Hallo Christin!
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zu 1) Ja, der wuchs in der Nadelstreu, nicht an Holz. Ingo: Was wäre denn deine Vermutung für den Holzweg gewesen?
Ich hatte kurz an Lentinus adhaerens (Harziger Sägeblättling) gedacht, da passt aber zu viel nicht.
Collybia (Rübling) ist aus meiner Sicht überhaupt nicht sicher. Ich könnte mir z.B. sehr gut auch was aus dem Bereich der Trichterlinge vorstellen wie Clitocybe costata (Kerbrandiger Trichterling), da wäre er aber zu rot, noch besser wäre was, was auch in die Zeit passt, vielleicht Clitocybe radicellata,....
http://www.pilzepilze.de/galer…tocybe/radicellata/2.html
.... wäre wahrscheinlich auch zu viel Rot im Braun, aber eben irgendwas aus dieser Gegend.
Clitocybe vermicularis wäre eine Option bei Lärchen, aber wie gesagt, ich bin in dem Gebiet nicht firm genug, um aufgrund des Bildes einen zielführenden Tipp abzugeben.
Vielleicht auch eine ganz andere Gattung, an die ich gerade nicht denke.
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zu 2) Habe eigentlich keine weißen Stiele gesehen. Wären das die Rhizomorphen? Haben beide Kandidaten (Mäuseschwanzr. und Fichtenzapfenr.) die?
Nein, junge Fruchtkörper an der Unterseite des eingebetteten Zapfens, die ans Licht wollen, wenn es "draußen" passt. Hat man gerade jetzt ziemlich häufig:

Der Mäuseschwanz hat sowas nicht, der wächst immer oben auf dem Zapfen, kommt nie auch von unten her.
Das oft vereinzelte Wachstum und der kurze, fast einheitlich ockerliche Stiel würden hier dafür sprechen.
Die reinweißen Lamellen würden wiederum für Strobilurus sprechen, das kann aber wieder am Licht liegen.
Kann ich mich hier nicht sicher entscheiden.
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Doch, der war weich, das weiß ich noch. Allerdings war keiner der Fruchtkörper richtig resupinat (das heißt doch 'dem Substrat anliegend'?), sondern mit ca. 1-2 cm abstehenden Hüten.
Das macht nichts. St. oreophilum (Berg-Resupinatstacheling) wächst auch nur hütchenbildend, normalerweise dann an senkrecht stehendem Substrat.
Andere Steccherinum-Arten wachsen effuso-reflex, also halb und halb und ein paar auch nur resupinat.
Ist halt nicht so einfach einen deutschen Namen für eine Gattung zu finden, der allen Arten gerecht wird. Ist wie mit dem Schneckling, wo es eben auch trockene gibt, der Risspilz-Art ohne reißenden Hut oder der braunhütigen Rotkappe.
VG Ingo W