Beiträge von Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    .....zu C. hariolorum habe ich noch ein Bild gefunden:
    Magst noch, wetten?


    Nein, das hat sich gerade erledigt. Weiße dichtstehende Lamellen kann ich für meine Wette nicht gebrauchen.
    Ob das aber clever von dir ist?
    Hättest mir doch erst mal was abknöpfen können mit solchen Bildern in der Hinterhand.
    Naja, ok, also danke, dass du es nicht gemacht hast.


    Übrigens, ich wollte es wegen Unerheblichkeit eigentlich für mich behalten: dein hübscher Dasyscyphus bicolor (Zweifarbiger Haarbecherling) kann auch Capitotricha fagiseda (Buchencupulen-Capitotricha) sein, denn die Art wächst auch auf Buchenzweigen. Ist unter den 3 bekannten "großen Gelbscheibigen auf Laubholz" bei uns der mit den größten Sporen (neben bicolor und rubi).


    Mach dir erst mal keine Gedanken wegen des anderen Gattungsnamens, den ich verwende. Dasyscyphus war so eine Zusammenfassung von allen kleinen Becherchen mit gut sichtbaren Haaren. Das war wegen zu großer Unterschiedlichkeit untereinander nicht mehr haltbar.


    Ist aufgesplittet in mindestens 10 separate Gattungen. Dasyscyphus selber gibt ´s aktuell eigentlich gar nicht mehr.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Das wäre ja ein genialer Wettpilz, wenn man die Lösung kennen würde.


    Was ich gar nicht begreife:
    Mario? Wenn die Farbe des Sporenpulvers so stimmen würde, dann dürfte man ja gar nicht über die Gattung Mycena nachdenken.
    Ich meine, du hast doch die Farbe live gesehen. Und die sah dann so aus wie auf deinen Bildern? Bei mir kommt das voll rostbraun rüber.


    Was ich noch nicht verstehe: warum sieht man bei den anderen Fruchtkörpern keine farbigen Lamellenschneiden?
    Haben die jetzt alle welche oder ist das eine Bild mit den farbigen Lamellenschneiden eine Ausnahme?


    Rein habituell wäre ich nämlich wegen Größe, Farbe, bereiften Stiel schon nah an Mycena haematopus (Großer Bluthelmling).
    Normalerweise wächst der allerdings recht offensichtlich an Holz, meist dick und hätte am Hutrand auch diese rüschigen Vorhänge.


    Mycena purpureofusca (Lilaschneidiger Helmling) gehört in den Nadewald.
    Mycena sanguinolenta (Purpurschneidiger Bluthelmling) ist kleiner (Thema Größe: wo findet man da zum Fund was Brauchbares?) mit "unschönen Hüten".
    Für Mycena rubromarginata (Rotschneidiger Helmling) passen die Farben nicht schön.


    Also, bleibt spannend.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!

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    ich habe gerade nochmals Mausmanns Antworten gelesen.
    Da bezieht sich viel auf Craterellus cornucopiodes.


    Ja klar, war doch auch die Frage, oder?


    Zitat


    Ob Funga in eine Logik einzuordnen ist, da habe ich eh meine Zweifel.


    Ich nicht!
    Die funktioniert ganz sicher nach logischen Kriterien........Wie alles, das sich entwickelt oder überlebt.


    Ob wir es irgendwann begreifen, wie es funktioniert?
    Ob es sich niederschreiben lässt??
    Sicher! Zumindest theoretisch und irgendwann!


    Wenn die Zeit da ist, vieles erklären zu können, wird es allerdings niemanden mehr interessieren.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!

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    Ich bemerke die Unmöglichkeit einer schnellen Erklärung, die das mykologisch vollkommen unbedarfte Gegenüber grundlegend davon überzeugt, dass man keinen Sprung in der Schüssel hat, wie die Tatsache, dass man mit jedem weiteren Wort das genaue Gegenteil erreicht.


    So treffend!!
    Ich meine, wie willst du auch erklären, dass du keinen Sprung in der Schüssel hast??
    Hey, du kniest vor Brandstellen und suchst Pilze, die 2mm im Durchmesser sind??


