Beiträge von Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Ich denke, Cl. borealis (Nordischer Porling) ist der günstigste Lösungsvorschlag.
Steffi0205 (ist die Anrede so korrekt?) hat ja ein schönes Poren-Bild eingestellt mit dem passenden Irrgartenmuster.VG Ingo W
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Hallo Uwe!
Bild 2: den hat doch jemand so dorthingelegt, oder?
Bild 3: kein Sanddorn, sondern Kiefer. Der Pilz ist Exidia saccharina (Kandisbrauner Drüsling), der 2. Tremella encephala (Weißkerniger Zitterling). Auf dem letzten Bild siehst du sogar, was für einen Pilz die Tremella auffrisst: nämlich Stereum sanguinolentum (Blutender Nadelholz-Schichtpilz).
VG Ingo W
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Hallo piz!
Zitat
Die Luft war noch feucht, und die Temperatur lag bei ca. 5-8 °. Unter solchen Bedingugen rieche ich, ehrlich gesagt, nicht allzu viel.
Macht ja nichts, denn natürlich hast da ja den umgelegten Fruchtkörper mit nach Hause genommen, um eventuelle Forums-Anfragen zum Pilz präzise beantworten zu können.
Und jetzt bei Zimmmertemperatur kratzt du den Stiel halt einfach noch mal an und lässt die Moleküle wirken.VG Ingo W
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Hallo Jürgen!
Nr. 1 Ascocoryne spec. (Gallertbecher), außer du hast ein NFF-Stadium dabei, das so aussieht. Hatten wir doch gestern erst:
http://www.pilzforum.eu/board/…r-baumpilz-an-eichenstammNr. 2 sehe ich was grünes, mehr nicht. Von der Form her würde ich mehr eine Flechte für möglich halten als einen Grünspanbecherling.
Rechts unten am Holz, das sieht eher nach Becherling aus.Nr. 3 Falscher Pfifferling (H. aurantiaca), mit Frostschaden.
Übrigens wäre ein schönes Rätsel: was für ein Pilz wächst rechts im Bild 1 am Fichtenästchen ?VG Ingo W
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Hallo Lothar!
Zitat
....auch wenn es mir oft schwer fällt, so einen hübschen Pilz umzunieten.
"Umzunieten", na das hört sich ja negativ an.
Du widmest dem Pilz doch dein Interesse, er hat dadurch nicht umsonst gelebt.
Außerdem freut er sich, dass du ihn mit nach Hause nimmst, so weit wären seine Sporen nie alleine geflogen.
VG Ingo W -
Hallo!
Ich möchte auch mal Fälblinge finden, die unauffällig riechen!
Kein Geruch in den Lamellen (vielleicht Kakao), auch nicht am angekratzten Stiel, vielleicht Rettich?VG Ingo W
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Hallo lutine!
1. Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling);
2. Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling)
3. Blitz einschalten am Fotoapparat, und dann sieht man wahrscheinlich auch was. Mein Tipp Hypholoma fasciculare (Grünblättriger Schwefelkopf).VG Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Zitat
die Ähnlichkeit mit dem Judasohr, zumindest auf den Fotos, ist wirklich verblüffend, .....
Wobei Exidia recisa (Kreisel-Drüsling) eigentlich nie an wirklich dickem Substrat wächst, sich deshalb vor Ort schon durch die Wuchsweise relativ gut identifizieren lässt, so das richtige Ohr kommt formmäßig ja auch nicht raus.Zitat
.... an verschiedenen Laubhölzern diese Pilze gefunden....
Natürlich hast du es nur vergessen zu schreiben, welche Laubhölzer das alles waren (jede sichere Substratangabe außer Weide(Salix) würde mich nämlich interessieren).Auf dem 2. Bild sind zumindest Salweidenblätter (Salix caprea) zu sehen, was m.E. nach das Lieblingssubstrat der Art ist.
VG Ingo W
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Hallo Uliko!
Verstehe ich trotzdem nicht: dann schneide doch die Details aus dem scharfen Großbild heraus, so dass sie gut zu sehen sind, dann musst du nicht verkleinern. Man sieht dann aber vielleicht endlich, ob in der Hutmitte nun dunkle Schuppen sind oder ein Nabel und die Lamellenhaltung.
VG Ingo W
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Hallo Malone!
Zitat
2. Ich dachte nie an Nadelholz, immer nur an Goldfellschüppling...
Ok, dann habe ich das ......Zitat
...zumal aurivella (...lus) generell als
auf Laubbäumen vorkommend beschrieben ist.
.....falsch verstanden.Der Frost macht schon einen Unterschied, zumindest bei denen Arten, die Kälte ab 0 abwärts nicht tolerieren: spätestens nach dem ersten Auftauen kann das Einfluss auf die Merkmalseinschätzung bezüglich Farbe, Konsistenz, Geruch, Einschätzung Schleimigkeit/Klebrigkeit oder Milchinhalt haben.
Im vorliegenden Fall wäre ich z.B. vorsichtig der Farbe wegen, welche original sicherlich kräftiger war, und bezüglich der Einschätzung der Hutschuppen oder der Hutschleimigkeit.
