Hallo Sven!
Nochmal zum Geruch: Benzin hat nichts mit Karbolgeruch zu tun. Karbol riecht ähnlich wie Tinte, man könnte auch an Apotheke erinnert werden.
VG Ingo W
Hallo Sven!
Nochmal zum Geruch: Benzin hat nichts mit Karbolgeruch zu tun. Karbol riecht ähnlich wie Tinte, man könnte auch an Apotheke erinnert werden.
VG Ingo W
Hallo Sven!
Ich weiß ja jetzt nicht, wie gut deine Nase sonst funktioniert. Ich würde, eben weil du nichts riechst, eher einen Anis-Champignognon vermuten. Dieser Geruch ist manchmal schon arg dezent und nur mit Mühe und guter Nase feststellbar, Frost kann erschwerend auch viele Gerüche zerstören.
Ich denke, bei den Karbol-Egerlingen ist der Geruch schon intensiver und leichter zu registrieren, auch die Verfärbung dürfte um einiges deutlicher sein.
Meine Vermutung wäre deshalb (aber ich habe nicht wirklich Ahnung von Champignons), dass es sich bei deinen Pilzen um Agarigus silvicola (Dünnfleischiger Champignon) oder Agaricus essettei (Schiefknolliger Champignon) handelt.
Andere Möglichkeit ist natürlich, es gibt weiße Champignons im Wald, die geruchsneutral sind und nicht verfärben. Schließlich gibt ´s bei der Gattung ja auch einiges.
VG Ingo W
Hallo mauki!
Obwohl auf deinen Bildern kaum gute Merkmale sichtbar sind, denke ich, dass Daniele nicht verkehrt liegt.
Nach dem Habitus, Farbe und der Beschreibung: Standort Feldrand, Lamellen frei, Sporen schmutzigrosa, Geruch nach Rettich kommt für mich sehr gut Volvariella gloiocephala (Größter Scheidling) in Frage, auch wenn ein wichtiges Merkmal (Volva an Stielbasis) nicht zu erkennen ist.
Mykado ´s Meinung kann ich allerdings auch gut verstehen.
VG Ingo W
Hallo colorcraze!
Psathyrella (Mürbling/Faserling) würde ich der Lamellenfarbe wegen eher ausschließen.
Der weiß bereifte Stiel, der Habitus und die orangebraunen Lamellen würde für Samthäubchen (Conocybe) sprechen.
Sich jetzt irgendwo ein passendes Bild zu suchen, ist vergebliche Mühe. Die sehen sich teilweise ziemlich ähnlich. Schätze mal, wenn sich ein Pilzler 5 Jahre lang ununterbrochen nur mit Samthäubchen beschäftigt hat, kann er eine relativ sichere makroskopische Vordiagnose stellen, muss aber sicherlich auch dann noch oft zur Bestätigung mikroskopieren.
VG Ingo W
Hallo Winfried!
Ja, der Gesäte Tintling ist auch leicht weiß bestäubt.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Beim großen denke ich an einen Fälbling (Hebeloma). Hätte er nach Rettich gerochen, wäre Hebeloma sinapizans (Flockigstieliger Rettichfäbling) mein Tipp gewesen.
Ich halte es für ziemlich ausgeschlossen, dass der kleinere Pilz innerhalb weniger Tage auf einem vergehenden wächst. Sicherlich hat der auch mit im Korb gelegen und ist angeklebt.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Tut mir leid, muss ich passen. Hätte ich selbst, wenn ich sie in den Händen hätte, Probleme.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Auf jeden Fall ein Schüppling (Pholiota).
VG Ingo W
Hallo colorcraze!
Ich denke, es handelt sich um ein Samthäubchen (Conocybe). Da gibt ´s einige Arten, für die genaue Art-Ermittlung müsste mikroskopiert werden.
VG Ingo W
Hallo Paul!
1. nur Bild 3+4 Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystina), auf Bild 1+2 wären mir die Lamellen viel zu braun
2. Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare);
3. Risspilz (Inocybe spec.) oder Gürtelfuß (Telamonia)
4. (Fichtensteinpilz (Boletus edulis))
5. wahrscheinlich ein Schleimfuß (Myxacium)
6. Gelber Knollenblätterpilz (Amanita citrina)
7. Trichterling (Clitocybe spec.)
8. Zunderschwamm (Fomes fomentarius)
9. wahrscheinlich Elfenbein-Schneckling (Hygrophorus eburneus)
10. Milchling (Lactarius spec.)
11. Täubling (Russula spec.)
12. (Fliegenpilz (Amanita muscaria))
13. könnte auch Graugrüner Milchling (Lactarius blennius) sein
14. für "stricta" wären mir die "Verästelungen" zu ungerade
VG Ingo W
P.S.: Bei so vielen Bildern wäre Nummerierung nützlich.
