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letzter Beitrag von bwergen am

  • Hallo,


    ausnahmsweise mal keine Frage zu Pilzen...


    Welcher Nadelbaum ist das denn? Auffällig ist die glatte Rinde.



    Daran angeknüpft... auch bei Bäumen gibt es bei mir ordentliche Lücken. Hat jemand "Rita Lüders: Grundkurs Gehölzbestimmung" und kann dazu seine Meinung abgeben? Bin mit dem Grundkurs Pilzbestimmung (auch von Lüder) recht zufrieden.


    Gruß

  • Hallo wirderer,
    leider sind wichtige Bestimmungsmerkmale nicht gut zu erkennen. Man müßte die Nadeln viel besser sehen können, um etwas Abschließendes zu sagen, vor allem die Anwachsstelle. Gab es denn keine Zapfen, die wären natürlich auch nicht schlecht, um zu einer Bestimmung zu kommen? Der Gesamteindruck spricht nach meiner Meinung für Douglasie.
    Grüße
    hübchen
    Douglasie Details - Baumbestimmung, Nadelhölzer bestimmen (Pseudotsuga menziesii)

  • Hast Du eventuell an dem Baum / den Nadeln gerochen? Wenn`s leicht zitronig duftet, dann ist es ne Douglasie....
    Aber auch die Bilder allein lassen eine Douglasie vermuten.


    Wenn es tatsächlich eine Douglasie ist, dann kann man einen sehr leckeren Tee, bzw Aufguss draus machen! Ist viel Vitamin C drin- wie auch in Fichtennadeln. Allerdings nie mehr als eine Tasse täglich trinken.


    LG
    Daray

  • Da würde ich auch auf Douglasie tippen - die gibt es, zu meinem Bedauern, bei mir leider öfters als Fichtenwälder und bis auf ein paar Ziegenlippen habe ich aus Pfannenpilz-Sicht da leider noch nie etwas spektakuläreres gefunden.
    Hat da jemand andere/bessere Erfahrungen gemacht ?


  • Da würde ich auch auf Douglasie tippen - die gibt es, zu meinem Bedauern, bei mir leider öfters als Fichtenwälder und bis auf ein paar Ziegenlippen habe ich aus Pfannenpilz-Sicht da leider noch nie etwas spektakuläreres gefunden.
    Hat da jemand andere/bessere Erfahrungen gemacht ?


    Guck bei deinen Douglasien mal, ob du den Pilz Tyromyces placenta findest. Es handelt sich um einen auffällig rosa gefärbten, resupinaten Porling, der das ansonsten widerstandsfähige Douglasienholz befällt. Leider kann man den nicht essen (da beißt du auf Chitin rum).


    lg björn

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • hübchen : Nur für dich ... :-) Ich bin nochmal zu der Stelle gefahren.


    Die Nadeln hatten schon einen eigenen, für mich neuen Geruch, den ich gar nicht genau beschreiben kann - als zitronig hätte ich ihn nicht beschrieben.

  • Dein Baum ist eine Douglasie (Pseudotsuga menziesii), man achte auf den Bildern oben auf die mit kleinen Harzbläschen überzogene Rinde, die vor allem bei jungen Bäumen sehr charakteristisch ist.


    Die Nadeln bestätigen dies nochmal, wäre es Abies alba, hätten die Nadeln auf der Unterseite zwei hellgrüne Streifen und nicht nur einen dunkleren in der Mitte.


    lg björn

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