Beiträge von Ingo W

    Hallo Mackie!


    Stereum subtomentosum (Samtiger Schichtpilz) ist sehr wahrscheinlich mit der von Fredy schon erwähnten Verwechslungsmöglichkeit von Stereum insignitum (Prächtiger Schichtpilz), welcher bisher vorerst nur im Süden und Südwesten Deutschlands nachgewiesen wurde (?).


    Das Gilben ist sehr schön an frischen Fruchtkörpern zu sehen, ob es bei deinen noch klappt? Ich denke beinahe, ich sehe ein paar gelbe Flecken und Kratzer.


    Übrigens, dass du die Poren nicht erkennen konntest, wundert mich nicht. Er hat nämlich keine.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Das wolltest du zwar nicht wissen, aber auf Bild 1 von links Gallenröhrling (Tylopilus felleus), Pfifferling (Cantharellus cibarius), Marone (Xerocomus badius) und nochmal Marone, zumindest die oberen 2.


    Bild 2: auch Pfifferlinge


    Zu 1: da hilft nur studieren und sich zeigen lassen.
    Zu 2: Da es dir ja um die Pfifferlinge geht, er wurde wohl schon mit den sehr giftigen Ölbaumtrichterling (Omphalotus illudens) oder gelblich-orangefarbenen Rauköpfen (z.B. Cortinarius rubellus) verwechselt.
    Zu 3: Ja, die gibt es.


    VG Ingo W

    Hallo Grashüpfer!


    Willkommen im Forum, wenn auch aus unschönen Gründen.


    Ist ein Hallimasch (Armillaria).
    Wenn eure Tochter nur mal drauf gebissen hat, wird nichts passieren. Sollte sie (wie alt ist sie denn?) einen roh gegessen haben, könnte es schon ungemütlicher werden, denn Hallimasche sind roh ziemlich magen-darm-giftig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    @ hübchen:

    Zitat


    ......zumal es sich um ein Brett oder einen Balken zu handeln scheint, also nicht um den typischen Standort von T. gibbosa.


    Hut ab!!


    @ Tonio: Schönes Bild der Unterseite! Wäre ein schönes Rate-Pilzbild. Bin davon überzeugt, dass er nur mit dieser Ansicht geknackt werden würde, weil die kleinen Poren, die graubräunliche Farbe der Fruchtschicht und die überstehenden weißen Haare schon einiges an Information bietet.


    VG Ingo W

    Hallo Claudio!


    Mmh, paar alte Pilze abgelichtet und nichts dazu geschrieben?
    So taugt das nur als Rätsel:
    Sieh also meine Antwort Kuehneromyces mutabilis (Stockschwämmchen) nur als Rateversuch.


    VG Ingo W

    Hallo Bucki!


    Danke!
    Kriegst ´ne occidentale Sonne dafür:

    Lachnellula occidentalis (Großsporiges Lärchen-Nadelholzhaarbecherchen), ganz häufig, müsste eigentlich so ziemlich unter jeder Lärche an deren abgebrochenen Ästen oder Zweigen zu finden sein (zumindest ist es bei mir so).


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Winziger Tipp für ´s nächste Mal:
    Zum Bestimmen von Pilze braucht man den gesamten Fruchtkörper.
    Bei deinem Scheidenstreifling spielt z. B. neben dem Standort, der Hutfarbe auch die Farbe und Gestalt der Volva (Scheide), in der der Stiel steckt eine Rolle.
    Standort "Nadelwald" geht natürlich auch besser: Fichte, Kiefer, Lärche oder Tanne?


    VG Ingo W

    Hall Emma!


    Täublinge nach Bild sind schwierig.
    Täublinge, die dunkellila bis schwarz beschrieben sind, bei mir aber blau ankommen, sind noch schwieriger.


    Zitat


    Ich schwanke zwischen purpurschwarzer Täubling und violettbrauner Täubling..


    Nicht nur ich habe Probleme damit zu erkennen, von welchen Arten du sprichst. Russula atropurpurea nennt sich z.B. Purpurschwarzer Täubling. Der ist aber rot mit dunkler Mitte, den kannst du also nicht meinen. Vielleicht kannst du ja die wissenschaftlichen Namen dazuschreiben?


