Beiträge von Ingo W

    Hallo Jan Arne!


    Für den großen Fruchtkörper ist mir z.B. jetzt mit der Schwarzen Bänderung und den Radialrunzeln zunächst ein alter Ischnoderma resinosum (Laubholz-Harzporling) eingefallen, den ich aber kurz danach wieder verworfen habe, weil das herablaufende Hymenium mit der Stufenbildung wohl nicht gut dazu passt.
    Also wohl doch eine Inonotus-Art? Zumindest konsistenzmäßig ist es etwas in dieser Region "halbsaftig", sonst würden sich nicht solche Runzeln beim Eintrocknen bilden.


    Der Discover-Link funzt nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!

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    Freue mich für Dich, dass so unkompliziert alles geklärt wurde.


    Ich denke, du bist zu optimistisch. Geklärt ist da m.M. nach gar nichts, Toffel hat lediglich Vorschläge gemacht.

    Zitat

    Hallo Jan-Arne!
    Bei 3 war der eine Pilz 14 cm lang und er war alleine wachsend, aber vom Wuchs her passt das und laut Angaben von http://www.rogersmushrooms.com/gallery/D...efault.asp


    Echt? Ich lese das aber irgendwie anders.
    Zitat aus Rogers Mushrooms für die Art:
    "Inonotus nodulosus (Pers.:Fr.) Pil. forming patches .......up to at least 25cm, but each of the individual caps are only about 25mm across;...."


    Beim Saftporling ist mir auch Oligoporus tephroleucus (wohl das gleiche wie lacteus) = Milchweißer Saftporling eingefallen. Man sollte aber auch mit Tyromyces chioneus (Kurzröhriger Weißporling) vergleichen.


    Übrigens hilft es bei der Idee für die Baumbestimmung auch, wenn man sich viellicht auch die Blätter unter dem Baum anschaut, zumindest für die Inspiration.


    Für Nr. 3 sollte man sich auch auf die reale Farbe einigen. Ich sehe 3 Bilder vom gleichen Pilz und jedesmal sieht er anders in der Farbe aus.
    Oberseite ist auch wichtig! Die feinen Zonen z.B. schließen m.M. nach den Fenchelporling mit seinen groben Wülsten aus, das Laubholz natürlich sowieso. Aber wie sieht der Hut noch oben drauf aus? Filzig, haarig, glatt?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Wenn das Substrat wirklich Urtica (Brennnessel) ist, dann ist Cyathicula cyathoidea (Pokalförmiges Krönchenbecherchen) sehr wahrscheinlich. Ist wohl der häufigste Becherling an Brennnessel.
    Im Link oben links:
    http://asco-sonneberg.de/pages…ca-dioica-11080521371.php


    Irgendwie habe ich aber Probleme, den Stängel als Urtica zu erkennen. Wäre meiner Meinung nach viel zu glatt, die Vierkantigkeit ist kaum nachvollziehbar und das eine aufgeblasene Ende....


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Pilz 4:

    Zitat


    Auch den würde ich ohne weiteres von Dir übernehmen. Es war ca. -8 °, als die Aufnahme entstand, in unmittelbarer Nähe der Erscheinungen aus 14. - Blutet der auch unter Null?


    Also bloß, weil ich einen Gedanken zu einem Pilz habe, gilt das natürlich noch nicht als Bestimmung.
    Unter Null oder getrocknet funktioniert das nicht ideal mit dem Verfärben. Da müsste man dann ein Stück mitnehmen und etwas feucht bei Plusgraden halten. Wäre dann die Rot-Verletzungs-Verfärbung erkennbar und das Substrat als Nadelholz erkannt, dann lehne ich mich mit aus dem Fenster. Jetzt noch nicht!


    Auch Nr. 9, die vermutete Peniophora, kann man nicht ohne weiteres sicher als P. incarnata (Fleischroter Zystidenrindenpilz) ablegen. Da gibt es auch noch weitere. Wäre für mich zwar wahrscheinlich, aber das ist nicht sicher.


