Beiträge von Ingo W

    Diesmal sogar an einem liegenden Hölzlein von Hasel.
    Aber darauf wieder Peniophora cf. cinerea (Aschgrauer Zystidenrindenpilz), welche der Becher auffrisst:


    Ist bestimmungstechnisch eine relativ unproblematische Art, denn Kugelsporer gibt es bei den Winzigen nicht gar so häufig. Seine Anverwandten haben meist eiförmige bis ellipsoide Sporen.
    Hier noch die Mikros, wobei mir (so finde ich) der Nachweis der Paraphysen-Vakuolen besonders gut gelungen ist. In Wasser sieht man die nämlich nicht unbedingt, im Exsikkat wahrscheinlich noch weniger.



    Übrigens ist das farbenfreudige Pigment (hier goldig) auf der Außenseite wahrscheinlich gattungstypisch.


    Hier mal noch das Makro eines anderen Hyphodiscus (ohne konkreten Namen, läuft unter dunkelgraue Form von H. hymeniophilus), auch mit Goldfarbe auf der Außenseite:


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Naja, irgendwie ist schon auch was dran, dass man über solche Begriffe diskutieren kann, damit man gerade in einem Pilzforum eben auch die Ausdrücke richtig gebraucht und nicht falsches weiterträgt.
    Aber irgendwie ist es eben (zumindest für mich) auch nervig, dass die Anschauungen über die Verwendung der Ausdrücke so auseinandertriften.
    Und wenn viele Pilzler (inbegriffen auch wissende und anerkannte Mykologen) solche Ausdrücke wie Trama, Context und Medulla einfach nur für das Pilzfleisch in einem jeweiligen oder auch speziellen Bereich benutzen, dann übernehme ich das einfach.
    Wie schon gesagt, mit den Feinheiten ob und wieweit das überhaupt so in dieser Form zulässig ist, mögen sich andere beschäftigen, von mir aus ein weltweites Komitee zusammenrufen, das sich damit beschäftigt, das ist aber nicht mehr mein Gebiet.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Die Definition hat sich wohl im Laufe der Zeit etwas gewandelt. Ganz ehrlich: wozu brauche ich auch einen Begriff, der sämtliche Teile eines Pilzes bezeichnet außer der Fruchtschicht. Damit könnte man schlecht irgendwie eine gewisse Region beschreiben.
    Du schreibst bei Context ist "inclusive der Huthaut".


    Schauen wir also mal, was in Dörfelt/Heklau "Wörterbuch der Mykologie" steht:
    bei Context erstmal --> siehe Trama
    bei Trama: plectenchymatische Substanz zwischen den Oberflächen von Fruchtkörpern, hauptsächlich bei Basidiomata (hier fällt also Huthaut schon mal weg, möchte ich meinen).


    Das geht dann noch sehr lange weiter mit Stiel- und Huttrama, Lamellen- und Röhrentrama und wie was von manchen Autoren gebraucht wird oder auch nicht und wenn Trama nur für die Hymenophoral-Trama gebraucht wird, dann der Rest wieder Context genannt wird.


    Mir ist das alles viel zu doof anstrengend, von mir aus können sich da andere darum streiten.
    Ich weiß, dass Context und Trama und Medulla in vielen Texten und Pilz-Portraits genau für das Fleisch im Pilz steht. Da kann Jülich die Huthaut miteinbeziehen, wenn er meint.
    Ich mach da einfach nicht mit und warte, bis sich die Fachwelt einig ist.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ectal-Excipulum meint die Zellen der äußeren Schicht, also gewissermaßen den "Korb", in dem alles verpackt ist.


    Ich habe sogar den Beitrag in Pilzepilze wieder gefunden, wo ich darauf hingewiesen wurde, dass ich den Begriff "Ental-Excipulum" die ganze Zeit falsch verwendet habe.
    Hier Jens` Skizze, wie ich es bis dahin verstand. Jetzt musst du nur noch Medulla mit Ental-Exc. gleichsetzen, dann passt es.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=222527


    Zitat


    Kann man dann auch, wenn man beides zusammenfassen will, einfach von Excipulum sprechen?


    Zusammenfassender Abschlusstext von Uwe:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=222670


    VG Ingo W

    Hallo Ulli!


    Viele Pilze geben sich nicht nur mit einem Baum als Symbiosepartner oder mit einem Substrat zufrieden. Deswegen würde das wahrscheinlich recht unübersichtlich, wenn man ein Pilzbuch nach deinen Wünschen aufbauen würde.


