Beiträge von abeja

    Hallo Pablo,
    dann nochmals danke für die Ausführungen - komisch, dass ich als zweiten wildwachsenden Champignon dann wieder ausgerechnet so was "Komisches" finden muss ... einen brauchbaren Champignon-Schlüssel für "MoMs" (Menschen ohne Mikroskop) gibt es wohl nicht? :)
    Aus den ganzen Beschreibungen - mal hier - mal dort - werde ich nicht so ganz schlau.
    Wahrscheinlich helfen da nur die mehrbändigen Werke und die Monografien (aber die lohnen sich für mich noch nicht - immer schön Step-by-Step...)

    Hallo,
    auch hier danke für die Rückmeldungen und Bestimmungsvorschläge.
    Kann ich den denn jetzt als Agaricus subfloccosus ablegen (mit cf.?)
    Ich habe mir dazu etwas angeschaut, und wäre im Bildvergleich nie darauf gekommen, weil der dort meist bräunlicher und schuppiger aussieht.
    Ich las allerdings, dass der Pilz jung auch weiß sein kann.
    Auch der Standort wird mal mit bei Fichten angegeben, Pilzler berichten aber von Fundstellen bei Buchen auf Kalk.
    Den Ring habe ich dann völlig falsch interpretiert (als vergänglich). Das hier ist also ein "aufsteigender" Ring?
    Wenn ich Forumsfundstellen vergleiche, dann werden in einem Atemzug mit A. subfloccosus (als Vergleichspilze für die immer unglaublich kniffeligen Champignons) z.B. auch Agaricus aestivalis ssp. veneris und Agaricus chionodermus genannt.
    Vor allem den letzeren finde ich (optisch) relativ passend, habe allerdings jetzt noch nichts zu Standorten und Geruch gelesen (Geschmack soll Bittermandel....)
    http://forum.fungiworld.com/index.php?topic=3440.0
    http://www.naturamediterraneo.…topic.asp?TOPIC_ID=161745

    Hallo,
    danke für die vielen Rückmeldungen.
    Beim "Gerüchenprüfen und - beschreiben" übe ich noch, halte meine Nase aber durchaus für verlässlich.
    Was ich bisher festgestellt habe - ganz allgemein - oft sind Gerüche witterungsbedingt oder Pilzentwicklungs-bedingt schwach ausgeprägt, z.B. auch der vielgerühmte "Mehl" sprich "frische Salatgurken-Geruch" beim Maipilz und beim Mehlräsling (mal gerochen, mal nicht deutlich gerochen).
    Oder Mönchsköpfe - der junge roch anders als der alte (nicht überständige) Pilz (der ältere roch deutlich herber) etc., das sich alles einzuprägen finde ich schwierig.
    Oder unterschiedliche Schnecklinge (der elfenbeinfarbige und der verfärbende), sehr ähnlich, aber doch unterschiedlich.
    Der Schwefelritterling roch für mich bisher immer gleich, und am unangenehmsten, "schwefelig und verbrannt" (ich weiß auch nicht wie Leuchtgas riecht). Wenn man den Schwefelritterling aber zum Ausporen hinlegt und 2 Tage später daran riecht, da war der "schlimme" Geruch verflogen und es blieb eine süßliche Komponente (kann aber auch "Zersetzung" gewesen sein) übrig.

    Hallo,
    ich schrieb: Huthaut sehr dick und "wattig" (wollig wäre aber auch ein passender Ausdruck).
    "Schuppig" weiß ich nicht, jedenfalls keine andersfarbigen Schuppen, eher gleichfarbige längliche Fasern, die zum Abfasern neigen ....öh...äh...
    Der Pilz sieht zwar ramponiert aus, war aber erst 5 Minuten vorher aus der Erde (in der er halb drinsteckte) gebuddelt worden.
    Also Stiel und bis über Unterkante Hut war mit Erde bedeckt.
    Dann war ich zu schnell mit dem Halbieren, die Seitenansicht ist schon vom halbierten Pilz - bis zum Fotografierort hatte ich den Pilz lose in der Hand (nicht eingetütet oder in Körben hin und her geschüttelt).

