Beiträge von Ingo W

    Hallo Matthias!


    War ja nicht gegen dich gerichtet. Ging mir bloß zu schnell. Stimmt, du bist ja gar nicht der Einsteller. Sorry!

    Zitat


    aber wer weiß schon, auf was er da alles achten muss.


    Naja, solche Anregungen sind ja auch hier aufgeschrieben:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ngaben-zur-pilzbestimmung


    Also ich bin ja bei weitem nicht der, der auf Stieldicke, Pilzgesamthöhe oder sofortige Angaben zum Sporenpulver oder Bodensäuregehalt besteht, aber in dem Fall z.B. könnte man mit einer simplen Angabe zur Hutbreite der größten Fruchtkörper schon hier- oder dorthin tendieren.
    Und wenn man sich den Pilz anschaut, da muss doch einfach was auffallen, schließlich sehen die nicht alle gleich aus, dann noch ein bisschen Begleitbaum/Substrat und Wuchs-Art-und-Weise, die Nase mal rangehalten und sich Mühe dabei geben, fertig sind die ersten Angaben. Ist doch nicht schwer!


    VG Ingo W

    Hi Torsten!


    Hilft zumindest soweit, dass ich jetzt auch an Fistulina hepatica (Leberreischling) glaube, obwohl ich den so knollig auch noch nicht gesehen habe. Die langfaserige Struktur kommt mir sehr bekannt vor.


    VG Ingo W

    Hallo Sandra!


    Bitte, bleib dem Forum treu und stelle auch weiterhin Pilze ein. Dein Engagement, einen Pilz umfangreich zu beschreiben ist beispielgebend und wird hier allzugern ignoriert.

    Zitat


    Die Lamellen sind in diesem Stadion noch weiß, später werden diesejedoch dunkelgrau und geben dunkle (die Finger sind danach schwarz) Sporen ab.


    Das ist auch der Punkt, warum es kein Champignon sein kann. Stropharia rugosoannulata (Riesen-Träuschling) ist vollkommen richtig.
    Beachte dennoch, dass 100%-ige Gewissheit nur der Pilzberater/PSV geben kann, wenn er deine Pilze in den Händen hält.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Nö, da bin ich dagegen! Gegen so eine Art und Weise der Bestimmung, da gehe ich nicht mit! Ich meine, hier kommen auch andere Helmlinge in Frage. Und jetzt?


    Fang doch mal vernünftig an mit der Größe der größten Fruchtkörper!
    Dann zeigst oder beschreibst du die Hutoberfläche, auch von älteren Exemplaren. Nicht vielleicht ein paar rostfleckig?
    Könnte es sein, dass der in ziemlich großer Anzahl, also fast rasig (zumindest in vielen Exemplaren dicht beieinander) gewachsen ist?
    "Waldrand" ist schon mal gut für die Vorstellung (Pilze, die an Waldränder wachsen-- kicher), gibt es da vielleicht auch bestimmte Baumarten?
    Und auf welcher Art von Streu (oder doch Holz?) ist der gewachsen, Laub- oder Nadel-?


    Nicht, dass ich M. pura (Gemeiner Rettich-Helmling) völlig ausschließe, aber überzeugt will ich da schon werden.
    Das ist übrigens meine Intuition:
    http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/zephirus.htm


    VG Ingo W

    Hi Toffel!


    Nr. 1 ist Rutstroemia petiolorum (Blattstiel-Stromabecherling) oder R. sydowiana (Eichenblatt-Stromabecherling). Musst du mal die Sporen dokumentieren, dann kriegen wir das raus!


    Pilz Nr. 2:
    Ganz enttäuscht guck!!
    Willst du jetzt anhand des Bildes ohne weitere Infos eine Bestimmung? Der ist doch an Holz gewachsen, oder?
    Also, dass ich meine Schallplatte anschmeiße, von wegen "Angaben und Beschreibung machen" bei Neu-Einsteigern seid ihr inzwischen gewöhnt, muss das jetzt aber auch noch bei den "alten Hasen" sein?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Na, dann muss Yezari ja nur noch sein Pilzlein ordentlich beschreiben und alles zeigen, was dazugehört, eben so, wie es sich gehört, wenn man Pilze bei "Pilzbestimmung und Bestimmungshilfe" einstellt.
    Am besten, wir fangen mit der Lamellenfarbe/Sporenpulverfarbe an.


    VG Ingo W

    Hallo Nina!


    Pilzner11 denkt ja erst mal dran (ich übrigens auch), raus ist da noch gar nichts!
    Wenn du genaueres wissen willst, sage mal was zum Fundort (ist doch auf Holz gewachsen?) und zeige die Unterseite (die ist hier noch richtig schön zitronengelb, oder?).


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Eine genaue Antwort kann man hier natürlich nicht geben. Falls aber alles das gleiche ist, würde ich denken, dass du mit "Schleimpilz" recht hast. Besonders bei Pilzbild 2 meine ich gedrängte Stielchen mit Köpfchen zu erkennen. Ob Pilz auf Bild 1 dazugehört (sieht eher wie ein Pyreno aus)?
    Bei deinem größeren wirst du wahrscheinlich irgendwo bei Peziza micropus landen, aber das wolltest du ja nicht wissen.