    Das Pilzekennenlernen ist nun mal nicht gerade einfach, und an die Merkmale der verschiedenen Gattungen wirst du als Interessierter sowieso bald nicht mehr vorbeikommen.


    Halte so viel wie möglich die Merkmale der gefundenen Pilzart fest, notiere die zugehörigen Bäume und stelle die Bilder im Forum ein, dann wirst du sicherlich auch relativ einfach die eine oder andere neue Pilzart für dich abspeichern können.


    VG Ingo W

    Hallo Heinz!


    Naja, so ganz sicher ist es ja nicht.........., aber bevor es gar keine einleuchtende Antwort gibt......

    Zitat


    .....von Gnolmforum.eu


    Ach, haben die jetzt schon ein eigenes Forum? Was du alles weißt. Und ich dachte immer, du glaubst da gar nicht dran.
    Aber wenn ich dich oben auf dem Bild so sehe neben deinem Nick, da meint man ja beinahe, du bist auf Augenhöhe.........
    Sollte ich mich so in dir getäuscht haben?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    Mit den war meint ich eig wahrscheinlich Big Grin


    Hey, du weißt doch, dass ich diesen Hannoveranischen Dialekt nicht verstehe. Kannst du den Satz mal in Hochdeutsch?


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Warum soll man bis jetzt ungeklärte Dinge denn ad acta legen.
    Ich hatte schon Pilze, die ich erst nach 6 Jahren herausbekam, viele warten noch länger.....


    Wir sind der Lösung ja auf der Spur.

    Zitat

    Als Kind habe ich früher aus nassen Holzfasern auch gern mal solche Bällchen geformt ..... und sie dann an gut einsichtige Plätze wie Holzstöße und Baumstümpfe gelegt.


    Jetzt müsste er/sie/es, also "Kilzpappe" nur noch erklären, warum man zusammengewickelte Spanbälle auf Baumstümpfe und Holzstapel legt. Und wo kriegt man die Ausgangsstoffe her? Schält man da vor dem Waldgang bei Regen erst Weiden ab?
    Fragen über Fragen.


    Also die Gnolme machen ja solche Schabernack-Kugeln aus dem gleichen Grund wie alle ihre Kunst (Skulpturen, Zeichnungen, Holzschnitte, angeblich gewachsene Gesichter und Augen usw.). Sie wollen die Menschen verblüffen, vor Ungelöstes hinstellen.
    Also meine Haus-Gnolme tun ja hier recht unschuldig, aber wenn sie denken, ich höre sie nicht, kichern die sich kaputt. Keine Ahnung, ob es da Zusammenhänge gibt.


    VG Ingo W

    Selbst hatte ich auch schon Kollektionen, die ich nicht mal live mit vielen Fruchtkörpern in der Hand habe identifizieren können.


    Was ich im Laufe der Zeit zu diesem immer wiederkehrenden Thema gelernt habe: das in den Büchern aufgezeigte ist in der Kurzfassung nicht immer richtig:
    Z.B. fehlt mir 1. immer noch der Beweis, dass frische hellgewachsene Fruchtkörper der Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete) eine dunkle Linie unter dem Hutfilz haben. Wo soll die denn bei hellen Farben herkommen?
    Dann bräuchte ich ja bei einem ockerfarbenen Fruchtkörper (wie bei den verlinkten zum Pilz-Portrait) nur den Filz abkratzen und hätte wesentlich dunklere Hüte!


    Auch kann man sich 2. nicht auf dunkle oder schwarze Zonierungen verlassen.
    Ok., wenn sie da sind ist die Sache klar. Bloß der Umkehrschluss funktioniert nicht.


    Und 3. glauben so viele (weil es immer wieder in den Büchern steht), dass ein dicker Anwuchs "den Schmetterling" ausschließt. Auch das ist falsch. Ein dünner Anwuchs gibt zwar einen Pluspunkt für den Schmetterling, aber ein dicker Anwuchs (gerade jung!) schließt die Art überhaupt nicht aus.


    Um auf deine Frage zurückzukommen: wie soll man ein Sammelsurium verschiedener Kollektionen wie von dir gezeigt, mit JA oder NEIN beantworten?