VG Ingo W
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Hallo Malone!
Ich werde mich schon raushalten bei Schüpplingsfunden, erst recht, wenn es gefrostet hat. Aber eine Frage bürdet sich mir auf: warum denkst du an Nadelholz beim Substrat, wenn du das Bild anschaust?
Also vom Bild her sieht das total nach Birke aus, aber selbst, wenn das täuscht: Kiefer ist das nicht!VG Ingo W
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Hallo ladytramp!
Zitat
IST die mit den Lamellen bis zur Basis ablösbare äußere Stielhaut nun ein eindeutiges Unterscheidungmerkmal zum Riesenrötling oder nicht[Bild: trippel.gif]?
Das hat in ganz Europa sicherlich noch niemand festgestellt. Wenn es zutrifft, könnte es ein Merkmal sein.
Schade, bei mir sind die nebeligen Kappen schon größtenteils erfroren, wenn ich aber noch einen halbwegs Überlebenden finde, versuche ich das mal nachzuvollziehen (musst bloß mal noch eine Anleitung geben!).
Sollte das tatsächlich gelingen, hättest du was entdeckt!VG Ingo W
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Hallo Lothar!
Sicher kann ich es nicht sagen, aber für mich deutet viel mehr auf Stropharia caerulea als auf aeruginosa.
Nicht nur, dass er keinen ausgeprägten Ring hat, sondern den Lamellen fehlt die violettliche Beitönung für Str. aeruginosa. Stropharia caerulea hat braune Lamellen ohne Violett.
Wirst du auch am Sporenabdruck, den du ja machen willst, sehen. Lechner im Nachbarforum hat das kürzlich schön dargestellt (besonders ab Beitrag 8!):
http://www.customcostumes.de/s…d=2655&highlight=caeruleaVG Ingo W
P.S.: dort, wo der Pilz stand, war es schon irgendwie nährstoffreich (vielleicht hat die Stelle letztes Jahr ein Wildschwein als Klo benutzt) Überdüngt muss nicht unbedingt sein.
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Hallo Jan-Arne!
Zitat
Dass der Muschelseitling an einer toten Birke war, ist mit Blick auf seine Bestimmung nicht unbedingt notwendig, glaube ich.
Woher weißt du, dass es nicht was ähnliches auf Erde wachsend gibt? Oder auf Nadelholz?Halte mich von mir auch für bürokratisch, aber solche Angaben sollten immer bei einer Anfrage dabeistehen.
Warum auch nicht, man sieht dann auch, hier hat sich jemand Mühe gegeben, auch auf sowas geachtet, trägt was zur Bestimmung bei; schmeißt nicht nur einen Bilderpilz ins Forum und sagt, "nun macht mal!"VG Ingo W
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Hallo lilalacktrichterling!
Zitat
Es kann auf jeden Fall der violette Lacktrichterling sein!
Mmm, wen meinst du jetzt. Den von Joli eingestellten Pilz? Der kann kein Violetter Lacktrichterling sein, warum das so ist, habe ich eins weiter oben geschrieben.Im Vorwinter verblassen die violetten Hutfarben bis zu fast weiß, eher blassviolett, auch bei Trockenheit, die Lamellen bleiben aber violett, zumindest gut nachvollziehbar:
Hier habe ich ein passendes Bild gefunden:
http://www.fungi4schools.org/R…ina_Amethyst_deceiver.jpg
Es kommen ja auch andere Merkmale dazu, von der mehr gummiartigen Konsistenz bis zu den viel entfernter stehenden Lamellen.VG Ingo W
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Hallo Fredy!
Zitat
...und Deine Bestimmung zweifle ich auch nicht im Geringsten an, gar keine Frage! Das ist auch nicht der Sinn meines Posts gewesen.
Weiß ich doch.
Übrigens würde ich dir (und auch anderen) nie übel nehmen, wenn gezweifelt wird.
Passiert viel zu wenig!
Ich habe nicht immer recht, und diskutieren tu ich auch gerne (zumindest über Pilze).Tja, und der Rest deiner Einschätzung? Wäre abendfüllend.
VG Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Zitat
Woran genau kann man sehen, dass es nicht der Violette Lacktrichterling ist?
Weil deiner weiße Lamellen hat und nach Rettich riecht.
Beim Violetten Lacktrichterling (L. amethystina) sind die Lamellen richtig violett.
Wundert mich, dass der dir noch nicht begegnet ist. Aber wenn du ihn mal gesehen hast, erübrigt sich deine Frage, denn die beiden Arten kann man eigentlich nicht verwechseln.Dein angefragter Pilz ist Mycena pura (Gemeiner Rettich-Helmling) oder eine Varietät davon, aber nicht Mycena rosea (Rosa Rettich-Helmling), denn der hätte einen hellen, höchstens rosalichen Stiel.
VG Ingo W
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Hallo Pilsje!
Wird schwer, sich da festzulegen.
Papageiensaftlinge (H. psittacina) verlieren gerne ihre grüne Farbe nach Frost. Die sehen dann tatsächlich so aus wie deine, aber oft ist rudimentär am Stiel noch etwas Grün.
