Beiträge von Ingo W

    Hallo Eike!


    In Pilzepilze-Forum ist auch Guy Marson gelistet.
    Der hat die früher verschickt. Allerdings dürfte das nach wie vor der Stand von 2005 sein, inzwischen passt die Informationsfülle wohl nicht mehr auf eine DVD.
    Den kannst du auf jeden Fall mal kontaktieren.


    An Kosten dürfte wohl weiter nichts entstehen außer Porto und DVD-Rohling.
    Vielleicht gibt es auch inzwischen eine Alternative, wie gesagt, musst du mal bei Guy anfragen.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


    Sehr schön!
    Auf Bildern ist der Unterschied zwischen B. subpallida und B. pallescens wohl an einem einzigen nicht gut nachvollziehbar, aber neben dem "black carpet" sind diese Becherchen eben jung eher weiß und im Vergleich zu subpallida fleischiger mit Neigung zur konvexen Scheibe.
    Sehe ich alles auf deinen Bildern, glaube nicht, dass uns der Becher enttäuschen würde mit dieser Makro-Bestimmung.


    Vielleicht sollte ich trotzdem mal endlich wieder in einen Buchenwald!


    VG Ingo W

    Hi Eike!

    Zitat


    Der Stiel ist farblich wie der Hut und längsstreifig. Außerdem ist er ganz fein bepudert,...


    Ja, das Bepuderte sehe ich eben nicht.


    Mycelstränge, Geruch trocken in Lamellen nach Kakao und im frischen Schnitt leicht mehlartig, genau das passt auch auf A. praecox.


    Zitat


    Der trockene und matte Hut ist ohne Velumreste ....


    Ok, ich gebe zu, ich habe manchmal viel zu viel Fantasie...

    ....dann kommt man, wenn es nicht besser dargestellt ist, auf solche Ideen und man glaubt im Hintergrund sogar einen liegenden Fruchtkörper mit beringten Stiel zu sehen.


    Nichts für ungut, bin schon ruhig, hab ´ nichts gesagt. Keiner hat was gehört, hoffe ich.


    ;)
    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Was es nicht alles gibt.
    Der Ratepilz wäre für dich was ganz einfaches, bloß die nahe Ansicht verwirrt.


    Er ist auch nicht gelatinös, sage ich bloß, weil ich wahrscheinlich an Auricularia mesenterica (Gezonter Ohrlappenpilz) oder sowas denken würde. Ist aber kein Hetero-Basidiomycet.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Was soll denn am Standort (Holzhäcksel, Holzstückchen) so besonders anders sein als bei praecox? Den gibt ´s übrigens in Niedersachsen auch oft.


    Wuchsform? A. putaminum sollte doch mehr ein stämmiger Pilz sein (wie Maipilz?) mit auffällig gepunkteten Stielen und wahrscheinlich relativ wenig bis keinem Velum.


    Hast du denn keine Bilder der Unterseite?


    Ich will dich da auch nicht bedrängen, wollte bloß wissen wie verlässlich dein gegebener Name ist.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich finde Inkens Vorschlag genial: Holz passt, unregelmäßig gefranstes Aufreißen passt und mit etwas Fantasie kann ich sogar die Peridiolen-Abdrücke im Inneren noch dazuinterpretieren.
    http://www.bio-forum.pl/messages/7259/469813.jpg


    Ansonsten kann es natürlich auch wieder viel anderes sein, außer Arrhenia, die schließe ich aus. Zu randgefranst und Verhältnis Moos zum Fruchtkörper stimmt nicht, die hängt an abstehenden Moospflänzchen, hätte in reifem Alter auch eine ocker eingetönte Fruchtschicht mit Adern.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Nicht übel nehmen, aber du scheinst von deinen Benennungen ja recht überzeugt zu sein. A. putaminum scheint noch recht selten, deshalb würde ich gern wissen, inwieweit man sich auf deine Bilder berufen kann.


    Natürlich lässt sich dein Pilz von meiner Seite recht schlecht einschätzen, weil auf allen 5 Aufnahmen kein einziger Fruchtkörper zu sehen ist, bei dem auch die Unterseite abgebildet ist.
    Was spräche hier z.B. gegen Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling)?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Mal sehen, ob die hier folgenden Strukturen irgend jemandem was sagen.
    Ich kann damit nichts anfangen, sind mir halt so aufgefallen.


    Mitgenommen als kleine weiße Hyaloscypha, stellte sich doch zu Hause heraus, dass die Einzelteile (an Eichenästchen) keineswegs becherig sind.
    Ob es Zufall oder Plan ist, dass diese Körnchen auf und in der Nähe eines schwarzen Belags zum Vorschein kommen, weiß ich nicht.
    Konsistenz ist weder hart noch schleimig, eher weichgummiartig.