    Hier muss ich noch ergänzen, dass die Lamellen ganz frisch wirklich extrem auffällig rosa waren.
    Am Fundort konnte ich den Champi nicht fotografieren (zu dunkel), beim Transport ca. 200 m weiter hatte sich die Farbe schon etwas abgeschwächt - und ich habe vergessen, ein schönes Lamellenbild zu machen.

    Hallo Pablo,
    danke, das dachte ich mir schon.


    Aber dann müssten die Geruchsbeschreibungen auch ÜBERALL DRINGENDST überarbeitet werden .... (2 Bücher und alle von mir gelesenen Internetbeschreibungen...)
    An Lepiota cristata z.B. habe ich letztens gerochen, auch nicht soooo widerlich, aber doch ein bisschen fremdartig - ungenießbar, ein bisschen metallisch.
    An Tricholoma sulphureum habe ich auch gerochen, na der stinkt wirklich - wenn das "Leuchtgas" ist, dann kann man meiner Meinung nach weder den Geruch von Lepiota cristata noch den von Lepiota aspera als "leuchtgasähnlich" beschreiben.

    Ja, hallo,
    da war ich "gerade am Recherchieren" - wie unterscheidet man Stadt- u. Wiesenchamp.?
    Frage ja schon beantwortet :)


    Von den anderen habe ich noch NIE gehört...
    Ich hatte nur gelesen, dass der Wiesenchamp. äußerst variabel daherkommt, und die anderen in meinen (inzwischen zwei :) ) Büchern passten noch weniger.

    Hallo Pilzfreunde,
    bei diesem Pilz komme ich auch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis.


    Von Makrolepiota (kann nicht sein) über diverse Lepiota-Arten bis Leucoagaricus habe ich mich umgeschaut und mit Sicherheit irgendwas Wesentliches übersehen - Hilfe erbeten !


    Die Merkmale:
    Fundort: Hochrhein, ca. 450 m, am Rande eines Waldweges (schon im Wald), gemischter Bewuchs (überwiegend Buchen, auch Fichten) auf Kalk, Erde locker, humusreich, mit Holzstücken und Schottersteinchen durchmischt.


    3 einzelne Pilze (im gleichen Stadium)
    Hut bis 11cm, heller Grund mit braunen, spitzen (nicht abwischbaren) Schüppchen bedeckt.
    Lamellen weiß, sehr deutlich frei, sehr dicht stehend, gilben leicht beim Lagern, dann erkennt man auch besser, dass sie gegabelt sind, meiner Meinung nach sind die Lamellen nicht schartig (nicht mit Lupe betrachtet).
    Stiel bis 10 cm, frisch mit deutlichem dicken, nicht verschiebaren einteiligem Ring, unter dem Ring dunkle Male. Der Ring ist sehr vergänglich.
    Stiel oberhalb des Ringes glatt, unterhalb des Ringes flockig-faserig, die Farbe des Stiels dunkelt stark nach (am Folgetag rötlich-braun),
    ich habe kein auffälliges Gilben gesehen.


    Geruch: angenehm würzig pilzig (nicht unangenehm vgl. Stink-Schirmling o.ä.,schon gar nicht wie "Leuchtgas" vgl. Schwefelritterling)
    Geschmack: angenehm würzig pilzig
    Sporenpulver: weiß


    Meine Überlegungen:
    Macrolepiota kann es nicht sein (wegen nicht verschiebbarem Ring und Größe)


    Lepiota ist meist kleiner, passend wäre Lepiota aspera (Echinoderma aspera) aber da sollen die Schuppen abwischbar sein (?) und es wird der widerliche Geruch betont????
    Kann ich mich da so irren, oder ist der Geruch dann doch nicht immer so ausgeprägt (ich habe mehrfach gerochen - auch am Folgetag, am Folgetag auch - vorsichtig - den Geschmack probiert - überhaupt nichts "Unangenehmes")


    Dann bin ich noch auf Leucoagaricus americanus (L. bresadolae) gekommen, aber mein Pilz wuchs nicht büschelig und hatte keine deutliche gelbe Verfärbung an der Stielbasis beim Reiben/ Hantieren.
    Die Vergleichsbilder zeigen auch keulenförmigere Stiele und meist weniger flach aufgeschirmte Hüte.