    Zu deinem Pilz:
    Da du ja Täublinge erkennst, wäre natürlich auch die Geschmackseinschätzung nicht schlecht.
    Viel Ahnung habe ich nicht von den Spröden, mir geistern da aufgeschnappte Namen wie Russula azurea, grisea und ionochlora im Kopf rum.
    Schade, dass da keine Laubbäume gestanden haben, denn theoretisch würde ich ihn, so wie er farblich bei mir ankommt, mit dem Arbeitsnamen Russula parazurea (Blaugrüner Reiftäubling) versehen:
    parchive2008.pl?noframes;read=146307


    VG Ingo W

    Hallo Safti!


    Zitat


    Sind in den "Großpilzen Baden-Württembergs" auch mikroskopische Merkmale der Pilze beschrieben?


    Nein, die Buchreihe geht mehr auf die ökologischen Ansprüche der Pilzarten ein. Zwar sind in den jeweiligen Schlüsseln auch mikroskopische Merkmale berücksichtigt, aber ich schätze mal, du suchst etwas, wo der Pilz komplett mikroskopisch beschrieben ist.
    Wenn es dir speziell um Lactarien geht, wäre dieses Buch vielleicht eine Möglichkeit:

    Fungi of Northern Europe Band 2


    The genus Lactarius
    HEILMANN-CLAUSEN, VERBEKEN, VESTERHOLT
    288 S., ca. 120 Farbfotos, Mikroskizzen
    Svampetryk
    34,00 €


    VG Ingo W

    Hallo Safti!


    Pilzleichen und getrocknete Pilze erkennen oder makroskopisch bestimmen ist natürlich schon fast die Königsklasse.
    Mich erinnert er an Lacrymaria lacrymabunda (Tränender Saumpilz) wegen der Farben und dem schwarzen Sporenüulver auf der Ringzone. Der Pilz wächst eigentlich oft etwas gesellig und nicht allein.


    VG Ingo W

    Hallo Mackie!


    Sieht eigentlich schon sehr nach Cortinarius traganus (Lila-Dickfuß) aus.
    Burkhard hat es schon angedeutet, ein Schnitt durch die Stielbasis zeigt bei der Art das safranfarbene Fleisch (dass er in dieser Farbe anläuft, wüsste ich eigentlich nicht).


    Am "Pilz-Riechtisch" versehe ich die Art gerne mit der Geruchsbeschreibung "nach überreifer Birne", was auch meist bestätigt wird. Ist natürlich weder würzig noch Azetylen. Vielleicht braucht man manchmal einfach ein paar geruchliche Vorschläge, um es nachempfinden zu können.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Schöne Pilze!
    Was das wohl wieder sein mag? Schmutzbecherlinge erkenne ich bei deinen nicht, denn die sind eigentlich sehr dick und fleischig. Deiner scheint sogar dünn gestielt zu sein? (Ach so, hattest ja die Rückseite nicht angeschaut).


    VG Ingo W

    Hallo Michael!


    Zitat


    Also erkenne nun auch lepista nuda trotz der eigenartigen Wuchsform und des
    fehlenden speziellen Geruchs (wenn sie nicht mehr naß sind sieht man die Farbe).


    Nach deinen neuen Bildern, bleibe ich dann mal bei Lepista sordida (Schmutziger Rötelritterling). Ich sehe nichts violettes, und dass der typische Geruch fehlt, hattest du ja schon geschrieben.


    Den Fuchsigen Rötelritterling (Lepista flaccida) nehme ich manchmal im Vorwinter als Mischpilz mit. Nichts besonderes, füllt halt. Inzwischen habe ich aber auch öfter gelesen, dass er nicht mehr als "essbar" eingeschätzt wird.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Für die Art von Pilzen interessieren sich wirklich die wenigsten, wahrscheinlich auch, weil sie meist ungesehen bleiben.
    Der hier wächst auf toten, berindeten, meist ansitzenden dünnen Ästen von Ahorn, ich habe ihn bisher nur an Feldahorn (Acer campestre) gefunden.

    Nennt sich Pezicula acericola (Ahorn-Rindenbecherchen)
    Waren in diesem Fall bis 0,5mm im Durchmesser, ausnahmsweise nicht büschelig wachsend, sondern einzeln durch die Rinde brechend, gelb-orange, fettstielig, Stiel braun, Fruchtschicht körnig-rau.