    Nachdem mikroskopisch Zellen mit Schnallen zu sehen sind, ist also was Kristallines ausgeschlossen.


    Das 2. ist extrem Rosa. Das Ursprungsgeflecht könnte von was befallen sein, einen vergesellschafteten Pilz habe ich jedoch nicht gesehen.
    An einem Ast:



    Und jetzt noch was, da könnt ihr raten. Das/den kenne ich. Was könnte das wohl sein?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Der Wille war da, aus Zarkos zugeschickten Pilzen noch irgendwas rauszuholen, aber es bringt irgendiwe nichts.


    Der dürfte ziemlich selten sein, müsste Chlorencoelia versiformis sein.....

    .....aber im Inneren ist kaum noch Verwertbares zu finden.


    Wer einen wachsamen Blick hat, dem sind im ersten Bild oben links noch Winzlinge aufgefallen, kaum größer als die überstrahlten Pollen in der rechten oberen Ecke.

    Außer lang auskeimenden Sporen und einem sich auflösenden Chaos war auch da nichts mehr vernünftig zu sehen.
    So sieht Parorbiliopsis minuta aus, aber ein paar Alt-Asci waren IKI = blau, also ist es wohl eine andere Hyaloscypha.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Ich finde es etwas schade, dass deine Bilder alle so rotlastig sind.


    Schau doch mal an deinen Fotoapparat, ob es da nicht sowas wie einen Weißabgleich gibt oder Einstellungen bezüglich der Lichtquelle (Kunstlicht, bewölkt, Sonnenschein oder so was in der Art).


    Ich verstehe deinen Stolz, seltene Pilze zu finden.
    Dennoch würde ich an deiner/eurer Stelle keinen Pilztourismus daraus machen. Um so weniger Menschen so einen Standort kennen, um so besser für die Pilze.
    Ausgenommen sei hier mal, wenn du die Pilzarten als Referenz für eine angestrebte Inschutzstellung des Gebietes benötigst.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Wie von Uwe58 schon beschrieben jedoch niemals an einem intakten gesunden Holunderstamm, sondern stets an totem Holz oder absterbendem Holz.


    Tja, tot muss das Holz schon sein, parasitisch wächst der nicht.
    Ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich der Meinung bin, dass sich der Pilz was draus macht, wenn das Holz umknickt.
    Ich sehe die Art bloß weit weniger freudig an gänzlich auf dem Boden liegenden Ästen, also erdnah wachsend.


    Wie dem auch sei, Markus neue Bilder zeigen, dass die Art nicht ausschließlich auf am Boden liegenden Ästen wächst, damit kann man das Thema gut beenden. Wollte mich auch eigentlich über Judasohren so lange nicht unterhalten.


    VG Ingo W

    Hi Zarko!


    Schau mal, ob es so stimmt.


    Fundort:
    Österreich, Bundesland Niederösterreich, Bezirk Wiener Neustadt-Land,


    und jetzt Ort Ebenfurth?
    Gibt es vielleicht noch einen Begriff für das Wäldchen dort?


    auf der Rinde eines angelehnten, ca. 6cm starken Astes von Ulme (Ulmus)


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Bei mir erscheint die Markierung mitten im Feld. Oder zählt der schwarze Punkt?


    Rechts oben auf deiner Tastatur müsstest du eine Taste haben, die den Bildschirm mit einem Tastendruck kopiert. Bei mir steht "Druck /S-Abf" drauf. Könnte auch "Print Screen" draufstehen oder sowas.


    Wenn du jetzt eine leere Datei in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnest und wieder die Taste drückst, hast du dort das Abbild und kannst eine Markierung setzen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Tja, wer hätte das gedacht, die Post von Österreich zu mir dauert 5 Tage.
    Leider waren alle Becherchen ausgetrocknet, als sie bei mir ankamen.


    Die Orbilien sind relativ trockentolerant, da geht noch was, wenn man sie rehydriert, zumindest hat der Ulmenrinden-Bewohner einen Namen:

    Beachtenswert für Orbilia ist die Breite von 2mm, die er in seiner welligen Form erreicht hat:

    Sein Name ist Orangerotes Knopfbecherchen (Orbilia aurantiorubra).


    Mikros dazu:




    Für alle, die mir was schicken, unbedingt auf Verdunstungsschutz achten, also in einem verschlossenem Behältnis verschicken (kann auch ein verschlossener Plastikbeutel sein), in dem die Becherchen nicht austrocknen.


