Beiträge von Ingo W

    Hallo Daggi!

    Zitat


    4 könnte tatsächlich plicatura crispa sein, aber ich denke eher an den stereum hirsutum


    Wäre freilich mit Unterseite besser einzuschätzen, hier hat aber Jan-Arne schon recht (mit allem anderen auch!):
    Nr. 4 ist Plicatura crispa (Adernzähling). Das erkennt man an den Nasen über den Hüten, den punktförmigen Anwachspunkt. Der muss nicht immer sein, aber wenn er da ist, ist ´s auch recht eindeutig.


    Der Helmling Nr. 2 wird wahrscheinlich noch dunkler, vermute den Winter-Helmling (Mycena tintinnabulum), aber sicher kann ich es nicht sagen.
    http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/tintinnabulum.htm
    Seht ihr das ganz kleine Hutbuckelchen-Spitzchen?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Auf was du so alles achtest!
    Nehme ich aber gleich mal zum Anlass, mich für die vielen Sternchen aus allen Richtungen zu bedanken, die sich in letzter Zeit auf meiner Bewertungsliste so angesammelt haben.
    Hört man natürlich immer gern, wenn eigene Beiträge anderen weiterhelfen.


    Dürft bloß nicht vergessen, ich bin Hobbymykologe, ich schreib, wie ich es verstehe. Da muss auch nicht immer alles stimmen, was ich so von mir gebe.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Zitat


    Mein Favorit wäre der Becherförmige Drüsling (Exidia Truncata?). Aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren:


    Genau!
    Ist bei zusammengefallenen Fruchtkörpern etwas problematischer, aber sonst sollte man meist kein Problem haben, die auseinanderzuhalten.
    Neben den von dir schon festgestellten Kreisel-Mützen im Unterschied zu Exidia plana, achte einfach noch darauf, wie sich die Fruchtkörper im Verhältnis zum Substrat verhalten. E. plana liegt auf, truncate steht/hängt wegwärts.
    Und dann noch das Fell, Samt, Stoppeln: sieht man bei dir auch bei einem kleinen, noch braunen Fruchtkörper auf dem Bild mit Nummer ....(verdammt! Na, wirst ´s schon finden, das schöne halt mit den schnucklig-süßen Jungfruchtkörpern rechts!)
    Sehr deutlich hier im Uli-Bild Nr. 9:
    http://www.pilzforum.eu/board/…partie?highlight=truncata


    Wie du das mit der Bezeichnung managst, musst du entscheiden. Mir geht das glandulosa-Chaos so auf den Geist, dass ich die momentan gültigen Namen einfach ignoriere und plana für den planliegenden und tuncata für den abgestutzten nehme, da weiß wenigstens jeder genau, was ich meine und merken lässt es sich auch gut.


    Andreas (AK_CCM) meinte auch mal, dass für den plana wohl nigricans als Anwendung das Vorrecht haben müsste.


    Den weißen Glibber halte ich aufgrund der Hyalinität weder für cartilaginea (knorpelig, nicht hyalin, bräunend) noch für thuretiana (+-milchweiß, "Straßen bildend" --> die Pablo-Kreation gefällt mir, benutze ich gleich).
    Myxarium fände ich nicht schlecht, aber wenn keine Einschlüsse drin sind, muss es eben was anderes sein.


    VG Ingo W


    Edit: na, inzwischen war ja Andreas fleißig.

    Hallo Pablo!


    Also Tremellas parasitieren Holzpilze, das sehe ich so schon als richtig. Dazu müssen sie auf Holz wachsen, das ist auch richtig.
    Der Zusammenhang ist wohl noch nicht sooo sehr lange bekannt.


    Zitat


    Zu dem Eichen - Schichtpilz:
    Warum gibt's von dem so wenige vernünftige Bilder?


    Ja, da hätte ich mal erst im Netz schauen sollen, bevor ich sowas sage. Sind doch einige Bilder, die in der letzten Zeit dazugekommen sind und wo man nicht meckern kann. Da hatte ich wohl noch einen alten Stand im Gedächtnis.


