Beiträge von Ingo W

    Hi Fredy!


    Achso, jetzt also Pilz-Kriminalistik:
    Ok, dann komme ich wieder mit Birke und Zunderschwamm (Fomes fomentarius).


    Wie man sieht, liegt der Stamm, einer Wippe gleich, auf einem anderen Stammstück.


    Zur Zeit des Wachstums der Rötenden Tramete ragte der vordere Teil nach oben (also der Teil, den wir sehen). Da wuchs auch der Zunder.


    Jetzt ist der Stamm mit der Zeit aber immer morscher geworden, brach knapp hinter uns in zwei, weil das vordere Teil schwerer war. Im oder kurz nach dem Abbrechen rollte er auf dem liegenden Stamm etwas und erreichte seine jetzige Position.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!

    Zitat


    Zumal auch dieses Portrait hervorragend ist. Gleichwohl es ja das Resultat eines einfachen "Vorbeigehens" ist.


    Na, ob das Portrait wirklich Ergebnis des einfachen Vorbeigehens ist? Das will ich dann auch können: man ist zu Hause angekommen und alles ist schon fertig! ;)


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Mein System geht so:


    Agaricus-bisporus-120823


    Dabei ist die Zahl gebildet aus Jahr(12), Monat(08) und Tag(23).
    Das hat den Vorteil, dass die sich selbst nach dem Funddatum sortieren.
    Der letzte ist dann immer der neueste. Dazu kriegt er noch ein Messtischnummer, also aus welchem Messtisch-Quadraten.


    Ein Profi würde würde wohl Datenbanksysteme nehmen, die bei Suche nach Agaricus bisporus alle Funde ausspuckt oder bei Eingabe der Ortsbezeichnung von dort alle Funde oder aber nach Substrat, z.B. "Buche" alle deine Buchenfunde usw.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    Aber wer glaubt denn Wikipedia?


    Hätte ich vor 3 Jahren noch nicht geschrieben, aber inzwischen bin ich mit wiki bezüglich der Pilze sehr zufrieden.
    Ich habe früher eigentlich immer gemeckert, was da so stand.
    Inzwischen find ich gar nichts mehr, was mich stört.


    Zitat


    ....laut mycobank stehen die Exidiaceae bei den Tremellales das hat mich etwas verwirrt, viell. kannst du mir das auch aufklären.


    Die kommen kaum noch hinterher, das alles an neuen Erkenntnissen einzubringen, was da jetzt mit den DNA-Analysen alles so rauskommt. Da musst du ein wenig Geduld haben.


    Bei Lachnum virgineum, das ist so ein häufiger weißer Haarbecherling, steht auch immer noch Dasyscyphus als gültiger Name. Keiner sagt heutzutage mehr Dasyscyphus, weil die Gattung berechtigterweise neu aufgeteilt wurde.


    Dein zuletzt eingestelltes Bild zeigt junge Fruchtkörper, da ist es manchmal schwierig.
    Bei deinem vermute ich, dass der bald seine Fruchtkörper wegwärts schiebt, weg vom Substrat, und die unglänzige Seite scheint mir matt zu werden (= Exidia truncata). Ein paar kleine kreiselförmige sieht man schon links, da wo es unscharf wird (bilde ich mir zumindest ein).


    VG Ingo W

    Hi Zarko!


    Wundervoll! Hier fotografiert die Profi-Liga! Da bleibt ja kein kein Wunsch mehr offen.


    Schade, keine Bildnummern!
    Der rosascheibige mit den gelben Haaren hat, glaube ich, noch keinen offiziellen Namen. Läuft wohl noch provisorisch unter Trichopeziza roseobrunneola oder roseolutea.


    Der nach dem Lachnum ist was aus der Gegend um Lasiobelonium variegatum, ein schöner Pilz!


    Die Nectria vielleicht N. episphaeria (Aufsitzender Pustelpilz), da gibt es auch noch mehr Pyreno-Bewohner.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Nr. 1 ist so ein Fall, wo es mit einer Ansicht schwierig wird, vermutlich ist das nämlich trotzdem Exidia truncata (Abgestutzter Drüsling), da hätte man im Bild links mal auf die andere Seite schauen müssen, ob da diese matte, samtig aussehende Oberfläche schon zu sehen ist, die du auf 3c so schön abgebildet hast.
    Sicher bin ich mir allerdings, dass es sich beim Pilz nicht um Exidia saccharina (Kandisbrauner Drüsling) handelt, schon wegen des Laubholzes. Außerdem wächst der an recht dickem Substrat, also mindestens Armstärke aufwärts, meistens Stämme.


    Nr. 6 war mal gelb, "var. crystallina" halte ich für ein Phantom. Manchmal kann man das selber, noch am gleichen Substrat erkennen, wenn man etwas geschütztere Gelbe beim Ausbleichen "erwischt".


