Beiträge von Ingo W

    Hallo Markus!


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    vermutest du auch den Safran-Riesenschirmling macrolepiota rachodes ?


    Ich warte da erst mal auf dein Ergebnis, bevor ich weiter wild vor mich hin vermute.
    Riesenschirmlinge sind ein wirklich schlimmes Thema, glücklicherweise tu nicht nur ich mich schwer mit dem Thema.
    Zum vollkommen durchdrehen vielleicht auch mal ein Link zum Nachbar-Forum:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=228563


    VG Ingo W

    Hallo Leo!


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    evt. P. piluliformis ?
    Wuchs allerdings nicht büschelig.


    Da scheinbar in der Streu wachsend, glaube ich da nicht dran.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Mal Stiel ankratzen und Größe dazu schreiben, das würde sicherlich mehr bringen. Schätze, deiner wird orange anlaufen.

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    und noch einer aus demselben mischwald, vorwiegend laub.


    Oje, schon wieder der gefürchtete Mischwald!


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Den kannst du schon so ablegen wie vorgeschlagen mit Clavulina coralloides. Gehört genaugenommen auch nicht zu den Korallen, ich übernehme da für deutsch mal Kammförmiger Keulenpilz, also ein Artverwandter zum Runzeligen Keulenpilz (Cl. rugosa).


    VG Ingo W

    Hallo!


    Tja, abgeschnittene Pilze, teilweise aus der Entfernung?
    Bei Nr. 1 wäre nach dem, was ich erkenne sicherlich Suillus granulatus (Körnchenröhrling) eine gute Option, bei 2+3 Xerocomus chrysenteron (Rotfußröhrling), wobei mich ein Fruchtkörper schon wieder an den Falschen Rotfußröhrling (X. porosporus) erinnert.


    VG Ingo W

    Hallo SINS!


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    Ast war nicht mehr am Baum.


    Aber auch nicht vollständig auf dem Boden liegend, oder? Also, ich meine damit, dass der Pilz trotzdem einem Aststück aufsaß, dass in den Luftraum ragte, könnte man das so sagen? Wenn nicht, habe ich Pech, und der Ast ist frisch abgebrochen.


    Übrigens gibt es zu dem Pilz einen Doppelgänger, Tremella aurantia (Schichtpilz-Zitterling), der Stereum-Arten parasitiert. Ist zwar noch relativ selten, aber deshalb immer auch auf die Begleitpilze am Substrat achten.


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    Drei Erwachsene haben mir den Geruch bestätigt.


    Gilt natürlich nur ohne Vorsagen. Menschen sind ja oft so beeinflussbar!!


    VG Ingo W

    Hallo bbq!


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    hat das judasohr eigentlich doppelgänger?
    und ist es farblich sehr variabel?


    Das ist so eine Frage! Für manche ist der Fliegenpilz der Doppelgänger der Rotkappe.


    Also, es gibt was ähnliches, aber kleiner, an hauptsächlich Pappelästen, nämlich Auriculariopsis ampla = Schizophyllum amplum = Judasöhrchen. Das ist aber eher unscheinbar.
    Mitunter werden Exidia (Drüslinge)-Arten für das Judasohr gehalten, besonders Exidia truncata, der Stoppelige/Becherförmige Drüsling.


    VG Ingo W

    Hallo SINS!


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    Wie seid ihr so schnell darauf gekommen? Nachgelesen, gewusst oder Bestimmungsschlüssel benutzt?


    Manchmal kennen wir halt einen Pilz.;)


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    Mischwald habe ich nur angegeben, weil ich die Bäume nicht alle kannte die dort wuchsen. Kein reiner Nadelholz oder Laubholzbestand.


    Von mir aus brauchst du den begangenen Wald mit all seinen Bäumen nicht zu beschreiben.
    Es reicht, wenn du schaust, zu welchem Baum der Ast mit dem Pilz gehört, und das dann schreibst.
    Und es ist auch wichtig (für spätere Anfragen), ob der Ast noch ansitzend war oder herabgefallen.


    VG Ingo W

    Hallo SINS!


    Das ist Tremella mesenterica (Gelber Zitterling), der parasitiert Zystidenrindenpilze (Peniophora). Dieser ist rechts von der Tremella auf Bild 1 zu sehen.
    Leider redest du nur von Mischwald und sagst nicht, wo und wie genau du ihn gefunden hast. War doch bestimmt ein noch ansitzender, toter Eichenast, oder?


