Beiträge von Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    Was den leichten Rettig geruch angeht Wiki sagt "Fleisch ist weißgrau und riecht rettich- bis mehlartig" also könnte mein Rettig geruch doch auch zu M. gelericulata passen oder ist das auch nicht korrekt?


    Ja mag sein, dass hier wieder die verschiedenen Empfindungen oder Einschätzungen bezüglich des Geruchs greifen.
    Selbst schätze ich den Geruch als geruchlos ein, außer man ärgert ihn ordentlich, dann riecht er leicht nach Mehl (wenn frisch), was ich persönlich dann in der Kombination mit der Größe für ein recht gutes Bestimmungsmerkmal halte.


    Bei Geruchsangaben muss man oft andere Einschätzungen akzeptieren, ich will da nicht sagen, dass die wiki-Angabe falsch ist.
    Interessant sind gemeinsame Beriechungen des gleichen Pilzes in mykologischer Runde. Ich habe da schon ziemlich viele Erfahrungen gesammelt, da mich die Gerüche sehr interessieren.


    Dabei stelle ich fest, dass Riechen wohl auch was mit Erfahrung zu tun hat. Ca. 50% der Menschen haben aber auch einfach eine schlechte Geruchswahrnehmung, andere riechen bestimmte Richtungen einfach nicht, auch wenn diese z.T. sehr intensiv sind und die Getesteten sich Mühe geben. Ich habe eine Pilzfreundin, deren Nase verweigert einfach Marzipan.


    Dann kenne ich "Normal-Menschen" (von der Geruchsecke bei Pilzausstellung), die behaupten von sich, sie riechen sowieso schlecht und haben außerdem Schnupfen. So eine verschnupfte Frau hat dann aber fast alle meine Riechpilze geruchsmäßig geknackt. Es ist erstaunlich, wie dieser Sinn in unserer heutigen Zeit verkümmert bzw. wie wenig er noch genutzt werden muss.


    Besonders akzeptabel sind natürlich Gerüche von Pilzen, die von mehreren Menschen in der Runde genau so und nicht anders wahrgenommen werden. Rettich ist so ein Geruch, der wird kaum anders interpretiert (ok, bei einer Pilzausstellung sagte auch mal eine Frau, das riecht aber mehr nach Radieschen). Verwandt sind da Gerüche wie krautig, grasig, auch Kartoffel ist noch nachvollziehbar.
    Ganz einhellig ist man auch bei Kokosflocken.


    Bei Stachelbeeren ringt man normalerweise danach, etwas vergleichbares zu finden (weil man nicht drauf kommt, den Geruch aber kennt), aber irgendwas Fruchtiges kommt meistens heraus wie z.B. Apfel.


    Wieder andere Gerüche werden 2-geteilt wahrgenommen. Da bilden sich dann Parteien in der Gruppe und jede beharrt auf die eigene Empfindung und schaut ungläubig, warum die andere Partei was anderes riecht.
    Das hat meiner Meinung nach womöglich mit der Menge der aufgenommenen Moleküle zu tun oder vieleicht mit der Kombination von verschiedenen Gerüchen, bei der eine Geruchsrichtung vielleicht nasenmäßig ignoriert wird und bloß eine Komponente übrigbleibt.
    Der Lila-Dickfuß (Cortinarius traganus) ist so ein Kandidat oder noch besser Cortinarius variecolor (Erdigriechender Klumpfuß).


    So, ich höre jetzt auf, sonst schreibe ich morgen noch.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Sehr schön!
    Ja, was eigentlich?
    Naja, zum ersten, dass dir auffiel, dass hier was nicht passt zu Calycina conorum, zum zweiten, dass du ihn genau jetzt gefunden hast.


    Vergleiche mal Hamatocanthoscypha conincola-Pinus (Baral-DVD), bei mir auf der Seite mit Psilocistella conincola-Pinus. Ich habe hier den gültigen Namen angewendet, Zotto den logischen und wahrscheinlich richtigen, deshalb der Unterschied.


    Schön, denn die Art auf Fichtenzapfen macht so gut wie keine gekrümmten Haare, die auf Kiefer im zeitigen Frühjahr aber schon (siehe dein Mikro der Haare an der Flanke).

