Hallo Jan-Arne!
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Ich dachte, der Zaunblättling müsste länger gezogen sein.
Immer drauf achten, wo er am Substrat wächst. Es gibt viele Pilze, die auf dem Substrat oberseitig viel regelmäßiger, z.B. rosettenförmig, wachsen. So auf die Schnelle fällt mir die Schmetterlings-Tramete ein.
Das Prinzip trifft im Grunde genommen sogar auf den Austernseitling zu, der oberseitig wachsend einen zentralen Stiel bildet und viel symmetrischer wächst.
Manche, normalerweise stiellos auftretende Porlinge bilden dann sogar so eine Art Pseudostiel, damit die Fruchtschicht höher kommt. Entwicklungstechnisch gesehen ist das ein Vorteil gegenüber denen, die das nicht können. Kiefern-Braunporling (Phaeolus spadicea) fällt mir gerade noch ein.
http://www.pilzbestimmer.de/bilder/5/1635-schw2L.jpg
VG Ingo W
Edit:
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Beim zweiten Pilz dachte ich auch kurz an den Fenchelporling, aber der doch sehr extreme Duft geht nicht in Richtung Fenchel.
Könnte ja ein, dass der "Schimmelpilz" den Geruch übertönt.
Und dann wäre ja noch zu klären, von welchen der m.M. nach 2 Pilzarten die Geruchsprobe stammt.