Es gibt auch die Varietät ganz ohne Grün, sieht auch so aus wie deine.
Für die Art Papageien-Saftling spräche die von dir beschriebene Lamellenhaltung.Allerdings sieht eben der Zähe Saftling (H. laeta) farblich schon genauso aus wie deine, nur seine Lamellen sind am Stiel eher breit angewachsen mit starker Tendenz etwas herabzulaufen.
Beide sind schleimig auf dem Hut und wenigstens klebrig am Stiel.
Ich kann mich da jetzt nicht 100%-ig entscheiden.Aber es gibt die Chance, die nächstes Jahr noch mal zu begutachten. Die kommen ja wieder, wenn du die Wiese nicht gerade düngst.
Kann sein, dass du sie dann vor ´m Frost plötzlich grün erwischst.
Oder auch nicht.Hilfreich oder?

VG Ingo W -
Hallo Luxima!
Ist blöd, beide genannten, vielleicht auch andere Arten kommen in Frage.
Nachdem, was die anderen sehen, sehe ich vor allem keinen Stiel, keine Größenangabe, keinen Versuch der Geruchsbeschreibung, keine habitatbezogene Standortangabe.
Wäre es ein Ratepilz, würde ich aber auch zum Mönchskopf (Cl. geotropa) tendieren (als Maßstab versuche ich mal die Blättergröße einzubeziehen).VG Ingo W
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Hallo Fredy!
Du hast schon recht, dass es einige Ascocoryne-Arten gibt und einige haben auch NFFs (Nebenfruchtformen). Allerdings sehen die NFFs der anderen Ascocoryne-Arten anders aus, deswegen darf ich so sicher sein.

VG Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Du weißt ja, mit Pilzen auf Bildern ist das immer so eine Sache.
Ich will ´s aber mal so sagen: überzeugender kann man einen Rauchblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma capnoides) auf einem Bild nun beinahe nicht mehr darstellen.
Der andere ist natürlich Sarcomyxa serotina (Gelbstieliger Muschelseitling), das, was man sieht, ist genug, um alles andere auszuschließen.Soweit ich mich erinnere, beruht die Aussage vom Inhalt der krebserregenden Stoffe in S. serotina auf ein Gerücht/Fehlinterpretation. Ein sehr ähnliches Schwesterchen in Asien wird sogar als Heilpilz gehandelt, glaube ich. Stand von Andreas (hier im Forum als AK_CCM) mal ein Artikel im TINTLING
Du verpasst aber nichts, wenn du ihn nicht isst (den Pilz, meine ich). Der taugt tatsächlich nicht viel.VG Ingo W
P.S.: Damit es nicht nur Lob gibt: wo sind deine Substratangaben??
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Hallo Hella!
Das ist ja wirklich ein Ding!
Also, was das jetzt genau ist, kann ich nicht sagen. Eine morcheloide Lorchel wäre ja der Hammer, der Stiel würde passen, trotzdem irgenwie zu fremd.
Rumpelrudis Erfahrungen würde ich in diesem Fall etwas zur Seite schieben wollen, auch wenn er sehr überzeugt ist.Am wahrscheinlichsten ist mir tatsächlich ein morcheloider Lamellenpilz, wobei ich den gerillten Stiel aber nicht unterbringe, selbst, wenn der Frost seines schon geleistet hat.
Warum schreibst du "Stiel gedreht"?Wie fast alle anderen auch sagen, wäre es von Vorteil, sich die Oberseite des "Hutes" vorstellen zu können, günstigerweise per Bild.
Spannend!
Tu was!!!!VG Ingo W
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Hallo Lothar!
Es ist richtig, was Harry sagt und Beorn hat es wunderbar bildlich dargestellt: dein Pilz ist die Nebenfruchtform von Ascocoryne sarcoides (Fleischroter Gallertbecher), kann man Coryne dubia nennen, wenn man will.
VG Ingo W
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Hi Rada!
Alle Achtung, da hast du dir was vorgenommen!!
Basis Birke--> stark zerklüftete Rinde --> sieht dann bei einem Stubben (beinahe) aus wie Kiefer --> wie recht du hast!
Zitat
Der beliebteste Fehler ist, sich umzuschauen welche lebenden Bäume rundum stehen und daraus Rückschlüsse auf die Mumie zu Füßen zu ziehen.
Das muss kein Fehler sein, ganz im Gegenteil hilft es sehr oft, weil man einen direkten Vergleich hat. Bloß darauf verlassen sollte man sich halt nicht, dass es unbedingt eine der rundherum wachsenden Baumarten sein muss.Was übrigens sehr hilfreich ist, und wo viel zu wenig darauf geachtet wird, sind weitere Pilze, die am Holz wachsen.
Zumindest lassen diese meist Rückschlüsse auf die grobe Trennung Nadelholz versus Laubholz zu.Ein schönes und umfangreiches Thema, bei dem du einiges zu tun haben wirst, wenn du das durchziehst!!
VG Ingo W
