Welches Mikroscope für die Pilzbestimmung?

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema, welches 7.210 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Gerd.

  • Hallo,


    da mich die Pilze immer mehr in ihren Bann ziehen, spiele ich mit dem Gedanken mir ein dafür taugliches Mikroscope anzuschaffen.


    Habe auf diesem Gebiet Null Ahnung und bitte daher hier um Hilfe.


    Gibt es Sowas für den Anschluss an den PC? Wie gross muss die Vergrösserung sein?
    Und nicht zuletzt: Was kostes Sowas?


    BIn für jeden Hinweis dankbar.


    Vielen Dank



    kulkum, der Gestern zewi herliche Schirmpilze gebraten und genossen hat.

  • hallo kulkum,


    da ich ein paar jahre in nem biolabor gearbeitet habe, traue mich hier ein dir paar tips zu geben:


    1. beleuchtung: du solltest auf jeden fall ein mikroskop mit der lampe und nicht mit dem spiegel, der tageslicht reflektiert, dir anschaffen. es bringt viele vorteile...
    2. vergrösserung: entsteht bei den mikroskopen meistens durch kompbination von der linse im okular (der teil durch den du schaust) und dem oblektiv (der teil direkt über den betrachteten objekt. die okulare haben meistens eine 10x vergrösserung. was objektive betrifft, da gibts einiges: die ganz einfachen haben 1 objektiv, und sehr komplexen bis zu 6. die objektive können ein vergrösseungsfaktor von 4x, 10x, 20x, 40x, 60x und 100x haben. viele einfahere ausführungen bieten 2 objektive und zwar 40x und 100x. also wenn man das mit dem okular von 10x kombiniert endet man mit einer vergrösseung von 400x bzw. 1000x. für den 100x objektiv braucht man zusätzlich s.g. imersionsöl, um das licht entsprechend zu brechen (ein tröpfen öl bringt man dann zwischen der linse des objektivs und dem dünnen deckglas, das man über den objekt rüberlegt.


    also was du brauchst...ist schon 1 okular von mindestens 10x und ein objektiv von 100x vergrösserung. damit kann man auf jeden falll die ein paar micrometer großen sporen genau untersuchen (deren struktur sehr oft ausschlussgebend ist über die art der pilze). zusätzlich brauchst du noch mindestens ein "kleineres" objetiv mit dem man lamelenstruktur aber auch andere gewebemerkmale untersuchen kann (z.b. ein 40x). es ist nicht schlecht noch ein kleineres objektiv zu haben (4x oder 10x) mit denem man einerseits positionieren des objekts unter der linse der größeren objektive erleichtert, aber auch andere organmerkmale untersuchen kann. dies alles wäre ein minimum....die sache lässt sich natürlich viel komplizierter aufbauen, wenn man anfängt mit UV-licht, DICoptik, darkfield technik...ist aber für anfang wahrscheinlich nicht nötig.


    wieviel zu investieren...ich glaube dass du auch mit einem 2.hand gerät, das ordentlich gepfegt wurde (vor allem staubschutz) gut klarkommen kannst, und die gibts sogar für 10/15€ :) (eBay Kleinanzeigen | Kostenlos. Einfach. Lokal. Anzeigen gratis inserieren mit eBay Kleinanzeigen) von den leuten die damit nix anfangen können. der endpreis...naja für so ein laser scanning könnte man schon ein paar hunder tausende ausgeben, für einen ausgebauten electron micro bis zu 1.000.000 :) man braucht dann auch etwas platz.


    ach ja...ich würde auf jeden fall darauf achten dass du einen anschluss für digitalkamera auf dem mikroskop hast, womit wir hier endlich die sporenbilder anfangen zu presentieren. und dementsprechend ein software für bildbearbeitung wäre auch nützlich.


    besten gr und viel glück

  • Hallo,
    der genannte Preisrahmen (10-15 Euro) ist natürlich völlig illusorisch und geht meilenweit an der Realität vorbei. Realistisch sind dagegen für ein gebrauchtes Markengerät (Zeiss, Olympus, Nikon, Leica) Preise von 300-600 Euro. Wer keine Ahnung hat, sollte lieber beim Händler kaufen. Auch dort gibt es günstige Geräte. Sieht z. B. hier:
    Optik-Online | Mikroskope Verkauf



    : das Olympus für 549 Euro oder das Nikon für 449 Euro kämen für dich in Frage.
    Vergessen sollte man aber auch nicht, dass die Spezialliteratur, ohne die man mit dem Mikroskop nicht viel anfangen kann, alles andere als billig ist.
    Grüße
    hübchen

  • Hallo,
    das gezeigte Mikroskop ist nur ein Spielzeug und für die Pilzmikroskopie ungeeignet. Wer so etwas kauft, wird es bald frustriert in die Ecke stellen, weil es den Anforderungen in keiner Weise genügt.
    Grüße
    hübchen

  • Hallo!



