Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Eigentlich ist der Name wohl bald nicht mehr korrekt für die Art und es wird ein anderer seine Stelle übernehmen. Dieser Becher wird bald Orbilia eucalypti heißen, weil sich wohl jüngst herausstellte, dass der bisher verwendete Name einen 16-Sporer mit c-förmigen Sporen betrifft.


    Ich will ihn vorerst so nennen:
    Orbilia coccinella im bisherigen Sinn (bald O. eucalypti):



    Stammt noch von letzter Woche, wuchs an der Unterseite eines noch ansitzenden, von Flechten besetzten, 7mm starken Ästchens von Salweide (Salix caprea), teilweise auf der Rinde, größtenteils direkt auf Holz. Orange ist seine häufige Farbe, er kann lichtabhängig aber auch weiß oder rosa sein.
    Mikro:




    Durch welche genauen Einflüsse sich die Paraphysenköpfe vom "normalen" Kugelkopf zum Poloschläger verformen, auch das ist noch nicht vollkommen klar.
    Ähnliche Effekte hat man auch bei Mollisia-Paraphysen, die sich bei scheinbar widrigen Wachstumsbedingungen apikal oder subapikal aufblähen. Bei deren Nachwuchs bei günstigen Bedingungen allerdings ist alles wieder normal. Dürfte wahrscheinlich auch bei Orbilien so sein, ist aber noch nicht durchgetestet.


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Ist beides gleich teuer, könntest also das 20%-ige weiter verdünnen und hättest mehr davon.
    3-5%-iges KOH ist gut für Mollisia-Paraphysen


    Baumwollblau für Ornamente (Peziza), wässriges Brillant-Kresylblau z.B. für die Sporenkörper von Orbilia, und was ich sehr gern benutze und für ein unterschätztes Mittelchen halte (mit ein paar nirgends publizierten Effekten), ist Kongorot-SDS, was aber auch gut geeignet ist für die bessere Sichtbarkeit von Strukturen/Zellwände.
    Mit anderen Färbemitteln habe ich im Winter auch rumgepanscht, habe aber bisher nichts Verwendbares oder Brauchbares finden können für die Arbeit mit Becherchen, die meisten sind lethal wirkend und machen alles kaputt.


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Werden die Sporen automatisch vermessen? Der "Breitenstrich" ist oft etwas schief und hört manchmal auch nicht sauber an der Sporenwand auf.


    Paar Probleme hätten wir für die vorgeschlagene Art M. lividofusca:
    Deine Sporen sind ja eindeutig reif und freischwimmend. Der Durchschnitt der Längen sollte bei Mollisia lividofusca über 10 µm sein, das schaffen aber deine Werte nicht.
    Da auch kein dunkles Subhymenium zu sehen ist, wird dein Fund wohl eher auf Mollisia cinerea (Aschgraues Weichbecherchen) hinauslaufen.
    Das würde vom Makroskopischen auch besser zu den relativ hellen Becherrändern passen und zum Wuchsort unter dem Laub (M. lividofusca m.E. nach eher offener wachsend).


    Auf Bild 1 das Dunkle ist das Ectal-Excipulum, also die Außenseite/Unterseite des Bechers.
    Das hier gesuchte dunkle Subhymenium würde aus länglichen, verwobenen, liegenden, würstchenförmigen Hyphen bestehen, gleich unter der Fruchtschicht.


    Der Form halber solltest du auch noch KOH einwirken lassen, um die Reaktion des Paraphyseninhaltes zu testen. Wird zwar wahrscheinlich nichts passieren, aber sicher ist sicher.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Du musst dabei bedenken, dass Judasohren oder auch Drüslinge sehr wasserhaltig sind. Wir haben es hier aber mit so einem zu tun

    Zitat


    Die Konsistens ist trocken, korkig oder auch lederig.


    Da ändert sich so gut wie nichts an der Dicke. Oder hast du bei Frost schon mal einen ganz dünnen Rotrandigen Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) gesehen? Oder Unterschiede in der Dicke bemerkt?


