Beiträge von Ingo W

    Hallo Rumpelrudi!

    Zitat


    bin ich mir sicher, dass der Pilz in die Artengruppe der Eichenmilchlinge gehört.


    Ich nicht.
    Ich bezweifle, dass das überhaupt ein Milchling ist.
    Ich wette sogar, dass der völlig anders riecht als "champignonartig" (nehme mal an, der Geruchsvergleich bezieht sich auf Zucht-Champignons.)


    VG Ingo W

    Hallo!
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/6745730
    Mit Fantasie ist das auf Bild 4 beim hellen Fruchtkörper rechts am Rand zu sehen. Wäre deshalb schön gewesen, diesen Hut, wenn er doch anders gestaltet ist, auch abgelichtet zu sehen.


    Im Übrigen glaube ich selbst, dass aus jungen hellen wasserfleckigen Fruchtkörpern (L. gilva) mit dem Alter die rötlichen Fruchtkörper ohne Wasserflecken (L. flaccida) werden. Die wiederum sind alt aber hier und da mit "Rostflecken" besprenkelt.
    http://www.biopix.eu/clitocybe…flaccida_photo-51390.aspx
    Könnt ja selber mal drauf achtgeben, ob ihr tatsächlich auch ältere helle wasserfleckige Fruchtkörper findet oder auch, ob ihr beide geschilderten "Formen" zusammen aus dem gleichen Pilzmyzel wachsend seht.


    VG Ingo W

    Hallo Justus!


    Ich habe Bedenken!
    Wie sieht es bei deinen Pilzen real aus? (nicht vom Foto abschauen!)


    Sind die Hüte rötlich?
    Sind die Stiele kurz vor dem Hut weiß?


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Sieht ziemlich gut aus mit deiner Einschätzung. Der junge hellere hat wohl sogar noch die Wasserflecken auf dem Hut?
    Auch diesen Geruch halte ich für recht spezifisch. Ist für mich sowas wie Sägespäne und stickig, dass man beinahe keine Luft mehr kriegt, wenn man zu sehr riecht. Ist aber natürlich wieder nur meine Abspeicherung.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Ich habs eigentlich schon oft geschrieben, weiß bloß nicht mehr, wo alles. Den Geruch "mehlartig" erschnupperst du nicht in einer Tüte Mehl. Das muss frisch geschrotetes Getreide sein. Ältere Menschen erinnern sich (Erfahrungen bei meinen Riechtests) an alte Mehlsäcke oder an den Geruch in einer Mühle.
    Man kann sich auch gut eine reife Gurke vorstellen, das trifft den Geruch genauso!


    Ist so ähnlich wie mit dem "Geruch nach Scheunenstaub". Die größte Erfolgsquote beim Nachvollziehen dieses Geruchs habe ich immer mit Menschen, die irgendwas mit Landwirtschaft zu tun haben/hatten.


    Naja, und mit der Weidenbohrerraupe hast du schon recht, in der Regel kennt auch keiner den Geruch von Lerchensporn, die Pilze riechen aber trotzdem so.
    Mach ´s halt wie ich: lass dir die Pilze zeigen, dann weißt du wie die Geruchs-Vorlagen riechen. Ich habe auch erst 1x eine Weidenbohrerraupe gesehen, und war so erstaunt über diese "Schlange", dass ich vergaß an ihr zu riechen. Ärgere mich jetzt noch!


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    ....vielleicht gibt es nicht nur eine Farbenblindheit sondern auch eine Geruchsblindheit?


    Nicht nur vielleicht! Das ist so!
    Oft handelt es sich nur um den Ausfalll einer bestimmten Geruchslinie.
    Den Geruch "Bittermandel" können m.M. nach in leichter Konzentration mindestens 4 von 5 Menschen nicht wahrnehmen.


    VG Ingo W

    Hi Paul!


    Wobei mich das schon interessieren würde, ob sich mehlig beim Braten in fischig wandeln kann. Dann wäre ich ja wieder beim Thema Gurkenschnitzling (Macrocystis cucumis) vom Geruch her.


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    ...kann ich die Größe nur Näherungsweise bestimmen


    Woher weißt du dann aber, wieviel 5 µm sind?
    Eigentlich bräuchtest du ja leihweise nur mal ein Objektmikrometer, dass du dann mit deiner Kamera in den verschiedenen Vergrößerungsstufen aufnimmst. Damit hättest du immer einen Maßstab.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Im Prinzip sehe ich das auch alles so wie du: beim Pleurotus (Seitling) würde ich riechen, ob der Geruch auch passt, beim Schildborstling (Scutellinia) müsste man wahrscheinlich zur endgültigen(?) Sicherheit mikroskopieren, um sich zu bestätigen, dass das mit so langen Haaren und auf Holz wachsend trotz der etwas eigenartigen Farbe schon durchaus Scutellinia scutellata (ich nehme an, dass du den meinst?) sein müsste und bei der Xylaria (Holzkeule) würde ich nochmal besser schauen, ob ich schöne langstielige finde, damit auch wirklich X. polymorpha (Vielgestaltige Holzkeule) auszuschließen ist.
    Der 2. klappert, das sehe ich auch so, der Eichhase (P. u.) hätte mehr zentralgestielte Einzelfruchtkörper.


