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Eifel - schon erwähnenswerte Pilzfunde?

  • Wollte mal hören ob hier schon jemand dies Jahr in der Eifel erwähnenswerte Pilzfunde gemacht hat. In der nordwestlichen Ecke sieht es noch eher spärlich aus. Der Wald macht trtoz immer wieder Regen einen recht trockenen Eindruck. Neben ein paar (eher wenigen) Birkenpilzen noch nicht wirklich mehr als "Einzelstücke" gesichtet.
    Jemand anderes erfolgreicher gewesen?

  • Hi Martin,


    ja, aber nur fast in der Eifel, sprich im Raum Trier,


    viele Pfifferlinge, ein paar - 6 - Steinpilze (von denen ich nicht weiss, ob es Sommersteinpilze oder eine andere Varietät waren) und ein paar Semmelstoppelpilze.


    Pilze die ich nicht gesammelt habe: Täublinge, 1 Goldblatt, Perlpilz, ein paar vermischte essbare Röhrlinge.


    Gruss Georg

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    Einmal editiert, zuletzt von Jorge ()

  • hmmm. klingt ja bis auf die Pfifferlinge auch nicht überwältigend.
    Von Perlpilzen halte ich mich - sicherheitshalber - fern. In meine Pfanne kommt nur wo's von Natur aus keine bösen Verwechselungsmöglichkeiten geben kann, das erspart schlaflose Nächste ;).

  • Hallo zusammen,


    Jorge wann hast du die Pfifferlinge gefunden...Anhang Juni, Anfang Juli oder gar ende Juli sprich jetzt anfang August???


    Warum...?


    Da ich aus Luxemburg bin und auch dabei bin meine ersten Pfifferlingsstellen ausfindig zu machen wären mir deine Angaben hilfreich.
    Ich suche seit dem 27. Juli intensiv nach Pfifferlingen...doch es reichte jedes mal nur für 2 kleine leckere Toast's ;-))) sprich 4-7 Stück bei 4-5 Stunden suche.
    Und zum 2. waren es immer sehr große Exemplare, ausgewachsen....somit denke ich mir dass ich zuspät unterwegs war und die Personen, die vor mir eventuel die diversen Plätze erkundigt haben, wesentlich mehr gepflückt haben. Die die ich jetzt gefunden habe waren zu dem Zeitpunkt eben noch zu klein für meine Vorgängner.....!!!!


    Was meint Ihr?


    Nächstes Jahr definitif früher raus.....

  • Hallo Nicolas,


    alles in den letzten 4 Wochen, gestern einige wenige nur, da ich neue Stellen gesucht habe.


    Nach Gesprächen mit erfahrerenen Pfifferlingssuchern kann mam je nach Wetterlage hier noch bis Ende August Pfifferlinge finden. Dann soll im September eine kleine Pause eintreten. D.h. im Oktober wieder, aber das kann ich nicht bestätigen.


    Gruss und Eddi


    Georg

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  • Danke für die schnelle Antwort ;-)))


    Ich werde weiter Ausschau halten und über meine Pfifferlingfunde berichten da ich mittlerweile bereits ein Register führe ;-)))
    Interessant wird es sein die diversen Stellen ende August sowie im Oktober nochmal in Augenschein zu nehmen.


    Zudem ist mir aufgefallen, dass ich von den insgesamt 23 Pfifferlingen erst einen im Nadelwald gefunden habe.
    Den grössten Teil unter Eichen sowie Buchen. Auf feuchtem Boden.....!
    Stickstoffarm da keine Zeigerpflanzen vorort waren.


    In den diversen Pilzbüchern Deutsch sowie Französisch, ist als erstes immer die Rede vom Nadelwald....und manchmal eben Laub,.....


    Bei dir, ebenfalls Laubwald?


    Ach ja, 18 von 23 Pfifferlinge in Hanglage zwischen moos..

  • Salut Nicolas,


    ja die meisten meiner Funde sind unter Buchen und Eichen gewesen.


    Ich habe mal gehört, dass bei der zweite Welle dann auch mehr Pfifferlinge bei Nadelwäldern gefunden werden; ob es stimmt weiss ich noch nicht.


    Eddi Georg

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  • ich hab' am letzten Dienstag auch ne Ladung (echte oder falsche) Pfifferlinge unter Buchen gesichtet. Waren alle im besten Alter, d.h. klein bis mittel groß.
    Bin aber in einem etwas anderen Eifel-Raum, als ihr beiden...hier ist es eigentlich auch trotz Regen hin und wieder im Wald noch recht trocken :(

  • Interessant,


    Ich habe eure beiden Antworten soeben gelesen und interessant ist, dass bei Jorge's Aussage genau das zutrifft was ich gestern festgestellt habe....
    Wir waren während 3 Stunden unterwegs um wieder einmal Erkenntnisse über die Pfifferlinge zu sammeln. Nach einem 15 Minuten Marche, kamen wir dann an dem grossen Fichtenwald an der einen sehr grossen Hang bildet und auch weiter oben auf dem Plateau mit einem Mischwald verbunden ist.
    Im Hang war sehr viel Moos, Farnkraut gabs auch und jede menge Pilze...welche mich aber nicht besonders interessiert haben und meine Auge die Farbe orange/Gelg fokusiert haben ;-)))
    Bei den unbekannten Pilzen, waren Trichterlinge(weisse, gelbe) sowie ein grüner und violetter Lamellenpilz....und sehr viele Pilze mit rotem Hut!!!!