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!

    Zitat


    Die Dicke des Pilzes wäre doch altersabhängig, nicht wahr ? Jedes Jahr ´ne neue Schicht beim Oxy ?


    Kannst ja mal schauen, ob du ein Bild der Art mit so dünnen Hütchen findest.


    Zitat


    Übrigens finde ich HIER immer gute Bilder, kann den Text nur leider nie lesen.


    Ja, ich weiß, die Seite ist gut und selten mit Bildern, deren Bestimmung ich nicht glaube. Mir geht ´s aber genau wie dir, bin russisch-schwach.
    War hier heute auch schon mal beim Thema Tr. pubescens
    http://mycoweb-stv.narod.ru/aphyllophorales/1/19/
    Die ersten 3 Pilze hätte ich glatt als Trametes hirsuta angesprochen, weiß aber nicht, ob die vielleicht im Text so ausgewiesen sind. Der "Übersetzungsautomat" war mir etwas zu windig, um an den Bildern rumzumäkeln.


    VG Ingo W

    Hallo!
    Ja, für Trametes zonata = mein längerer Favorit und Synonym zu Tr. ochracea, sind die Hütchen auch zu dünn.


    Oxyporus populinus (Treppenförmiger Steifporling) habe ich wegen der gezeigten recht dünnen Fruchtkörper ausgeschlossen und weil die im Alter schnell hutoberflächenmäßig verkahlen und oft mit Moos bewachsen sind.


    Ich bin momentan wieder bei Cerrena unicolor (Aschgrauer Langporenpilz). Den kenne ich allerdings nur von wenigen Funden und da hat er richtig graue Poren, die in Irrgarten-Tendenz geschlitzt sind.
    Unter diesem Namen erscheint aber auch ein Bild, das Uwes Pilz zum Verwechseln ähnlich sieht. Ob`s halt richtig bestimmt ist?
    Ganz nach unten scrollen! Drüber ist Oxyporus populinus:
    http://www.extension.umn.edu/g…essmallanddiscolored.html


    Cerrena unicolor sollte sich eigentich auch weniger im Wald finden lassen, mehr in Parks oder an Straßenbäumen, aber so absolut kann man das sicher nie betrachten.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Oje, die Form des Schnittes passt überhaupt nicht zu Tr. ochracea. Also zurück zu Tr. pubescens:
    Hier mal 2 Bilder von als Trametes pubescens (Samtige Tramete) deklarierten Bildern. Genau wie in Bernicchia "Polyporaceae" einmal die konzentrisch Fruchtkörper, in Ocker und Weiß gezont mit zusätzlichen Radialrunzeln....
    http://primula.velvet.jp/mushrooms/yakifu.html
    ......und das andere Mal die "Ich-Weiß-Nicht-Recht-Version", wo sie an die Anis-Tramete (Tr. suaveolens) erinnern oder an eine Antrodia:
    http://farm9.staticflickr.com/…03935043_a9d03a8084_z.jpg
    Hatte nicht auch Fredy mal so einen Unklärbaren, der so aussieht?


    Beim netzigen Bilderausspucken kommt natürlich auch weiteres Zweifelhafte zu Tage.
    Trametes hirsuta (Striegelige Tramete) mit falschem Titel:
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Trametes_pubescens.jpg


    Trametes ochracea (Ockerfarbene Tramete):
    http://www.commanster.eu/comma…e/Trametes.pubescens.html
    Naja, kein Wunder, mein Freund Lindsey wieder.


    Tja, also mir fällt da jetzt erst mal nichts mehr ein, vielleicht, wenn sie frisch wachsen, dass man makroskopisch weiterkommt?
    Entweder du stellst alles Wichtige noch mal in einem Forum ein, wo sich Porlings-und Rindenpilzler rumtreiben (pilzepilze oder Bayernforum) oder wir müssen geduldig sein. Oder hoffen, dass noch jemandem hier was einfällt.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Das ist aber eine sehr zerklüftete Rinde für Hasel in dem Alter und Astdurchmesser. Mir würde da beinahe Robinie einfallen.