    Ein Tag später

    Hallo Pilzfreunde,
    dieser Champignon gibt mir Rätsel auf.
    Bisher kenne ich aus dem Wald leider nur Karbol-Egerlinge, dieser hier war anders.


    Mit den Merkmalen komme ich auf Wiesen-Champignon, Agaricus campestris - nur: dieser Pilz wuchs am Rande eines Waldweges...


    Im Einzelnen:
    Fundort: Hochrhein, ca. 350 m, am Rande eines Waldweges (schon im Wald), bei Buchen auf Kalk, Erde locker angehäufelt, humusreich aber mit Holzstückchen und Wegschotter durchsetzt, nächste Wiese (von Wald umschlossen) ca. 50 m entfernt.


    Ein einzelner Pilz
    Der Hut war gewölbt, fast noch im Erdreich, ich habe ihn "befreit",
    Hut ca. 10 cm Durchmesser, die Huthaut sehr dick und "wattig", abziehbar, weiß ohne Schüppchen, höchstens kleine rötlich-braune Verfärbungen
    Der Stiel war relativ kurz (5,5 cm) und 3 cm dick, eine Ringzone war nicht deutlich feststellbar (vergänglich).
    Höchstens leichte gelblich-rot-braune Verfärbungen (nicht chromgelb) bei Reiben und Lagern
    Lamellen schön rosa (dunkeln nach)


    Geruch: nicht Karbol, nicht Anis (o.ä), sehr neutral, wie Zuchtchampignon
    Geschmack: angenehm mild pilzig
    Sporenpulver: dunkelbraun

    Hallo Pilzfreunde,


    diese Pilze, für mich wieder Erstfunde, möchte ich euch zeigen.
    Ich hatte sie schon Mitte Oktober gefunden, bestimmt ... und gelesen, dass sie selten seien.
    Rote Liste! Schützenswert!


    Zum Glück habe ich nur einen Teil mit nach Hause genommen, der Restpilz konnte noch ausporen im Wald, außerdem handelte es sich jeweils nicht um Einzelexemplare, sondern es waren mehrere Pilze der Art im Areal.


    Pilz 1:
    Isabellrötlicher Schneckling, Hygrophorus poetarum (ca. 10 Exemplare), bei Buchen auf Kalk (Hochrhein ca. 450 m), in etwas feuchter leichter Hanglage, bachnah.
    Der Hut war nur schwach klebrig mit schön-rötlicher Mitte, Hutgröße bis 10cm.
    Die Lamellen waren herablaufend und vom Stiel wie mit einer Naht getrennt.
    Der Stiel war bis zu 10cm lang und relativ dick (manchmal unregelmäßig in der Dicke, z.B. 1,5cm x 3cm), der Stiel war zur Basis stark zugespitzt.
    Die Pilze waren relativ schwer (100 gr.), das Oberteil dadurch kopflastig, der ganze Pilz nicht sehr stabil im Boden verankert.
    Hutfleisch und Stielfleisch weißlich-cremefarben (unter der Huthaut schwach rötlich), ansonsten nicht verfärbend.


    Geruch eigenartig frisch-süßlich-aromatisch (soll: "Perubalsam" sein, da habe ich keinen direkten Vergleich)
    Geschmack mild (wässrig-fad)
    Sporenpulver weißlich



    Pilz 2:
    Riesen-Streifenscheidling, Amanita ceciliae (ca. 6 Exemplare), bei Buchen, nahe Tannenareal auf Kalk (Hochrhein ca. 450 m), offener Waldrand, sonnig, mit Krautschicht.
    Hutgröße bis 12 cm, Stiel bis 20 cm, Hutrand stark gerieft, dicke graue Hüllreste
    Lamellen frei, weiß
    Stiel hellgrau, etwas flockig, ohne Ring
    Keine ausgeprägte Volva, nur gürtelartige Reste
    Hutfleisch und Stielfleisch weiß, nicht verfärbend,
    Stiel schon beim kleinen Pilz (der bei leichter Berührung schon umfallen ist) hohl.


