Beiträge von Ingo W

    Hallo Harry, hallo Lothar!


    Psathyrella ist makroskopisch schon schwierig, mikroskopisch nicht minder. Vielleicht schaut pilzmel mal in den Beitrag, wenn du "Psathyrella" in der Überschrift mit verwendest?


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    Auf Bild 7 .....Die Lamellenschneiden sind rötlich.....


    Rötliche Farben an den Schneiden wären doch schon mal was (wenn du das wirklich am realen Pilz siehst?!), vielleicht geht es dann ja in die Richtung Ps. prona, Ps. microrhiza oder Ps. gracilis?


    Der Rissigkeit würde ich nicht zu viel Bedeutung schenken, schließlich sieht man auf dem Übersichtsbild 4A wie die zustande kommt.
    Man könnte doch der Übersicht halber einfach erst mal danach schauen, ob die angeblich verschiedenen Arten nicht doch alle diese roten Schneiden haben?


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    Am Stiel sieht es tatsächlich wie ein Ring- oder Schleier-Rest aus.


    Das interpretierst du jetzt aber anhand des Bildes, oder? Sind das nicht vielleicht einfach weiße Stiel-Fasern wie sie auch bei dem letzten umgedrehten Pilz zu sehen sind?


    Lothar, solltest du die Pilze nicht mitgenommen haben, bleibt es meiner Meinung nach sowieso bei Psathyrella spec.


    VG Ingo W

    Hallo Nati!


    Du solltest auf die Gelbfärbung beim Ankratzen oder Darüberstreichen achten (besonders basal). Schau mal den Hutrand bei einigen Fruchtkörpern an, der ist eindeutig und ziemlich intensiv gelb, und mich würde es nicht wundern, wenn man diese Reaktion innerhalb von 6-7 Sekunden mitverfolgen kann, indem man einfach fest mit dem Finger darüberstreicht.


    Der Geruch stellt sich oft erst nach Ankratzen ein, der chemische, an Apotheke (Karbol) erinnernde Geruch der Karbol-Egerlinge ist besonders basal am Stiel intensiv.


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


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    Tricholomopsis decora einfallen, ......Auch das Größenverhältnis anhand des Buchenlaubs würde m.E. dafür sprechen.


    Die Buchenblätter liegen allerdings am Boden, die höher auf dem Stamm wachsenden Pilzfruchtkörper dürften also perspektivisch betrachtet bei weitem nicht so groß sein wie ein Buchenblatt.
    Wer weiß, vielleicht beim nächsten Mal:

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    Werde nächstes Mal versuchen, auf Größenvergleich, Lamellengroßaufnahme und Anzeige wichtiger Merkmale wie Hutnabelung etc. mehr achten.


    VG Ingo W

    Hallo Toffel!


    Also die abgebildete Hauptfruchtform ist schon A. cylichnium (Großsporiger Gallertbecher), zumindest passen die Sporenmaße, der multiguttulate Inhalt in den Sporen, die Asci mit Haken und deine Paraphysenformeinschätzung (Bemaßung, bis wie breit die Paraphyse apikal ist, wäre trotzdem wünschenswert) dazu.
    Sicherlich würde man auch noch die Kristalle finden, schätze ich.


    Wohin die NFF gehört, weiß ich nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


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    Ähm, du beziehst dich jetzt auf die Bisporella in dem anderen Thema?


    Ja, genau.
    Könnte sogar eine helle Orbilia (Knopfbecherchen) sein.


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    Was das war, wurde nicht geklärt, aber das überrascht ja bei diesen Winzlingen kaum.


    Naja, besonders, wenn sie nicht bei "Bestimmungshilfe" gepostet sind und Angaben zum Substrat und die Fundumstände nicht erwähnt werden.
    Mein Arbeitsname wäre Hyaloscypha spec. (Hyalinbecherchen).


    VG Ingo W

    Hallo!


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    ....ja, Blutmilchpilz, Polsterpilz und Holzritterling scheint zu stimmen!....


    Beim "Holzritterling" hätte ich da schon Bedenken. Die Hut-Nabelung scheint kein Zufall zu sein, und wenn ich mir anhand der Nadeln noch die Größe der Hüte zusammenfantasiere, will mir das für Tr. decora nicht so recht passen.


    VG Ingo W

    Hallo Uliko!


    Naja, ganz einfach, weil ich diese Geruchsrichtung noch nie beim Rotrandigen wahrnahm.
    Ist für mich irgendwie säuerlich, ich glaube Gerd sagte auch schon mal, dass ihn der Geruch an benutzte Babywindeln erinnert, aber medizinisch?
    Gerüche halt!


    VG Ingo W

    Hi Beorn!


    Meines Erachtens geht die Tendenz weg von Acocoryne sarcoides (Fleischroter Gallertbecher), denn die Becherform ist zu regelmäßig und der Braunton zu viel. Ohne Mikro zunächst Ascocoryne spec.
    Die "Schmetterlings-Tramete" ist sicherlich der Striegelige Schichtpilz (Stereum hirsutum).
    Der Rest im Link ist ja erklärt. Sehr schöne Bilder übrigens!!
    Hast du übrigens gesehen, dass bei der Bisporella auch noch andere grau-hyaline Becher mit drauf sind?


