Beiträge von Ingo W

    Hallo Mario!


    Sind ein paar schöne Bilder bei deiner Tour rausgekommen.
    Was ich immer nicht verstehe ist, warum du z.B. bei Nr. 2, 5 oder 8 weiterlaufen kannst, ohne das Darunter abgelichtet/gesehen zu haben. Gar kein bisschen neugierig? Naja, kennst ja meinen Käferspruch.....


    Nr. 1 wird wohl so sein, 100%-ige Bestätigung gibt ´s unter dem Hut.


    Nr. 2: hier sind wir wieder beim Thema "Frischwachsende Trametes vesicolor". Kann sich später auch als Tr. ochracea entpuppen.


    Nr. 4 ist perfekt Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz). Das 2. Bild gefällt mir ausgesprochen gut.


    Nr. 5 würde ich intuitiv als was anderes sehen, da warte ich mal auf die Bilder, die das Hymenium genauer zeigen.


    Nr. 6, das Stummelfüßchen, ist Plicatura crispa (Adernzähling). Die kann man eigentlich nicht miteinander verwechseln, wenn man sich die Fruchtschicht anschaut: Plicatura aderig, Stummelfüßchen lamellig.


    Nr. 8: tja, wie mag es da wohl drunter aussehen? Braun oder doch violett? Rötet er verletzt? Poren wird er wohl nicht haben, oder doch?
    Viel Spaß beim Bestimmen!


    VG Ingo W

    Hallo Fredy!

    Zitat


    Ganz davon abgesehen habe ich eine Trametes pubescens noch nie selbst gesehen! Diese Art ist für mich ein "gefühltes Phantom", welches ab und zu einmal vermutet wird aber noch nie mit Gewissheit bestimmt wurde.


    Ich teile deine Gefühle.
    Allerdings scheint es die tatsächlich zu geben, ich weiß nur nicht wo in Deutschland.


    Günters Pilz wäre mir viel zu grobporig und zu striegelig auf der Oberseite für die Art.
    Das Einbräunen/Eingrauen der Poren bei älteren Fruchtkörpern würde schon gut zu Tr. hirsuta (Striegelige Tramete) passen, allerdings kenne ich eben Tr. pubescens (Samtige Tramete) nicht aus eigener Anschauung, weiß auch nicht, wie die sich farbmäßig verhält.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Bezieht sich deine Frage auf Galerina marginata allgemein oder speziell auf Bild 4.5?


    Wenn es um Bild 4.5 geht, dann ist ein Teil Intuition dabei, da muss ich selbst manchmal drüber nachdenken, warum ich zu manchen Ergebnissen komme.
    Speziell gesehen ist aber am 3. Fruchtkörper der braune Stiel glänzend. Das dürfte bei Flammulina nicht sein, denn der ist ja, wenn braun, samtfüßig, da glänzt nix.


    Zweitens sieht man am 2. Fruchtkörper mit dem etwas verbogenen Hut die angebräunten Lamellen. Ok, das ist so nicht beweisbar, kann am Foto liegen, aber normalerweise sollten Flammulina-Lamellen schon ordentlich weiß sein:
    http://gallery.cvetq.info/displayimage.php?album=225&pos=0


    Und unter den Lamellen sieht man einen weißen Ring und wiederum da drunter weiße Stielfasern:
    http://botit.botany.wisc.edu/toms_fungi/march97.html


    VG Ingo W

    Hallo Helene!


    Ich kann dir jetzt nichts Fundiertes sagen, aber mir ist, als wenn die Rotkappen schon bei diesem oder jenen Verzehrer Vergiftungserscheinungen ausgelöst haben.

    Zitat


    Kann meine Unverträglichkeit von Rotkappen vom Chitingehalt der Pilze abhängen?
    Nur Pfifferlinge vertrage ich ausgezeichnet. Und die sollen ja einen hohen Chitingehalt haben.


    Naja, damit hast du dir ja die Frage selbst beantwortet.
    Die Unverträglichkeit muss also an einem anderen Inhaltsstoff liegen.


    Hast du bei den nicht vertragenen Goldröhrlingen die Haut abgezogen? Sicherlich, oder?
    Bezieht sich die Unverträglichkeit deinerseits tatsächlich auf Goldröhrlinge, oder Suillus allgemein?