    Bei 12, also dem weißen rauen Belag, das war nur ein Gedanke von mir, weil er mich als erstes an den Holunder-Rindenpilz (Lyomyces sambuci) erinnerte. Aber 1. muss dieser Pilz nicht zwingend an Holunder wachsen und 2. kann das durchaus was ganz anderes sein, vielleicht auch Athelia, wer weiß?


    Nr. 3:
    Tja, wenn ich das schon wüsste. Müsste man sich mal drum kümmern, wie diese auffällige Verfärbung ins Rostige zustande kommt. Da gibt es wohl einige Möglichkeiten, Ceriporiopsis resinascens dachte ich zwischendurch mal, aber da glaube ich inzwischen nicht mehr richtig dran. Eine seltenere Schizopora, oder mal eine außergewöhnliche Junghuhnia, wer weiß?
    Zumindest sollte das was sein, dem man nicht ständig begegnet.


    Nr. 6: vermutlich Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor), hat Anna heute gerade frisch eingestellt (Beitrag 4):
    http://www.pilzforum.eu/board/…mors?pid=150508#pid150508


    Zitat


    Ganz einfach, weil Du–™s drauf hast und ich noch gaaanz unten am Fuße der Bestimmungsleiter stehe.


    Unsinn!


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Julia!


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    Der Becher ist in der Nähe von der Dermea gewachsen, da war genug auf dem Stamm.


    So ein Zusammenhang war da wohl nicht erkennbar, dass der Unguiculariopsis sich eventuell am anderen Pilz vergeht?


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    PS: Auf der CD von Zotto sind übrigens für den Pilz solch "blasigen" Haare dargstellt. Er hat diese als Haare betitelt.


    Meinst du mit "blasige Haare" deine Fragezeichen-Haare?
    Und die sind auf der DVD bei irgendeiner Unguiculariopsis neben den gekrümmten "richtigen" Haaren als Haare betitelt?
    Oder meinst du jetzt Arten mit ausschließlich mehr oder weniger geraden Haaren? Die sind aber dann sicherlich basal nicht zylindrisch und in der Breite so gleichförmig, oder?


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Leg doch das Teil mal in Wasser.
    Danach sollte trotz des Alters die Konsistenz besser bewertbar sein ob gallertig oder korkig-lederig. Sicherlich sind dann auch Fruchtschicht-Strukturen wieder besser zu sehen (falls ich mit A. mesenterica recht hätte).


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


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    Insgesamt scheint mir der Fund aber doch in die Gallerttränen - Verwandschaft zu passen. Aber ich wüsste nichts, was da in den Farben irgendwie passen könnte...


    Einfach wässern, dann sollte die Originalform wieder herstellbar sein, vielleicht ist es dann deutlicher zu sehen.


    Ich hoffe doch mal, dass noch mehr Exkursions-Pilze gezeigt werden? Aufgebautes Stativ erkenne ich und einen weiteren bewachsenen Stamm.....


    VG Ingo W

    Hallo Julia!

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    Vielleicht sehen die Haare ja jung so aus.


    Eher nicht. Jung sind Haare immer kleiner und dünnwandiger als ausgewachsen.


    Kannst ja noch mal nachschauen.
    Da dein Fund als Portrait erwünscht ist für die Forensammlung (ich hoffe, du hattest den Wink von Pablo verstanden), wolltest du doch bestimmt sowieso auch noch die Paraphysen noch etwas besser abbilden und die Haken der Ascusbasis noch schön darstellen. Nebenbei schaust du halt nochmal nach diesen mysteriösen Haaren und klärst uns auf, wo die in welcher Menge wachsen.


    Ist die Dermea denn in der Nähe der Unguiculariopsis gewachsen? Ist das Weiße auf dem Bild ein Rindenpilz?


    VG Ingo W

    Hallo Julia!

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    Sind das denn nun Haare, was ich mit dem Fragezeichen makiert habe?


    Gute Frage! Erzähl doch mal, an welcher Stelle solche Elemente wachsen.