    Für die Geruchsangabe empfehle ich als Gegentest auch mal am Ast zu riechen, ob dein eingeschätzter Geruch tatsächlich vom Zitterling kommt.


    VG Ingo W

    Hallo Heidewind!


    Ist alles so wie Melanie schreibt.
    Nr.1

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    Röhren weiß.....und sie verfärben auch nicht bei Druck


    Beweise!
    Zwar verfärben sich Fruchtkörper, die das Wachstum längere Zeit eingestellt haben an den Poren nicht mehr, aber frischzuwachsende weißporige wie deiner schon!
    Auf deinem 2. Bild mit der Unterseite siehst du kleine Flecken, die ins rosaliche gehen. Ich bin sehr davon überzeugt, dass du bei deiner Einschätzung hier nicht achtsam genug warst.


    Übrigens ist dein 2. Bild von Sarcomyxa serotina (Gelbstieliger Muschelseitling) schön geworden. Der Begleitpilz auf der Birke ist Phlebia radiata/merismoides (Orangefarbener Kammpilz).


    VG Ingo W

    Hallo!


    Das wird sicher auf die Nebelkappe hinauslaufen. Versuche dir mal den Geruch einzuprägen, der ist recht typisch, besonders bei einem älteren Fruchtkörper wie du ihn hier hast (definier das bitte nicht mit pilzig wie Champignons, bitte nicht!)


    Und noch eine Bitte: versuch doch auch immer was zum Pilz zu schreiben. Zum Beispiel, wo du ihn habitatmäßig gefunden hast, und deiner hat doch bestimmt auch nicht allein rumgestanden oder?


    VG Ingo W

    Hallo Jorge, hallo Uwe!


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    Im Grunde gibt es nur drei gelbe Saftlinge die man üblicherweise bei uns findet.


    Nö, da gibt es schon einiges. Will man makroskopisch eingrenzen, braucht man Infos: bei Saftlingen mindestens Lamellenhaltung, eventuell Abweichen Farbe Lamellenschneide von -fläche , Beschaffenheit Stiel und Hutoberseite (trocken, klebrig, schleimig?), Geruch.
    Ist schon so, dass dein Bild zur vorgeschlagenen Art gut passen könnte, aber warum die Merkmale nicht so genau untersuchen, wie es möglich wäre?


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    Sehr zerbrechlich. Evtl. Orange Ellerling (C. pratensis)?


    War er denn orange?
    Weil, wenn mehr ockerbraun, könnte man da noch mit Namen wie Camarophyllus ochraceopallidus rumschmeißen, das dürfte das gleiche sein wie in Pilze der Schweiz mit Hygrocybe virginea var. fuscescens gemeint ist.
    Vielleicht zeigt dieser Beitrag etwas die Problematik:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…8.pl?noframes;read=153889


    Wenn er orange Farben hatte, spricht natürlich nichts gegen den Orange-Ellerling (C. pratensis).


    VG Ingo W

    Hallo Heidewind!


    Nr. 1+2: Die Buchenstubben sind Nadelholz, vermutlich Fichte, wenn du mal an einem Stück Pilz riechst, weißt du wie er heißt. Sollte er nicht mehr riechen, einfach mal befeuchten. Du wirst doch das abgeschnittene Stück mitgenommen haben, oder?


    Nr. 3 ist m.M. nach ein Gemenge von 2 Pilzarten. 3.1 bis 3.3, da sehe ich Fomitopsis pinicola (Rotrandiger Baumschwamm), den hättest du in der Porenschicht nicht zum Verfärben gebracht, ist aber leider nicht ausprobiert! Auch wäre die Oberseite des äußeren, gelbocker eingefärbten Bereichs sicherlich klebrig gewesen durch das "Harz" darauf.
    Ab 3.4. ist das recht sicher der Zunderschwamm (Fomes fomentarius). Dessen letzte eingebräunte Zuwachszone, z.B. bei Bild 3.4., wäre bei näherer Betrachtung fein samtig gewesen, nicht harzig klebrig.


