Zukunft des Waldes

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  • Moin Zusammen,


    ein sehr interessanter Artikel, den ich hier gerne mal teilen möchte:


    Waldbrände: »Wir haben uns die Forstbrandgefahr selbst geschaffen«
    Was Waldbrände mit Monokulturen zu tun haben und warum Laubbäume eine Lösung im Kampf gegen den Klimawandel sind, erklärt der Wald-Experte Pierre Ibisch
    www.spektrum.de

  • Hallo,


    mal abgesehen von den Ausreißern in extrem trockenen Jahren, gibt es aber keine allgemeine Zunahme von Waldbränden auch nicht in der betroffenen Fläche. Dabei sind in dieser Statistik 1991-2020 nicht einmal die verheerenden Waldbrände der 70iger Jahre aufgeführt. Manche Pilzfreunde bedauern unterschwellig sogar den Trend, wenn es weniger Brandstellenpilze gibt.


    Waldbrände in Deutschland insgesamt bis 2020 | Statista
    Diese Statistik zeigt die Entwicklung der Anzahl von Waldbrände in Deutschland insgesamt in den Jahren von 1991 bis 2020.
    de.statista.com


    Beste Grüße

    Stefan F.

  • Hallo,


    unser europäischer Wald hatte ja auch eine Vergangenheit. Vor 12.000 Jahren, am Ende der Eiszeit, waren die Bäume und Wälder fast verschwunden. Sie konnte der Kälte nicht, wie in Nordamerika, nach Süden über die Alpen ausweichen. Vor 300 Jahren hätten wir an vielen Orten nur 1/6 der heutigen Waldfläche vorgefunden. Es gab kein wichtigeres Bau- und Brennmaterial. Schon allein das Bergbau- und Hüttenwesen verschlang gigantische Holzmengen. Die beginnende, nachhaltige Forstwirtschaft setzte vor 300 Jahren eben besonders auf schnellwachsendes, gerades Holz der Fichten und Kiefern, schön in Reihen ausgerichtet, dass dann entsprechend der Prozentzahl als kleine Fläche geerntet und neubepflanzt wurde.


    Beste Grüße

    Stefan F.