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letzter Beitrag von bwergen am

Erstfund, Goldblatt?

  • Hui! :eek:


    Interessantes Teil, zu dem mir gerade echt wenig einfällt. Ein Goldblatt ist das nicht. Das gehört m.E. gar nicht in die Ordnung (Boletales).
    Hast du dazu noch ein paar Infos vielleicht?
    Eine Standortbeschreibung? Es sieht ja so aus, als wüchse das an Holz.
    Größe?
    Geruch?
    Sporen gelblich, oder eher weiß?
    Wie fest / brüchig / elastisch ist das Fleisch?


    Da bin ich jedenfalls auch gespannt auf Ideen.


    Edit:
    Hab doch selbst noch eine. :)
    Vergleiche mal mit Hohenbuehelia petalodes (Erdmuscheling).



    LG, Pablo.

  • Den Pilz gab es in mehreren ausführungen, Jung, Mittel und wohl älter.


    Jung (zusammenwachsend), Mittel wie auf dem Bild und die älteren waren schon von beachtlicher Größe, Mittel eta 4cm Durchmesser, älteren reichten schon um die 8cm im Durchmesser.


    Fleisch war brüchig, nur die älteren Exemplare wuchsen am oder nahe des Holzes, der rest war im Umkreis von 2-3 Metern.


    Gerochen habe ich leider nicht dran, das tue ich üblicherweise schon aber durch die "Aufregung" und die Begleitung habe ich es nicht getan.


    Standort ist Österreich, in einem Mischwald, wobei ich die Baumarten nicht näher bestimmen kann.




    [hr]
    Erdmuscheling muss ich verneinen, die Pilze waren eindeutig Gelb..


    bzw die Farben auf den Bildern sind schon Realitätsnah.

  • Tja.


    Könnte von der Beschreibung fast passen, allerdings hätte der Erdmuscheling mehr zähes, faseriges Fleisch. Und eigenltich sind die Lamellen zu gelb und der Stiel zu dunkel.
    Als Referenz mal der Link zu den Bildern von >Rudi Markones<. Eigene Funde hab' ich da leider noch keine.
    Ah, wieder ein Pilz für meine Nochzufindenliste. :D


    LG, Pablo.

  • Hab den Platz nochmal gefunden, die Pilze sind definitiv brüchig, Geruch eher unauffällig, Geschmack ebenso zunächst unauffällig später scharf.


    Bäume in der Umgebung Eichen, Fichten, Föhren, die Pilze wuchsen hauptsächlich auf verrottendem Holz.


    Der Durchmesser der Grossen war dann doch ne Spur grösser.. geschätzt 12 cm Durchmesser oder mehr.

    Bilder

    • 2013-09-21 14.06.14.jpg
    • 2013-09-21 14.06.28.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von DonTorpedo ()

  • Hallo, Don.


    Ich glaube, ich muss passen. Oder mehrere Stunden Literatur wälzen.
    Oder einfach behaupten, es sei ein Knäueling (was es nicht ist).
    Aber du könntest >bwergen< eine Private Nachricht schicken und ihn auf das Thema hinweisen, falls er es übersehen hat.
    Mir scheint das ein recht interessanter und nicht gerade alltäglicher Pilz zu sein, da stehen bei Björn die Chancen gut, daß er den kennt.



    LG, Pablo.

  • Hallo,


    also was besseres als H. petaloides fällt mir jetzt auch nicht ein. Liest man Flora Agaricina Neerlandica, dann steht da was von "grau gelblich, trocken ockerfarben" bzgl. der Lamellenfarbe. So ganz unwahrscheinlich ist das jetzt hier nicht.


    Ähnliche Arten sind in Clitocybe oder auch Rhodocybe zu finden. Aber wenn ich mir die kleineren Fruchtkörper links angucke, die sehen doch schon recht exzentrisch muschelig gewachsen aus und machen für mich auch nicht so den brüchigen Eindruck.


    lg björn

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

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