Beiträge von Ingo W

    Hallo Markus!


    Wirklich interessantes Bild.
    Wäre spannend gewesen, was die Forumler geantwortet hätten, wenn du das Bild als Anfrage eingestellt hättest!! Ich hätte das ja mal drauf ankommen lassen an deiner Stelle!!


    Nichts desto Trotz, an deiner Bestimmung gibt es natürlich nichts zu mäkeln.

    Zitat


    ....hätte ich nur das Foto gesehen, wäre vermutlich Hypholoma capnoides rausgekommen.


    Nein, eigentlich nicht.
    1.: der umgedrehte hat Olivtöne in den Lamellen
    2.: der Schwefelkopf wächst mit dem Stockschwämmchen zusammen. Bei mir wächst das Stockschwämmchen in der Regel an Laubholz (ok, laut Literatur auch an Nadelholz).
    Trotzdem würde man bei dieser Konstellation wahrscheinlich zunächst sehr vorsichtig antworten, schätze ich.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    Ich selbst war übrigens nicht im Seggen oder Schilf unterwegs. Ich brauche selbst sozusagen gar nicht mehr suchen.


    Naja, hört sich irgendwie recht entlastend für dich an! Allein, ich kann nicht so recht an das Positive glauben.


    Zitat


    ich habe nachträglich auch noch das Schilfhaarbecherchen in "Seggen-Haarbecherchen" umbenannt,


    Auch so ein Thema. Ich versuche ja schon längere Zeit in der Übersetzung der wissenschaftlichen Namen ins Deutsch-Namige irgendwie ein System reinzubringen, allerdings bin ich da oft kurz vor dem Scheitern.
    Mir würde es gefallen, wie z.B. im "Abbildungsverzeichnis europäischer Großpilze" demonstriert, auch bei den Becherchen je Gattung nur einen deutschen "Nachnamen" zu verwenden.


    Freilich, es kommen im Abbildungsverzeichnis auch so belächelte Namens-Konstrukte zum Vorschein wie z.B.Blasssporrübling für die relativ neue Gattung Gymnopus, aber irgendwie macht das m.M. nach Sinn, jeder Gattung einen eindeutigen deutschen Namen zuzuordnen.
    Nützt ja nichts, der Maipilz ist eben kein Mairitterling, sondern eigentlich ein Schönköpf.


    Deshalb dachte ich mir für die großen weißen Lachnum-Becherchen eben "Weißhaarbecherchen" aus, für Brunnipila "Braunhaarbecherchen", für Hyaloscypha "Hyalinbecherchen". Einfach der Übersichtlichkeit wegen.
    Schätze aber, das angestrebte System wird kaum haltbar sein, auch gehen mir teilweise die Ideen aus, eine Becher-Gattung mit seinen Merkmalen treffend auf deutsch zu übersetzen.


    VG Ingo W

    Hi Björn!


    Naja, ich gebe zu, ein bisschen neidisch bin ich schon immer, dass du es mit den Kleinen fotografisch so gut hinbekommst. Aber schön, dass du uns daran teilhaben lässt.
    Da du in Seggen- und Schilfgebieten unterwegs warst, werde ich natürlich auf die Gesamt-Darstellung der betreffenden Pilzarten gespannt sein.
    Von dem z.B.

    Zitat


    Coronellaria caricinella, Seggen-Kronenhaarbecherchen


    wusste ich bisher nichts.


    Und wie man die "punktig-weiße" Struktur auf der Fruchtschicht des Wahnsinns-Makros auf Bild 3 erklären kann, da sehe ich momentan aus meiner Richtung auch noch keine Möglichkeit zur Aufklärung.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Du weißt, eigentlich bin ich bei deinem Gezeigten nicht zu Hause. Aber die Art würde sich bei Untersuchung als Psilocybe herausstellen.
    Da in der Nähe eines Dunglagerplatzes gewachsen, würde ich aber eher von Deconica montana Abstand nehmen, und was nährstoffliebendes, teilweise büschelig wachsendes suchen.
    Vielleicht Psilocybe coprophila, subcoprophila oder merdaria, aber wie schon gesagt, ich kann da makroskopisch nicht weiterhelfen.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Ich denke nicht, dass hier irgendwer was gesagt hat, dass so völlig falsch ist. Sind einfach nachvollziehbare und verschiedene Meinungen, jedesmal aus einem anderen Blickwinkel.
    Also schön den Ball flach halten.