Hallo Bummi!
ZitatSoll ich sie lieber weg schmeissen ???
Die Maronen kannst du ja behalten.
Nein, im Ernst: Was willst du denn sonst mit Pilzen machen, die du nicht kennst?
VG Ingo W
Hallo jürg!
1.: Schmetterlingstramete (Trametes versicolor)
2.: Tintling (Coprinus spec.), erinnert mich stark an den Gesäten Tintling (Coprinus disseminatus), für den Glimmertintling passen die Farben nicht, finde ich.
3. zu wenig Information
VG Ingo W
Hallo Winfried!
Deine Einschätzung "Trichterling" ist wahrscheinlich.
Hast allerdings ganz schön mit Infos geknausert: kein Standort, kein Geruch, keine sonstigen Auffälligkeiten.
VG Ingo W
Zitat
Hallo Ingo,
habe nochmal geschnüffelt: würde den Geruch vieleicht in 'süßlich-aromatisch-mehlig
korrigieren. Aber eine Bittermandelkomponente läßt sich nicht feststellen. Allerdings ist es mit den Gerüchen ja manchmal auch so eine Sache-man bräuchte wohl eine Hundenase, oder
noch besser eine Wildschweinnase.
Mmm, süßlich wird in der Literatur auch angegeben, aber mit mehlig kann ich mich für den Mönchskopf nicht abfinden (dann kann es womöglich doch eine andere Art sein).
Eventuell bliebe noch die Möglichkeit, eine andere Geruchs-Meinung einzuholen.
Zitat
Unsere Sprache scheint mir auch bez.Gerüchen besonders arm zu sein-das liegt offenbar an dem verkümmerten Geruchssinn.
Das eine würde ich nicht unbedingt mit dem anderen in Verbindung bringen wollen.
Klar, einige Menschen können auch starke Gerüche gar nicht mehr wahrnehmen, was manchmal ganz schön frustrierend für mich ist. Voller Stolz präsentiert man da manchmal Pilze mit den wunderlichsten Düften und erhält zuweilen die niederschmetternde Antwort: "Riecht nach Pilz" oder "Ich rieche nichts".
Ich habe festgetellt, dass besonders Pilzler ihre Nase ganz gut im Griff haben, ist also wahrscheinlich auch eine Trainingsfrage.
Dass aber die Sprache arm an geruchsbeschreibenden Worten ist, hängt sicherlich damit zusammen, dass die Notwendigkeit fehlt. Wie (oder auch warum?) soll man einem kleinen Kind schließlich beibringen, wie der Duft der überwiegenden Anzahl der Milchlinge ist, wenn man Milchlinge nicht kennt. Also braucht man auch kein Wort dafür.
Gäbe da ja unzählige Beispiele von Gerüchen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Das "wie parfümiert" trifft ja den Violetten Rötelritterlings-Geruch auch nicht unbedingt und bei der Nebelkappe geht ´s noch weniger mit Geruchsworten.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Für den 2. Pilz (vielleicht auch der erste?) fällt mir Clitocybe geotropa (Mönchskopf) ein.
Allerdings ist der typische Buckel in der eingesenkten Hutmitte nicht zu sehen (Clitocybe maxima?, wenn man die Art akzeptiert) und dein angegebener Geruch passt nicht.
Kannst ja den Pilz noch mal nach dem Gesichtspunkt Bittermandel-Geruch testen, sollte sich aber deine Geruchsbeschreibung bestätigen, dann ist es kein Mönchskopf.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Ich sehe auch Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis). Musst sie ja trotzdem nicht gleich essen, bloß weil ich das sage.
VG Ingo W
Hallo AZart!
Der Riesen-Krempentrichterling hätte nicht so gleichmäßig geformte Hüte, die Mönchskopf-typische Papille in der Hutmitte würde fehlen und auch der Stiel wäre kürzer. Beim Mönchskopf (Clitocybe geotropa) ist der Stiel verhältnismäßig lang (auf deinen Bildern leider nicht zu sehen, da abgeschnitten).
VG Ingo W
Hallo Mykophil!
Wenn du von einer Täublingsart scharfe, farbunverfälschte Bilder (am besten von jungen und älteren Exemplaren) vom Hut, vom Stiel, von den Lamellen mit Stielansatz machen würdest, dazu die Begleitbäume notieren würdest, vielleicht die Sporenpulverfarbe eines Abwurfes dazulieferst, Aussagen über den Geschmack des Fleisches und der Lamellen und Angaben über den Geruch machen könntest, die von dir notierten sonstigen Auffälligkeiten preis gibst, würde sich die Chance einer Determinierung von momentan ca. 5% auf 50% erhöhen.