    Aber von der Häufigkeits-Einschätzung her, kann man den m.M. nach lediglich als "zerstreut vorkommend" bezeichnen.
    Taucht auch absolut nicht häufig in Foren auf. Ich kenne aus meiner Region 2-3 Stellen, die allerdings relativ beständig bleiben.
    Aber als Art, die bei jeder Exkursion auftritt, kann man sie nicht bezeichnen (das ist so ungefähr meine Einschätzung von "häufig", wenn Substratangebot und Zeit/Witterung stimmt).


    Zitat


    Auch wenn ich leider meist keine großen Summen dagegensetzen mag. Im Sommer vielleicht wieder. Mit einigen Röhrlingsgruppen, Wulstlingen und Egerlingen bin ich etwas besser vertraut, da bin ich eher mal zum Streit bereit.


    Dort wird sich allerdings meine Wettbereitschaft stark nach unten regulieren ;), und zeitmäßig mache ich mich dann auch etwas rarer. Ich gehöre zu der Form/Varietät der "Winter-Pilzler".


    VG Ingo W

    Halo Jan-Arne!


    Zitat


    ich finde es klasse zu sehen, dass sich nach Ingos kompetenten Beiträgen keiner mehr traut zu schreiben....


    Da sagst du was, was mir auch auffällt. Ich glaube, ich mache mich zu breit hier.
    Eigentlich warte ich manchmal auf Widerspruch, aber keiner traut sich mehr. Mir fehlt der Gerd, der hat sich da immer nichts draus gemacht.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Zitat


    Hört sich nach einem Aprilscherz an ...


    Ach so, das kann natürlich sein. Naja, so richtig habe ich ja nie dran geglaubt. Aber wenn ´s doch stimmt? Seid mal lieber vorsichtig!


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ich bin da diesbezüglich nicht gut durchinformiert. Ich traue den Pilzen aber ganz gegenteilig durchaus zu, dass die Schnecken oder anderes Getier womöglich sogar nützlich für die Sporenverbreitung sein könnten.


    Eigentlich, sieht man mal von winzigen Tintlingen oder Faserlingen ab, kenne ich die Pilze in einem Normaljahr eigentlich nicht so, dass sie vom Klein-Getier vor ihrer Sporenreife so zugerichtet werden, dass sie eine Gefahr für die Fortpflanzung darstellen. Deswegen muss sich der Pilz dann vielleicht auch nicht wehren.


    Allerdings soll es Mutationen vom Steinpilz und Rotkappen geben, die mit Patronengürtel um ihren Stiel aufgefunden wurden, so wurde mir zumindest letztes Jahr Ende März-Anfang April berichtet.
    Falls da noch Colts dazuwachsen, sollte man vorsichtiger werden.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Hat eigentlich gar nichts mit Tarnung zu tun. Die Herkunft der Form habe ich versucht zu erklären, und ein Farbwechsel ist von äußeren Umständen abhängig (Durchfeuchtung, Lichteinfall, Untergrund, Alterszustand, Verletzung usw.), hat alles nichts mit einer angestrebten Tarnung zu tun.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Weiß jetzt gar nicht, hat das AK_CCM (Andreas) mal gesagt mit Tremella foliacea und Stereum?


    Dass ihr den nicht geärgert habt, enttäuscht mich aber jetzt. Denn das ist Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz), insofern sollte auch Eiche stimmen.


    Dieses stark Rüschige, Kurzwellige an den Huträndern kombiniert mit brauner Fruchtschicht im Frischwachszustand und ziemlich rötlich braunen, dünnen Hüten (manchmal noch mit roter Linie, hier nicht), da habe ich 0 Zweifel ("All in"!), der hätte geblutet, was das Zeug hält.


    VG Ingo W


    P.S.: einen halben Schritt nach rechts noch beim Fotografieren, damit alles scharf wird, dann gäb ´s endlich mal ein ordentliches Foto dieser Art! Und ärgern!