    Aus meiner Sicht sind etliche Meinungen gefallen, die ich unterschreiben könnte.
    Die schönst ist diese, könnte direkt von mir stammen:

    Zitat


    (Wenn man eine Art oft genug mikroskopisch bestimmt hat, ist teilweise auch eine makroskopische Bestimmung möglich)


    Lässt sich sicherlich nicht für verallgemeinern für jede Art, aber da ist was dran. Sicherheit durch das Mikroskop und dann das Festhalten der makroskopischen, manchmal kaum in Worte zu fassenden Merkmale.
    Ihr seht es ja selbst, so Gattungsspezialisten wie wir hier z.B. in Pilzmel oder Nobi haben, in anderen Foren Felix für Russula oder Andreas 2 für Inocybe, die reden sich nicht raus und schreien jedesmal nur nach dem Mikro. Die grenzen auch makroskopisch schon ein, einfach deshalb, weil sie teilweise mehr wissen als man es in Büchern niederschreiben kann. Die sagen, kann das und das sein.
    Solche Leute sind mir übrigens am sympathischsten, die tun nicht heimlich und jammern ständig nach dem Mikro, die wissen was!!


    Natürlich wird immer wieder der Satz fallen: Sicherheit nur mir Mikro, weil das eben auch oft schwere Themengebiete sind. Aber m.E. nach passt meist die vorgeschlagene Richtung, oft sogar die Auswahl!!


    Dann muss ich noch was zu Petras Meinung sagen: tut mir leid, aber vergiss bitte ein Schüler-Mikro. Ergibt nur Frust!!
    Das passt schon, wer tief in die Materie rein will, der muss ordentlich (so nach und nach) investieren.


    VG Ingo W

    Hallo Anita!

    Zitat


    hat die bestimmung von Eike bei euch keine chance?


    Der Kastanienbraune Butterrübling (Rhodocollybia butyracea var. butyracea) hätte bei mir keine Chance, das stimmt. Erstens Herbstpilz, zweitens mehr dominant-hutfarbener Stiel.


    Beim Waldfreund-Rübling und nahen Verwandten saugen wir uns ja gerade fest.
    Dass man da was mit dem Geruch machen kann, wäre mir neu. Was für Infos hast du denn zum Geruch des Gelbblättrigen (G. ocior)? Ist von meiner Seite beinahe jetzt schon abgelehnt.
    So weit ich mich erinnere, riecht der recht fein pilzig, kaum auffällig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, wieder mal echt schade, dass das nicht geklärt werden konnte.
    Also theoretisch ist es der Maipilz, weil du ja sagst, die Rottöne sind original gar nicht vorhanden und die Lamellen recht dicht stehen. Außerdem scheint kein Rosengewächs in der Nähe (Weißdorn = Crataegus hätte ich da z.B. als argen Konkurrenten gesehen).


    Erfahrungsgemäß habe ich mir zum Prinzip machen müssen, mich nicht unbedingt auf das zu verlassen, was zum Pilz gesagt wird (bitte nicht übelnehmen!!), deshalb würde ich hier nicht wetten.


    Schade, dass der Pilz so schnell entsorgt werden musste. Bisschen Sporenpulver hätte hier doch einiges geklärt.


    VG Ingo W


    Edit:
    Ich habe auch mal versucht, die Unterlage, also das Küchenpapier farblich so abzugleichen, dass es nicht bläulich erscheint, sondern wieder ordentlich weiß ist:

    Irgendwie bleibt der rosaliche Farbeindruck.

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ich dachte da oben rechts im Eck seien Fichtennadeln zu sehen.


    Und ich hätte links das vom Pilz beinahe für eine Kiefernnadel gehalten.


    Ich würde vorschlagen, dass du ihn getrocknet aufhebst. Wenn du dann dein Mikroskop hast, kannst du ja mal näher reinschauen. (Mein 1. Eindruck war übrigens auch Zapfenrübling).


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Genau dann, wenn ihr "Gurke" riecht, ist das der Geruch "mehlartig". Hat nichts mit Tütenmehl zu tun!!
    So riecht frischer Weizen, wenn man ihn schrotet, eben nach Gurke.


    Zitat


    Bei den anderen Fotos ist leider die Datei zu groß.