    Geruch: nicht oder kaum wahrnehmbar
    Geschmack: mild (wässrig-fad)
    Sporenpulver weißlich


    Hallo,
    der "ähnliche" Pilz, den Pablo meinte und den ich (wahrscheinlich) auch gefunden hatte, hatte ich als cf. Physisporinus vitreus abgespeichert.


    http://www.pilzforum.eu/board/…-cf-physisporinus-vitreus
    Damals sagte ich "nie wieder gesehen", aber in diesem Jahr dann doch , aber nur in einer Woche zig-mal, immer im Wurzelbereich von Buchenstümpfen, bei feuchtem Wetter, dann wieder nicht.
    Diesmal - vermutlich - die rötliche Art Physisporinus sanguinolentus, vgl. hier:
    http://www.pilzseite.de/Pilzga…nguinolentus/FrameSet.htm


    Ich hatte ein Stückchen Rinde mit dem neuen Pilz mitgenommen, zu Hause sind die weiß-roten Waben schnell vertrocknet und kaum noch zu erkennen gewesen.

    Hallo,
    zwar bin ich noch nicht so lange auf "Pilzjagd" bei meinen Waldgängen, aber zur Hallimasch-Frage kann ich etwas beitragen.


    Bei mir (Hochrhein 270-500 m) wuchsen vor ein paar Wochen ausschließlich die hellen Hallimasche, alle an Laubholz (meist Buche, Totholz, selterner am lebenden Baum).


    Dann sah ich erst seit ca. 2 Wochen dunkle Hallimasche, erst an Nadelholz (tot oder lebendig), dann aber auch eindeutig an Laubholz (wieder Buchentotholz ), und auch auf kleinsten Holzresten im Erdboden (dann einzeln, nicht büschelig).


    Die hellen Hallimasche hatten immer ein etwas "Gelbes" an sich, auf der Unterseite des Ringes teilweise schon "leuchtend-giftig-gelb", die Lamellen blieben hell.


    Die dunklen Hallimasche hatten immer auf der Unterseite des Ringes eine etwas dunklere, rötlich-braune Zone, die Lamellen wurden beim älteren Pilz auch etwas rötlich-braun.


    Ich halte die gezeigten Bilder auch für dunklen Hallimasch.


    Lt. Wiki heißt der jetzt: Armillaria solidipes (?????), im engl. Wiki ist erläutert, warum .... das soll eben die erste (zeitlich frühere) gültige Benennung bei der Artbeschreibung gewesen sein.

    Hallo Pablo,
    ja diese verflixten komischen Pilzdinger....
    ich werde meinen cf. Tyromyces chioneus (cf. Spongiporus tephroleucus) :)
    nennen, denn er war deutlich weich, wie Schaumstoff (nichts Zäh-Trametiges in der Konsistenz) und wie gesagt mit extrem kurzen Röhren.
    Ich habe im Laux noch gelesen: im trockenen Zustand soll "das Fleisch im Anbruch unter der Lupe körnig sein ", das bilde ich mir ein zu sehen (aber nicht sicher :). )


    Lt. Gerhart soll Spongiporus tephroleucus ganz mild schmecken und Spongiporus lacteus (als Art abgetrennt) wird mit leicht bitterem Geschmack beschrieben.
    Hier ein guter Link:
    http://www.mushroomexpert.com/tyromyces_chioneus.html

    Hallo,


    hat keiner eine "Meinung"?