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Bei 8. bezog sich die Hypoxylom fragiforme auf die ersten 2 Bilder und dort jeweils die Pilze unten. In den gleichen Bildern oben habe ich auf Björn verwiesen, weil der sich besser mit Pyrenos auskennt als ich. Er schreibt ja dazu NFF von Hypoxylon fragiforme, das hätte ich nicht gewusst.


    Zu 8.3. habe ich ja meine Meinung geschrieben: Nectria cinnabarina mit NFF (das sind die im Bild hauptsächlichen, unsymmetrischen rosa Polster), die HFF sind die nur mit Fantasie wahrnehmbaren roten Perlen.


    Bei 10:
    Ich glaube nicht wirklich an Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz) (Hutrand zu dick, Welligkeit der Hutränder zu "langwellig"), aber ganz möchte ich den noch nicht ausschließen.


    Für Stereum hirsutum ist wiederum die Fruchtschicht zu ungelb (allerdings kann er das im Winter). Aber wenn er es wäre, warum bildet er dann nur so zaghaft Hütchen?
    Ich denke, all diese Gedanken hatte auch Björn, und hat deshalb St. rugosum (Runzeliger Schichtpilz) ins Spiel gebracht.


    Ich mag mich da nicht festlegen, müsste am Fundort selbst zur Kratzerei zurückgreifen, den Runzligen schließe ich aber nach wie vor aus.


    Ist so ein Pilzbild, bei dem die Lösung interessant wäre.
    Mein Wetteinsatz ist 90:10 für Stereum hirsutum.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Oje, ein Mammutprojekt! 4-5 Pilzarten pro Beitrag würden mir auch besser gefallen, sonst wird alles so unübersichtlich.


    Meine Meinung:


    1. Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) passt.


    2. Xylaria hypoxylon (Geweihförmige Holzkeule) passt.


    3.1. Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) passt.
    3.2. Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) passt.
    3.3. Die Stämme kommen mir beinahe wie Eiche vor, obwohl ich im Hintergrund auch die Kiefern sehe.
    Falls tatsächlich Kiefer, dann hätten die Pilze rot anlaufen sollen bei Verletzung.
    Wenn aber alle Bilder zusammen gehören, ist das Stereum hirsutum auf Laubholz.


    4. da bin ich bei Björn und sehe da Gifthäublinge (Galerina marginata), keinesfalls Samtfußrüblinge (Flammulina spec.).


    5. Panellus mitis (Milder Zwergknäueling) sollte stimmen, sicherer ist man, wenn man den "dreieckigen" (zur Basis zuspitzenden) Stiel anschaut.


    6. vertrocknete Plicatura crispa (Adernzähling).


    7. Trametes gibbosa (Buckel-Tramete), eben wegen der langgezogenen Poren, die aber nicht irrgartenartig offen sind, sondern immer in sich geschlossen.


    8. unten Hypoxylon fragiforme (Rötliche Kohlenbeere), oben siehe Björn.
    8. unten: Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz) mit Nebenfruchtform.


    9. Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), wäre viel zu striegelig für St. subtomentosum.


    10. Bei Unsicherheit ist man in dem frischen Stadium gut bedient, den Pilz einfach anzukratzen, vorteilhafterweise im weißen Bereich. An Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz) glaube ich aber nicht (Hutkantenbildung viel zu früh, Farbe falsch).


    11. Daedaleopsis tricolor (Braunroter Blätterwirrling).


    Anhang: Stereum hirsutum


    VG Ingo W

    Hallo Julia!


    Also ich nehme ja mal an, dass das Bild nicht aus dem Winter stammt (alles ringsrum viel zu grün).
    Weiterhin möchte ich beinahe das Bild in eine warme Periode verlegen, wahrscheinlich sogar in eine Trockenperiode (Rissigkeit der Hüte).


    Für die Rissigkeit habe ich jetzt mal nur das Bild gefunden:
    http://www.flickr.com/photos/theogroen/4348913480/


    Zitat


    Könnte es denn sein das zwischen den Pilzen eine Konkurrenz entsteht?


    Ja, das ist so.
    Wie auch bei den anderen Lebewesen, versucht jede Art sich optimal fortzupflanzen, dabei ist es nicht erwünscht, dass ein anderer das für sich beanspruchte Substrat wegnascht.
    Momentan hat hier der "Schwefelkopf" das Nachsehen, wird auch der Grund sein (neben der angenommenen Trockenheit), dass er nur einzelne Fruchtkörper produziert. Für mehr reicht das Nährstoffangebot und die Witterung nicht.


