommentierung, mir ging es mehr um den Ausflug als solchen, weniger um Flechtenbestimmung...


    Bild 1 Die Gegend: ein sonniges Trockental mit Kalkfelsen an den Hängen


    Bild 2 Flavoplaca granulosa, hier steril


    Bild 3


    Bild 4 Lathagrium cf. cristatum in feuchtem Zustand


    Bild 5 Pyrenodesmia variabilis


    Bild 6 Lathagrium (Collema) cristatum


    Bild 7


    Bild 8


    Bild 9


    Bild 10 Caloplaca s.lat.


    Bild 11


    Bild 12 Thalloidimia candidum


    Bild 13 Placynthium nigrum mit kleinen, glänzenden Apothecien


    Bild 14 Acarospora cf. cervina (hier steril)


    Bild 16 Lobothallia radiosa


    Bild 17 Collema s.lat. (ev. Enchylium polycarpon Bildmitte, L. cristatum rechts unten anschließend)


    Bild 18 Cladoniengesellschaft


    Bild 19 Variospora flavescens


    Bild 20 Thalloidimia candidum


    Bild 21 Synalissa ramulosa


    Bild 22 Flechtenartig aus dem Kalkstein herausgewitterte Strukturen


    Bild 23 Placidium rufescens


    Bild 24 Kleine Farne (Mauerstreifenfarn)


    Bild 25 Rückblick


    Viele Grüße, Martin

  • Servus Martin,

    Ich sehe du hast Glück mit dem Wetter gehabt. Es kam wahrscheinlich fast gar nichts vom Himmel oder?

    Kannst du noch was zu Bild 8+9 sagen / schreiben?

    Grüße

    Felli

  • Hallo Bernd,


    das Wetter war wie vom Wetterdienst vorhergesagt: Morgens noch Regen, während der Fahrt nach Süden nur noch stellenweise wenige Tröpfen. Dann bis Mittag bedeckt, später blau-weißer Himmel mit SEHR sonnigen Abschnitten.


    Bild 8? Die Hubbelchen sehen interessant aus, nicht? Ich glänze mit völliger Ahnungslosigkeit, denn ich habe die Stelle nicht weiter untersucht. Unter Lupe erscheinen die erhebenen Stellen jedenfalls keine Fruchtkörperbildungen zu beherbergen. Ich bin der Meinung, dass hier eine unebene Felsstelle vorliegt, über der eine z.B. Verrucaria gewachsen ist. Die hellen und dunkleren Stellen würde ich auf etwas unterschiedlichen Wassergehalt zurückführen. Es hatte ja vor wenigen Stunden geregnet!


    Bild 9 zeigt eine pyrenocarpe, endolithische, weiße Flechte und vollständig eingesenkten, schwarzen Fruchtkörpern, die nach Ausfall einen schwarzen Ring zurücklassen: Sie erinnert erst mal stark an die Gattung Bagliettoa, aber auch andere Gattungen kommen in Betracht (insb. Verrucaria). Hier würde ich unbedingt Mikrosopieren enpfehlen! Es gibt etliche ähnlich wirkende Krustenflechten auf/in Kalk.


    Ja, es war recht schön, ich bin dann aber doch recht zeitig wieder anch Hause; ich hatte den Hut im Auto gelassen, weil ich die Sonnenstrahlung falsch eingeschätzt hatte. Das war iein Fehler!

    Ich war einem Sonnenstich nahe...


    LG, Martin