    VG Ingo W

    Hallo Paul!

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    Auch der Geruch (sehr nach Baumpilz, fast unangenehm wie beim schuppigen Porling)


    Vorbildlich!
    Ich bin da vollkommen hübchens Meinung.
    Übrigens hat mir vor ca. 3 Wochen ein Pilz-Kollege gesagt, dass die wasserfleckigen auch als Kröten-Rasling (Hypsizygus tesselatus) bezeichnet würden. Ob eine Abspaltung vom normalen Ulmenrasling (H. ulmarius) gerechtfertigt erscheint, weiß ich nicht.


    Der unfleckige robuste ist auf jeden Fall vor 6 Wochen zu einer Pilzausstellung mitgebracht worden. Mann, hat der vielleicht mehlartig gerochen! Der hätte von der Intensität beinahe den Maipilz geschlagen.
    Wird wohl auch so eine Art sein, die sich ausbreitet, schätze ich.


    VG Ingo W

    Hallo Heidewind!


    Dein Porling ist Ganoderma lipsiense/applanatum, der Flache Lackporling. Das braune unter dem Hut auf dem Moos ist übrigens sein Sporenpulver.
    Der andere gehört zu den Stielporlingen Polyporus.
    Polyporus badius (Kastanienbrauner Stielporling) sieht alt so aus.


    VG Ingo W

    Hallo Jens!


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    der Gartenhelfer meiner Eltern) alle Pilze aus dem Garten entfernt hat!


    Wow, was ist denn das für einer?
    Dabei hätte gerade das Bild 7, Marion sagte es schon, eine interessante Komposition von mindestens 4, wahrscheinlich 5 verschiedenen Pilzarten gegeben!
    Neben den Grünblättrigen Schwefelköpfen = Hypholoma fasciculare (weiß der Kuckuck, warum die im Garten wachsend zunächst oft so orangerötliche Hüte wie die Ziegelroten haben), sehe ich links davon Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) mit seinen Runzelhüten, noch weiter links am Bildrand einen halben anders strukturierten Hut mit faserigem Stiel, die weißspitzigen Büschel sind die Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) und rechts am Bildrand (auch über der rechten Xylaria) sind nochmal kleine Mycenen (Helmlinge) oder sowas.
    Einige der gezeigten Pilze hätte man sogar recht sicher bestimmen können, wenn man nicht nur die Oberseite sehen würde.


    VG Ingo W

    Hallo Heidewind!

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    ....daß es sich doch um Schmetterlingstrameten handelt - oder hält das jemand für ausgeschlossen? (es geht nur um die Bilder 6 - 9)


    Ja, schau mal, dass dein Fotoapparat noch etwas beherrschbarer für dich wird.
    Ich denke, mit Bild 5 zeigst du ja ganz gut, was der vom Makrobereich her kann, und jetzt brauchen wir noch das richtige Menu mit Weißabgleich bzw. Einstellung Fotografieren bei Kunstlicht usw., damit die Farben realer werden.


    Ich glaube dir gern, dass das ebenfalls Trametes versicolor (Schmetterlings-Trameten) sind, aber man kann halt teilweise nicht mal einschätzen, was jetzt oben und unten ist. Und wenn alles Pilzfruchtkörper von oben sind, warum zeigst du dann nicht auch die hellen Poren von unten?
    Insofern verstehe ich Fredys Vorschlag.


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    Die erste Tramete links oben ist sogar rund bzw besteht aus mehreren zusammengewachsen (?).


    Die Wuchsform richtet sich nach dem Alter und dem Ort am Substrat, wo der Pilz Fruchtkörper bildet.
    Rosettenförmig wachsen sie auf dem Substrat, also an Stumpf/Stamm oben drauf.


    VG Ingo W

    Hallo Satansröhrling!

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    Blauer Saftporling heißt der ich hab mal so einen in rosa gesehen oder ist das ne Unterart?


    Keine Unterart, sondern eigenständige Art.
    Beorn hat ja schon eine Möglichkeit gepostet.
    Am nächsten verwandt mit O. caesius (Blauer Saftporling) ist wohl O. subcaesius (Fastblauer Saftporling). Wächst an Laubholz und ist nicht ganz so blau, manchmal nur noch ein klein bisschen.


    VG Ingo W

    Hallo Karinsche!