    Doch wie bereits erwähnt suchten wir nach Pfifferlingen. Und siehe da, da waren sie doch noch, aber sehr klein und noch viel kräftiger in der Farbe also gelb....orange. Da sie sehr klein sind und noch nicht die bekannte Trompetenform(Trichterform) wenn man es so beschreiben darf hatten, war mein Kollege skeptisch. Für mich war es ein 99% ja zum Pfifferling doch genau dieses 1% stört mich und deshalb werde ich noch Photos posten wenn mein Akku wieder geladen ist und ich zuhause bin.
    Wie Jorge geschrieben hat, wird das woll die 2. Welle werden denn es waren insgesamt 6 Fichten welche von den kleinen Pfifferlingen umgeben waren. Der Geruch war sehr angenehm, eben wie öfters erwähnt rochen sie nach Aprikose.
    Ich habe ein Paar Exemplare mitgenommen um wie erwähnt von euch eine Meinung zu bekommen....;-)
    Desweitern habe ich noch 2 Trompetenpfifferlinge gefunden...da bin ich mir sicher, die werde ich euch ebenfalls nachreichen...heute abend.
    bis dann
    Serge

  • Hallo,


    Wie versprochen aber mit etwas verspätung, die Fotos....


    Auf den Bildern sieht man unteranderem die 3 Trompetenpfifferlinge....und die anderen müssten dann alles "falsche Pfifferlinge sein, oder???


    Hehe, nach eigenen Recherchen im Internet habe ich keinen kleinen Pfifferling gesehen der genauso aussieht wie meine Exemplare.


    Tja jeden Tag lernt man dazu.....obwohl ich anfangs zu 99% der Meinung war es seien junge "echte" Pfifferlinge und nur weil sie in einem Nadelwald unter Fichten stand wären sie noch orangiger oder rötlicher...



    Mal gespannt auf eueren Reaktionen...
    Sorry die Pilze lagerten eine Nacht im Kühlschrank!

    Bilder

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  • Hallo Nicolas,


    diese Pilze hätte ich auch als falschen Pfifferling eingeschätzt.


    PS: Schau auch mal in Deine Bücher nach dem Oelbaumtrichterling, dieser wächst eigentlich! nicht in Deutschland sondern nur in südlicheren Ländern wie Italien, auszuschleissen ist dies in wärmeren Regionen jedoch nicht ganz. Du hast hier wohl kaum Oelbaumtrichterlinge, in Fotos sehen die noch etwas anders aus, aber halt mal zum vergleichen interessant.


    Gruss GEORG

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  • Hey Georg,


    Du hast recht, also fakt ist, es ist kein "echter Pfifferling" und somit wird er nicht verspeist ;-)))
    Ob es nun der falsche Pfifferling ist oder eben den hoch giftigen Ölbaumpilz, kann ich nicht zu 100% definieren. Wie anfangs mit meiner Prozent prognose, würde ich aber 85% tippen, dass es sich um den falschen Pfifferling handelt und nicht um den Ölbaumpilz, aber man weiss ja nie.....!!!!


    Als ich die Fotos gepostet habe, war ich mir zum beispiel sicher, dass die drei erwähnten Pilz, "Trompeten Pfifferlinge" sind und hätte 100 euro drauf gewettet doch da ich mehrere Pilzbücher habe und immer vergleiche, habe ich nun festgestellt, dass auch der "starkriechende Pfifferling in frage kommt!!!!
    Tja die beiden sind essbar nur ich stelle fest, dass der erste Eindruck öfters täuscht!!!!
    Der starkriechende Pfifferling wird im Buch: "Der grosse Kosmos Pilzführer" von Hans E. Laux auf Seite 456 beschrieben und der "Trompeten Pfifferling" auf Seite 457.


    Wie auch immer, die gesammelten Pilze auf den Fotos werden nicht gegessen :D


    Oh es :rain: und die :snail: sind wieder unterwegs um unsere Pilze zu zerstückeln ;-))
    morgen früh geh ich wieder in den Wald ;-))) um Röhrlinge zu suchen und eventuel Semmelstoppelpilze obwohl es ist noch ein bisschen früh für letztgenannten!