    Alles bloß Theorie, aber so ähnlich dürfte es sein.


    Wird Holz von mehreren Arten besiedelt, hat man im Schnitt des Holzes oft Demarkationslinien, also Grenzlinien der verschiedenen Pilze im beanspruchten Substrat.
    http://forum.treeclimber.eu/viewtopic.php?f=17&t=366
    "Bis hierhin, und nicht weiter!" sprach der eine Pilz zum anderen.
    Wie das genau funktioniert, wäre sicherlich auch ein interessantes Thema, ich kann es nicht erklären.


    VG Ingo W

    Hallo waldbiotop!

    Zitat


    Eines habe ich noch, aber ich denke das erkennt man dort auch nicht besser.


    Stimmt, aber die Fantasie wird etwas angeregt:


    Wäre es ein Rätsel, würde ich auf Schwefelkopf (Hypholoma) tippen. Nachdem er scheinbar auch relativ einzeln wachsen kann, wäre mein Favorit Hypholoma sublateritium (Ziegelroter Schwefelkopf), würde auch zur rötlichen Hutoberseite passen.


    Verlassen kannst du dich freilich nicht darauf, ist aber eine gute Idee, denke ich.
    Dass mehrere verschiedene Pilzarten nebeneinander wachsen, ist nicht unbedingt sehr außergewöhnlich, passiert schon mal. Falls du etwas im Forum stöberst, kann es auch sein, dass da mal Stümpfe gezeigt werden, wo 4 Arten nebeneinander/beieinander wachsen oder vielleicht noch mehr.


    VG Ingo W

    Hallo.... (ähm, soll ich Waldbiotop sagen?)


    Mir geht ´s wie Jan Arne. So richtig weiß ich gar nicht, welcher jetzt der fremde Pilz ist, schätze aber genauso, dass du wahrscheinlich rechts den rötlicheren meinst.


    In dem Fall kann man so gut wie nichts sagen, weil man nicht weiß, wohin man denken soll, siehe meine Signatur!


    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Feiner Becher, schön dargestellt. Ich selbst habe den erst ein- oder zweimal gesehen, woanders ist er wohl häufiger.
    Mich würden wieder mal die Fundumstände von Zarko interessieren bzw., wenn du Björn den öfter findest, ob du irgendwelche Vorlieben festgestellt hast.
    Von Hans Bender weiß ich, dass es auch da Zwillinge geben soll (wohl unbeschrieben). Er hat wohl öfter welche an Pappel mit breiterenkürzeren Sporen.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Das ist wirklich ein heikles und dauerhaftes Thema, bei dem ich auch schon Funde hatte, bei denen ich nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen bin.


    Resümierend kann ich sagen, dass der Versuch in Schlüsseln, die Fruchtkörper auf ihre Dicke oder ihren Substrat-Ansatz festzulegen, ins Auge gehen kann, jedoch oft stimmt. Dabei sollte aber immer das Alter mit beachtet werden.


    Vielleicht sollte ich selbst mal einen Versuch starten, die Arten zu erklären. Allerdings, ich sagte es schon, weiß ich selbst bei manchen Kollektionen nicht, was richtig ist.


    Bei anderen hingegen bin ich mir recht sicher, aber dann kommt manchmal trotzdem Widerspruch von anderer Stelle, wie z.B. hier Bild 18, da intervenierte Gerd und sieht eventuell Tr. ochracea:
    http://www.customcostumes.de/s…m/showthread.php?tid=3296
    Viel Braun, kein Gelb: der wird älter noch dunkler und ist m.M. nach sehr deutlich der Schmetterling (80 Chips von 100).


    Tr. ochracea ist normalerweise am Substratansatz viel dicker als am Hutrand und gibt sich mit recht hellen Farben zufrieden wie Ocker und Gelb, zonenweise auch braun (besonders feucht), aber m.M. nach keineswegs überwiegend, immer nur dünnzonig. Harrys Foto ist eigentlich ein Musterbeispiel für die Färbung von Tr. ochracea.