    Edit 2: Ok, ein paar Bilder gibt es trotzdem im Netz, die was taugen, z.B. hier
    http://mycoweb.narod.ru/fungi/…apatum_1_STV_20071021.jpg
    oder hier
    http://www.aranzadi-zientziak.…uak/Digital/051231004.jpg


    Gibt aber auch ziemlich viel Müll, Falschbestimmtes.
    = Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz):
    http://www.flickr.com/photos/s…5414/in/pool-74276259@N00


    oder
    = Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz)
    http://www.aphotofungi.com/pol…m_bleeding_oak_crust.html
    oder
    http://www.wildaboutbritain.co.uk/bleeding-oak-crust

    Hallo Sven!


    Ne, nix Bahnhof! Ich sag Marginalzellen, du Randzellen (z.B. bei der Mollisia). Gleiche Lokalität!
    Nichts, was du nachlesen müsstest.


    Genau wie auf den Paraphysen (bei dir 1. und 3.), so ist auch am Rand im Übergang zur Flanke, eben auf diesen Marginalzellen eine dünne Exsudatschicht. Die färbt auch leicht an in Kongorot-SDS oder eben Brillantkresylblau.
    In der zusammenhängenden Fruchtschicht, nur wenig gequetscht, ist das als dünne Linie erkennbar. Andere Arten haben eine richtige dicke Exsudatschicht.


    Der Bereich der Marginalzellen ist wichtig bei Orbilien, weil bei anderen Arten dort verschieden lange Glaskappen (glassy processes) aufsitzen. Schlecht anfärbbar, deshalb auch schlecht in Szene zu setzen.
    Hier bei O. aristata:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=26331&position=10


    VG Ingo W

    Hallo!


    @ Pablo

    Zitat


    Bisporella Subpallida denke ich hier übrigens auch wegen dem so welligen, flatterigen Rand.


    ...und der Ockerfarbe, die sind nie quietschgelb.


    Zitat


    Die weißen Becher auf den Bildern 23 & 24 will mein Gefühl hartnäckig mit Dasyscyphella spec. ansprechen.


    Ok, ich wette mit. 80 von allen meiner Pilzchips auf Lachnum brevipilosum oder impudicum!


    @ Uli:

    Zitat


    ...ich will auch 'nen Rotbuchenstamm! Wenn ich all die schönen Milimeterpilze sehe werde ich richtig neidisch.


    Dazu brauchst du nicht unbedingt Rotbuche, lediglich eine Einschlaglupe, bisschen Zeit am Ort und Totholz. Bei Schnee dann ansitzendes oder locker liegendes Totholz.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Weils heute schon 2 mal Neben-Thema war, einmal mit der Schmetterlings-Tramete
    http://www.pilzforum.eu/board/…z-und-einige-impressionen
    und ein andermal mit dem Orangeroten Kammpilz
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-orangeroter-kammpilz-und


    Es gibt auch Becherchen, die sich mit ihrem Aussehen, ihrer Konstruktion dem Umfeld anpassen.


    Cryptodiscus foveolaris (Gruben-Höhlenbecherchen) ist z.B. so einer.
    Er ist ja im Holz eingesenkt, muss aber, um bei Reife seine Sporen entlassen zu können, an die Oberfläche.


    Oft findet man ihn so, also langgezogene Spiegeleier:

    Das Holz ist geknackt, die Fruchtschicht hat freien Zugang zur Außenwelt, da kann man auch schnell noch in die Länge wachsen.


    Was ist aber, wenn nach dem Holz auch noch was härteres, schlecht spaltbares kommt und den Zugang zur Außenwelt versperrt, wie z.B. Rinde?
    Dann nämlich bleibt der Becher erst mal rund und konzentriert seine Durchstoß-Kraft effektiverweise auf eine kleine Fläche.
    Sieht dann so aus, und ihr müsst zugeben, dass man da an eine andere Art denken würde.

    Erschwerend bei der Makro-Voreinschätzung kommt hinzu, dass man bei den runden Bechern, die durch die Rinde brechen, auch einen völlig anderen Farbeindruck hat.


    Das liegt daran, dass einige Becher ihre eigene Farbe mit der des Untergrundes mischen bzw. völlig die Untergrund-Farbe annehmen (z.B. auch viele Mollisien = Weichbecherchen) oder aber die Beleuchtung nicht ausreicht.
    Hier ein vermittelndes Foto, bei dem die Becherchen, von der Rinde befreit, schon einen helleren Eindruck erwecken:


    Zuletzt noch ein Bild mit beiden Formen, da musste sich der gekennzeichnete Becher erst durch einen Kernpilz (Pyrenomycet) durchkämpfen:


    VG Ingo W

    Hi Malone!