    Die kann man auch kleiner machen. Wenn du nicht damit klarkommst, kannst du mir die Originalbilder schicken.


    Noch könnte ich mich nicht 100%-ig für den Maipilz (C. gambosa) entscheiden, eben wegen der Rottöne. Zwar scheinen die Lamellen recht dicht, aber der Hut ist ziemlich flatterig (oder bloß kaputt?).


    Zitat


    Wald: Nadel und Laub


    Als Beschreibung zum Fundort eindeutig zu wenig!
    Welcher Baum/Busch stand denn am nächsten? Und welche dann? Boden kalkhaltig? Bei Nichtwissen, kannst du auch ein paar Pilze nennen, die du sonst dort findest. Vielleicht Morcheln?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich hänge mich wieder mal an Harry: Entoloma mit Trockenschaden (Geruch mehlig-ranzig + Lamellenfarbe).


    Der Rest ist wohl Arbeit mit dem Mikro, könnte ich mir vorstellen.


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!

    Zitat


    Allerdings ist das leicht rötliche am Stil beim grünblättrigen wohl auch nicht vorhanden, oder?


    Sollte man im Auge behalten, könnte was dran sein, bin mir nicht sicher.


    Zitat


    Das erklärt mir nun auch warum bei diesem Bild vom letzten November der Rauchblättrige erkannt wurde.


    Ich gebe zu, dass es vom Bild schon hinkommen kann mit dem Rauchblättrigen, vielleicht noch mit der zusätzlichen Info des Nadelholzes als Substrat.
    Der Versuch der Bestimmung nur anhand von Bildern ist dennoch immer wieder nicht ungefährlich.


    Das Vergleichsbild von "Derpilzberater" ist schon mal überhaupt nicht schlecht. Z.B. sieht man hier das Lamellengrau mit leichter Oliv-Nuance beim Grünblättrigen, also der unteren Kollektion.
    Die neongelbgrüne Stielspitze ist aber auch hier leider überbelichtet.


    Ich hatte das auch selbst mal versucht im Bild festzuhalten, mein Fotoapparat verschluckt die Farben einfach. Ganz vielen Fotografen scheint das ebenso zu gehen, denn genau das, was ich als gutes Merkmal beschrieb, wenn man die Pilze vor sich hat, findet man kaum auf Bildern.
    Könnt ja mal schauen bei der Bildersuche!


    Vielleicht sollte man das mal als Aufgabe an die hier im Forum weiterreichen, die das Fotografieren gut beherrschen. So als Zusatz-Fotowettbewerb.
    Mal ein Beispiel, wo das, was ich meine mit der gelbgrünen Stielspitze gut rüberkommt. Dafür ist aber das Bild ansonsten nicht viel wert.
    http://commons.wikimedia.org/w…iculare,_H._capnoides.JPG
    links H. fasciculare, rechts H. capnoides


    VG Ingo W

    Hallo Holger!

    Zitat


    Ingo, Dein Link geht irgendwie nicht.


    Komisch, bei mir funktioniert ´s.


    Deinen Abgebildeten halte ich genauso für G. ocior. Die haben höchst selten gelbe Lamellen.
    Nicht gut zu erkennen sind sie später trocken:
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…g_ocior/g_ocior3_bild.htm


    Können auch noch heller trocknen, die Hüte sind dann sogar etwas lederfarben-rosalich, also so mitteleuropäisch-hautfarben.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Kann auch sein, dass du recht hast mit den Ziegelroten. Die hätten auf jeden Fall auch nicht diese dominanten Grüngelb-Farben am Stiel wie es der Grünblättrige hat.


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Ich denke, das schönste Kennzeichen sind die neon-grüngelben Stielspitzen, also der Stielregion, die dem Hut am nächsten ist.
    Rauchblättrige Schwefelköpfe haben keine grellen Farben, das ist am Stiel mehr so ein weißlich-gelb oder bretterfarben.


    Großes Problem ist, dass dieses Neongelb des Grünblättrigen oft auf Fotos verschwindet. Z.B. hat Bild 3 oder 5 hier eher die Farben des Rauchblättrigen.
    Deshalb ist es oft recht schwierig, die 2 Arten anhand eines Fotos genau einzuordnen.