    Bild 1+2+3: Fomitopsis pinicola (Rotrandiger Baumschwamm);
    Bild 4+5: Clitocybe geotropa (Mönchskopf);
    Bild 6: Tricholoma spec. (Ritterling), wobei ich wie Beorn auf Tr. terreum (Gemeiner Erdritterling) raten würde.
    Das ist aber bei Ritterlingen ohne Angabe des Mykorrhiza-Partners ("Auf einer Wiese vor dem Wald" ist ja schon beinahe wieder trollig!),des Geschmacks und des Geruchs oder anderer Merkmale nicht immer ganz so einfach.
    Bild 7:

    Zitat


    Das hier ist wohl irgendein Tintling ?


    Irgendein Tintling (Coprinus) bei irgend einem Hallimasch (Armillaria).


    Zitat


    Un zum Schluß ein Blauer der sich einfach nicht so richtig fotografieren ließ.


    Hättest du wenigstens das minimalste geschrieben, nämlich, dass der auf totem, unberindetem Nadelholz gewachsen ist, schwammig war und Poren hatte, dann hätte ich selbst nach diesem unscharfen Foto Oligoporus/Postia caesius (Blauer Saftporling) eingeworfen, aber so ganz ohne Mühe deinerseits schweige ich dann mal lieber.


    VG Ingo W

    Hallo Pilz62!


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    mich würde schon einmal interesieren wie Du auf Agaricus xanthoderma kommst. Müßte da die Stielbasis nicht chromgelb anlaufen?


    Oh, Schnittbild ist da ja auch!
    Mmm, wie rede ich mich da jetzt raus??
    Vielleicht so: nachdem vermutet wurde, dass es sich um 2 Arten handelt, ist natürlich ein Schnittbild von nur einem Fruchtkörper allein nur die Hälfte wert!
    Vielleicht war ja der ältere auf Bild 1 mit dem gelben Hutrand tatsächlich ein anderer?:evil:


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Ich muss gestehen, dass ich Ihr aufgrund des Zweifels nicht gegessen habe.


    Na, das das überhaupt zur Debatte stand?
    Solltest du auch beibehalten, wenn mehrere Antworter sich einig sind.
    Pilzbestimmung per Bild ist einfach nichts 100%-ig sicheres.


    VG Ingo W

    Hallo Toffel!


    Aufgrund deiner Beschreibung "faserig und zäh" würde ich zwar Postia/Oligoporus stipticus (Bitterer Saftporling) nicht ausschließen, aber das stark filzig-zottige könnte auch gut auf Climacocystis borealis (Nordischer Porling) hindeuten.
    Allerdings wächst der selten so einzeln, und dann ausgerechnet auch noch am Stammfuß.


    VG Ingo W

    Hallo Nati!


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    ...dann gehe ich mal davon aus, dass es Wiesenchampions sind!


    Wenn du das wirklich so meinst, und dich nicht aus Versehen verschrieben hast, wärst du aber sehr ignorant. Wiesen-Champignons verfärben ja eben nicht gelb und keiner hier hat den Vorschlag gebracht.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Verschiedenes Braun und fast Schwarz, das alles kann der schon. Abgetrocknet kannst du ihn auch grau oder bräunlich grau finden:
    http://sv.wikipedia.org/wiki/F…mis_gabeltrichterling.jpg


    Übrigens empfinde ich den Geruch als schwächlichst nach Bittermandel. In eine Dose eingesperrt, reicht es nach Abnehmen des Deckels immer gerade für eine Nase voll. Dann muss man die Pilze wieder ruhen lassen.
    Allerdings nehmen die meisten Menschen tatsächlich keinen Geruch wahr, insofern verstehe ich die Angaben in den Büchern.


    Wundere mich deshalb auch über deine intensive Wahrnehmung. Schade, dass man sich geruchlich noch nicht vernetzen kann.


    VG Ingo W

    Hallo!


    lutine hat ja schon drauf aufmerksam gemacht, dass zum Pilzebestimmen auch ausreichend Angaben gehören.
    Mich verdutzt schon, dass du den Pilzhut mit "tiefbraun, ähnlich wie bei Maronen" beschreibst, er aber auf dem Bild auch weinrötliche Farben zu haben scheint (so sehen das sicherlich auch die, die auf den Speise-Täubling R. vesca gekommen sind).


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


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    Da habe ich doch kürzlich rumgetönt wenn ein holzbewohnender Pilz einen Stubben besiedelt hat, dann würde er Konkurrenten an diesem Stubben nicht dulden.


    Ui, wie kommst du denn da drauf?
    Natürlich würde jede Pilzart gerne andere, fremde Arten vertreiben, um das gesamte Substrat für sich zu haben (gibt allerdings Ausnahmen, dann brauchen sie einander). So einfach geben da aber die anderen nicht auf, ist ein ständiger Konkurrenzkampf.


    Die Bestimmung sehe ich wie hübchen, prophezeie, dass Pilz 1 ein frischwachsender Pilz 2 ist.


    VG Ingo W