    Momentan kann ich die Elemente nicht einordnen. Zwar gibt es bei Bechern meist eine "Wandlungszone" am Rand der Becher, dort verwandeln sich gewissermaßen die Haare allmählich in Paraphysen, aber so sehen die Elemente nicht wirklich aus. So dickwandige Strukturen würde ich mehr an der Basis der Becher vermuten, vielleicht so eine Art Subikulum. Vielleicht auch was Fremdes?


    VG Ingo W

    Hallo Uli!

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    2. Ockerrötlicher Resupinatstacheling (Steccherinum ochraceum), Sal-Weide


    Denke auch, da sollte nichts anderes rauskommen.

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    3. vermutl. Ockerrötlicher Resupinatstacheling (Steccherinum ochraceum)


    Achso, der hat auch Stacheln? Hatte ich nicht erkannt, hätte eher Poren vermutet.
    Da halte ich mich dann raus, aber Steccherinum ochraceum (Ockerrötlicher Resupinatstacheling) mit Weiß am Rand gefällt mir dann nicht.


    Zitat


    4.Kiefern-Zystidenrindenpilz (Peniophora pini) + ? [Steccherinum ?], Kiefer


    Aha, Kiefer. Wenn ´s frostig gewesen wäre, so kann dann auch Stereum sanguinolentum (Blutender Nadelholz-Schichtpilz) aussehen.


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    5. Rotbrauner Borstenscheibling (Hymenochaete rubiginosa), verm. Eichenstumpf


    Auf jeden Fall!


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    6. Samtiger Schichtpilz (stereum subtomentosum), Eiche


    Der hat doch bestimmt Poren.


    Zitat


    7. Orangeroter Kammpilz (Phlebia radiata), Ahorn
    8. Orangeroter Kammpilz (Phlebia radiata), Vogelkirsche


    Yes!


    Zitat


    9. verm. Hainbuchen-Zystidenrindenpilz (Peniophora laeta), Weißbuche


    Vielleicht doch eher der einfache Peniophora incarnata (Fleischroter Zystidenrindenpilz)


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    10. Veränderlicher Spaltporling (Schizopora paradoxa), Eiche
    11. Veränderlicher Spaltporling (Schizopora paradoxa), Eiche


    Genau, das hätte ich auch gedacht.


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    12. Weißer Rindenpilz (Athelia epiphylla), Silber-Weide


    Interessant, kenne ich nicht.
    Dachte, das Substrat könnte vielleicht Holunder sein mit Lyomyces sambuci (Holunderrindenpilz).


    Bei der 14 hatte ich zuerst an Pezicula (Rindenbecherchen) gedacht, aber da passt das neue Bild nicht mehr dazu.
    Da du was von Kugeln schreibst, vielleicht befallene Nebenfruchtformen von Nectria cinnabarina? Ne, glaube ich nicht wirklich dran. Erst mal keinen Plan.


    VG Ingo W

    Hallo Julia!


    Ich denke, dein Fund läuft auf Unguiculariopsis robergei hinaus, gültig ist wohl Unguiculella robergei.
    Bilder wirst du da wohl im Netz kaum finden.


    VG Ingo W

    Hallo Julia!


    Sieht nach Unguiculariopsis aus, muss ich selbst erst mal schauen.
    Kopfige Paraphysen und deine Sporenbreite...

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    Sie messen 6 - 7 x 1,5 µm.


    .... von 1,5 zweifele ich aber schon mal an.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!

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    Tremella mesenterica konnte ich erst einmal finden, und selbst diesen Fund musste ich wegen der Eintrocknung noch mit cf versehen. Dazu gerne auch zwei Bilder:


    Naja, wenn du Tremella gegen Auricularia austauschst, geht das schon in Ordnung mit A. mesenterica (Gezonter Ohrlappenpilz) für dein Bild.
    Ich denke mal, das macht dir nach dem Bild keiner streitig.
    Hättest doch eigentlich den Pilz für eine lebendigere Aufnahme einfach wieder nass machen müssen.