  • Hallo Dana,


    ob es sich lohnt morgen in der Eifel nach Pilzen zu suchen kann ich nicht sagen. Viel wirst Du wahrscheinlich nicht findenn, wenn überhaupt nur die üblichen Kandidaten (Stinkmorschel, Kartoffelbovist und Gallenröhrling, die sind etwas langlebiger und wurden stehen gelassen, so im Moselraum), und diese Burschen gehen mir langsam auf den Geist :angry: :D. Noch ist der Regen nicht lang genug her um hohe Erwartungen zu befriedigen. Andreas schrieb vor ein paar Tagen, dass nach seiner Erfahrung Steinpilze erst nach ca. 10 Tagen nach aussreichendem Regen anzutreffen seien.


    LG Georg

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  • Ich war gestern in der Eifel (um Heimbach) und es ist rein gar nichts zu finden außer ein paar vertrockneten Täublingen. Da gibts bei uns im Rheinland ja mehr zu holen momentan :D


    Hoffentlich ändert sich da noch was, aber für die nächsten Tage siehts schlecht aus mit dem Wetter. So allmählich geht mir der Sonnenschein auf die Nerven :(

  • Also Pilze suchen zu gehen ist momentan recht sinnlos. Ich habe letzte Woche ein Pfund Pfifferlinge gefunden und zwar an den Stellen, wo ich sie normalerweise körbeweise sammlen kann. Ansonsten bin ich über ein paar alte Täublinge gestolpert, mehr war nicht in Sicht. Es war zu warm und zu trocken. Es müßte ein paar Tage richtig regnen, aber danach sieht es momentan nicht aus und die paar Tropfen, die vom Himmel fallen, sind zu wenig, um den durstigen Boden aufzuweichen. Ich habe bereits im Juli bis Mitte August einige Kilo Pfifferlinge gefunden, danach kam aber dann die Trockenperiode, die bis heute anhält. Letztes Jahr im September habe ich im Wald so viele Parasolpilze, Edelreizker, Birkenpize, Rotkappen und Steinpilze gefunden, daß es fast keinen Spaß mehr machte. Dieses Jahr fällt eher mager aus. Aber diese Unberechenbarkeit der Natur macht auch den Reiz am Pilzesammeln aus. Ich zähle aber noch auf den Oktober, der hat es oft in sich.


    Grüße an alle Eifelfreunde!

  • Tag zusammen,
    wir kommen gerade aus dem Wald, rund um Monschau.
    Pfifferlinge gibt es noch reichlich, Braunkappen eher wenige und Steinpilze ...leider noch Fehlanzeige.
    Viele Grüße an dieses tolle Forum
    Günter

  • hallo zusammen! wo genau sucht ihr denn? bin ziemlich frisch, jednfalls bei pfifferlingen, und waldpilzen. bin heute 2 stunden durch den wald und habe nichts auch nur ansatzweise gefunden. ich wohne nahe wittlich.. vielleicht kann mir auch einer verraten, wo bei mir in der nähe ein "hotspot" ist. ein erfolgserlebnis wäre schön und mir auch die ein oder anderen km wert...


    viele grüße!

  • Halli Hallo,


    wir waren heute mal in unserem "Lieblingswald" bei Kall.
    Hier schein es auch langsam los zugehen.
    Haben ein 6 Butterpilze und 1 Birkenpilz gefunden.
    Ausserdem standen da noch einige Fliegenpilze rum.
    Also wohl noch eine Woche warten, dann wachsen die wieder in rauen Mengen.
    Fotos konnte ich leider nicht machen, hatte keine Kamera dabei, aber beim nächsten mal.
    Kommt jemand auch dem Grossraum Düren und weiss wie es hier so aussieht?

  • Hallo zusammen,


    ich war letzten Freitag das erste Mal seit über 3 Jahrzenten wieder Pilze sammeln, und zwar im Hürtgenwald bei Düren. Zunächst fand ich rein garnichts. An einem Bachlauf jede Menge Pilze, die ich aber nicht kannte. Einige Meter weiter war so ein kleiner Teich, dessen Umgebung ich instinktiv näher in Augenschein nahm und siehe dar, mehrere Maronenröhrlinge und wunderschöne Birkenpilze. Auf dem Rückweg sah ich im Wald was weißes am Boden: ne Krause Glucke: seht selbst !
    Die hab ich erst mal stehen lassen, weil ich nicht wußte, wie man die zubereitet.



  • Hallo kellerman, herzlich willkommen im Forum ;)


    Zitat

    Die hab ich erst mal stehen lassen, weil ich nicht wußte, wie man die zubereitet.


    Ein paar Tipps zur Zubereitung von Krause Glucken findest du hier : --> wie-bereite-ich-krause-glucke-zu-t-4270.html ---> krause-glucke-rezepte-t-2371.html


    schöne Grüße,
    Andreas

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