    @Zarko:
    In wie weit ist es dir genehm, dass ich 1. die Orbilia auf meine Seite hochlade und 2. an Zotto weiterreiche.
    Falls auch 2. erwünscht ist, brauche ich ein Bild des Fundortes mit Karte (z.B. Google-Karte) und nochmal die genauen Fundumstände.
    Also wie hat das Holz gelegen bezüglich des Erdkontaktes, wie dick war es. Auf Rinde wachsend habe ich gesehen.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Nachdem er scheibig bleibt, jetzt mal einen bedeutungslosen "Nebenbecher" durchschneiden, ob er innen hell, fast weiß ist.
    Die Größe 2-3mm wäre kein Kill-Kriterium für B. citrina. Eher das glänzige.
    Falls sich der Becher dorthin entwickelt, dass es mehr Orbilia ist, nehme ich den.


    Kannst ja heute noch was dazu suchen, damit sich die Post lohnt. Am besten gleich noch eine Orbilia (Lupe mitnehmen und tote ansitzende Äste anschauen!).
    Adresse kommt per PN.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Zitat


    Tatsächlich ist es aber so. Ich weiß jetzt auch nicht genau, was du damit meinst, wenn du schreibst "Da kann doch was nicht stimmen", aber interessieren würde mich schon was du meinst.


    Lange Rede, kurzer Sinn: ich sehe die Judasohren vorrangig an ansitzendem Totholz und an abgefallenem höchstens weiterwachsend, aber diese nicht bevorzugt besiedelnd.
    Dabei spielt natürlich immer eine Rolle, liegt der abgefallene Ast mit vollem kontakt auf dem Boden oder eher hohl, angelehnt, aufgehängt oder sonstwie dennoch im Luftraum.


    Wie gesagt, ich bin da durchaus aufnahmewillig, wenn es anders ist, weil ich die Art nicht in ihrer Vielfalt kenne.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


    Aber wenn der Stamm schon länger liegt, ist die Fruchtkörperausrichtung schon recht ungewöhnlich (mal von den rechten abgesehen)!


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Sicherlich will ich euch nicht vermiesen, im Saft stehende Judasohren zu sammeln. Auch, das habe ich schon gesagt, bin ich nicht derjenige, der sich mit der Materie besonders gut auskennt, eben weil die bei mir selten sind.


    Dennoch meine ich, dass ihr Lebensraum mehr dorthin gehört, wo tote Äste ansitzen bzw. das Holz nicht auf dem Boden liegt.
    Das soll nicht heißen, dass abgefallene Äste samt ihrer Judasohren jetzt schlecht sein müssen, immerhin lebt eine ganze Anzahl von Pilzen dann noch weiter, die sich eher im "Luftraum" wohl fühlen.


    Allerdings beginne ich skeptisch zu werden, wenn Markus schreibt, dass er Judasohren ausschließlich auf abgefallenen Ästen findet. Da kann doch was nicht stimmen, oder?


    Ich gebe die Frage jetzt einfach mal weiter an die Judasohren-Sammler und erhoffe mir Aufklärung, inwieweit ich falsch liege.


    VG Ingo W

    Hallo Inken!


    Wie das mit der Verfärbung funktioniert, da bin ich überfragt.
    Was mir aber bei solchen Färbepilzen auffällt, ist, dass auch andere Fruchtkörper von anderen Pilzen am gleichen Substrat oft diese Farbe aufnehmen.


    @Pablo: Eigentlich sind sie sogar ein Stück größer wie die Olla transiens oder ungefähr gleichgroß, nicht kleiner.
    Vielleicht klappt es ja trotzdem, dass sie reif werden. Bei dickem Substrat hat man da gute Chancen. Haare, Paraphysen, das ist alles schon da. Auch Baby-Asci entwickeln sich gerade, bei denen ist es ganz leicht die Hakenverhältnisse schön einzuschätzen, hier "positiv".


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich bin Skeptiker von Grund auf und glaube nie etwas, bloß weil es irgendwo steht.
    Auch weiß ich inzwischen, wem ich sehr viel glaube und wievielen ich eher nicht alles glaube.
    Noch mehr weiß ich, dass auch die bekannteren aktuellen Forscher, auf die sich viele berufen, nur mit Wasser kochen.
    Bin da völlig illusionslos und überhaupt nicht hörig.


    Und bin damit bisher immer gut gefahren im Sinne der Wahrheit, nicht im Sinne der Harmonie.


    VG Ingo W

    Hallo Ibotenus!


    Siehst du, wenn diese Infos gleich verfügbar gewesen wären mit Hut 20 cm und Oberseitie "samtig-wildlederartig", dazu auch noch das Bild mit den eher langgezogenen Poren, dann hätte es nie Missverständnisse gegeben.


    Versteh mich richtig, ich will hier nicht belehren, aber solche Infos gehören gleich in die Frage.


    VG Ingo W