    Ich habe eigentlich auch keine...,
    denn heute habe ich mein zweites dickes Pilzbuch bekommen (BLV/ Gerhardt), demnach könnte es auch der grau-weiße Saftporling sein, Spongiporus tephroleucus (oder viele andere Namen) - oder ist der wässriger??.
    Im Gerhardt steht leider nichts zu Porengröße und Röhrenlänge, nur dass man diesen grau-weißen Saftporling mit dem kurzröhrigen Saftporling verwechseln könnte - sehr schön.
    http://www.pilzbestimmung.de/s…tcode=oag&nav=no&lang=lat


    Noch zur Information zu "meinem" Pilz:
    Röhren extrem kurz, Fleisch weich, aber nicht wässrig, Röhren und Poren leicht gilbend, später beim Trocknen noch stärker verfärbend.


    Geschmack: nicht bitter, sehr mild (etwas säuerlich und pilzig)
    Hinterlässt keine Fettspuren auf Papier

    Hallöchen :evil:,
    das war doch nur ein winzigstes Fitzelchen von einem Knübbelchen im Laugensüppchen, das große Pilzchen ist noch schön am Stämmchen :)


    Mit den Reagenzien hätte ich eine Frage - auch wegen der Borstentramete, wenn KOH färbt, heißt das, dass andere starken Laugen auch färben würden, oder kommt es manchmal auch auf das Kalium-Ion an?

    Hallo Pilzfreunde,


    auch diesen Pilz habe ich gerade erst kennengelernt, bin aber nicht ganz sicher, ob ich den richtig zugeordnet habe.


    Fundort im Oktober 2013:
    Hochrhein ca. 500 m an Schnittkante von liegendem Buchenstamm
    mehrere teils einzelne teils geschichtete dicke Hüte (größere Exemplare bis ca. 6 cm breit und 4 cm abstehend, 2-3 cm dick angewachsen)
    Konsistenz weich, saftig, Geruch intensiv pilzig - Pilz ist nach 3 Tagen noch feucht, weich, riecht +/- unverändert
    Oberfläche weich samtartig (ohne deutlich erkennbare Haare), hell-beige-grau, Zuwachskante weiß, dunkelt beim Lagern nach
    Röhren sehr kurz, maximal 1-2 mm, gilben leicht beim Lagern
    Poren sehr klein, weiß, gilben leicht beim Lagern
    Trama sehr weiß, ohne Farbveränderung, ohne Trennlinien


    Ist das Tyromyces chioneus, der kurzröhrige Weichporling?

    Poren auf der Unterseite

    Drei Tage später Unterseite links, Oberseite rechts

    Hallo Pilzfreunde,
    dieser Pilz war mir auch neu:
    Fundort im Oktober 2013:
    Hochrhein ca. 500 m an Hainbuche (Carpinus betulus), aufrechter Stamm, vermutlich tot, weil große Rindenstücke fehlten und wegen des Begleitpilzes (ob mit oder ohne Laub war nicht eindeutig feststellbar)
    Begleitpilz Daedaleopis confragosa tricolor, eine ganze Menge davon.


    Mehrere ganz kleine zimtfarbene Knübbelchen (1-2 cm) und
    mehrere größere dicke geschichtete Porenpilze (5-8 cm breit, 4-5 cm abstehend, mehrere cm dick)
    Oberseite fein samtig pastellig, bei Berührung zimtfarben werdend
    Röhren (kurz 1-2 mm) und Trama (dick) einheitlich zimtfarben und frisch weich, trocken härter, keine Verfärbung beim Trocknen
    Geruch: feucht angenehm pilzig


    Gesucht und gefunden:
    Hapalopilus nidulans, der zimtfarbene Weichporling


    Farbreaktion mit Lauge war auch vorhanden (feucht nach Einweichen eines Stückchens, trocken am Folgetag)

    Hallo Ingo,
    den großen weißen Pilz mit dunkler Zuwachskante kann ich leider nicht streicheln, den habe ich ja nicht zu Hause.
    Aber ich sehe mal, ob ich mir den noch mal anschaue.
    Ich "glaube" jetzt auch an Trametes gibbosa, da hatte ich im Wald diverse gefunden in allen möglichen Stadien, die hatten zwar die Zuwachskante eher gelblich, aber die Oberseite und Unterseite ansonsten identisch.