    ...bin gespannt welche anforderungen das sind :)


    Die Anforderungen sind neben guter Beleuchtung als wichtigstes eine ordentliche Optik. Feintrieb und verstellbarer Kreuztisch müssen auch sein.
    Die angegebene angebliche Vergrößerung von 1024x kannst du in der Pfeife rauchen, die ist bloß leer und theoretisch.


    VG Ingo W

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"

    156-20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139+6 (3x2) für gute Phäle APR2020 = 145-15 (APR 2021) = 130+3 (Joker-Schnellverbrauchsbelohnung APR 2021) = 133+4 (APR-Schnappsplatz11) = 137+3 (Vorphal APR2021) = 140 +10 (3 Posten/Wetten mit E&U im APR 2021) = 150-15 (APR 2022) = 135

    Link: Gnolmengalerie

    Link: Einladung APR 2022

    Link: Nanzierung APR 2022

  • Auch zweiäugiges Sehen sollte möglich sein (binokular). Ansonsten brummt einem bald der Schädel, wenn das Gehirn zwei völlig verschiedene Bilder verarbeiten muss.
    Der verlinkte Ludwig-Artikel ist sicher sehr interessant. Leider korrespondiert er in keiner Weise mit den Absichten des Fragestellers, der sich ja noch nicht einmal Anfänger nennen kann und sich (wenn überhaupt jemals) mit diesem sehr speziellen Thema wohl erst nach vielen Jahren mikroskopisch befassen wird.
    Gute Pilzliteratur mit Darstellung der Mikromerkmale kann das Internet nicht ersetzen (z. B. Pilzkompendium für rund 400 Euro, für den Anfang tut es sicher aber auch das BLV Handbuch Pilze von Ewald Gerhardt). Auch wenn es dort natürlich auch einiges in dieser Richtung zu finden gibt, z. B. die "Westfälischen Pilzbriefe".
    Vielleicht ist man auch gut beraten, mal einen Kurs bei Andreas Gminder oder Walter Pätzold oder wem auch immer zu besuchen, um einen ersten Einblick in die Pilzmikroskopie zu erhalten.

  • Die Anforderungen an vernünftige Pilzmikroskopie gehen dahin, dass man zumindest ein 100er Objektiv (Ölimmersion) braucht. Ordentliche Mikroskope liegen wie schon gesagt im Gebrauchtmarkt bei 300 - 600 €.
    Auch wie auch schon gesagt, bringt das ganze nichts ohne entsprechende Literatur, um das was man sieht überhaupt interpretiern zu können. Ich bringe neben dem bereits erwähnten Pilzkompendium von LUDWIG, die Bände der "Pilze der Schweiz" (Ã ca. 100 €) zur Sprache, quasi die "Standard-Ausrüstung".
    Somit ist als Grundausstattung zur vernünftigen Pilzbestimmung mit ungefähr 800 € zu rechnen.
    Man darf sich zudem nicht vorstellen, dass einem der Blick durchs Mikroskop die Weisheit eröffnet, auch dazu gehört Übung und Erfahrung.


    Gruß Harald

  • Zitat

    Die Anforderungen sind neben guter Beleuchtung als wichtigstes eine ordentliche Optik. Feintrieb und verstellbarer Kreuztisch müssen auch sein.
    Die angegebene angebliche Vergrößerung von 1024x kannst du in der Pfeife rauchen, die ist bloß leer und theoretisch


    -ja das licht soll da schon vorhanden sein :)
    -feinbetrieb und kreuztisch sind eine von sachen die das leben angenehm machen aber für einen anfänger...naja. vielleicht ein drehbarer tisch auch? :)
    -was eine leere und rauchbare optik heißt..bin mir auch nicht ganz sicher


    ....also mal kurz..ich würde auf keinen fall jemanden,der mit der mikroskopie keine erfahrung hat emfehlen ein spielzeug im wert von mehreren hundert € zu kaufen. bin immer noch der meinung, dass die anforderungen eines HOBYmykologen im rahmen der untersuchungen des sporenstaubes und mikromerkmalen des fruchtkörpers keine großartige anforderung ist. das ganze schafft man tatsächlich mit einfachen gäreten....ja ich bin auch der meinung, dass ein imersionsobjektiv nötig ist :)


    wenn die begeisterung nicht nachlässt, kann man sich das leben später sicherlich noch angenehmer machen durch etwas verspielteres gerät...aber einen anfänger würde ich nicht alleinen lassen an der zeissoptik einen imersionsobjektiv runterzufahren :)


    ...literatur...naja, bei uns an instituten wurden die bibliotheken seit ca 5 jahren abgeschafft, und die netten damen, die drinne gearbeitet haben nach hause geschickt :( ...zu statisch für ein feld der wissenschafft, der sich so schnell entwickelt...


    besten gr

  • Guten Morgen,


    bitte streitet Euch nicht.


