Beiträge von Ingo W

    Hallo Manymips (nähe Augsburg)!


    Wie pilzpic schon sagt, deine Pilze sind Heudüngerlinge (Panaeolus foenisecii). Bisschen früher im Jahr als sonst, denn die kommen eigentlich immer nach der ersten Wiesen-Mahd. Vielleicht seid ihr auch schon soweit da unten in Augsburg.


    Besonders giftig sollten die Pilze nicht sein.
    Frisst der Hund sie wirklich? Denn normalerweise verbietet der Instinkt sowas eigentlich bei Tieren.


    Ansonsten schlägt hier niemand die Hände über dem Kopf zusammen, schon gar nicht, wenn so eine detailierte Anfrage mit guten Bildern gepostet wird.


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    Sie stehen einzeln oder in kleinen Gruppen (siehe Fotos)......


    Ok., die Pilze in Gruppen wachsend hätte ich ja trotzdem gern noch gesehen, da ist kein Foto dabei!


    VG Ingo W


    P.S.: Achso, die Frage war ja noch offen, warum die Pilze plötzlich da sind.
    Manchmal ist es auch so, dass man manche Dinge erst sieht, wenn man dafür sensibilisiert ist, soll bedeuten: ich denke, die wuchsen schon immer dort.
    Übrigens muss man die nicht ausrotten. Wöllte man alle giftigen Pflanzen im Garten beseitigen, hätte man nämlich auch etliches zu tun.

    Hallo Mario!

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    .....ich denke die Grösse hat uns wohl getäuscht, hätte ich doch grösser erwartet......


    Du sagst es.
    Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, den Fenchelporling ins Spiel zu bringen, hätte ich gewusst, dass die Hüte kleiner als eine Fingerkuppe sind.


    Wieder ein hervorragendes Beispiel der Tücken der Bilderbestimmung und die Unterstreichung der Wichtigkeit, die richtigen Angaben zum Pilz zu liefern.


    Das ist natürlich eine Ausrede von mir, denn Pablo und Mausmann waren ja auch richtig, aber probieren kann man das ja mal......


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!

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    Habe mir deswegen öfters diverse Antipasti in einem hier nicht näher benannten Supermarkt gegönnt! Wink


    Ja, bei mir waren es diverse Fleisch-, Käse- und Wurstsalate und bei den 10x größeren Großraumschachteln Gummibärchen.
    Die kleinen Schachteln gibt ´s leider in dem Supermarkt auch nicht mehr.
    Naja, noch habe ich ja ein paar.


    VG Ingo W

    Hallo Tuppie!


    Nö, passt schon. Mach dir da mal keine Gedanken, dass du keinen Fenchel riechst, und hab Dank für die weiteren Details.
    Sieh an, so klein ist der!
    Und auch Mausmann behält da ja sehr recht, wenn man jetzt die fast weißen Poren sieht.


    Also, ich schieb dann mal 5 Chips zu Pablo.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    So erstaunlich ist das gar nicht. Da gehen ja reichlich chemische Prozesse vor sich im Leben einer Pflanze, und einiges ändert sich je nach Alterstadium (Zucker, Zellulose usw.).
    Viele Arten sind eben so ausgelegt, dass sie sich auf die in der Zahl massig vorhandenen natürlich abgeworfenen Blätter (oder ander Pflanzenteile) aus dem Herbst spezialisiert haben, weil es davon einfach reichlich gibt (im Gegensatz zum gegenteiligen Fall).


    Übrigens kannst du ja mal den Test machen: zieh doch mal eine liegende, vielleicht etwas eingewachsene Rute raus aus deinem Himbeer-Bestand. Da sollte schon was dran sein.


    VG Ingo W

    Hallo Nando!


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    Du nimmst die Fotos mit deinem Auflichtmikroskop auf, oder?


    Ja, genau. Hat etwas den Nachteil der fehlenden Schärfentiefe.


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    Gehst du dazu in Gewächshaus oder in eine Kühlkammer, damit die Fruchtkörper nicht so schnell trocknen?
    Verrate Mal ein paar Tipps!


    Viel unkomplizierter.
    Schau, da im Korb, das sind mein Schächtelchen:

    Optimalerweise durchsichtig wegen des Lichtes und gut verschließbar wegen der Feuchtigkeit. Wenn der Deckel so dunstig aussieht, ist alles wunderbar im Inneren.

    Dann Deckel auf, unter das Stereo, Fotos machen und falls die Becher anfangen zu trocknen, Deckel wieder zu und erholen lassen.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!


    Dein Verdacht passt. Das ist Tremella encephala (Weißkernger Zitterling). Auf den Bilder 1+2 siehst du auch sein "Futter", also Stereum sanguinolentum (Blutender Nadelholzschichtpilz) rechts vom Zitterlings-Fruchtkörper.


    Dein 2. Pilz sieht gut aus, ist eben sehr einseitig aufgenommen.
    Falls du weitere Bilder hast, wäre es natürlich ein schöner Rate-, Rätsel- oder Wettpilz.