    Jetzt kommt aber das Schwierige: Tr. versicolor kann jung auch recht hell sein, noch ohne Braun oder Schwarz (aber i.d.R. fehlt Gelb) und manchmal ist die Fruchtkörperform zunächst knollig dick am Substratansatz (besonders oft an Obstbäumen). Das ist der Punkt, wo das Aufschlüsselungs-Gerüst einstürzt.


    Günstig ist es also, wenn man am Fundort junge und alte Fruchtkörper zusammen findet.
    Dass Tr. ochracea gern etwas feuchter wächst, also in größerer Luftfeuchtigkeit (Tal-/Muldenlagen, Gewässernähe) ist kaum als Trennungsmerkmal zu gebrauchen. Auch nicht, dass sie noch schneller von Larven zerfressen wird als es bei der Schmetterlings-Tramete der Fall ist.


    Wie schwierig das Thema ist, fällt auf, wenn man sich über Gockelsuche nur einfach mal die Bilder anschaut, die für Trametes versicolor ausgespuckt werden.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!

    Zitat


    Bedeutet das, dass Nr 1 und 4 die gleichen Porlinge sind? Habe ich auch schon so gedacht, aber irgendwie nicht getraut sie zusammen zu legen... In der Nähe von beiden Porlingen (auf jeweils den gleichen Bäumen) wuchsen auch die Winterstielporlinge. Haben diese Pilze ggf. bevorzugte Bäume, auf denen sie wachsen?


    Vorstellbar ist es, dass beide die gleiche Art darstellen, aber vom Monitor aus kann ich das eher weniger einschätzen.
    Sagen wir mal so: wenn du sie beide unter dem gleichen Namen (Ph. igniarius) ablegen würdest, käme wahrscheinlich keinem Betrachter in den Sinn, dass was nicht stimmt.


    Selbst benutze ich aber, wenn ich mir nicht sicher bin, gerne das Kürzel cf. für "confere" (= "vergleiche mit" oder "in der Nähe von" im wissenschaftlichen Namen.
    Phellinus cf. igniarius ist irgendwie immer noch besser und Gedanken stützender als Phellinus spec. und vielleicht auch ehrlicher als Ph. igniarius.


    In den Dateien hänge ich das cf. allerdings hintenran, weil sonst die Sortierung durcheinanderkommt, also ich schreibe dann Phellinus igniarius cf.


    Zitat


    Nr. 2 habe ich inzwischen (bevor Du geantwortet hast) selbst unter Stereum rugosum abgespeichert.


    Soso, ganz heimlich! Ohne das hier mitzuteilen?


    Ach so, aus dem Substrat der Winterporlinge kann man wohl eher nichts schlussfolgern außer "Laubholz".


    VG Ingo W

    Hallo Harry!


    Nr. 1 hört wahrscheinlich auf Peniophora incarnata (Fleischroter Zystidenrindenpilz).


    Das Substrat von 2 täuscht wohl ein bisschen, das ist kein dicker Stamm, oder?
    Hier wäre Ablösender Rindenschwamm (Cylindrobasidium evolvens/laeve) mein Favorit.

    Zitat


    ...der Pilz rötete beim Ärgern


    Hier sollte man drauf achten, ob wirklich eine Verfärbung im Sinn von Farbwandel eintritt. Das heißt, ich kratze mit dem Fingernagel drüber (oder verletze anderweitig) und die Säfte im Inneren des Pilzes reagieren mit der Luft (wahrscheinlich schon immer mit Sauerstoff) und ändern ihre Farbe. Also vergleichbar mit einem Hexenröhrling, bei dem kann man die Reaktion/den Farbwandel mitverfolgen.


    Stellt man sich hingegen einen Flachen-Lackporling mit frischzugewachsenen weißen Poren vor und kratzt da drüber, sieht man auch eine andere Farbe (nämlich die darunterliegende), aber das ist keine Verletzungsverfärbung im engeren Sinn, also keine Oxydation der Inhaltsstoffe.


    Eine Verletzungs-Verfärbung kann man mitverfolgen, ein Freilegen der Farbe von älteren Pilz-Regionen ist sofort da. So sollte das auch beim "Ablösenden" gewesen sein.


