Stereocaulon alpinum
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Hallo Ernst,
ein interessanter Fund!
S. alpinum habe ich bislang nur in den Alpen gesehen, auf Geröllboden zwischen / auf den letzten Pflanzenresten der alpinen Windheide.
Diese Funde waren alle irgendwo sehr deutlich rosa filzig, die Phyllocladien eher knotig als lang gefingert.
Wenn die Farbreaktion nicht KC+ violett (Lobarsäure ?) wäre, hätte ich in Richtung S. dactylophyllum tendiert.
Die P-Reaktion würde ich schon als kräftig gelb bezeichnen, zumal die Reaktion deutlich in die Lösung ausblutet.
LG, Martin
(P.S. Du hättest den Nachtrag auch an den ursprünglichen Bericht vom Mai anhängen können, damit alle Angaben und Daten übersichtlich beisammen wären.
So muss jeder den alten Bericht erst suchen und finden.
Jeder Thread rutscht durch einen neuen Beitrag in der Übersichtsliste automatisch nach ganz oben.)
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Hallo Martin,
danke Dir wie immer für Deine Antwort.
Folgendes hat mich bewogen hier auf S. alpinum zu setzen:
KC+ deutlich violett und somit lt. Literatur P+ gelb ! Nostoc in den Cephalodien.
Lt. Wirth kann der Filz bei S.alpinum weißlich ,cremefarbig,rosa bis grau sein
dactylophyllum ist KC- ,hat fast immer Apothecien und enthält lt. Italic in den Cephalodien Stigonema,
paschale//evolutum/ saxatile enthalten Stigonema
Incrustatum enthält zwar Nostoc, die Phyllocladien sollen jedoch kleinwarzig sein.
Somit bleibt eigentlich für D nur noch S alpinum noch übrig.
Ich hoffe ich konnte Dich hiermit überzeugen.
Danke
LG
Ernst
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Hallo Ernst,
ich habe die Gründe für die Zuordnung verstanden.
Ich hatte versucht, herauszufinden, ob auch S. dactylophyllum gelegentlich mit Lobarsäure vorkommen kann, konnte aber aber keine Bestätigung hierfür finden. Somit bleibt wohl nur S. alpinum zur Auswahl.
Mich würde interessieren, was ein Lichenologe zum Thema sagen könnte, wie z.B. Patrick ( nupharlutea ).
Aber leider ist Pateick nur sehr sporadisch im Forum zugegen.
LG, Martin