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    Irgendwie bin ich nämlich skeptisch, ob Jolis Pilz ein Ohrlappenpilz ist. Oder gibt es da auch mehrere Arten, von denen ich noch nichts weiß?


    Naja, das Judasohr gibt es noch in der Gattung.
    Skeptisch sein ist genehmigt. Wieviel bist du bereit zu setzen gegen meine Erst-Rate-Theorie? 10?


    Naja, eigentlich hast du den weißen Rand und viel zu dunkle Hüte auf deiner Seite, also vielleicht sogar 20?


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Also wirklich erstklassig. Da sind in meinen Augen mehrere Bilder dabei, die das Potential haben beim Foto-Wettbewerb ganz vorne zu landen.


    Ein paar Pilze kann man auch bestimmen (2,5,7,8), ein anderer (3) dürfte recht selten im Forum auftauchen, zu anderen hätte ich immerhin noch eine Idee (6,9,10,11,12,14).


    Was die 13 ist, möchte ich auch mal wissen. Ich kenne diese unregelmäßigen Strukturen auf Holz, bin aber bisher nicht dahinter gekommen, woher die kommen und was das sein soll. Was Pilziges ist es nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!

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    Nicht an Buche, sondern in der Pfanne.
    Fettaugen von leckeren frittierten Sardellen.


    Nun, das Substrat hättest du gleich schreiben sollen. Natürlich bin ich von Holz ausgegangen.
    Auf diesem etwas ungewöhnlichen Substrat, also auf älteren oder gammelnden Fischspeisen sind mir eigentlich nur 2 gallertige Arten bekannt. Beide sind weiß, aber die eine ist völlig glattrandig, also auch jung völlig ohne Haare und driftet älter farblich ins orangeliche.
    Da deine auch in groß weiß bleiben und zumindest jung die kurzen franseligen Haaransätze gut sichtbar sind, kann man die makroskopisch gut als Ombrophila sardellicola (Sardellen-Gallertkreisling) voreinschätzen.
    Kann natürlich auch noch was anderes sein, die Art ist normalerweise bei uns nicht heimisch, eher südamerikanisch, da ist sicherlich mit noch anderen Arten zu rechnen. Im gleichen Gebiet müssten, so glaube ich, auch verschiedenen Hyalinbecherchen, die auf Trockenfisch wachsen (ichtyophil) zu finden sein.


    Mit den "Fettaugen" hast du die Forumler auf jeden Fall jetzt ganz schön ins Boxhorn gejagt, alle Achtung!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Soso, an Acer. Komisch, die Substrat-Ansprüche verstehe ich bei der Art bisher auch nicht so richtig.
    Am häufigsten finde ich ihn an dicken Brombeer-Ranken und an Rosa, aber an Holz hatten wir ihn hier auch schon, war Kirsche, und von einem anderen regionalen Fund weiß ich auch noch, da ist Robinie angegeben.
    Was aber immer zu sein scheint, er wächst wohl immer im Luftraum, also ohne direktem Kontakt des Substrates zum Boden.


    @Zarko

    Zitat


    Meine bilder sind 750x600pix, finde ich für web ausreichend groß, falls du aber großere bilder brauchst schicke ich dir gern.


    Ja gut, wenn du es mir anbietetest, ich habe mich auf das Format 800 x 600 eingeschossen, das wäre mir natürlich noch lieber. Ist aber wirklich nicht überwichtig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zarko hat mir letztens wieder einige Ascos zukommen lassen.
    Waren leider wieder etwas vertrocknet, bis sie bei mir ankamen. Das kleine Stück des beigelegten Mooses war wohl als Feuchtigkeits-Reservoir zu winzig.