    Zitat


    .....die verschiedenen Hutschichten deuten auf Mehrjährigkeit hin, vermute ich mal:


    Kommt drauf an, was du unter verschiedene Hutschichten verstehst. Meinst du, wie beim letzten Bild gut zu sehen, die konzentrischen Zuwachszonen (Wülste oder Farblinien), so kannst du aus deren Anzahl nicht direkt auf die Altersjahre schließen. So ein Porling hat im Jahr mehrere Wachstumsschübe.


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Lycoperdon perlatum, (den meinst du doch, Martin....)
    Ja den meine ich Melanie ich habe hier schon so große (15cm hoch) gefunden


    Dann waren das auch keine Flaschenstäublinge (Lyc. perlatum).


    Zitat


    Leider geht dieses Imponiergehabe stets zu Lasten des einfachen Pilzfreundes.....


    Oft haben die lästigen verschiedenen Namen und Ansichten gar nichts direkt mit dem Geltungsbedürfnis der Mykologen zu tun.
    Zum einen gibt es Regeln, welche Originalbeschreibung für welchen Pilz gültig zu sein hat, zum anderen gibt es Meinungen zu den Originalbeschreibungen: Nicht jede wird von jedem für den jeweiligen Pilz akzeptiert, weil vielleicht irgendwas darin nicht passt, falsch geschrieben steht oder auch falsch interpretiert wurde.
    Aktuelles Beispiel ist ja z.B. der Namenswechsel bei der Eichen-Rotkappe, weil man feststellte, dass Leccinum aurantiacum (= lange Zeit die Espen-Rotkappe) laut Originaltafel dunkle Schuppen hat.


    Oder auch das Ding mit Macrolepiota rachodes (Safranschirmling), bei dem in der Originaltafel der Pilz eindeutig dunkel grobschollig abgebildet wird mit weißem Untergrund, genau dieser Name aber die ganze Zeit fälschlicherweise für den wolligen Unkontrastierenden verwendet wurde, der wohl zukünftig mit Chlorophyllum olivieri oder Macrolepiota rachodes var. olivieri angesprochen sein will.


    Auch kommt mit der Möglichkeit der DNA-Analysen und der damit gewonnenen Möglichkeit, Verwandtschaftsbeziehungen herauslesen zu können noch ein Punkt ins Spiel. Scheinbar fügt sich z.B. die DNA des Beutelstäublings so gut in den Ast der anderen Lycoperdons, dass ein eigener Gattungsname nicht mehr gerechfertigt scheint.
    Nun werden aber auch solche Erkenntnisse nicht gleich von jedem akzeptiert oder umgesetzt, deshalb widersprechen sich auch schon mal die Datenbanken.


    Das gute in diesem Beispiel ist ja, dass wir alle eindeutig wissen, dass es um den Beutelstäubling geht, was interessiert da, ob der noch Calvatia oder Handkea oder schon wieder Lycoperdon heißt!


    Zum Haareraufen wird das ganze ja, wenn unter ein und dem selben Namen ganz verschiedene Pilze verstanden werden: Der französische Cortinarius xyz also nicht genauso aussieht wie der italienischie, und der deutsche auch wieder einen anderen Pilz darstellt.


    VG Ingo W

    Hallo Oberhofer!


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    Alle Pilze wurden in einem Mischwald gefunden, welcher wirklich seehr druchmischt ist (Fichten, Kiefern, Buchen, Eichen, Birken ..


    Trotzdem müsste es besser möglich sein, die Bäume zu benennen, die beim Pilz standen!
    Was du bei Nr.4 mit rauchfarbener Milchling meinst, weiß ich nicht. Genau wie Inken, bin ich aber farbmäßig auch sofort an Lactarius subdulcis (Bittersüßer Milchling) erinnert worden, einen Buchenbegleiter.


    Nr. 3 ist einer der weißen Schnecklinge. Ich bin aber auch der Meinung, dass das Gelbe am Rand Druckstellen sind von einem anderen Pilz. Gibt zwar auch H. discoxanthus (Verfärbender Schneckling), einen weißen Ellerling, der im Alter gelbe Ränder bekommt, aber soweit ist deiner noch nicht.


    Bleibt ohne den richtigen Baum dazu natürlich noch schwieriger, makroskopisch was dazu zu sagen, aber der Geruch von Hygrophorus eburneus (Elfenbein-Schneckling) ist zwar interessant, aber nicht gerade angenehm, finde ich. Dazu noch die 6 cm Hutdurchmesser und wieder die Buchen....