    Fredy:

    Zitat


    So langsam wir mir ganz mulmig, denn eigentlich weiß ich gar nicht woher ich bis jetzt dieses Maß an Selbstsicherheit hergenommen habe. Mal sehen, was Ingo zu dieser Angelegenheit noch sagen wird!


    Hört sich dennoch recht überzeugend an.


    Eike hatte mir doch aber im Winter mal einen geschickt, den ich als Ph. contiguus bestimmt (Zusammenhängender Feuerschwamm) habe.
    http://asco-sonneberg.de/pages…-121226-eh-01xsj32111.php


    Der würde mir sehr gut gefallen für deinen, auch farb- und porengrößenmäßig und wegen des orange-filzigen Randes. Soll ja eine Art der tieferen Lagen sein, zumindest nicht aus Mittelgebirgslagen, deswegen werde ich den bei mir wohl nie finden.
    Ulis Wohnort Kitzingen ist laut wiki ca. 220m ü.NN., das wäre akzeptabel, denke ich.
    Ph. ferruginosus wäre aber wohl doch auch eine Option.


    Uli:
    Kanst ja mal ein Stück trocknen, und einer eventuellen späteren Pilzbestimmungs-Sendung an irgendjemanden beilegen. Vielleicht kann man das dann untermauern oder widerlegen.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!

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    Dein letztes Foto alleinstehend, hätte ich als Nadelholz eingestuft, nicht als Laubholz.


    Ähm, Laubholz ist das auf jeden Fall, denke ich. Mit diesen wegwachsenden Ruten vielleicht jugendliche Erlen?
    Naja, spielt ja auch nicht die große Rolle.


    Uwe:
    Du betonst die Aufnahmen bei Kunstlicht immer: so falsch finde ich die Farben gar nicht, auf jeden Fall sind sie gut für die Details. Ich finde die in Ordnung.


    Für mich wäre momentan Trametes ochracea (Ockerfarbene Tramete) immer noch ein guter Gedanke, da ist er eben mal von Algen befallen oben drauf. Oder doch nicht?
    Nein, ich weiß es nicht, müsste man wohl mal nachschauen, oben es innen drin was zu gucken gibt.
    Was man noch machen könnte: einen Schnitt vom Fruchtkörperrand zum Fruchtkörperanwuchs. Bei Tr. ochracea sollte der normalerweise dreieckig sein, also die Höhe zum Anwuchs zunehmen.


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Zitat


    Jetz meine frage, gibt noch noch etwas in diese richtung oder ist das Trichopeziza perrotioides ?


    Also für mich wäre das erst mal Tr. perrotioides. Passt doch alles.


    Zitat


    Mit lugol auch wieder keine reaktion, Ich weiß nicht was ich falsch mache ?


    Warum denkst du, dass du was falsch machst? Die Mikrobilder, die ich kenne, das sind die Pori immer negativ.


    Zitat


    sporen ein bisschen breiter


    Mmm, ja, das stimmt. Da sind rechts aber auch reife schmälere Sporen dabei, die du nicht vermessen hast.
    Ob ´s vielleicht auch ein wenig an der schiefen Beleuchtung liegt?
    Naja, auf jeden Fall wäre das für mich noch kein Grund, was anderes draus zu machen. Vielleicht kann man da mal noch einen jüngeren/anderen Becher aus der gleichen Kollektion vergleichen, ob es immer bei den breiteren Sporen bleibt.
    Ansonsten würde ich das zunächst mit im Namen integrieren, also "Trichopeziza perrotioides (breite Sporen)" oder so ähnlich. Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang mit dem Substrat.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Zitat


    Also wenn die Richtung zu Nummer eins stimmt, dann wird's wahrscheinlich schwierig ohne Mikroskop.


    So ist es. Komisch, dass bei dir jetzt schon solche großen Becherlinge wachsen.