    In der Tat habe ich nicht die Absicht, und auch garnicht das Geld, um mehrere Hunder Euro aus zugeben.


    Ich möchte ganz einfach mal die Sporen mit eigenem Auge sehen. Mehr nicht.



    Und nun noch Mal meine Frage. Reicht dafür ein einfaches Mikroscope?



    kulkum


  • Und nun noch Mal meine Frage. Reicht dafür ein einfaches Mikroscope?


    Im Prinzip ja, wenn Du Dich mit nicht ganz scharfen Punkten und Flecken zufrieden gibst. Spätestens nach dem drittem Mal wird das ziemlich unspannend...


    So ein Schülermikroskop, wie es schonmal bei Aldi oder Lidl angeboten wird, ist m.E. rausgeworfenes Geld, weil das nach kurzer Zeit in die Ecke gestellt wird - zumindest was die Pilzmikroskopie betrifft. Für "grobere" Sachen mag das vielleicht funktionieren.


    Gruß Harald

  • Lieber jeden Euro festhalten und für ein besseres Gerät aufheben. Oder, wie schon geschrieben, einen Pilzkurs besuchen und dort mal durch ein Mikroskop schauen.
    Ansonsten kann man natürlich auch durch einen Flaschenboden die Sterne betrachten und meinen, man betreibe Astronomie, oder sich eben für 10 Euro ein sogenanntes Mikroskop kaufen.
    Wenn man beim Komfort Abstriche macht, einem die großen Namen egal sind und man den nötigen Sachverstand entweder selbst hat oder jemand Kundigen hinzuziehen kann, geht es auch billiger.
    Siehe hier:


    Ein einfaches 100x Objektiv, das hier ja fehlt, kann für man kleines Geld bekommen.
    http://cgi.ebay.de/Mikroskop-W…Optik&hash=item3a5e3a7e95


    http://cgi.ebay.de/Mikroskop-F…3%B6r&hash=item3a5e3feed3
    Das wird vielleicht auch nicht so teuer.
    Über die konkrete Qualtiät der Geräte kann ich keine Aussage machen. Aber an sich sind die Will Mikroskope gut.

  • Wie der Zufall so spielt.


    Habe heute eine Leihgabe bekommen.


    Ein Mikroskope von Hertel & Reuss.


    Original verpackt und mit sämtlichem Zubehör und ausführlicher Dokumentation.


    Ich denke das sollte für meine Zwecke allemal reichen.


    Ich habe die Bilder auf einem Server hochgeladen. Hier klappt es wieder nicht, keine Ahnung warum. Nutze Firefox, aber auch mit dem IE geht es nicht. Die Bilder sind unter 200 KB.


    1fbbfd301cf9c739616515bafd08f0cc47483821.jpg
    407feb130508a7c5610d4880b08b3af094c71848.jpg
    65bd54a13d0822f4516470666bc1c20d1a14fd1c.jpg



    kulkum

  • Hallo Tanker!

    Zitat


    -was eine leere und rauchbare optik heißt..bin mir auch nicht ganz sicher


    Eine leere Vergrößerung hat man eben bei diesen Billiggeräten.
    Nimm mal an, du hast ein Präparat, dass du dir mit 400 facher Vergrößerung anschaust. Sagen wir, dich interessieren die Sporen eines Täublings. Du erkennst bei dieser Vergrößerung, dass die Spore ein Ornament hat.
    Weil du wissen willst, ob die Ornamentierung netzig oder gratig verbunden oder vielleicht isoliert warzig ist (was bestimmungsrelevant sein kann), schwenkst du das 1000-er ein. Bei guter Optik siehst du jetzt mehr Details und kannst die Fragen der Ornamentik beantworten oder zumindest besser interpretieren.
    Bei der leeren Vergrößerung gibt es die Optik (hpts. Objektivqualität) einfach nicht her, du hast eine rechnerische Vergrößerung von 1024x, siehst es auch größer---> aber du siehst nicht mehr, keine neuen Details.


    Das ist der Punkt, wo der Frust kommt und der Ärger, und schnell verliert man die Lust.
    Gut bei 10€ Einsatz ist das verschmerzbar, gibt man aber mehr aus und hat immer noch nichts ordentliches, ist das Geld fehlinvestiert.


    Zitat

    ..bin immer noch der meinung, dass die anforderungen eines HOBYmykologen im rahmen der untersuchungen des sporenstaubes und mikromerkmalen des fruchtkörpers keine großartige anforderung ist. das ganze schafft man tatsächlich mit einfachen gäreten....