    Versuch auch mal, etwas besser auf das in Frage kommende Substrat zu achten.


    VG Ingo W


    Edit: upps, Andreas war schon wieder fleißig!


    Edit2:

    Zitat


    Die letzten beiden Fotos zeigen dieselbe Art, nur ohne die gelben Konidien, denen der Pilz sonst seine auffällige Färbung verdankt.


    Hier bin ich allerdings nicht der gleichen Meinung. Ich denke, die Konidien geben die orange, etwas staubige Farbe.
    Das Gelb ansich würde ich nicht mit den Konidien in Verbindung bringen.
    Der Rotbraune Zitterling kann auch ausbleichen, allerdings nicht ganz so schneeweiß.

    Hi Fredy!


    Wäre mir irgendwie die Rinde zu rau, das moosige mag ich auch nicht wirklich dazu, ist aber nur rein gefühlsmäßig.
    Am Boden liegen wohl auch Kirschblätter rum, sind aber natürlich sicherlich nicht mehr von dem Gezeigten.
    Naja, halt einfach vom Gefühl her.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Und was ist das für ein roter links am Bildrand?


    Ah, ein Pilzsuchbild also wieder?
    Na gut, dann nehme ich den kleinen Helmling in der linken unteren Ecke an der Basis des fast senkrechten Zweigleins.


    Beim Schleimer habe ich keine Ahnung.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Die gezeigten Pilze sind sicherlich älter als die Pilze, welche Du zum Fundzeitpunkt mit korrekter Ausrichtung gefunden hast, denn in dieser Art und Weise wächst kein Pilz unter "normalen" Umständen.


    Außer vielleicht Trametes gibbosa.
    Aber der, der rauskommen wird (das wird wahrscheinlich Daedaleopsis confragosa sein), der macht das normalerweise nicht, deshalb denke ich, genau wie Fredy, dass die "richtig ausgerichteten" Pilzhüte eigentlich jünger sein sollten.


    VG Ingo W

    Hallo Gabor!


    Du zeigst da gleichzeitig was, wo ich noch ein bisschen aufmerksamer sein muss, nämlich die namensgebenden harzigen Goldtropfen (aureliella).


    Wie gesagt, die Art ist recht verbreitet bei mir, jedoch finde ich die wesentlich häufiger ohne diese Harzanlagerungen an den Haaren. Manchmal sind sie auch einfach hyalin und erst im Mikro zu sehen, aber gerade in der Winterszeit scheinen die irgendwie abgespült zu sein.


    Möchte jetzt mal mutmaßen, dass dein Bild nicht aus dem Winter stammt. Ist das richtig?


    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Mehr als einen Pilz pro Tag schaffe ich kaum auf diese Art und Weise, wobei ich mich natürlich auch vom Forum ablenken lasse, und hier auch noch den Vorteil hatte, dass ich wusste, was ich vor mir habe.


    Ich kann mich bei unbekannten beharrlichen Bechern auch schon mal 3 Tage an sowas festbeißen.
    Damit schafft man natürlich keine Gebiets-Funga, aber irgendwann hilft es mal jemanden, meistens auch mir selbst, weil ich vergesslich bin. ;)


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!

    Zitat


    7 den gab's hier schon mal mit Deckel, hat wohl jemand dran rum gepult. Ingo: kein Stereum gesehen, aber vielleicht suche ich auch falsch...


    Pilz 2:
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-erste-pilze-des-jahres


    Erinnerst du dich auch noch, was ich geantwortet habe:

    Zitat


    Unter dem Fruchtkörper will was kleines wachsen, vielleicht hätte es das auch in größer gegeben? Bei Stereum hättest du nämlich einen schönen Fund gemacht.


    Und gleich rechts am Ast, da sind sie größer! Kann man doch eigentlich nicht übersehen, leuchten doch sogar.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Dabei ist "klein" so zu verstehen, dass die folgend Gezeigten nie die Größe der momentan oft im Forum gezeigten Winter-Lachnums erreichen.
    An einer etwas geschützteren Stelle einer finalmorschen Fichtenwurzel gewachsen, habe ich mir gestern Hyaloscypha aureliella (Harzhaariges Hyalinbecherchen) mitgenommen.

    Ist eine recht verbreitete Art an Nadelholz, meist an irgendwelchen dickeren Brocken.


    Sie sehen meist etwas hyaliner aus und sind feiner behaart als die "robusten" Haarbecherlinge.


    Der Witz oder das Interessante dabei ist, dass es viele verschiedene Gattungen gibt, die eben genau mit solchen feinbehaarten Winzlingen aufwarten.