    VG Ingo W

    Hi Jürgen!


    Auch Lyophyllum connatum (Lerchensporn-Rasling) hat einen starken spezifischen Geruch, wächst außerdem zu einem großen Teil büschelig.
    Auf Bild 5 sieht es mir aber am Stiel doch nach rostigen Flecken aus, musst du wissen, wirst ja darauf geachtet haben.


    VG Ingo W

    Hallo Uliko!


    Natürlich solltest du auch schreiben, wo du den Porling gefunden hast.
    Für mich sieht der sehr nach Rotrandigen Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) aus, auch wenn mir deine Geruchseinschätzung dazu nicht sonderlich gefällt.


    VG Ingo W

    Hi Jürgen!


    "Geruch angenehm" ist ja schon mal besser als "riecht eben nach Pilz"!
    Allerdings kenne ich viele angenehme Gerüche. Kannst du den Geruch nicht irgendwie komponieren/ präzisieren? Darfst dir auch Zeit lassen und andere Nasen befragen.
    Edit: Kannst du "mehlartig" ausschließen, also das ist der Geruch von vielen frisch angekratzten Ritterlingen, Maipilz oder Mehlräsling.


    VG Ingo W

    Hallo Pilzner!

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    .....trockengeschädigten Sommersteinpilz (Boletus aestivalis,....


    Dann wären aber die roten Poren und die Blauverfärbung sehr fehl am Platz!
    Für Lösungen gibt es ja im Forum "Boletisten", ich halte mich da gekonnt raus.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Du musst das als vorläufigen Vorschlag sehen, ganz sicher kann ich natürlich nicht sein: gibt ja ganz viel weiße Pilze in der Größe, ist aber dennoch mein Favorit, auch, wenn noch nichts rostfleckiges zu sehen ist. Riech mal dran und versuche den Geruch zu beschreiben oder sag was zur Lamellenfarbe: auch reinweiß? Wie ist die Konsistenz? Bricht der Hut leicht oder ist er eher etwas zählich?


    VG Ingo W

    Hallo Jens!

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    Da will ich dann schon genau wissen,ob der paar Tropfen Milch absondert.


    Nicht bloß ein paar Tropfen.
    Als Ergebnis kommt nichts anderes raus wie schon gesagt worden ist.
    Ist übrigens gar nicht gesagt, dass der nicht nochmal Fruchtkörper nachschiebt.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Fein, fein!
    Der Weiße im Nadelholz wird ein frischer Rhodocollybia maculata (Gefleckter Rosasporrübling) sein.


    Beim "Keulenaufstand" handelt es sich um ein en Massenauflauf von Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule).


    Die gelben Kunstwerke sind Calocera cornea (Laubholz-Hörnling).


    Stockschwämmchen-Doppelgänger ist richtig entlarvt: ist höchstwahrscheinlich der Gifthäubling (Galerina marginata).


    Die Keule mit Kopf ist die Kopfige Kernkeule (Cordycepps capitata = neuerdings Elaphocordyceps capitata).


    Der nächste ist ein Parasol (Macrolepiota procera), Stielankratzen schadet aber nie, weil es da auch neckische Doppelgänger gibt.


    Das letzte ist ja spaßig, sehe da zu wenig, vermuten würde ich eine Laune der Natur, einfach einen irgendwie verwachsenen Trompetenpfifferling (C. tubaeformis).


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Wirklich schöne Aufnahme!
    Würde ich von meiner Region ausgehen, käme ich beinahe zum gleichen Ergebnis wie Björn:

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    ciliare. Die ist schon makroskopisch erkennbar am Standort Eichenblatt sowie an den feinen, wie gekämmt aussehenden Randhaaren.


    Die Art ist bei mir inzwischen häufig, und das beinahe von Frühjahr bis Vorwinter. Vor 5-6 Jahren freute ich mich allerdings noch, wenn ich sie fand (ob sie da seltener war? Zumindest fand ich sie nicht so oft!)


    Die makroskopisch vordiagnostizierten Becherchen stellen sich in der Regel auch bei mir als I. ciliare (Gewimpertes Kreuzhaarbecherchen) heraus.

    Ich gebe aber trotzdem zu bedenken, dass wahrscheinlich wegen des Zwillings I. capitatum (mit ziemlich kleinen Sporen, ebenfalls Substrat Eichenblätter, Haare etwa gleichlang) womöglich nicht von eindeutiger makroskopischer Erkennbarkeit auzugehen ist.


    Die Scheibe wird übrigens im Alter schön gelb. 1mm im Durchmesser dürfte so ziemlich das größtmöglichste Maß für die Becherchen sein. Ein Messbalken in deinen Mikros würde mir gefallen, damit ich deine beinahe überbreiten Sporen nachvollziehen kann.


    VG Ingo W


    P.S.: Deine Sporen-Bemaßung auf 2 Kommastellen "genau" finde ich überflüssig, Ascilänge von 55-29 ist wohl irgendwie verdreht?