    Nr. 2: zum Feuchtgebiet passt der hier:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ghlight=Ciboria+amentacea
    Deiner ist noch jung.
    Ist eine häufige Art nach der Schneeschmelze (ok, bei euch wahrscheinlich auch schon davor). Stimmt aber, da man das Substrat nicht eindeutig hat, kann es theoretisch auch was ähnliches sein.


    VG Ingo W

    Hallo Günter!


    War der so gelblich wie auf dem Bild oder was meintest du mit fast hyalin?


    An was Orbiliges glaube ich nicht so recht (außer im Bild die halben rechts oben, die schauen schon eher danach aus), denn die hätten andere Ascus-Basen (1 bis 2-beinig).
    Hyalorbilia kann ich mir aber auch nicht so recht vorstellen, die sollten eigentlich nicht so aushyphen (die scheinbar bereifte Fruchtschicht-Oberfläche), wäre auch ein wenig regelmäßiger im Wachstum, denke ich.


    Mir kommt der vor, als wenn er zu den Kurzhaarigen gehört, Calycellina oder sowas. Um der Gattung beizukommen, müsste man sich zunächst mit den Haaren beschäftigen.
    Die relativ kurzen Asci sind beachtlich. Das Element auf dem rechten Mikro müsste man irgendwie zuordnen, weiß ich nicht, ob Haar, Paraphyse oder Marginalzelle.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Ja, die neuen Bilder helfen schon weiter.
    Allerdings drehe ich mich immernoch im Kreis, irgendjemand steht auf meiner Leitung, ich komme nicht drauf oder ich kenne ihn nicht.
    Wie würdest du denn die Oberseite beschreiben? Die ist doch nicht striegelig wie die Striegelige Tramete (Tr. hirsuta), sondern mehr samtig wie Tr. gibbosa (Buckel-Tramete), oder?
    Damit fallen die 2 Coriolopsis-Arten flach, denke ich.


    Cerrena unicolor (Aschgrauer Langporenpilz) hätte dunklere Poren.


    Bliebe vielleicht Trametes ochracea (Ockerfarbene Tramete), die leuchtet mir bisher für deinen am besten ein, aber so 100%-ig glücklich bin ich nicht damit.
    Ich kann auch deinen Ausgangsgedanken mit Trametes pubescens (Samtige Tramete) nicht verwerfen, ich kenne die Art nicht aus eigener Anschauung.
    Und welchen Bildern man im Netz trauen kann, weiß ich nicht.
    Auf Bildern in Bernicchia "Polyporaceae" sehen sie recht unterschiedlich zueinander aus: einmal wie kleine weiße samtige Anistrameten, deren Hüte nicht miteinander verwachsen sind und das andere Mal 2farbig gezont in Ocker und Weiß und dabei radialrunzelig, Hüte schmetterlingstrametenmäßig verwachsen, ziemlich dünn und kahl erscheinend.


    Wie würdest du denn die Konsistenz beschreiben: eher so trocken lederig wie eine Schmetterlings-Tramete oder vielleicht etwas saftiger gummiartig. Dann kämen vielleicht noch Antrodiella-Arten ins Spiel.


    Vielleicht hat ja ein anderer die zündende Idee.


    Hast du das Substrat ermitteln können, sind das Pappeln?


    VG Ingo W

    Hallo Uli!

    Zitat


    ....dass man den Namen S.c. zumindest mit cf, also als wahrscheinlich annehmen kann. Smile


    Ja, das stimmt. Der Form halber wären eben die Lamellen zur absoluten Sicherheit noch schön gewesen.
    Der Birkenstamm hat irgendwie ziemlich stark sonnenbeschienen gelegen, stimmt ´s?
    Beide Arten findet man für gewöhnlich weniger direkt im Wald, die Fundorte sind meist am Waldrand oder an Waldstraßen, wo sie viel Sonne abbekommen, beide tolerieren Trockenheit.