    VG Ingo W

    Hi Sven!


    Zitat


    Der neue Pilz auf dem Haufen sollte Psathyrella hirta sein.


    Kasten Bier, dass du nicht mal mit der Gattung richtig liegst?
    Vorschläge selbst mache ich nicht, weil mir das bei der Info-Lage hinausgeschmissen erscheint.


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Natürlich bin ich in der Materie nicht auf aktuellem Stand, deinen Vorschlag würde ich wegen falscher Farben ablehnen. C. semisanguineus (Blutblättriger Hautkopf) hat neben den blutroten Lamellen eher olivbraune Hutfarben.


    Das ziemlich grobfilzige auf der Hutoberfläche (erinnert an Raukopf = Leprocybe) und die eher orangebraunen Hutfarben liesen mich bei deinen Pilz auf einer Pilzausstellung (wo man nicht jeden mikroskopieren kann) nach einem Schild suchen, auf dem Cortinarius purpureus (phoeniceus) = Purpurroter Hautkopf steht. Selbstverständlich wäre ich kompromissbereit, wenn es wer besser wüsste.


    Bitte hier besser auf Velumfarben am Stiel und Farbe des Basis-Myzelfilzes achten, das erste müsste rot sein, das zweite rosa.


    VG Ingo W


    Edit: hab ich vergessen: Mehlgeruch und Grünblauanfärben beim Ärgern ignoriere ich hier, kann ich auch nicht glauben, dass ich zum gleichen Ergebnis kommen würde, sorry!

    Hallo mike1987!


    Deine Pilze gehören zu den Tintlingen (Coprinus), Coprinus atramentarius (Grauer Faltentintling) ist allerdings schon farblich auszuschließen.
    Vermutlich gehört er in die Ecke um den Glimmer-Tintling (Coprinus micaceus), wenn er an Holz (kann auch unterirdisch sein) und mehr büschelig gewachsen ist.


    Tintlinge müssen für eine gute Bestimmung oft mikroskopiert werden, zuviele einander ähnelnde gibt es da.
    Will man sie makroskopisch eingrenzen, braucht es Angaben.


    VG Ingo W


    P.S.:
    Möglicherweise sollte ich auch auf das "Hallo" und "VG" für "Viele Grüße" verzichten?

    Hallo Jürgen!


    Zitat


    Da er mit Haarschleierlingen verwechselt werden könnte, ....


    Inzwischen zählt er sogar zu den Haarschleierlingen (Cortinarius), wobei der Reifpilz naürlich einen häutigen weißen Stielring besitzt (bei deinem hängt er am Hutrand!), der außerdem meist ziemlich schief am Stiel sitzt.


    Bei deinem vorletzten Pilz (von dir mit Nr. 2 benannt) könnte man mit Gymnopus peronatus (Brennender Rübling) rechnen:
    http://www.pharmanatur.com/Collybia%20peronata.htm
    Wobei bei deiner Kollektion der dunkle Stiel abgeklärt werden sollte, also ob dieser bei den anderen Fruchtkörpern auch so ausgeprägt dunkel ist. Dann kämen womöglich auch andere Rüblinge in Frage. Geschmacksprobe würde hier vielleicht zunächst Fragezeichen beseitigen.


    Bei Nr. 1, also dem 3. Pilz, sehe ich auch einen Gelbfuß, aber der Blaustich und die zu spärlichen Angaben lassen da wohl nichts genaues an Bestimmung zu.


    Übrigens finde ich als Einleitung die Beschreibung deines Waldes ok, dennoch wäre es schon günstig, wenn du zu jedem Pilz gesondert auf die Begleitbäume bzw. Wuchsumständes eingehen könntest.
    In der Regel lässt sich am Fundort durch ein bisschen Beobachten schon eine gewisse Vorliebe erkennen, besonders, wenn man die gleiche Pilzart mehrmals findet.


    Das bisschen Kritik musst du jetzt ertragen, die angesprochenen Punkte sind eben einfach wichtig, wenn man Pilze bestimmen (bestimmt haben) will.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ich finde deinen G. adspersum-Gedanken nicht schlecht, ist aber eine Art, die ich selbst noch nie gefunden habe. Die mag wohl das Mittelgebirge nicht sehr gern, obwohl sie selten auch hier zu finden sein soll.
    Zu dem fraglichem Aspekt findest du sicherlich im Netz mehrere hilfreiche Beiträge von Wissenderen, ich glaube Gerd hat da schon einiges geschrieben, hier oder auch anderswo.


    VG Ingo W

    Hallo Brigitte!


    So sehr unterscheidet sich nun die Pilzwelt in Österreich nicht von der in Deutschland.
    Pilzekennenlernen geht prinzipiell nicht schnell und eine bessere Alternative als Pilze über ihre Gattung einzuengen gibt es nicht. Da spielt die Lamellenfarbe/Sporenpulver schon auch eine große Rolle.
    Was nützt es dir, wenn es ein Buch gäbe, dass auf den ersten Seiten nur Pilze unter Buchen mit einer Stieldicke ab 2cm mit braunen bis bräunlichen Hüten und dunklen Lamellen abbildet? Würdest du die darin geschätzt 500 Arten dann auseinanderhalten können?