    VG Ingo W

    Hallo!


    "Hut-ab" vor den Gewinnern.
    Ich hab ´s nicht gewusst, dass die feldrig-aufreißende Oberfläche so gleichausgerichtet strahlig-faserig sein kann.


    Lasse ja sonst keine Gelegenheit aus, meine Chips zur Debatte zu stellen, aber das war mir einfach zu heiß.
    Und wenn man eben keine Ahnung hat, soll man auch mal Ruhe halten (habe ich aus sicherer Quelle gehört).
    Auch das befragte "Internetz" hat mich diesbezüglich nicht auf den 1. Blick aufklären können. Gleichwertiges Bild habe ich nicht gefunden.


    Allerdings fiel mir auch keine Alternative zu Pablos Erst-Diagnose ein. Aber was soll das schon heißen bei der Pilz-Vielfalt.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Wirklich eine interessante Frage.
    Also, ich kann die nicht beantworten. Sehe aber erst mal keinen Zusammenhang zwischen dem Vorkommen des Sommer-Steinpilzes und den Herbst-Trompeten im gleichen Areal, auch wenn es womöglich logisch erschiene.


    Mir gefällt mausmanns Antwort:

    Zitat


    ....und an Beschreibungen hörte, so komme ich zu dem Schluß daß der bevorzugte Wachstumsort nicht wirklich einhellig auszusehen scheint.


    VG Ingo W

    Hallo MFakaNemo! (Hast du keinen einfacheren Ansprechnamen?)


    Zitat


    ....aber THEORETISCH dürfte ja nichts passieren, oder?


    Genau, theoretisch!
    Aber stimmt schon, was lebensbedrohlich Giftiges gibt`s bei uns nicht, was so ähnlich aussieht.


    Natürlich gibt ´s auch Menschen, die sich am Steinpilz vergiften (allergische Reaktion).


    Etliche Menschen vertragen den Schwefelporling nicht. Ich habe aber bisher nicht rausgekriegt, ob das vielleicht an zu wenig Hitze beim Zubereiten oder doch an empfindlichen Mägen liegt.
    Deshalb eben erstmal vorsichtig anfangen.
    Du hättest natürlich jetzt schon mal den Vorteil, dass du Fruchtkörper im allerbesten Alter gefunden hast.


    Und dann sei für später auch noch darauf verwiesen, dass man auch das Substrat nicht außer Acht lassen darf.
    Wahrscheinlich übernimmt nämlich der Fruchtkörper Giftstoffe, sofern im Baum vorhanden, so z.B. von der Eibe beschrieben, und an der "bitteren Eiche" soll er wohl auch nicht so gut schmecken.


    Aber ich rede dir natürlich nicht zu. Weißt ja, nach Bild keine Essensfreigabe usw. usf. etc. pp.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

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    Das Makro dazu könntest du vielleicht ein wenig Abdunkeln, dann dürften auch die Kontraste besser zur Geltung kommen.


    Etwas kenne ich mich als relativ schwacher Fotograf auch im Betrügen aus, wenn es ums Täuschen geht.
    Fachleute beeindruckt man damit sicherlich nicht, aber versucht wird ´s halt mit dem "Aufhübschen"


    Dein Mollisia-Bild ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, dass es Arten gibt (früher als Tapesia bezeichnet) mit ausgeprägtem Myzelfilz (Subikulum).
    Würde glatt wieder auf Mollisia fusca wetten.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, da wirst du auf nichts anderes kommen.
    Gäbe es jetzt nicht dieses eiserne (und sicherlich auch berechtigte) Forumsgesetz, würde ich sagen: erst mal in kleinen Mengen probieren, wie er vertragen wird und beim Zurechtmachen ordentlich der Hitze aussetzen.
    Also mal so einen Hut panieren und braten und fasziniert sein, dass man das als Gefügelschnitzel verkaufen könnte.


    Aber natürlich halte ich mich an Regeln und sage sowas deswegen nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Matzekraemer!


    Würzburg? Prima. Willkommen im Forum.