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Ich sollte eigentlich schlafen.
    Öltropfen sind eigentlich nie tränenförmig, sondern immer kugelig (zumindest vital).
    Ist da womöglich der Ausdruck "Spore-Body" (= SB) gefallen?
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=5621&position=22


    Zitat


    Die Hauptunterscheidungsmerkmale liegen wohl in den Apikalzellen der Paraphysen, sie beginnt bei fusispora bei 18-23 µm, während sie bei subfusispora dort endet und schon mit 10-13 µm beginnt.


    Verstehe ich nicht. Bezieht sich die Angabe auf die Länge der Apikalzelle der Paraphysen?
    Hat subfusispora also kürzere Paraphysen-Apikalzellen, oder anders gesagt, bei subfusispora ist ein Septum viel weiter oben, ja?


    VG Ingo W

    Hallo Günter!


    Faszinierendes Bild!
    Solche Formen habe ich auch schon als Kokon gesehen, aber die Doppelstruktur des groben Außennetzes und der feiner aufgebauten "Innenblase" dürften was Tierischem wohl widersprechen.
    Nein, ich weiß das nicht, wohl doch was Schleimpilziges? Bin gespannt auf die Auflösung.


    VG Ingo W

    Hall Uwe!


    Da hat der Markus recht, also dein Pilz ist schon irgendwie mysteriös.
    Nimm mal eine Lupe mit, der hat doch feine Poren, oder? Anders könnte ich mir nicht erklären, warum man die Fruchtschicht in seiner Struktur immer nur an den herablaufenden Stellen wahrnimmt.


    Pseudomerulius tremellosus (Gallertfleischiger Fältling) ist vom farblichen Aspekt als Vorschlag nachvollziehbar, aber irgendwie stehen die Hüte falsch und der Pilz ist insgesamt zu ausgeprägt.


    Kannst du auch was zur Breite schreiben, z.B. vom Stamm, damit man eine Vorstellung hat?
    Auf dem Bild sieht der ja recht "dick" aus, also im 30 cm-Bereich. Und vielleicht auch, wie weit die Hüte abstehen?
    Momentan tappe ich total im Dunkeln, das ist ein Zeichen, dass ich die Art möglicherweise nie selbst gesehen habe, und in dem Moment fallen mir Coriolopsis ein.
    http://www.lvps.de/HP-Bilder%2…Coriolopsis%20trogii.html


    Und wie ich eben ausgespuckte Bilder von Coriolopsis trogii anschaue (viel gröbere Poren, kaum aufsteigende gerade Hüte, kommt also nicht in Frage), kommt mir auch die seltene Trametes cervina (Hirschbraune Tramete) auf den Bildschirm.
    Oje, da stimmen aber auch viel Gockel-Bilder nicht.
    Nein, ist außerdem wohl der falsche Weg.
    Naja, bleibt spannend!
    Mal sehen, was du in der Lage bist, nachzureichen


    VG Ingo W

    Hallo Sven!


    Na, über den hat sich doch Zotto sicherlich gefreut?
    Ich kenne beide Arten nicht, also weder H. fusispora noch subfusispora. Hättest du was zur Unterscheidung geschrieben, hätte ich es bestimmt gelesen. Bestimmt auch, wenn du geschrieben hättest, warum das Holz Hasel ist und was die Merkmale sind.
    Naja, vielleicht finde ich ihn ja selbst mal (glaube ich jetzt nicht wirklich).


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Schön, der Pablo hat schon vorgelegt, erspare ich mir die Schreiberei:

    Zitat


    1. .... dann sollte es entweder Trametes vesicolor oder Trametes multicolor / ochracea / zonata sein


    Wenn porig, dann starke Tendenz zu Tr. ochracea (Ockerfarbene Tramete), da auch der große Fruchtkörper noch keine dunklen Farben hat.