    Edit Sept. 2013:
    Ist falsch: beide Arten haben gekrümmte Haare an der Flanke. Der Unterschied besteht darin, dass die Fichtenzapfen-Funde schmälere Sporen ohne ersichtliches Öl darin haben und nie im Frühjahr zu finden sind.

    VG Ingo W


    Edit: Upps, bist inzwischen selbst drauf gestoßen. Hätte ich gar nicht antworten müssen. Hut ab!


    Im Portrait schreibst du "Kaken" statt Haken und bei "Nadel- und Laubstreu" fehlt der Bindestrich.
    Die Reaktion des Paraphysen-Inhaltes ist wohl eher (dunkel)rotbraun anstatt dunkelrot.

    Hallo Mausmann!


    Pholiota (Schüppling) ist wahrscheinlich, aber die Gattung ist ein schweres Pflaster, selbst, wenn du makroskopisch besser auf Merkmale geachtet hättest.
    Mehr als Pholiota spec. kommt hier nicht raus, am besten du löschst das Bild.
    Wenn man oft genug seine Pilzbilder löschen muss, weil man zu unachtsam bei der Merkmalsgewinnung war, das erzieht ungemein, weil ärgerlich. Vielleicht hilft ´s?


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!

    Zitat


    Von Chondrostereum purpureum habe ich gelesen, er könne auch auf Kiefer gefunden werden, wenngleich sehr selten.


    Ich mache es mir da sehr einfach: glaube ich nicht!!
    Du musst bedenken, dass bei Fundmeldungen Hunderte Leute mitarbeiten, da ist einfach auch eine kleine Zahl von Falschmeldungen beim Substrat dabei. Das merkst du ja auch hier im Forum, wie schnell man daneben liegen kann, und die Melder sind keine anderen Menschen als wir.


    Zitat


    Laut Gerhardt soll Tr. abietinum auf der Oberseite violettlich sein, Tr. holli hingegen filzig-zottig.


    Hat er womöglich etwas unglücklich ausgedrückt. Die sind beide hutoberseitig filzig, die Farbe ist vom Alter/Durchfeuchtung abhängig, trocken also sowieso weißer als durchfeuchtet. Kannst du sehen bei Bildrecherche im Netz.


    Bei makroskopischen Voreinschätzungen zu Trichaptum brauchst du gute Bilder der Fruchtschicht.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Bilder täuschen ja manchmal, aber bei deinem scheint es mir doch sehr sicher, dass der auf/an Holz wächst (scheint recht morsch und Laubholz zu sein).


    Zusammen mit den gut sichtbaren Anastomosen (Adern zwischen den Lamellen) hätte ich da wenig Bedenken gegen Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling).


    Der Rettichgeruch, der dir in der Erinnerung vorschwebt, der ist einfach ein Wunschgedanke, wenn du mich fragst.


    Vielfach ist es übrigns günstig, wenn man ein klein wenig was über die Größe, den Fundort, die Fundzeit oder die Auffälligkeiten zum Pilz schreibt.


    Bei deinem aber würde keiner einen Widerspruch zu M. galericulata finden, wenn du ihn so betiteln würdest. Allerdings ist das ja nicht Sinn der Sache.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Klar, Chondrostereum wächst an Laubholz, der kann ´s nicht sein.


    Ich sage es ganz ehrlich, fast alle in Deutschland als Tr. hollii bestimmten Pilze halte ich für fehlbestimmt.
    Normalerweise ist deiner Trichaptum abietinum (Violetter Lederporling). Der kann nämlich durchaus seine porige Schicht so aufspalten, dass die Poren fast wie Stacheln aussehen (ähnlicher Effekt wie Oligoporus caesius = Blauer Saftporling), bloß irgendwie schauen viele nicht mehrere Fruchtkörper der Kollektion genauer an.
    Nach deinen Bildern ist es aber sowieso nicht klärbar (Fruchtschicht nicht deutbar), lösch die Bilder einfach und suche dir die Pilze neu, die Art ist häufig!


    Übrigens hätte ich mich wohl 2 Stunden am Fundort aufgehalten, solche älteren, noch benadelten Kiefern-Baumkronen sind ein kleines El Dorado für Becherlinge.


    VG Ingo W

    Hallo Leo!


    Stimmt schon, mit einem Übersichtsbild wäre die Klärung wohl leichter.
    Ich denke, wir sind uns so ziemlich einig, dass es sich um Hymenochaete (zumindest im alten Sinn) = Borstenscheibe/Borstenscheibling handelt.


