Anamorphe auf Fichtenzapfen

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 522 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von thorben96.

  • Hallo zusammen


    Hab da wieder mal eine Knacknuss, die mich klar überfordert.

    Auf einem Fichtenzapfen mit Rutstroemia bulgarioides, den ich vor zwei Tagen am Schneerand auf 1500 müNN aufgesammelt habe, sass diese pyrenoförmige Anamorphe.



    FK: ca. 590 x 535 µm, mit kaminförmiger Ostiole


    Konidien: (25.7) 26 - 29.6 (30.2) × (16.6) 18.4 - 20.3 (20.6) µm

    in eine gelatinöse Masse eingebettet




    Konidienträger


    Trotz den einzigartigen Merkmalen komme ich mit meinen Mitteln weder zu einer Art, noch in die Nähe einer Gattung.

    Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.


    Liebe Grüsse

    Marco

  • Hallo Marco,


    ich hatte mal so was ähnliches gefunden, konnte es jedoch nie bestimmen, habe es dann auch einfach verworfen.

    Bin damals in der Richtung "canalisporium" gelandet aber wie gesagt, die sahen nur so ähnlich aus.

    Gruß Dirk

    Berücksichtige bitte, dass Bestimmungsversuche im Forum generell keine Essensfreigabe darstellen.
    "Diese gibt es nur beim Pilzberater vor Ort"

  • Hallo Dirk


    Danke für Deinen Input. Ich werde mir das noch genauer ansehen. Was ich aber auf den ersten Blick sah, ist, dass Canalisporium keine Perithecien ausbildet.

    Es scheint tatsächlich knifflig zu sein.


    Liebe Grüsse

    Marco

  • Hallo Marco,

    Hab da wieder mal eine Knacknuss, die mich klar überfordert.

    Nicht nur dich ^^

    Es kann sein, dass wie bei der Botryosphaeria die Anamorphe mit Teleomorphe zusammen gebildet werden oder halt nur die Anamorphe ist.

    Eine Idee welche Anamorphe Perithecien mit so welchen Konidien bildet habe ich nicht.

    Der Fund ist auf jeden Fall sehr spannend :)


    VG : Thorben