    Schönes Holz hast du rumliegen.


    Der Buchenstamm wäre was für Guy Marson, der kann solche Übersichtsbilder machen, wo man dann ganz nah ranzoomen kann.
    Mindestens wären da ja noch neben der dominierenden Schmetterlings-Tramete und deinen bereits erwähnten Pilzen (die Bisporella ist übrigens subpallida!) auch Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling), Coryne dubia (NFF von Fleischroter Gallertbecher) und wahrscheinlich Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling). Die Pyrenos lasse ich weg.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Kannst du ja beobachten, aber ich glaube da nicht dran, dass die Höhe am Substrat einen Ausschlag gibt.
    Bestimmte Fruchtkörperformen richten sich bei Rindenpilzen oder Porlingen oft nach der Lage des Substrates.
    Das kann Einfluss auf den ganzen Fruchtkörper haben oder auch nur auf die Ausprägung des Hymeniums. Für den Pilz zählt nur, die für ihn günstigste, machbare Fruchtkörperausrichtung bei Sporenreife.


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!


    Manche glauben mir das nicht, aber das wird einfach Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete).


    Ursprünglich waren die Fruchtkörper am luftig liegenden Ast (ohne direkten Erdkontakt) unten dran und seitlich wachsend.


    Jetzt ist der Ast aber so ungünstig abgefallen (oder bewegt worden), dass der Hauptanteil der Poren nach oben zeigt.
    Damit können die meisten Porlinge aber nichts anfangen (Sporen würden so bei Reife nicht ausfallen).


    Der Architekt im Inneren des Holzes gibt aber nicht auf, wurde schon zu viel investiert. Also gibt er dem noch wachsende Fruchtkörper neue Instruktionen, in dem Fall Pseudostielbildung.
    Ist eine Neuausrichtung der Fruchtschicht (Geotropismus).


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Ist das gleiche.
    Am ehesten siehst du das, wenn du mal eine große Kollektion mit frischwachsenden und alten hast, dann kann man den Farbverlauf studieren.


    Du siehst aber auch so schon bei deinem Bild (oder auch auf anderen ), dass ältere Teile das Orange verlieren. Passiert immer im Winter so. Aus dem Orange wird Grauviolett.
    http://mycoweb.narod.ru/fungi/…_radiata_2_JS20041016.jpg


    Zwar will man mir zwischendurch in Diskussionen bei den grauvioletten auch andere Arten als richtig unterschieben (angeblich mikroskopische Unterschiede festgestellt), glaube ich aber überhaupt nicht dran und bleibe da auf äußerste vernagelt.


    Dass sich die Fruchtschichtstruktur deines Pilzes vom 2. unterschedet, liegt an der Lage am Substrat.
    Meine Theorie:
    1. waagerecht wachsend oder am schrägen Substrat:
    ziemlich einheitlich strahlig (radiata!)


    2. senkrecht wachsend: nicht mehr so offensichtlich strahlig, auch mit warzigem und ungleichmäßigerem Hymenium, sogar Ausbildung kleiner Hütchen


    3. im Beisein von Moos, oft waagerecht oben auf Substrat (aber nicht nur): zapfig:
    http://www.pilzforum.eu/board/…--12054?highlight=Phlebia


    VG Ingo W

    Hi Zarko!


    Falls Björn alle nimmt, geht das klar.


    Falls nicht, nehme ich 1 +3, falls es dir das Porto wert ist.
    Allerdings mikroskopiere ich kein Exsikkat-Material, man müsste also einschätzen, ob die es zu mir lebendig aushalten könnten.


    Wie gesagt, wenn sich Björn drum kümmert, geht das dann seinen Gang.
    Hab ja selbst genug in meinen Schächtlchen, die sticheln: "Kennst mich nicht, kriegst mich nicht, naaananaaaaa...nanaaaaanaaaa!"


    VG Ingo W

    Hallo Michael!


    Du kramst im Oktober?