    Zitat


    Leider kann ich nicht mit viel mehr Infos dienen,.....


    Ist aber schon irgendwie schlecht, dass dir zu den Pilzen so wenig auffällt! War denn z.B. Nr. 2 gelb? Oder ist es die weiße Form?


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    So eine Zusammenfassung dürfte wirklich schwer werden, weil man sich diesbezüglich nicht mal auf Pilzliteratur verlassen kann. Beim Pl. cornucopiae z.B. ist wohl von seiner Originalbeschreibung bis jetzt einiges durcheinander gekommen.
    Schätze, eine ordentliche Zusammenfassung kostet richtig Zeit, ich gehe da von mehreren Jahren aus. Und dann müsste die auch von ein und derselben Person verfasst sein, denn wenn verschiedene Menschen ihre Gerüche schildern und das dann zusammengefasst wird, ist wieder alles durcheinander. Schwierig!


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    Meinst du den:
    Pleurocybella Porrigens, Ohrförmiger Seitling


    So reinweiß war der nicht. Ist aber auch schon wieder ein paar Jahre her, weiß nicht mehr 100%-ig. Da würde ich aus heutiger Sicht für mich die Hand sowieso nicht mehr ins Feuer legen wollen, selbst, wenn ich den bestimmt hätte.


    VG Ingo W

    Hallo Thomas, hallo Kuschel!


    Natürlich würde es helfen, wenn dann bitter geschmeckt wird, denn dann wäre man ein Stück weiter.
    Ich denke auch, ihr selbst könnt euch auf euren Geschmack verlassen und mit der Methode was anfangen (obwohl das ja eigentlich mit realen Pilz vor Augen nie nötig ist).


    Ich gebe aber zu Bedenken, dass es noch den Ziegelroten gibt.
    Und mir sind auch schon einige Menschen begegnet, die einen bitteren Geschmack nicht erkannt haben. Z.B. reichte bei meiner Nachbarin ein stark verregneter Tag, dass die Wahrnehmung der Bitterstoffe vom Grünblättrigen aus ihrem Garten doch tatsächlich so stark abgeschwächt war, dass sie ihn als mild empfand.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


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    ..... ich musste schon mal daran gerochen haben um es dan wieder erkennen zu können, haben Die irgend einen bestimmten Geruch?


    Vollkommen korrekt! Ich kann den Geruch nicht mit was vergleichen, ich selbst habe ihn bei mir als "angefasstes Eisengeländer im Winter" abgespeichert. "Pilzig-würzig" würde ich dazu auf jeden Fall nicht sagen.
    Also, du wirst demnächst mal an einem eindeutigen riechen, dann prägt sich das ein.
    Ich kann auf jeden Fall vermelden, dass der von meinen Pilzkollegen auf einer Pilzausstellung als Lungenseitling (Pl. pulmonarius) ausgestellte, eher dünnfleischige und helle Fruchtkörper tatsächlich nicht den typischen Geruch des Pl. ostreatus hatte.


    Zitat


    Gibt es denn ähnliche Pilze mit den man sie auch verwechseln kann?


    Ja, gerade, wenn sie dünnfleischig oder recht hell sind hat man da mit einigen zu kämpfen.
    Ein Thema, dass ich selbst noch nicht gut begriffen habe mit den Sommer-Austernseitlingen, den Rillstieligen und den Lungenseitlingen. Kommt wahrscheinlich daher, dass ich meistens die "richtigen" finde und mich um einen kleinen hellen an Fichte(!) im Frühsommer einfach nicht gekümmert habe.
    Ist auch nicht so mein Lieblingsgebiet, aber wenn mal jemand den Komplex in einem Thread anschaulich und bebildert zusammenfasst, lese ich bestimmt mit!


    VG Ingo W

    Hallo Heidewind!


    Ja, es gibt immer wieder Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind, gerade bei Pilzen.
    Natürlich hat der Pilz irgendwie ein Konzept entwickelt, dass die reifen Sporen beim Abwurf nicht an den Poren hängen bleiben, denn da nützen sie ja im 1.Moment nichts. Aber wie es genau funktioniert?


    Die Art ist auch bekannt dafür, dass bei einem einzelnen Fruchtkörper mitunter das Sporenpulver auf der Oberseite des Hutes liegt. Windströmung? Warum dann nur bei dieser Art? Fragen über Fragen.


    VG Ingo W