    Zitat


    2. Jou. Eben entweder brumalis oder arcularius. Wobei ich mir langsam erlaube, das zweite für ein Phantom zu halten. 8|


    danach: Samenkapseln von Moos


    3. vergangene Birnenstäublinge, Lycoperdon pyriforme, würde ich mal sagen


    Denke mal, das sollte hinkommen, wobei sich auf Fotos beim Lycoperdon in diesem Zustand auch immer reife Lycogala einschleichen können. Hier scheint aber das Sporenpulver braun.
    Mit Größenangabe müsste man sich wahrscheinlich weniger Gedanken machen.
    4. passt

    Zitat


    5. Das wäre jetzt für mich schon klarer die "dreinamige" Tramete (Tr. multicolor / zonata / ochracea) als auf Bild 1.


    Kann sein, sind aber recht dünn. Kann ich mich nicht entscheiden.


    Zitat


    6. ....Scheint sich schon um Tremella zu handeln ... Aber das Substrat ist so fett...


    ....sieht auch so unmorsch aus und die Rinde ist gar nicht abgeplatzt/aufgerissen. Komisch!


    Zitat


    7. könnte auch Xylaria longipes sein. Da müsste man mal nach Substrat und so weiter schauen, und ob wirklich alle Fruchtkörper da so gleichförmig und ebenmäßig gebaut waren. X. polymorpha kann zwar auch langstielig sein, je nach Untergrund, ist aber nach meiner Erfahrung meist deutlich unregelmäßiger geformt.


    Ist der denn überhaupt auffällig stielig?
    Fällt mir eher was wie Daldinia (Kohlen-Kugelpilz) ein. Da gibt es übrigens auch Arten mit fettem Stiel. Die Gattung Daldinia hätte man an einem Schnitt erkannt, kann man aber so ohne weiteres nicht wissen.


    8 denke ich auch an Eichenwirrling (Daedalea quercina). Man könnte hier besser auf die Oberseite achtgeben, denn Lenzites sieht striegelig aus oben drauf, die kann man "nur von oben" eher mit Trametes hirsuta (Striegelige Tramete) verwechseln, wohingegen Daedalea unhaarig ist.
    Zäh sind wohl beide Arten, Daedalea aber mehr presspapp-zäh, Lenzites eher gummi-zäh.


    Zitat


    9. sollte stimmen. Darf man sich bei mir aber niemals drauf verlassen. Wenn hier jemand kommt und behauptet, es sei E. recisa, würde ich mit den Achseln zucken und nicken (auch wenn es doch sicher truncata ist)


    Genau, E. truncata (Abgestutzter Drüsling): ist grauschwarz, eine Seite matt-samtig.
    Für E. recisa würde hier schon die grauschwarze Farbe und die Dicke des Substrates nicht passen.


    Zitat


    10. fragiforme sollte schon passen. Aber so einfach ist das auch nicht, und erst recht nicht für mich. Vielleicht schreibt ja Björn noch was dazu...


    Sieht gut aus, wenn so schön kugelig, da dürfte sich keine andere Art einmischen.


    11.: Ja gut, als Ratepilzbild ist das klasse. Und deine Einschätzung ist auch zu 98% richtig mit Meruliopsis corium (Leder-Fältling).
    Dieses relativ weite Wegwachsen vom Substrat ist recht typisch oder wie sag ich ´s besser? Der wie angeklebt wirkende Pilz steht relativ weit über das Substrat, ist oft doppelt so breit wie dieses selbst und die Initialfruchtkörper verwachsen zu einem großen flächigen Fruchtkörper (kann man meist an der Fruchtschichtseite an den gut sichtbaren "Ehemals-Fruchtkörpergrenzen" nachvollziehender.


    Genau diese Wuchsweise hat übrigens auch Pseudochaete tabacina (Tabakbraune Borstenscheibe), weil wir es gestern mal davon hatten.


    Das Hymenium sollte man bildlich aber trotzdem besser in Szene setzen, steigert die Gewissheit und trainiert das Ablichten heller Pilze.
    Kürzlich schön gezeigt von Dieter:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=231257
    im Pilzepilze-Forum.


    VG Ingo W