Orchdeenwanderungen in Thüringen 1

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 265 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Wutzi.

  • Hallo zusammen,

    alle Jahre wieder im Mai geht es in die Kalk-Magerrasengebiete in Thüringen.

    Hier ein paar Fotos von unseren Orchideenspaziergängen. Zunächst aus einem Gebiet bei Jena.

    Hier gibt es die meisten Orchideenarten Thüringens. Für mich war am beeindruckendsten die Fülle der Hybriden aus Purpurknabenkraut- Orchis purpurea und dem Helmknabenkraut - Orchis militaria.


    1. Ein Blick auf die Landschaft, in der sich leider das invasive Orientalische Zackenschötchen breit macht.


    2. Immer wieder gibt es Exemplare der Bocksriemenzunge.


    3. Ein Himmelblauer Bläuling.


    4. Roter Dipdam


    5. Überall im Gebiet findet man das Helmknabenkraut.


    6. Ebenso das Purpurknabenkraut


    7. Die Hybriden sind eine Augenweide.


    8.


    9.


    10. Andere Orchideen wie das Zweiblatt gab es auch.


    11. Hübsch sind auch die winzige Fliegenragwurze -wenn man sie denn findet.


    12. Die Blüten sehen aus wie winzige Männchen mit Flügeln.

  • invasive Orientalische Zackenschötchen

    Im Zeitraum 2013/14-2018 haben Mitglieder der Arbeitskreises Heimische Orchideen u.a. das NSG "Schießplatz Rothenstein" bei Jena durch Ausstechen Zackenschoten-frei gemacht. Im letzten Jahr ging es aber schon wieder los; es ist nicht zu schaffen. In einigen Jahren werden die Halbtrockenrasen wie Rapsfelder in Erscheinung treten; und der Thüringer Umweltminister viel Not haben, der EU-Kommission die angeforderten Erklärungen zu liefern.

    Auf tschechischen Halbtrockenrasen und Magerwiesen habe ich dieses Kraut vor einem Monat das erste Mal entdeckt (siehe Foto - dort werden einige Büschel der Ochsenzunge, einem Ackerwildkraut, in die Zange genommen.


  • Hallo Kauz,

    diese Pflanze ist wirklich die Pest. In einigen Regionen wächst kaum noch etwas Anderes an den Wegrändern. Bei Großkochberg haben wir eine Versuchsfläche gesehen, wo getestet wird, wie man der invasiven Art beikommen kann. Ich hoffe sehr, dass man eine Möglichkeit findet, die gegen diese Bedrohung der heimischen Arten hilft.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


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