    Hat die größten Sporen in seiner Gattung:

    Die Septen in den Sporen fehlen noch, die entstehen oft erst bei Überreife.
    Die rote Lugolreaktion des Schlauchporus ist recht häufig in dieser Gattung anzutreffen.


    VG Ingo W

    Hallo Michael!


    Wenn der Lepista auffällig kleiner war als ein "normaler" Violetter Rötelritterling, käme m. E. vom Standort her und deiner Farb- und Geruchsbeschreibung sehr gut Lepista sordida (Schmutziger Rötelritterling) in Betracht.


    VG Ingo W


    Zusatz: Ach, und schau doch morgen mal nach, an was er wächst. Nicht, dass es doch Holz ist.

    Hallo Michael!


    Wie groß sind denn die größten Fruchtkörper der Lepista?


    Der Schwefelkopf ist der Grünblättrige (H. fasciculare).


    Beim zusätzlichen büschelig wachsenden "Trichterling" bin ich mir überhaupt nicht schlüssig. Eigentlich mag auch Lepista flaccida (Fuchsiger Rötelritterling) solche Standorte, nach Bild 2 würde ich sagen, er ist es. Schau ich mir aber Bild 1 und 4 an, gefallen mir die Farben nicht so 100%-ig.
    Hach, 1x dran riechen müsste man können und ich wüsste es ob ja oder nein.


    VG Ingo W

    Hallo Sabine!


    Nr.1: da hätte ich auch an Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) gedacht, gebe aber keine 100%.
    Dass manche Lamellenschneiden etwas dunkler erscheinen, ist altersbedingt.
    Wenn man eine sehr feine Nase hat, entlockt man den Fruchtkörpern nach langem Kratzen, Reiben und Gutzureden einen leichten mehligen Geruch. Wäre für mich so eine Art makroskopischer Beweis (wenn wie hier die Lamellen durch fehlende Anastomosen versagen), denn bei den größeren Helmlingen dürfte es der einzige mit mehligem Geruch sein.


    Nr.2: Passt! Kenne nichts ähnliches.


    Nr.3: sicher ein Faserling (Psathyrella), für Psathyrella conopilus (Huthaar-Faserling) hätte er mir aber zu allein gestanden, wäre mir zu klein, die abgetrockneten Hutteile zu dunkel und die feuchten Hüte zu wenig glänzend. Das ist aber nur mein Gefühl, denn auch von Psathyrellen habe ich keine Ahnung.


    VG Ingo W

    Hallo Waldi26!


    Der große hatte ja einen Hutdurchmesser von 15-20 cm. Das ist viel zu viel für die Striegelige Tramete (Tr. hirsuta). Auch der dicke wulstige Rand passt nicht, siehe Bild 2+3 = scharfer Rand wie es sich gehört (Ausnahmen gibt ´s natürlich immer!). Und als letztes: Die Buckeltramete ist schon auch samtig-kurzhaarig auf dem Hut (allerdings sieht es auf den neuen Bildern schon längerhaarig aus).
    Kurz: So 100%-ig bin ich noch nicht überzeugt, will aber damit nicht sagen, dass du unrecht haben musst.


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!


    Zitat


    Außerdem bin ich mir nicht sicher, welche der vielen Kohlarten eigentlich gemeint ist...


    Die Kohlart ist eigentlich egal, die riechen doch mehr oder weniger alle gleich. Stell dir einfach einen Weißkohl vor, der im Keller vor sich hin fault oder ein Rapsfeld im Frühjahr, wenn der Schnee wegschmilzt.
    Inwieweit der Geruch der von mir vorgeschlagenen Art einzuschätzen ist, kann ich mangels eigener Funde nicht beurteilen. Glaubt man der Literatur, dürfte er wohl nicht so auffällig sein wie von der Stinkenden. Nach was aber konkret? Keine Ahnung.


    VG Ingo W

    Hallo pilzwanderer!


    Das sind Trichterlinge (Clitocybe). Auch keine leichte Gattung. Manchmal lässt sich was über den Geruch machen, aber auf die Angaben hast du verzichtet.


    Die von dir vermuteten "Hüllreste" dürften das abgeworfene weiße Sporenpulver der darübergewachsenen Hüte sein.


    Über die "brüchigen" Lamellen müsste man vor Ort noch mal fachsimpeln, denn damit hätte ich Probleme.


    VG Ingo W