Weitere 10% gibt ´s, wenn du die Möglichkeit hast, mit allerlei täublingsrelevanten Chemikalien zu experimentieren.
Zu guterletzt muss sich natürlich noch ein Täublings-Spezi finden, der sich der Sache annimmt, der dir dann aber nicht selten sagen wird, dass seine Aussage zur makroskopischen Vorbestimmung einer mikroskopischen Bestätigung bedarf.
Will damit sagen: Mach ´s dir nicht ganz so einfach mit deiner Anfrage!"
Grüße
Ingo W
Hallo AZart!
War ja neulich schon mal Thema bei den Anischampignons, dass der Geruch von Anis (wie du die Geruchsrichtung bei deinem Pilz einschätzt) und Mandel/ Bittermandel ziemlich verwandt zu sein scheint.
Ich nehme bei den Mönchsköpfen immer den Geruch von Bittermandel wahr (wie übrigens auch beim Nelkenschwindlung, Ockerbrauner Trichterling oder Riesen-Krempentrichterling).
Wollte damit nur sagen, dass ich die Pilze auf deinen Fotos auch für Mönchsköpfe halte, natürlich immer mit dem Zusatz:"Pilzbestimmung nach Foto.....usw.,usw. ......,deshalb keine Freigabe für Speisezwecke".
Bisschen schade finde ich es auch, dass du bei den von dir angesprochenen Mengen am Standort keinen Pilz mit vollständigem Stiel fotografiert hast.
VG Ingo W
Hallo Horst!
Bei der Art, die Harald oben abbildet, ist der Belag wie glaciert. Die fleischfarbigen Töne in den aufgebrochenen Rissen entstehen m.E. unter der Huthaut, es lässt sich also nichts abschaben.
VG Ingo W
Hallo Tequila!
Der Herbstrotfuß (Xerocomus pruinatus), den du zeigst, hat oft nur an der Stielbasis rote Farben, manchmal fehlen sie auch ganz. Typisch ist neben dem relativ festen Fleisch der bereifte Hut bei jungen Fruchtkörpern, der dünne hellere Streifen am Hutrand mit leicht rötlichen Farben, und im Schnitt blaut nur der untere Teil des Stieles. Diese Verfärbung kann allerdings manchmal schon ein halbes Stündchen dauern.
VG Ingo W
Hallo Sassenberger!
Ich seh das genau wie Uschi und Robby. Bei der Pterula multifida (Starkriechende Borstenkoralle) nicht vergessen, daran zu riechen. Ein Wahnsinns-Geruch!
VG Ingo W
Hallo Pilzmandl!
Schade, dass du kein Bild einstellst, dann wäre vieles einfacher.
Der Geruch der Nebelkappe ist sehr spezifisch, geübte Pilzler erkennen die Nebelkappe am Geruch mit verbundenen Augen. Die Nebelkappe ist ein sehr fleischiger und kompakter Pilz, sein Sporenpulver ist übrigens cremegelblich.
Weiße Trichterlinge sind dagegen eher biegsam und zierlicher mit dünnen Stielen. Die Arten um phyllophila (schwer zu trennender Artenkomplex) sollten nicht (wie du geschrieben hast) nach Mehl riechen. Die wie glaciert aussehende Hutoberfläche von dealbata/rivulosa (Rinnigbereifter Trichterling) ist m.E. nicht abschabbar, phyllophila (Laubfreundtrichterling) kann eine Reifschicht haben.
Zusätzlich sei gesagt, dass es allerhand weiße Pilze gibt, sicherlich auch welche, die der ungeübten Pilzsucher ebenfalls mit der Nebelkappe verwechseln könnte.
Vielleicht gibt ´s ja einen Pilzberater in deiner Nähe, der dir die Funde bestätigen kann, denn nichts ist hilfreicher als den bestätigten Pilz von allen Seiten zu betrachten, zu beschnuppern und dann abzuspeichern.
VG Ingo W
Hallo Sassenberger!
.....doch ein Hörnling: Klebriger Hörnling (Calocera viscosa).
VG Ingo W
Hallo Winfried!
Mit Bestimmtheit kann ich das bei deinen Pilzen nicht sagen, vermuten würde ich es aber schon.
Richtig ist aber, das die Stielfarbe von proxima genau wie bei deinen sein muss. Auffällig bei proxima ist im Vergleich zu laccata auch die relative Langstieligkeit.
VG Ingo W