    Achso, die Tramete würde ich mit Tr. ochracea/multicolor/zonata/zonatella ansprechen, also mit Zonen- oder besser Ockerfarbene Tramete.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Das meiste hast du ja schon bestimmt, sehe ich genauso. Was war ´s alles? Ja, eben so wie Jan-Arne schreibt, Buckel-Tramete (Tr. gibbosa) ist 100%-ig, siehe Langporen und Hymenochaete rubiginosa (Umberbrauner Borstenscheibling) ist auch sicher. Den kannst du übrigens als Substrat-Festleger benutzen, ist immer Eiche, wo der wächst.


    Nr. 2 ist Stereum rugosum (Runzeliger Schichtpilz), ist beinahe so häufig wie der Striegelige, taucht aber komischerweise ziemlich wenig bei Fundberichten auf. Bei dir ein schon älterer dickerer Fruchtkörper mit kleinen Hutkanten. Bei milden Temperaturen läuft er an verletzten Stellen rot an.


    Die Porlinge von 1 und 4 würde ich gern an Silberweide sehen und dann Phellinus igniarius s.l. (Gemeiner Feuerschwamm) dazu sagen. Sollte wirklich das Substrat ein anderes sein, kann man dann womöglich versuchen, das noch feiner zu unterscheiden, wenn man Nerven hat.


    Nr. 16 würde ich Phellinus robustus (Eichen-Feuerschwamm) als Favoriten sehen, zumindest bildet der gern so rundgelutschte Fruchtkörper.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    So stelle ich mir Schizopora radula vor (ich weiß jedoch nicht, ob meine Vorstellung richtig ist, habe ich selbst noch nicht untersucht), aber resupinat wachsende Porlinge gibt es auch etliche.


    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Für dich: Rosen waren früher!
    Schließlich muss man sich weiblicherweise auch ein klein wenig danach richten, wo bei dir die Maßstäbe anzulegen sind. Und das ist sicherlich nicht ein plumbes "in-die-Gärtnerei-gehen" (Tankstelle sage ich ja schon gar nicht!) und Rosen kaufen. Kann ja schließlich jeder, was soll das bei dir für ein Liebes-Beweis sein?
    Also mach dir Gedanken!
    Die von dir bald erfundene Technik könnte schließlich auch eine Marktlücke sein: "Gravieren von Liebesschwüren in Dungpilzsporen" Gmbh Wergen & Co Kg etc.
    Sowas bekommt nicht jede Frau!


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Meiner Meinung nach hat hier ein Greifvogel Beute gemacht.
    Die nicht sehr tiefen Spuren außenherum würde ich als Flügelschläge im Schnee übersetzen.


    Allerdings scheint mir ein Hase im Winter dennoch etwas groß für einen heimischen Greifvogel, deswegen weiß ich da nicht weiter, denn zur Opfer-Spur fehlt mir gerade die Alternative.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zarko hatte mir die Woche wieder einen Brief mit Pilzen geschickt.
    War leider nicht mehr viel damit anzufangen. Schätze, die österreichischen Pilze sind meine Minusgrade während des regionalen Postweges nicht gewöhnt.


    Bei der Mollisia habe ich kaum noch Asci finden können.
    Ich lege die unter M. melaleuca (Braunweißes Weichbecherchen) ab, Zarko hatte es, glaube ich, auch so vermutet. Sie wuchs an dünnen ansitzenden, aber auch abgefallenen dünnen Ästchen von Crataegus (Weißdorn).


    Mit nachwachsendem Becherchen:


    Als Makro-Kennzeichen sehe ich neben den wellig-buchtigen, relativ großen Apothezien die fast bis zum Rand reichende Einbräunung der Außenseite und die ungewohnt einheitlich milchweiße (wenig hygrophane?) Fruchtschicht von älteren Apos. Junge sind ja zunächst trotzdem grau.


    Mikros:



    Mikroskopisch ist die Art sehr eng verwandt mit dem Hellrandigen Weichbecherchen (Mollisia benesuada), die original als "büschelig wachsend" beschrieben ist.
    Wer weiß, ob nicht sogar so eine Aufsammlung wie die hier beschriebene von Zarko dafür Pate gestanden hat. Übrig bleibt eigentlich nur die Färbung der Außenseite als Unterscheidungskriterium (bei benesuada soll nur der Substratansatz braun gefärbt sein).
    Vielleicht taugen auch die überdeutlich birnförmigen Marginalzellen als Kriterium, darauf scheint aber bisher niemand geachtet zu haben, habe ich nirgends irgendwelche Bilder dazu finden können.


    VG Ingo W