    Trotzdem: jetzt ohne den Zeigefinger zu sehr in die Höhe zu heben: (mal abgesehen vom Wurmfraß) würdest du denn tatsächlich jemandem glauben können, der dir aufgrund dieses Bildes sagt: alles i.O., die kannst du essen?


    Zum Raten sind solche Bilder natürlich geeignet, schult den Blick vielleicht:
    demnach würde ich sagen, du hast einen Lamellenpilz mit recht dichtstehenden Lamellen, wahrscheinlich ohne Ring am Stiel, wahrscheinlich ohne Scheide an der Stielbasis und mit wahrscheinlich weißem oder zumindest sehr hellem Sporenpulver.


    Hätte ich jetzt nur mit diesen Annahmen recht (das weiß man ja nicht sicher, da du nichts dazu schreibst), kämen vielleicht 10 Arten in Frage. Von denen ist wahrscheinlich nicht mal einer tödlich giftig.
    Meine Favoriten wären
    1. Maipilz (Calocybe gambosa) --> mit Gurkengeruch, sehr fleischigem Hut ud schmalen Lamellen
    2. Fleckender Rübling (Rhodocollybia maculata) --> irgendwo Rostflecken auf Hut oder in den Lamellen, meist in schönen Hexenringen wachsend.


    Habe ich aber mit der Annahme unrecht, und du verlässt dich aber auf meine Raterei, verliere ich vielleicht beim Wetten 10 Chips und du und deine Familie das Leben.


    Insofern:

    Zitat


    Wenn du gute Bilder und Beschreibungen nachlieferst kann man dir die Pilzart hier evtl. auch bestimmen. Zumindest wird man dazu etwas sagen können.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

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    2.
    Kiefern-Zapfenrübling (Strobilurus spec.)


    Glaube ich dir nicht. Alles viel zu Orangebraun.
    Bei solchen Farben mag man an den Mäuseschwanzrübling (Baeospora myosurus) glauben oder an noch was ganz anderes. Zeig ihn halt mal von unten!


    Zitat


    3.
    Striegeliger Rübling (Collybia haviolorum)


    Zitat


    3 und vier sind einwandfrei bestimmt,


    Sicher, dass der Pilz nicht wie hier im Beitrag 6 aussieht:
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-hilfe-fuer-blaetterpilz
    Also ich würde da ja sogar einen Einsatz bringen.


    Zitat


    6.
    Zwergbovist (Bovist arcularis)


    Zitat


    ....6 ist eine grottenschlechte Aufnahme, aber auch gesichert.


    Kein Bild der Oberfläche?
    Name selbst ausgedacht?


    Zitat


    Aufnahme 8, die Xylaria wuchs nicht auf der Buchenfruchtschale, eindeutig darunter.


    Dann eben auf einer darunter liegenden Buchenfruchtschale.


    Beim orangefarbenen Schleimer und der Schnecke sind übrigens auch Weichbecherchen (Mollisia).
    Das Ignorieren steht normalerweise unter Strafe. Keine Angst, wird nicht schlimm.
    Könntest aber durchaus hier nochmal drüber schauen, du erschreckst einen nämlich richtig mit diesen Namens-Kreationen!


    Zitat


    Hasenporling (Olichomitus,...... haviolorum,......Dasyscphus.......(Bovist arcularis)


    Zitat


    ..... bei der Aufnahme zu Hause hatte die Becherchen keinen Bock mehr....


    Einfach in eine verschließbare Dose mit was Feuchtem legen, und nach 1-2 Stunden haben die wieder Bock zum Modeln. :)


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Die allerbesten Wünsche zum Geburtstag von mir. Immer eine "handbreit" bestimmbares Substrat unter den unbekannten Pilzen, bisschen Zeit und viel Gesundheit!


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Das sieht wie Gymnopus hariolorum (Striegelstieliger Blassporrübling) aus. Allerdings sollte der geruchsmäßig eher negative Assoziationen auslösen.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

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    Hallo,
    ....Ich steig da immer noch nicht so ganz durch, wie und wer die wiss. Pilznamen umbenennt und aufgrund welcher Datenlage? Hmmm
    Da wünsch ich mir solche Verhältnisse, wie sie z.B. bei der IUPAC herrschen. Da ist alles klar geregelt und eindeutig. Es entscheiden da Kommissionen und nicht einzelne...


