Ich bins nochmal, jetzt mit der Referenz "The Genus Lactarius" von Heilmann/Clausen.
[quote='sarifa','https://www.newboard.pilzforum.eu/board/index.php?thread/&postID=195853#post195853']
> Hutrand zumindest bei jungen Exemplaren flaumig (siehe Fotos). ... Stiel mit gelblichen Gruben übersät, ... innen wattig/hohl werdend ...
Geruch ... eventuell etwas fruchtig.
Genau so wird das in H/C beschrieben, ebenso die weiße, unveränderliche Milch und das langsame Verfärben des Fleisches ins Rosaliche.
> Milch sofort extrem scharf, brennend.
Dazu meint H/C: "Flesh... taste mild at first, then becoming burning acrid" und: "Milk... taste becoming acrid", also nicht ganz das, was du erhoben hast.
> also tippe ich mal auf weißes Sporenpulver.
Das Sporenpulver wird als blass im Vergleich zu ähnlichen Arten beschrieben.
Als Baumpartner wird Eiche und nur Eiche angegeben, allerdings explizit auf Kalkboden. Darf man rückfragen, woher du weißt, dass der Boden dieses Eichenwaldes sauer ist? Nur aufgrund von Schlussfolgerungen, die du aus einem Wikipedia-Artikel gezogen hast, oder aus eigenen Tests? Sind das wirklich "Ungarische Eichen" an der griechischen Mittelmeerküste, oder doch was anderes? Gibt es in diesen Karstgebieten überhaupt saure Stellen?
Fazit: Diese Überdeckung mit der Beschreibung in dem von mir als hoch vertrauenswürdig eingeschätzten H/C-Werk würde mich veranlassen, aus diesem Fund L. zonarius zu machen.