    Zu 3: Hallimasch mit gleichverteilten kleinen Stiel-Schuppen?
    Das ist schon das Stockschwämmchen.


    4: Hypholoma lateritium (Ziegelroter Schwefelkopf)


    5. Rhodocollybia asema (Horngrauer Rübling)


    6. Das wäre ein schöner Wettpilz. Aber wetten macht nur Spaß, wenn es eine Lösung gibt.
    Ich denke da nämlich auch an Agaricus (Champignon).


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Korrekt bestimmt.
    Wie das zusammenhängt mit O. xanthostigma und O. delicatula weiß ich jetzt nicht genau. Zotto sagt zu denen auf jeden Fall O. delicatula, auch zum O. xanthostigma in PdS.


    Natürlich hast du dir hier gerade einen Winzigst-Sporer geangelt, da kommt man mit dem Lichtmikroskop langsam an die Grenzen.
    Trotzdem sieht man, wenn man ´s weiß, die Warzigkeit der Sporen.


    Die blauen Asci sind in Baumwollblau? Oder Brillant-Kresyl?
    Mit Brillantkresylblau kann man in vitalen Sporen an einem Polende einen kleinen Sporenkörper anfärben.


    Falls du zufällig im Präparat auch große Ypsilons herumschwimmen siehst, die bitte auch mit integrieren. Das ist die Anamorphe, befindet sich im günstigen Fall in der Nähe der Becher.


    Und abgestutzte Asci müssten dir auch aufgefallen sein, die haben nämlich "Schultern" und in einer bestimmten "seitlichen" Ansicht sieht man das dann. So wie bei meiner xanthoguttulata (2. Ascus!):
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=230552


    Dann vielleicht noch die Marginalzellen mit Acht auf ein flaches Exsudat auf den Köpfen und ein paar Excipulumzellen?


    Falls du dazu Lust hast bei den Winzigkeiten, dürfte dir dann bei Weitergabe ein Plätzchen in Zottos zukünftiger Orbilia-Monografie sicher sein. Der sammelt momentan noch Daten zu gut bestimmten Orbilien.


    Deine Mollisia ist weitergereicht. Er meint, du sollst die Originale der Collage sichern, weil die Pfeile stören könnten, wenn man mal die Detail-Bilder braucht.
    Und er kennt Landkreis Mittelsachsen nicht, das wird sich ja nun schnell ändern.


    VG Ingo W

    Hi Zarko!


    Wirklich interessante Arten.
    In welcher Region Europas suchst du denn?
    Bei dem auf Rose würde ich nämlich Mollisia rosae (Rosen-Weichbecherchen) denken, aber den habe ich eigentlich noch nie im Winter gefunden.


    Ich würde mich an deiner Stelle nicht so an einer Art wie die Encoelia festbeißen. Die nebenher gefundenen sind manchmal viel interessanter.
    Also 1 und 3 finde ich schon spannend, und schöne Becherchen ohne Namen machen neugierig.


    Besonders der letzte: links sieht ´s aus wie Lachnum/Dasyscyphella, aber hinten die großen sind ja schon trichterig, und dann scheint er beinahe etwas bräunlich außen zu sein. Oder sind das 2 verschiedene?


    Und der erste: läuft der nicht rötlich/bräunlich an?


    Fragen über Fragen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich denke, man muss da auch aus einer Mücke keinen Elefanten machen.
    Die Frage war ja im Prinzip darauf ausgerichtet, ob es einen dem Judasohr sehr ähnlichen Pilz gibt.
    Ob in der Gattung da jetzt noch ein anderer steht, der sich auch Auricularia nennt, ist in dem Moment nicht wirklich wichtig.
    Michael, das war nur als Ergänzung von mir gedacht, nicht damit du einknickst.


    Der Becherrindenschwamm/Judasöhrchen (Auriculariopsis ampla/Schizophyllum amplum) gilt als ungenießbar. Lohnt sich auch nicht, denn dessen Größe hält sich im untersten Zentimeterbereich.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Sehr schön! Kannst du die KOH-negative Reaktion zu den Paraphysen schreiben und bei der Fruchtschicht wegnehmen, das verwirrt sonst.


    VG Ingo W