    Ähm, nochwas: also deine Bilder sind ja mit dem Handy gemacht. Du weißt aber schon, dass ich solche Bilder wie das letzte nicht mal mit meinem Fotoapparat hinkriege?


    VG Ingo W

    Hallo Nando!


    Wunderbar die Aufnahmen.
    Da sollte eigentlch nichts anderes rauskommen, wenn man die langen Haare so sieht, aber überrascht werde ich ja selbst auch immer wieder.


    Ist irgendwie tröstend, dass bei dir auch nicht immer alles klappt. ;)


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Wobei ich auch das noch mal konkretisieren möchte:
    Solche kraut- oder grasstängelbewachsenden Becher wachsen ja in aller Regel auf den Blättern, Halmen oder sonstigen Überresten der Pflanzen aus dem letzten Jahr. Diese Pflanzen müssen in aller Regel auf natürlicher Art und Weise abgestorben sein, also einfach deswegen, weil ihre Zeit vorrüber war.


    Es bringt in den allerwenigsten Fällen etwas, darauf zu warten, dass die Becher dann auftauchen, wenn man z.B. Brennnesseln oder Himbeeren selbst rausrupft und auf Haufen deponiert (sowas wiederum mögen aber Typhula-Arten).


    Mit den Blättern von Bäumen ist das genauso. Da wird man ewig warten, wenn man meint, dass auf den Blättern eines in der Vegetationsphase umgestürzten Baumes die gleichen Becher wachsen wie auf den natürlich abgeworfenen.


    Naja, und wenn du eine Ecke mit heimischen Himbeeren hast mit einem Bestand von mehr als 20 Ruten, und Altteile der Pflanzen liegenbleiben dürfen, dann sollte die Brunnipila clandestina (Verborgenwachsendes Braunhaarbecherchen) leicht auf liegenden Ruten zu finden sein, die, allerdings zumindest teilweise, so von der Streu eingebettet sein sollten, dass eine relativ regelmäßige Feuchtigkeitsversorgung gewährleistet ist.
    Das ist übrigens bei 75% der kleinen Becher das "A und O" des erfolgreichen Aufspürens der Winzlinge.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Ich glaube, da läuft was schief bei dir am Bildschirm.


    Entweder, deine Augen veralbern dich (auch räumlich wegen der Dicke?) oder du glaubst, dass alle Pilze im Link zusammengehören (einschließlich des porigen Fruchtkörpers unten), irgendwas passt da nicht.


    Natürlich ist im Link oben die Fruchtschicht und unten der Hutfilz, der Pilz hat keine Poren (vielleicht Bild anklicken? Ein Stück größer wird es noch.)


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!

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    Bis jetzt kreuzten nur Brunnipila clandestina und fuscescens meinen Weg.


    Genau, denn das sind ja auch die ganz häufigen.
    Br. clandestina ist Pflicht in Himbeerbeständen. Das geht gar nicht ohne, dass man die findet (ähnlich der von dir gezeigten Trichopezizella nidulus an Salomonsiegel).


    Und genauso verhält es sich bei Br. fuscescens auf Buchenblättern/Buchencupulen, wobei man hier schon wieder Arbeit hat, weil, wenn die Art auf anderen Blättern wächst (z.B. Eiche), mikroskopisch schon wieder was anderes rauskommen kann.


    Interessant wird demnächst, ob die Paraphysen anderer Brunnipila-Arten, vielleicht sogar Trichopezizella-Arten, amyloid reagieren.
    Man glaubt es kaum, was man alles noch so rausfinden kann.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Brunnipila palearum (Desm.) Baral 1985
    Süßgras-Braunhaarbecherchen


    Meiner bisherigen Meinung nach ist das mal ein Becherchen, das wohl nicht häufig ist.
    Zumindest reichen mir die Finger einer Hand, wenn ich über meine eigenen Funde sinniere.




    Mikro:

    Erwähnenswert ist die Paraphysen-Amyloidität, die wohl bisher noch gar niemand bemerkt hat.


    Hier noch der Link zu Björns Fund:
    https://www.sites.google.com/s…-palearum-desm-baral-1985


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Ziemlich klein sieht er ja aus, da wird es wohl kein verkümmerter Wurzel - Schleimrübling (Xerula radicata) oder eine verwante Art sein.


    Deren Hut sollte am Rand auch nicht einschlitzen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Aber ich denke, wenn es da was auszusetzen gäbe, hätte Ingo W sicher schon protestiert.


    Ja, manchmal sind Beiträge auch so schnell verschwunden, dass ich sie gar nicht sehe.
    Bin da erst jetzt drüber gestolpert.


    Also, ich denke schon, dass Gabor hier recht hat mit Hyalorbilia inflatula (Schüsselförmiges Hyalin-Knopfbecherchen).
    1. ist die Art recht stark verbreitet,
    2. passen die Fundumstände mit liegendem Holz, optimalmorsch
    3. passt die Größe und die Farbbeschreibung


    Beim letzten Punkt ist das Wichtige, dass du noch ein paar Ockerbräunliche gefunden hast, denn die Originalfarbe mit Licht, die ist ja so:
    http://asco-sonneberg.de/pages…ula-090812-01xsj33801.php


    Bei Kollektionen, die ganz weiß sind, muss man dann schon wieder mit solchen Orbilien rechnen:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=17641&position=17


    Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!