    Aber zum "Borstentrameten-Problem":
    ich habe heute mein Stück der Borstentramete vom September nochmals fotografiert (ist jetzt sehr trocken und hart) - bei Tageslicht und ungeblitzt.
    Deutlich erkennt man helle Röhren und helles Trama, auch die faserige Struktur direkt unter der Hutoberfläche finde ich sehr hell.


    Zum Vergleich habe ich die Bilder von meinen Coriolpsis gallica-Funden (alle aus dem Wald) hervorgesucht.
    Teilweise sind die Fotos bzglg. Weißabgleich und Sättigung noch mal leicht überarbeitet worden (diese Fotos waren meist geblitzt).
    Bei allen Proben (unterschiedlich alt und feucht) erkennt man meiner Meinung nach - deutlich - dunklere Röhren und Fasern im Huttrama.
    Ich weiß nicht, ob man die "Schloss-Beuggen-Borstentramete" wirklich zu der gleichen Art stellen sollte.


    Allerdings habe ich genau das Problem, was Pablo auch hatte, es gibt sehr viele Bilder im Web, aber wenig Schnittbilder, und ob alle richtig bestimmt sind, ist ja fraglich.
    Wenn man die Beispiele von Rudi Markones betrachtet, dann ist die Coriolopsis trogii dort wirklich noch insgesamt viel heller.
    http://www.pilzseite.de/Pilzga…psis/gallica/FrameSet.htm
    http://www.pilzseite.de/Pilzga…opsis/trogii/FrameSet.htm


    Gutes Unterscheidungsmerkmal soll ja auch die Farbreaktion mit KOH sein.
    Gibt es ein gängiges Haushaltsmittel, wo Kalilauge enthalten ist (ich habe weder Abflussfrei noch Backofenreiniger).
    In Maschinen-Geschirrreiniger ist KOH nicht enthalten, oder?
    Jedenfalls mit Geschirrreiniger gab es keine Schwarzfärbung. Ich sollte mir mal ein paar typische Reagenzien zulegen.


    Nochmal Bilder:
    Fragliche Coriolopsis von September 2013, Schnittbilder aktuell


    Coriopsis gallica 1, sehr klein und jung, teils resupinat mit kleiner bemooster striegeliger Hutkante, Dezember 2012 an Buchentotholz ist die hellste Variation in meiner Sammlung.


    Coriolopsis gallica 2, etwas älter, teils resupinat und einige bemooste striegelige Hutkanten, Dezember 2012 an Eschentotholz, zeigt deutlich rot-braune Trama-Fasern und die Röhren sind im Schnitt an den Innenflächen fast schwarz.


    Coriolopsis gallica 3, viele große Pilze, teils resupinat an Stammunterseite, teils große striegelige unbemooste Hüte bildend, sehr trocken, sonniger Standort, April 2013, an Buchentotholz, zeigt ebenfalls rot-braune Trama-Fasern, während die Röhren auf der Innenseite noch heller rötlich-braun sind.


    Coriolopsis gallica 4, 2-3 große Pilze, alte striegelige dicke stark bemooste Hüte, Mai 2013, nass, an schattiger feuchter Stelle auf Buchentotholz, zeigt dunkelbraunes Trama und fast schwarze Röhren.

    Hallo,
    die Thread ist leider sehr lang geworden, darunter leidet die Lesbarkeit.
    Aber die Bezeichnungen sind eindeutig, noch mal in Ruhe anschauen.


    Pilze 1 a sind Stockschwämmchen (ältere, sage ich ja selbst)
    Pilze 1 b sind Stockschwämmchen (ganz junge, am selben Substrat)
    Pilze 2 sind Stockschwämmchen (optimale, anderes Substrat)


    Pilze 3 und folgende Beiträge sind Galerina (am gleichen Substrat, über mehrere Wochen beobachtet, in den folgenden Antworten).


    Niemals hatte ich hier nur Hüte ohne die zugehörigen Stiele gezeigt, die gehören immer zusammen, siehe jeweilige Überschrift.