Stecke fest in der makroskopischen Bestimmung

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 1.474 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Heinzelmännchen.

  • Trotz der Trockenheit fand ich diesen Einzelkämpfer: Im Mischwald (Eiche, Buche, Fichte, Lärche) am Boden stehend


    Hut 13 cm, trocken, ganz dezent gebuckelt. Sehr festes, zähes Fleisch mit Anisnote. Lamellen herablaufend, gesägt, am Stielansatz braun, nicht ablösbar.
    Stielbasis wurzelnd, spitz auslaufend


    Mit dem Bestimmungsschlüssel im Bon komme ich u.a. zum "Schuppigen Sägeblättling".


    Da passt nur die Stielbasis nicht so recht. Grübel ....

    • Offizieller Beitrag

    Hallo,


    ein Sägeblättling ist das (kenne mich in der Gattung aufgrund weniger bis gar keiner Funde nicht wirklich aus). Dass die Stielbasis nicht zu passen scheint, mag vielleicht daran lieben, dass der an vergrabenem Holz wuchs.


    l.g.
    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

    • Offizieller Beitrag

    Hi!


    Ich stimme deiner Bestimmung zu: Schuppiger Sägeblättling. Stefans Theorie klingt plausibel. Pilze können schon mal ungewöhnlich erscheinen, wenn sie gewisse Hürden nehmen müssen, um Fruchtkörper auszubilden.


    LG, Jan-Arne