    Du müsstest mal dazuschreiben, wie du den Pilz genau gefunden hast. Damit kann man dann weiter eine der beiden Waagschalen belasten.
    Wie Fredy schon sagte, H. rubiginosa wächst an Eichenholz, dieses ist aber in der Regel dick im Sinn von Stamm oder Stubben, das Substrat sollte Erdkontakt haben, die Fruktifikationen dürften kaum Kniehöhe überschreiten (außer der liegende Stamm ist besonders dick). Die Art bildet gerne Hütchen, die oftmals sehr gedrängt beieinander stehen und wenigstens ein Teil der Hüte sieht kapuzenförmig aus (siehe Pablos Aussage).


    Pseudochaete tabacina hingegen besiedelt viel dünnere Äste im Luftraum (meist Unterseite), oft Kopfhöhe, die Fruchtkörper sind oft zu längeren "Teppichen" zusammengewachsen.


    Farblich kann man sie frischwachsend unterscheiden, die Fruchtschicht dunkelt bei Ps. tabacina leider irritierend nach und hat dann die Farben von rubiginosa.
    Auch oranger Zuwachs versus gelber Zuwachsrand geht nur frisch.


    Theoretisch schätze ich deinen Fund nach deinen Aussagen und den Bildern bisher mit 80:20 für H. rubiginosa (Umberbraune Borstenscheibe) ein.
    Den Wuchs deines Pilzes musst du dir nach unten vorstellen, also der Ast liegt verkehrt herum.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!

    Zitat


    9 Interessant! - Dickes Nadelholz, gestürzt und entrindet dieses Stammende ragt für einige Meter ohne Bodenberührung über den Weg.
    Ich meine es sei Kiefer, kann das aber nochmals überprüfen.


    An Kiefer? Ist ja noch interessanter!
    Falls du Lust hast, kannst du ihn mir schicken. Beim Substrat wäre es dann schön, wenn man es genau wüsste. Gern auch mit Bild vom Fundort.


    Viele Grüße
    Ingo

    Hallo Jan-Arne!


    Naja, aber vielleicht liegt ja der Stubben irgendwie mal auf dem Weg bei einer Pilzexkursion in 2Monaten oder so.
    Der Pilz im Holz wird wohl nicht so schnell aufgeben und neue Fruchtkörper entwickeln.
    Theoretisch käme auch Stereum (Schichtpilz) in Frage. So ein schönes Bild von älteren habe ich doch heute auch irgendwo gesehen:
    Ach ja, Ulis Bild 10:
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-ein-wald-bei-kitzingen-i


    Zitat


    Gegen dich wetten würde ich sowieso NIEMALS...


    Wie jetzt? Und wie soll ich dann zu mehr Chips kommen?
    Irgendwie trage ich doch das Risiko: ich behaupte eine Art, die stimmen muss; eine Art von geschätzten 6000 Großpilzen bei uns, das sind doch Chancen von 5999 : 1 für dich.


    5 Chips?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!

    Zitat


    Wenn du meinen Pilz für ein altes Exemplar hältst, muss ich m.E. widersprechen.


    Eigentlich halte ich die Foto-Fruchtkörper für recht jung. Die sind aber m. E. nach ausgetrocknet, eingegangen, irgendwie aus irgendeinem Grund verfault oder sonstig in Mitleidenschaft gezogen, würde ich mir mal zusammenfantasieren.
    Oft ist bei solchen Exemplaren nichts violettes mehr zu sehen, sondern nur noch Braun.


    Ok, die folgend verlinkten leben noch, aber wieder zur Vorstellung, dass das Violett verschwinden kann:
    http://www.botanische-spazierg…der/Konica_3/PICT5123.JPG


    Grobfilzig-striegelige Oberseite auf Bild 1:
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…urpureum/c_purpureum.htm#


    Worauf du jetzt mit dem Grün hinauswillst, verstehe ich noch nicht. Wenn aber Grün, dann sicherlich etwas veralgt, so ähnlich wie bei der Buckel-Tramete.
    Aha, und stinken tut er? Alles klar, dann bleibe ich doch erst recht bei meiner Theorie und setze die Hälfte meiner Chips auf Ch. p.
    Bist du dabei? Kriegen wir den Fall gelöst durch späteres Nachschauen am Fundort?