    Ich kann alles von dir Gesagte nachvollziehen, und würde hier wahrscheinlich zu keinem anderen Ergebnis kommen als du.


    Würdest du mir die 1-3-Bilder der 2. Kollektion ohne Kommentar zeigen, wäre ich mir wieder gar nicht sicher. Geripptrandige Maipilze tsseee.......


    VG Ingo W

    Hallo!


    Hier hänge ich mal ein ähnliches Becherchen an, dass man wohl noch eher als Lachnum subvirgineum bezeichnen kann. Es ist das geschickte Haarbecherchen von Markus (Calabaza) und wuchs an angemorschtem liegenden Buchenholz.

    Ich denke, das ist noch gar nicht so richtig klar, wie genau diese provisorische Art Lachnum subvirgineum denn nun auszusehen hat oder wie man die definiert.

    Fakt ist, es hat zum Großteil keulige Haare.
    Was aber in den verschiedenen Kollektionen differiert, sind Sporenbreiten, Haarlängen und Haar-bzw. Paraphyseninhalte.



    Da muss man mal weiterschauen, ob die sich untereinander aufdröseln lassen und ob das überhaupt Sinn macht.
    Vielleicht ist was vom Substrat her ableitbar, aber momentan kann ich all die Fragen nicht zufriedenstellend beantworten.


    VG Ingo W

    Hallo Birki!

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    Für eine Bestätigung wäre ich dankbar.


    Von mir bekommst du sie.
    Kann sein, dass noch jemand auf einen Doppelgänger an Nadelholz hinweist oder auf das Schnallenzählen eingeht, aber dein Gezeigter ist aus meiner Sicht der Rehbraune Dachpilz (Pluteus cervinus).


    VG Ingo W

    Hallo Reinhard!


    Deine Bilder sind aber sehr mini. Da erkennt man nicht gerade viel.


    Nr. 1 sieht schon wie der Grünblättrige Schwefelkopf (H. fasciculare) aus.
    Die haben mindestens an der Stielspitze noch was neongrünes an sich. Der Effekt lässt sich mit den meisten Fotoapparaten nicht festhalten.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Der Eichenschichtpilz ist nie so filzig oben drauf.
    Würde ja auch röten bei Verletzung, das hätte Toffel bemerkt.


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    Ich kenne Porostereum spadiceum eigentlich meist mit deutlichen Resupinatanteilen


    Dennoch kann er Hüte bilden. Wie das am Fundort insgesamt aussah, wissen wir ja nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Damit hast du schon recht. Das ist Cordyceps gracilis (Raupen-Kernkeule).
    http://champignons.moselle.fre…/cordyceps_gracilis_3.htm
    Hat möglicherweise auch schon wieder einen neuen Gattungsnamen, kümmert mich momentan nicht.


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    ......ist ja eh nichts anderes zu finden.


    Komisch!
    Hast du keinen Regen abbekommen?
    Besuch doch mal ein Feuchtgebiet, wenn du meinst, dass es bei dir zu trocken ist.


    VG Ingo W

    Hallo V.Wagner!


    Hast du den Fruchtkörper mitgenommen?
    Mich würde interessieren, ob die angekratzte Fruchtschicht einen braunen Untergrund zeigt.


    Eine Art aus der Gattung Trametes kann man, denke ich, beruhigt ausschließen. Da fällt mir nichts ähnliches ein.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


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    - Kein Problem: Ich setze 10 Chips gegen deine von dir vermutete dünne Anwuchsstelle, die nach meiner Einschätzung 2-3mm deutlich übersteigt.


    Naja, so viel wollte ich nicht setzen bei eher unsicheren und intuitiven Schätzungen.
    Sagen 5 Chips?


    Wenn du sagst, die vermutete Anwachsstelle übersteigt deiner Einschätzung nach die 2-3 mm deutlich, dann machen wir 6mm daraus, und ich hätte recht, wenn es darunter liegt. OK?


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


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    ---> Schau dir den oberen Fruchtkörper (beachte insbesondere die Anwuchsstelle am Substrat Toungue) an und beurteile selbst, ob der so dünnfleischig ist, wie die von mir angezweifelten Arten.


    Naja, sehen tut man da ja die Stärke des Anwuchses nicht, aber ich käme nicht auf die Idee, dass der Anwuchs dick ist, oder dass man beurteilen könnte, ob Chondrostereum hier diesbezüglich dünner wäre.


    Würde dir ja beinahe eine "Fruchtkörper-Anwuchs-Dickenwette" aufschwatzen wollen, aber ich glaube, sowas liegt dir nicht.


    Ich denke, Toffel könnte hier aufklären.


    VG Ingo W