    Aufgeteilt werden solche Gattungen hauptsächlich anhand der Haarform (Paraphysenform). Hyaloscypha hat grob gesagt wenig septierte, zuspitzende Haare.


    Rest:


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Zitat


    Also weg mit den Zwetschgen


    Schätze, dein Pfirsichbäumchen hältst du trotzdem nicht. Der sieht sowas von ungesund aus, hat offene Wunden, die Rinde fällt ab. Das ist wie eine Einladung, da werden sich demnächst verschiedene Holzpilze die Klinke in die Hand geben, vermute ich.
    Pilztechnisch gesehen natürlich interessant: Sukzession an Pfirsichbäumchen.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Und ein recht früher Pilz ist das eigentlich auch, einer der frühesten Lamellenpilze in einer Saison, wenn man die Standorte dazu hat.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ehrlich gesagt, habe ich daran auch gedacht. Denn sehr gleichmäßig ausgerichtet sieht das ja nicht aus.
    Aber müsste man dann nicht unten schon Ranken sehen, die sich um den Baum schlingen?
    Vielleicht gibt ´s ja das Foto in größerer Auflösung?


    VG Ingo W

    Hi HoBis!


    Ich kann ´s nicht lassen.
    Irgendwoher kenne ich dieses am "Thema-Vorbei-Diskutieren", Einbringen von Pseudowissen und Ignorieren von konkreten Fragen.
    War aber deutsch, jetzt ist ´s wohl österreichisch.


    VG Ingo W

    Hallo argepilzberater!


    Du handelst gerade ein Thema über Pilze-Rohessen ab. Kannst du mir nicht trotzdem jetzt mal zeigen, wo im Beitrag davon gesprochen wird? Wer isst denn rohe Pilze?


    Zitat


    ... es gibt einen eingeschlepten Riesenschirmling (Ähnlich Parasol ) wenn man dazu Alkohol trinkt egal ob Bier oder anderen ist dies äußerst lebensgefährlich und kann raschest zum Tod führen


    Solltest du nicht eher der Meinung sein, dass man keine Pilze essen soll, die man nicht kennt? Warum sollte jemand einen eingeschleppten, ihm unbekannten Pilz essen? Wie heißt der denn?


    Zitat


    ...pilze roh essen muss man Bedenken daß Pilze auch Schwermetalle , Chemikalien usw. aus dem Erdreich mit sich aufnehmen


    Ändert sich diese Belastung denn beim Braten, wird weniger?
    Was hat das mit dem Rohessen zu tun?


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!

    Zitat


    Die Lamellen sind nicht annähernd so grau, wie ich es von anderen Funden her kenne.


    Du darfst dir da nicht nur ein Exemplar rauspicken, um die Lamellenfarbe einzuschätzen. Junge, noch unreife Schwefelköpfe haben freilich noch nicht das Grau in den Lamellen. Hättest du einen älteren genommen, wäre die Farbe da, die du suchst.


    Ich halte alles für Hypholoma (Schwefelkopf), auch die braunen --> die sind am Ableben.


    Zwischen Grau- und Grünblättrigen werde ich mich aber nicht entscheiden, diesmal auch nicht wetten. Dieser zielführende Farbschein des Neon-Gelbgrün an der Stielspitze oder das Olivgrau der Lamellen beim Grünen ist auf Fotos oft nicht gut rüberzubringen. Das müsstest du vor Ort klären
    Mein Fotoapparat lässt solche Farben regelmäßig verschwinden, bei anderen Knipsern sehe ich das auch oft.


    Hier kommt es schön zur Geltung, was ich meine:
    http://www.natur-lexikon.com/T…ttriger-schwefelkopf.html


    VG Ingo

    Hallo Lothar!
    Zwar machen hier Fachleute auch schon wieder Unterschiede, ich glaube aber du wirst zunächst mal mit Lycogala epidendrum (Blutmilchpilz) zufrieden sein.
    Bei dir isser reif und hat staubige rosagrauliche Innenmasse.
    Achso, gehört zu den Schleimpilzen.


    VG Ingo W

    Hallo argepilzberater!


    Kannst du mal die Stelle zitieren, die vom "Rohessen der Pilze" berichtet? Finde ich gerade nicht.

    Zitat


    Pilze friert man prinzipiell ncht ein sondern trocknet diese....


    Wie kommst du denn auf sowas??


    Zitat


    ....und wenn möglich Alkohol sollten nur ausgezeichnete Pilzkenner zu Pilzmahlzeiten nehmen....


    Möchtest du das noch etwas erklären?
    Ich würde sagen, Pilzkenner, die ihre "Hausmarken" wie Maronen, Steinpilze, Rotkappen, Pfifferlinge kennen, warum dürfen die kein Bier dazu trinken?


    Neugierig
    Ingo W