    Bei den Pilzen entscheiden auch nicht einzelne.
    Die Definition einer Pilz-Art ist aber wahrscheinlich nicht ganz so (?)eindeutig wie chemische Formeln.


    Dann muss man halt auch sehen, dass viele Namen und Beschreibungen aus einer Zeit stammen, in der gewisse, heute gültige Merkmale noch gar nicht bekannt waren.
    Also kann man mitunter auf eine frühe Beschreibung gut und gerne 3 oder 4 verchiedene Pilze drauflegen, die alle der Ursprungsbeschreibung gerecht würden.


    Wenn sich jetzt vielleicht noch ein Exsikkat/gute Zeichnung etc. findet, das bei einer Untersuchung zu erkennen gibt, dass der Ursprungs Flockenstielige Hexenröhrling eigentlich der Netzstielige ist, naja, dann geht eben das Durcheinander los.


    Derlei oder andere Beispiele gibt es viel. Nimm an, man stellt fest, dass eine bestimmte Art mit gut eingebürgertem Namen schon 1-2 Jahre früher z.B. vom Tibetaner Hui Xsung beschrieben wurde (ok. die Blätter lagen irgendwo auf einem Berggipfel im Himalaya), auch das abgestürzte Exsikkat konnte gefunden werden.


    Ewiges Thema, aber bis auf Ausnahmen nicht immer eine Böswilligkeit mit den Namensänderungen, wobei freilich manchmal auch ganz Unglückliches passiert, und der neu-ausgegrabene Name in 2 Jahren wieder geändert werden muss.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Brunnipila fuscescens (Pers.) Baral 1985
    Buchenblatt-Braunhaarbecherchen


    Nicht, dass jemand denkt, ich wäre zu einseitig mit meinen ewigen weißen Haarbecherchen.
    Nöö, der hier hat nämlich braune Haare:

    Obwohl, bei "species fungorum" läuft er unter Lachnum fuscescens, vielleicht hat die verschiedene Farbe doch weniger zu bedeuten, als wir es gerne hätten?


    Ist wohl das häufigste braunhaarige Becherchen, schließlich findet man momentan kaum ein feuchtliegendes vorjähriges Buchenblatt ohne diesen Becher.


    Geht aber auch an Buchen-Cupulen oder andere Blätter. Ich denke, das ist dann trotzdem die gleiche Art, aber man sollte halt erst mal nachschauen.

    Mikro

    Ziemlich auffällig sind die weit ausholenden Haken, manchmal bleibt ein Loch in der Mitte:



    Schöne Bilder der Art gibt ´s hier in Björns Beitrag gleich vorn dran:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ght=Brunnipila+fuscescens


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ganz witzig ist ja, dass seine Form auch vom Aufbau des Substrats abängig ist.
    Am Lieblingssubstrat Bergahornblatt ist er mehr schiffchenförmig.


    Hier habe ich ihn für mich zum ersten Mal ganz winzig an Buchenblättern gefunden.


    Nur das nötigste nachgeschaut:


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Wikipedia:

    Zitat


    Zu finden ist er an Wald- und Wegrändern und auf dem Dung vieler größerer Pflanzenfresser, vor allem von Pferden und Rindern.


    Das stimmt sicher nicht.
    Da verwechselt der Autor irgendwas. Der Heuschnittpilz wächst maximal auf dem Kot von Regenwürmern (das kann ich jetzt nicht beurteilen), aber hat nichts mit großen Pflanzenfressern zu tun.


    VG Ingo W

    Hallo widmerbaer!

    Zitat


    die Mikroskopierung des Pilzkontrolleurs Markus Flück (http://pilze-flueck.ch) ergab, dass es sich um Inocybe queletii handeln könnte.