    Deine fraglichen Pilze hätte ich genauso bestimmt wie meine Vorschreiber, wobei sich mir die Frage stellt, ob du beim Steinpilz die Blaufärbung....

    Zitat


    ....Druckstellen bei den Poren etwas blauend,


    ....tatsächlich mit eigenen Augen gesehen hast oder ob das eine nachträgliche Einschätzung nach Bild war.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ohne mich festzulegen, würde ich auf Malones Gedanken wetten, nämlich Phaeolus scheinitzii (Kiefern-Braunporling).
    Fruchtschicht passt:
    http://calphotos.berkeley.edu/…large=0000+0000+1109+1788
    Altersfärbung passt (siehe Bild 3):
    http://www.kristvi.net/sopp/kj…phaeolus_schweinitzii.htm
    Und für etwas ausgeprägtere Wuchsformen findet man auch Bilder (siehe hier Bild 5):
    http://www.mycokey.com/MycoKey…haeolus_schweinitzii.html


    Außerdem wächst der scheinbar auf dem Boden an Wurzeln.


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!


    Wäre es ein weißer Haariger, der frischgewachsen und verletzt rot anläuft, wäre es zu 95% Lachnum controversum (Gegensätzliches Weißhaarbecherchen).
    Wurde der weiße Haarige älter eher gelbscheibig werden, ist es dann wahrscheinlich Dasyscyphella autipila (Spitzhaariges Harzhaarbecherchen).


    Lachnum pudicellum (Zartes Süßgräser-Weißhaarbecherchen) habe ich selbst nie auf Schilf feststellen können, es gibt aber neben den schon erwähnten auch noch sehr kleine winzige Weißhaarbecherchen (kleiner als 1mm) auf Schilf, die angeblich weitere eigene Art-Namen verdienen.


    Bei deinem Weißen würde ich beinahe von Mollisia retincola (Gelbliches Schilf-Weichbecherchen) überzeugt sein, wenngleich der meist einen deutlichen Basalfilz (Subikulum) aufweist, der auf deinem Bild jetzt nicht unbedingt erkennbar ist.
    Zumindest meine ich aber auf Bild 2 der Art links unten am Becher eine braune Außenseite zu erkennen, das würde meine These stützen.
    Frischgewachsen ist die Art weiß und muss nicht immer eine Randwulst haben.
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=17231&position=30
    Ältere werden dann gelblich bis gelb.


    Mit deinem 1. Becher kann ich leider auch noch nichts anfangen, ob da eine Peziza rauskommt oder eher was Haariges wie Humaria? Keine Ahnung.


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat


    Und ja, Lachnum-Arten haben nicht nur Randhaare, sondern sie röten auch im Alter.


    Nur manche, nicht alle! Und ist nicht altersabhängig, sondern passiert auch an frischen jungen Apothezien.

    Hi Schmidltux!


    Schon interessant, was du so findest.
    Nr. 1 sagt mir nichts,
    Nr. 2 glaube ich mal irgendwo gesehen zu haben, komme aber nicht drauf (ob ´s am Ende eine verwachsene Herkuleskeule (Clavariadelphus) ist?).
    Nr. 3 wird schon sowas wie Sarcodon (Braunsporstacheling) sein, bloß aussporen wird deiner wohl noch nicht.
    Auf dem 3. Bild der Art sind blaue Farben zu sehen zur Basis hin, das ist wohl nicht in echt, oder? Gibt nämlich auch einen Blaufüßigen, aber der passt nicht wirklich. Vielleicht aber Sarcodon scabrosus (Gallen-Braunsporstacheling)?


    VG Ingo W

    Hallo Til!


    Genau wie du von 1-4 beschreibst, das sind die Merkmale vom Perlpilz, deiner ist deshalb auch einer.


    Die oberseitige Riefung der Stielmanschette ist der Abdruck der Lamellen, das ist korrekt.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    ....eine gelbliche Verfärbung sehe ich zumindest bei dem jungen Exemplar.


    Ich sehe auch Gelbverfärbung auf dem 2. Bild der größeren Fruchtkörper links am Hut. Sollte das wirklich Täuschung sein?


    Zitat


    ....keine Verfärbung auf Druck oder Schnitt, weder Hut noch Stiel. Ich habe es versäumt den Stiel durchzuschneiden.


    Also Stiel nicht durchgeschnitten, aber du sagst keine Verfärbung dort im Schnitt.
    Woher weißt du das dann?
    Wenn du dir sicher bist, dass er nach Anis gerochen hat, dann wird er zu den Anisegerlingen gehören.
    Vorschläge dazu hat Pilzner11 gemacht, theoretisch würde ich, da der Pilz im Wald gewachsen ist, mehr an den Komplex um A. essettei/sylvicola (Schiefknolliger/Dünnfleischiger Anis-Champignon) denken.


    VG Ingo W