    Da irrst du dich! Sporenstaub geht ohne Mikro, Merkmale gehen aber mit schlechtem Mikro auch nicht.


    Zitat


    wenn die begeisterung nicht nachlässt, kann man sich das leben später sicherlich noch angenehmer machen durch etwas verspielteres gerät...aber einen anfänger würde ich nicht alleinen lassen an der zeissoptik einen imersionsobjektiv runterzufahren :)


    Auch das sehe ich anders: mit Verspieltheit haben die bisher angeführten "Notwendigkeiten" sicher nichts zu tun.


    VG Ingo W


    P.S.: Wie ich sehe, hat Kulkum (frage mich, wie er das gemacht hat) ja inzwischen die Möglichkeit ein Mikro zu testen, das schon besser aussieht.
    Fehlen halt immer noch die Vergleichsmöglichkeiten. Hätte man z.B. in einem Pilzkurs.

    ________________________________________________________________
    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"

    156-20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139+6 (3x2) für gute Phäle APR2020 = 145-15 (APR 2021) = 130+3 (Joker-Schnellverbrauchsbelohnung APR 2021) = 133+4 (APR-Schnappsplatz11) = 137+3 (Vorphal APR2021) = 140 +10 (3 Posten/Wetten mit E&U im APR 2021) = 150-15 (APR 2022) = 135

    Link: Gnolmengalerie

    Link: Einladung APR 2022

    Link: Nanzierung APR 2022

    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()


  • ...bin gespannt welche anforderungen das sind :)


    will nicht angeben, aber jetzt musst du nen promovierten biologen überzeugen!


    - Dann schau doch einfach HIER nach und mach dich mit den Anfordeungen an ein Licht-Mikroskop vetraut, mit dem man, wie bei der Untersuchung von Pilzen, noch Strukturen von ca. 0,5 µm einwandfrei erkennen und messen können muss.
    ---> Oder einfach ausgedrückt: Man muss bei der Pilzmikroskopie mittels Lichtmikroskop die derzeitig machbaren technischen und physikalischen Grenzen ausreizen, damit ein Schuh draus wird. Wen wunderst es, dass Fachmykologen, die Zugriff auf ein "REM" (RasterElektronenMikroskop) haben, verstärkt REM-Aufnahmen zeigen.


    ---> Es kann ja durchaus sein, dass du da etwas verwechselst: Diese Billigmikroskope mögen evtl. noch ausreichen, um irgendwelche Pflanzenzellen zu untersuchen. Aber , bei Pilzuntersuchungen läuft ohne ein Objektiv (100-fach, Öl, num. Appertur >1,0, Farbkorrektur im Randbereich), einem Okular-Mikrometer, Köhlerscher Beleuchtung, ein völlig verwindungsfreier Rahmen etc. nix.


    - Und schau dir einmal die Ebay-Angebote an:
    ---> Für mich sind die unseriös, wenn die Vergrößerungen/technische Daten der Objektive/Okulare nicht genannt werden.
    ---> Und sei gewiss: Nicht einmal wenn du 50EUR hinblätterst, bekommst du ein für Pilzmikroskopie geeignetes, gebrauchtes 100-faches Objektiv. Und rechne jetzt noch den Preis für ein Okular-Mikrometer hinzu, dann kannst du dir leicht vorstellen, dass ein geignetes, einsatzfähiges Mikroskop, auch gebraucht, schnell einige Hundert EUR kostet.



    Wenn es noch Fragen gibt:
    ---> Mikro-Forum - Index


    Grüße
    Gerd


    Noch etwas zum Schmökern:


    ---> Leere Vergrößerung


    ---> Wer benötigt ein Mikroskop?


    ---> Ein Billig-Mikroskop für 50 EUR


    ---> Ein Geheimtipp für 250EUR


    ---> Nicht so einfach, die technischen Daten eines Mikroskops zu verstehen


    etc.

  • Hallo zusammen,


    schaut euch einmal dieses Mikroskop an:


    Meine klare und eindeutige Antwort auf die Titelfrage:


    - Trotz des Preises definitiv unbrauchbar für mikroskopische Pilz-Untersuchungen!!!


    Begründung:


    - Das Mikroskop bietet gerade einmal nach Herstellerangabe eine max. 400-fache optische Vergrößerung.


    - Der Rest ist ein digitaler 4-fach Zoom, der im günstigsten Fall nur eine +-leere Vergrößerung, häufig sogar eine Qualitätseinbuße erzeugt.


    Grüße
    Gerd


    - Wer's nicht glaubt, dem empfehle ich eine Internetrecherche nach Strichwort "digitaler Zoom".