    VG Ingo W

    Hallo Lara!


    2 ist Exidia truncata (Abgestutzter/Becherförmiger Drüsling), kann man gut von allen anderen unterscheiden, weil sie auf der einen Seite spiegelig glänzt, auf der anderen matt-samtig erscheint.
    @ Pablo: Kreisel-Drüslinge (E. recisa) sind immer kandisbraun, nie dunkelgrau oder schwarz.


    Nr. 6 sieht natürlich schön aus. Nur von oben kriege ich das aber auch nicht auf die Reihe. Dieses zonige Farbenspiel ist schon komisch für Ganoderma (Lackporling) oder Fomes fomentarius (Zunderschwamm), und was anderes fällt mir gerade nicht ein. Wird wohl auf den 2. hinauslaufen.


    Bei der Bildersuche nach Ganoderma adspersum (Wulstiger Lackporling) ist mir gerade wieder was aufgefallen: Fronkreisch braucht ein Bild von G. adspersum? Bitteschön!!
    http://fr.wikipedia.org/wiki/F…omitopsis_pinicola_01.jpg
    Italien braucht eins von Fomitopsis? Bitteschön!!
    http://it.wikipedia.org/wiki/File:Ganoderma_adspersum_02.JPG


    Vielleicht braucht Norwegen eins vom Birkenporling? Bitteschön....


    7 sollte Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) sein, die feinen Poren hast du sicherlich angeschaut.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Beim 2. könnte ich mir einen vergangenen Chondrostereum purpureum (Violetter Knorpelschichtpilz) vorstellen.
    Natürlich hätte ich den Gedanken auch gerne bildlich belegt, ist aber klar, dass man da so gut wie keine Bilder zu alten Fruchtkörpern findet. Hier im Hintergrund kann man sich vielleicht reindenken:
    http://nd03.jxs.cz/542/206/01c6922f95_61336903_o2.jpg


    Ganz witzig bei der Bildersuche zu Chondrostereum purpureum ist, dass das widersinnigste Bild an erster Stelle ausgespuckt wird:
    http://upload.wikimedia.org/wi…m.purpureum.-.lindsey.jpg
    Ja, der lindsey wieder!
    Toffel arbeitet doch für wiki, vielleicht kann der mal den Titel des Bildes streichen. Das sind, nach den rechten Fruchtkörpern zu urteilen, wahrscheinlich eher Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling). Da man aber die Poren nicht erkennt, bleibt das wohl unsicher. Gehört normalerweise gelöscht!


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Prima Bilder. Kannst du so für mich noch was zu den Fundumständen der Pilze auf 4,8 und 9 sagen?


    4 = Eichenästchen ansitzend, oder?
    8 dickes Laubholz, eventuell Stumpf?
    9 Interessant!
    Starker Randwulst, könnte trotzdem O. coccinella sein, auch wenn Rosa nicht zu seinen favoritisierten Farben gehört.
    Man weiß es nicht. Wer weiß schon, was bei dir für Orbilia-Arten wachsen. Womöglich welche, an die ich gar nicht denke, weil ich sie nicht kenne?


    VG Ingo W

    Hallo Jens!

    Zitat


    Womöglich gibt es da ja eine Varietät o. ä., die es zu beschreiben gilt...


    Kann auch sein, dass es kein zuverlässiges Merkmal ist.
    Den "1000 verschiedenen" Mollisien wird man wahrscheinlich nur mit Genanalysen auf die Spur kommen.


    Was da zu wem gehört, das wird noch lustig. Mit Sicherheit sind viele Mollisien oft unter verschiedenen Namen beschrieben.


    Allerdings stapeln sich bei mir auch viele Mollisien, die zwar nach Andreas`Schlüssel den gleichen Namen bekommen müssten, aber eben doch in Kleinigkeiten voneinander abweichen.


    Mollisia revincta ist so ein Komplex auf Kräutern, da hat beinahe jedes Kraut seine eigene revincta. Auf dem gleichen Kraut sind sie dann aber konstant in ihren Merkmalen. Also die Epilobium-revincta sieht immer wie die von Epilobium aus, die von Reynoutria wie die von Reynoutria, die von Brombeere....