    Also, da hätte ich mir jetzt mehr versprochen.
    Um was es sich handeln könnte, da hätte ich dir auch ein paar Risspilzarten aufzählen können, ganz ohne Mikro.


    Woran ist die Bestimmung denn gescheitert?
    Vielleicht solltest du die Werte durchgeben? Kann ja sein, dass sich hier jemand findet mit dem richtigen Riecher.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!

    Zitat


    .........oder in der Waldfreundrüblings-Gruppe suchen.


    Ja, wenn man will, kann man den wohl als Gymnopus aquosus bezeichnen, das ist so ein früher heller Waldfreundrübling:
    http://www.mykologie.net/index…item/135-gymnopus_aquosus


    Bei der 1 ist dein Gedanke der wahrscheinlichste. Man kann aber auf dem Substrat mal nachschauen, ob nun ein Schichtpilz (Stereum) oder ein Zystidenrindenpilz (Peniophora) zu sehen ist.
    Tremella mesenterica (Goldgelber Zitterling) "frisst" ja Peniophora, lebt auch meist auf dünnerem Substrat in der Stärke eines Astes.


    VG Ingo W


    P.S.:
    Falls das untere Aststück unter dem Zitterlingsfruchtkörper dazu gehört, das ist dann wohl das, was Jan-Arne meint: da ist ein Zystidenrindenpilz aus dem Umfeld des Grauen (Peniophora cinerea).

    Hallo!


    Lachnum rhytismatis (W. Phillips) Nannf. 1939
    Ahornblatt-Weißhaarbecherchen


    Das ist eine niedliche Lachnum-Art, die man sehr leicht findet, wenn man vorjährig abgefallene Blätter von Bergahorn (Acer pseudoplatanus) anschaut.


    Es hat einen Zwilling an Heidelbeerblättern, nämlich Lachnum microsporum (Heidelbeerblatt-Weißhaarbecherchen):
    http://www.pilzforum.eu/board/…orum?pid=164568#pid164568


    Beide unterscheiden sich im Prinzip nur durch die Hakenverhältnisse.


    Dummerweise halten sie sich nicht immer an das "für sie vorgesehene" Substrat und tauschen manchmal untereinander.


    Mikros:



    Auffällig sind die Haar-Kristalle:


    Björn hat hier auch noch Bilder eingestellt:
    http://www.pilzforum.eu/board/…erchen?pid=88874#pid88874


    VG Ingo W

    Hallo Karen!


    Nr. 1 ist irgendwie zu kräftig in die falsche Richtung gefärbt.
    Ich denke, das ist trotzdem eher was um Mycena pura (Gemeiner Rettich-Helmling).


    Bei Nr. 4 gehören die 2 Bilder sicher nicht zusammen.
    Der 1. Pilz ist ein Zapfenrübling (Strobilurus).
    Der 2. wahrscheinlich an Holz gewachsen?


    Nr. 5 ist sicherlich interessant. Ein Kahlkopf (Psilocybe) vielleicht?
    Nr. 6 wird Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) sein.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also ich finde ja, man sollte dieses wunderbare Schnittbild des Breitblättrigen Rüblings (Megacollybia platyphylla) in einer Collage dem Schnittbild eines Maipilzes gegenüberstellen. Der ist nämlich sein absolutes Gegenteil bezüglich Verhältnis Lamellenanteil/Hutfleisch.


    Und wie man bezüglich des Hutfleisches wunderbar sieht: da konkurriert nicht mal der Rehbraune Dachpilz (Pluteus cervinus) mit!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Was soll ´s?
    Nun habe ich mir die Arbeit gemacht, den auseinanderzunehmen, also soll das nicht umsonst gewesen sein.


    Ist ein schwieriges Thema:

    Wie zu sehen, recht winzig, eindeutig Lachnum, recht langstielig und für seine Winzigkeit am Stiel auch irgendwie borstig aussehend, nicht rötend bei Verletzung, und auch makroskopisch zu sehen: feinhaarig


    Mikros dazu:




    Naja, eigentlich mache ich das ja nur, weil der Becher meinte, er will auch mal gezeigt werden, wenn er schon keinen Namen hat.


    VG Ingo W