    Ich sehe hier wie Harry aber insgesamt nur Grünblättrige Schwefelköpfe (H. fasciculare).
    Bei deiner 2. Kollektion könnte durchaus auch noch jemand den Ziegelroten ins Spiel bringen, aber solche ziegelroten Hutfarben kann auch der Grünblättrige haben (besonders in heimischen Gärten an Obstbaumstümpfen oder -wurzeln).


    VG Ingo W

    Hallo Anita!


    Dabei könnten die dunklen Hüte mit den hellen Rändern in die Richtung des Gelbblättrigen Blasssporrüblings (Gymnopus ocior) deuten.
    http://www.bio-forum.pl/messages/7259/181484.jpg


    Neigt allerdings mitunter zu einer etwas büscheligen Wachstumsweise. Ich kenne die Art hauptsächlich aus gartenähnlichen Habitaten oder Parks, neben Wegen oder am Rand von Wiesen oder auch neben weniger gepflegten Beeten zwischen Kräutern.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Mit Russula (Täubling) liegst du richtig.
    Ich denke, um die makroskopisch gut beurteilen zu können, muss man sich schon eine lange Zeit mit ihnen beschäftigt haben. Ich gehöre da nicht dazu.
    Eine Chance hättest du, wenn neben dem milden Geschmack die Lamellen recht weich, beinahe verschmierbar wären. Würde zu den Farben und der Erscheinungszeit passen und könnte in Richtung Frauen-Täubling (R. cyanoxantha) weisen.


    Der "Burggraben" ist natürlich ein unechter, auf Schnellwüchsigkeit oder Trockenheit zurückzuführen. Täublinge erkennt man neben ihrer Brüchigkeit (Aufbau +-kugelzellig) auch an den meist wenig/nicht untermischten Lamellen (Ausnahme Schwarztäublinge), haben also oft keine Lameletten. Wenn kurze Lamellen, dann verwachsen mit anderer Lamelle als Gabelung.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    10 auch ein Helmling? Oder doch nicht?


    Kann auch Hydropus subalpinus (Buchenwald-Wasserfuß) sein. Ich denke aber, du willst das nicht wirklich wissen. Einigen wir uns also wieder auf "Käfer von unten".


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    ich glaube ich habe hier die gleichen gefunden.


    Ich könnte natülich behaupten, dass es Trametes gibbosa (Buckel-Tramete) ist, dann wird dir der Gegenbeweis anhand des nur einen Bildes von oben wohl nicht leicht fallen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ingo, ich wollte dir aber doch gar keine Bestimmung klauen.


    Nö, bin doch zufrieden, wenn ´s bemerkt wird.
    Übrigens dachte ich eigentlich schon, dass die gelbe Färbung eine Reaktion ist, eben ähnlich der roten von einigen Stereum-Brüderchen. Meist fällt die aber bei St. subtomentosum nur an sehr frischgewachsenen Fruchtkörpern auf.
    Muss ich mal besser drauf achten.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich hänge mich an Björn, weil es einfach von der Zeit her und Buchenwald passt. Sehe nichts, was dagegenspricht (ist natürlich keine Garantie).


    Falls du noch meine Meinung zum Medardi hören willst: spar das Geld und nimm es als Anzahlung für was Gescheites.
    Käme natürlich die Frage von dir: was ist was Gescheites?
    Literaturmäßig fällt mir da nichts akuelles ein, aber mit Zottos DVD und Internet kommst du schon ein Stück, auf jeden Fall weiter wie mit dem Italiener.
    Spar das Geld für ´s Mikro!


    VG Ingo W

    Hi Nobi!


    Nicht schlecht!


    Ich will ja ja den Fred nicht zuspammen, aber das war (aus meiner Sicht) auch nicht schlecht:

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    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Klar, wenn die Asci fehlen, dann wird es wohl eine Anamorphe sein.


    Genau! Wurde doch kürzlich der Morchella conica der Konidienstatus verpasst, dann sage ich jetzt:
    Basidios sind sowieso nur Anamorphen von Ascos. Weiß bloß keiner, dass z.B. die Marone (Boletus badius) eigentlich die Nebenfruchtform einer Peziza ist, genauer von Peziza badia (Kastanienbrauner Großbecherling), sagt ja schon der Name.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Wie? Neil Young?
    Mit den Liedern fallen mir fast sämtliche Jugendsünden ein:

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    Wird jetzt zwar Eike nicht verstehen, aber bei der Musik war ich geneigt den Lautstärke-Pegel ins Vollpositive zu regulieren.


    VG Ingo W