    Das gleiche gilt für M. benesuada s.l. (Sporen um 10, OCI =2) an Holz, da gibt es einfach verschiedene.


    Hilft bloß gut dokumentieren, und das immer wieder, und studieren von jung bis alt, im Sommer und im Winter, vielleicht stellt man ja trotzdem mal was fest, das reicht, um genau abzutrennen.


    Deiner von Pilzepilze würde mir in der Tat irgendwie nicht 100%-ig für M. lividofusca passen. Die Sporen sind einfach zu breit. Die sollten spätestens bei 3,2 Breite aufhören, naja und dann noch die zu langen, tendenziell stieligen Marginalzellen, die schnelle Septierung der noch kurzen Sporen.


    Hat sich denn Andreas zum geschickten Fund geäußert?


    VG Ingo W

    Hallo ihr im Südwesten-Getroffenen!


    Macht schon Spaß euch zuzuschauen, wie ihr im Winter durch den Wald stapft, über Bäche springt und Äste mit angeblichen Pilzen gen Kamera haltet.
    Womöglich hat es euch noch keiner gesagt, dass Pilze nur im Herbst wachsen und dass es völlig sinnlos ist, bei Schnee auf die Suche zu gehen. Naja, ihr seid halt unbelehrbar!!


    Der Schichtpilz sollte in der Tat Stereum gausapatum (Eichen-Schichtpilz) sein, denn St. rugosum (Runzeliger Schichtpilz) wächst eigentlich nicht so dünn und am Rand ausgefranst.


    Besten Dank für eure Bilder, macht schon Spaß so aus der Ferne eurer Pilzsuche beizuwohnen.
    Schade, keiner hattte eine Lupe dabei, sonst wären wohl auch noch Becherlinge gefunden worden. Ich gebe diesen Auftrag einfach mal an NiLa weiter, die hat schließlich auch den Ast mit der Phlebia so schön presentiert: Einschlag-Lupe (ca. 10 fache Vergrößerung) schenken lassen!! Kosten zwischen 10 und 25 Euro.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


    Ah, ich erinnere mich. Der Rüpel hat an senkrecht stehendem Substrat zunächst keine Hüte gebildet, fängt also resupinat an, bevor da Hutkanten kommen (falls sie kommen).


    Ja, ich muss es immer wieder feststellen: ich habe 0 Ahnung von Pilzen (das fällt bloß den meisten nicht auf, weil der allgemeine Bundesbürger-Durchschnitt noch darunter liegt ;) ).


    VG Ingo W

    Hi Pablo!

    Zitat


    Wer sieht hier einen Gifthäubling?


    Ähm, ich nicht!
    Tja, damit zeigst du aber gleich, wie weit ich mit meinen weißen Lamellen als Argument für den Samtfußrübling komme.
    Schwierig! Ich glaube, manchmal kann man gar nicht alles erklären, auch, wenn man sich noch so viel Mühe gibt. Sofort gibt es irgendwie den Gegenbeweis, dass es auch Ausnahmen zum Gesagten gibt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    War gestern auch eine halbe Stunde lang Äste inspizieren.


    Der wuchs an ansitzendem Salweidenast (Salix caprea).

    Vom makroskopischen her hätte ich da gern Mollisia melaleuca (Braunweißes Weichbecherchen) draus gemacht, so wie ihn mir Zarko letztens schickte...
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-mollisia-melaleuca
    Leider wurde da nichts draus, obwohl der schon ziemlich ähnlich aussieht mit seinen nur 2 Farben Weiß und Braun, das müsst ihr zugeben.



    Naja, also doch wieder der häufigste an Holz. Mollisia lividofusca (Bleigraues Weichbecherchen) mit der Einschränkung, dass ich das braune Subhymenium nicht finden konnte. Dass das jedoch ein stetes und immer nachvollziehbares Merkmal sein soll, da glaube ich schon lange nicht mehr dran.


    Mikros:


    Bei der Paraphysenform haben wir die 2. Schwachstelle meiner Bestimmung: die Paraphysen sollten eigentlich apikal nicht so keulig werden.
    Ich stelle aber immer wieder fest, dass das apikale Aufblähen oder Verformen der Paraphysen auf Frosteinwirkung zurückzuführen ist. In der Schachtel frostfrei nachwachsende Apos haben das nämlich für gewöhnlich nicht.


    VG Ingo W