    Naja, bin auf jeden Fall erst heute dazu gekommen, mal nach den Schätzen zu schauen, nachdem ich sie versucht habe, wieder ins Leben zu rufen.
    Die Velutarina sah noch ganz gut aus, wenn auch nicht mehr so gut wie auf Zarkos Bildern, die Nr. 15 in diesem Beitrag:
    http://www.pilzforum.eu/board/…-wieder?highlight=urticae


    Also hier die Ergebnisse, die sicher keinen der Kenner wirklich verwundern: soll bedeuten, es bleibt bei Velutarina rufo-olivacea (Braunolivscheibige Velutarina), so wie das auch makroskopisch schon fast sicher war:


    Mikro:
    Unklar bleibt für mich bisher, ob das wirklich ein Ornament auf manchen Sporen ist, und wenn ja, wohin verschwindet es bei Vollreife der Sporen.


    Hier hätten wir das typische Beispiel der hemiamyloiden Reaktion (Porus in Lugol rot, bei Vorbehandlung mit KOH, Wasserspülen und dann Lugol aber blau):

    Und hier die sehr typischen gelbgrünen Paraphysen-Inhalte der Velutarina


    Zarko, das Substrat bräuchte ich noch, das hast du nicht geschrieben.
    Die Genehmigung, auch deine (wesentlich schöneren) Bilder zu verwenden, hatte ich ja bereits, oder? Ich frage lieber 2 mal, bevor es da Missverständnisse gibt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zitat


    Fredy, vielen Dank für die Tipps zur Fenchelporlingschnapsherstellung! Das hast Du aber nicht ernst gemeint, oder?


    Oh, ich glaube doch: Pilz + Alkohol = Medizin!


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Ich hatte auf etwas dünnhütigere Fruchtkörper gehofft.
    Ehrlich gesagt, wüsste ich aber nicht, was es anderes sein sollte, als das, was Nobi schon vorschlug.
    Ist eben aus irgendeinen Grund mal dick gewachsen.


    VG Ingo W

    Hallo Günter!

    Zitat


    ....aber nein, sie wuchsen wohl neben den Zapfen aber nicht direkt darauf, ich hab genau geschaut!


    Peters Frage darfst du nicht ganz so wörtlich nehmen, denn sie zielte mehr darauf, ob der Pilz Verbindung zum Zapfen hat, er also aus dem Zapfen entspringt. Der Ursprung des Pilzes kann auch unterseits des liegenden Zapfens sein, dann erscheinen die freilich auch neben dem Zapfen.


    Das ist der Fichtenzapfen-Nagelschwamm (Strobilurus esculentus). Hättest nur den Zapfen anheben müssen, dann wäre der Zusammenhang deutlicher geworden.


    Im Frühjahr muss man dann als Verwechslungsmöglichkeit auf diesen achtgeben:
    http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/strobilicola.htm
    der hat gewölbtere Hüte, neben dem Weiß braungraue Farben im Stiel und einen Geruch nach Chlor.


    Edit: achso, wie du auf die bräunliche Sporenpulverfarbe kommst, würde mich auch mal interessieren.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Brauchst ja keine Romane zu schreiben, aber das Nötigste darf es schon sein. Dazu gehört eben auch die Lage des Substrates und des Pilzes, der daran wächst.


    Hast du ein Bild des M. epiphyllus (Aderblättriger Schwindling) an Haselast?


    Ich habe die Art noch nie so früh im Jahr finden können. Das muss natürlich überhaupt nichts bedeuten, denn ich weiß viel nicht, und wie und was woanders auf welche Art und Weise wächst, ist manchmal doch auch verschieden.
    Deshalb bitte ein Mindestmaß von Angaben von dir zur Vorstellung. Von dir muss ich das einfach einfordern: erstens weiß ich, dass du es kannst, und 2. bist du lange genug im pilzigen Geschäft!


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Nachdem ich mich letztens bei dir beklagt habe, dass du so wenig zu den Fundumständen schreibst, beklage ich mich jetzt mal zusätzlich noch, dass du auch noch auf die Angabe des wissenschaftlichen Namen verzichtest


    Ich kann also nur schätzen, dass du mit "Aderblättriger Schwindling" den Marasmius epiphyllus meinst. Das wäre m.E. nach ein Blätterbewohner, den ich dir auf Holz/Rinde gewachsen nicht so ohne weiteres abnehmnen würde.


    VG Ingo W