    Nr. 1 halte ich für Trametes versicolor;
    Nr. 2 halte ich für Trametes versicolor;
    Nr. 3, da bin ich bei Trametes ochracea (multicolor, zonata, zonatella) ohne mir 100%-ig sicher zu sein, aber so stelle ich mir die schon vor;
    Nr. 4 wie 3
    Bei 5 halte ich beides für möglich.
    Bei 6 weiß ich es nicht, aber eher Tr. versicolor, da hätte man vielleicht mal die "Hutfilz-Linien-Aussage" als Bestimmungskriterium zu Rate ziehen können.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ist schon eine interessante Erscheinung.
    Zugegebenermaßen hatte ich auch als erstes an Gewölle (Speiballen) gedacht. Aber welches Tier hätte vorn wie hinten einen Durchlass von 7,5 cm? Da rupft es ja fast jedes heimische Tier auseinander.
    Na gut, der Hirsch dürfte sowas im Paket vielleicht hikriegen.....
    http://www.naturpark-bayer-wal…ub1=331&sub2=334&myID=255
    .....ist dann aber wohl auch nie so rund und "holzig-unverdaut".


    War vielleicht ein Hochstand in der Nähe?
    Vielleicht kann ja irgendein Lockmittel oder Köder des Weidmanns so aussehen?
    Rochen die Holzspan-Kugeln nach irgendwas?
    Waren unten dran Lamellen? ....... Ach nein, das war ja wieder was anderes mit den Lamellen


    VG Ingo W
    [hr]


    Ich Doofi, jetzt weiß ich ´s: eine "Gnolm-Schabernack-Kugel"!!
    Tuppie hatte doch da sogar ein Bild davon, wie die gewickelt werden. Wo ist das jetzt bloß?
    Tuppie?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!


    Das sollte Olla transiens = Protounguicularia barbata (Bärtiges Glashaarbecherchen) sein. Auffällig die massiven Haarspitzen.
    Vielleicht findest du an einem älteren Apo noch längere Haare?
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=13991&position=9
    Bitte nicht durch die helle Farbe deiner Aufsammlung täuschen lassen, so sehen sie frisch aus. Erst älter bräunen die ein.


    Zitat


    .....IKI blau......


    Ich weiß, das ist bei so winzigen Sachen oft nicht gut sichtbar, aber es könnte sein, dass du dich mit der Einfärbung des Ascus-Porus nicht gut farblich festlegen konntest. Denn der färbt bei zunächst geringer Lugol-Konzentration erst bläulich, wird aber bei stärkerem Eindringen der Reagenz allmählich violett bis braun.
    Nennt man "Porusreaktion = rb".


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat

    ......einen indet Laubholz war Salix......


    Spaßvogel!

    Hallo Rainer!


    Die Geschichte ist wesentlich komplexer.
    Der Plan von GPBW mit der Dicke am Anwuchs (du schreibst manchmal "Breite", das ist was anderes!), mit den blauen bis schwarzen unbehaarten Zonen und der schwarzen Linie unter dem Hutfilz, der geht so nicht auf, wie es in dem Werk beschrieben wird. Zumal sie dort im Schlüssel der Art Tr. multicolor (= zonata/ochracea) eine schwarze Linie unter dem Filz zugestehen.


    Am schnellsten wirst du die Problematik der wandelbaren Farben verstehen, wenn du an Kollektionen studierst, wo jung und alt beieinander stehen oder aber, wenn du Kollektionen von jung bis alt über das Jahr über begleiten kannst.
    Im Trameten-Portrait sind da ein paar Beispiele.....
    http://www.pilzforum.eu/board/…mete?pid=162142#pid162142
    ...., am besten lässt es sich wohl bei einem Jaime & Wulla-Bild verdeutlichen, dass hier nicht 2 Trameten-Arten beieinanderwachsen, sondern dass es sich nur um eine Art handelt, deren Farbwandel man mitverfolgen kann (links unten ist freilich Bjerkandera adusta, die muss man hier mal ausblenden!):
    http://www.pilzforum.eu/board/attachment.php?aid=94455


    VG Ingo W

    Hallo!


    Schade, dass es kein gesichertes Ergebnis geben wird.
    Ich würde sogar 20 Chips auf Marone setzen.
    Schaut euch mal in Pablos X-pruinatus-Portraits die Struktur der Hutoberfläche an: die ist doch so gut wie immer uneben-runzelig
    Und dann noch mal im Maronen-Portrait diese "gemaserten" Stielfarben der Marone (Nr. 3 und HoBi-Bild).


    Naja, was übrig bleibt, sind die etwas eigenartigen Hutfarben mit graubläulichem Schein.
    Aber da wisst ihr doch selbst, dass man ab und an irgendwelche Blätter oder Pilze fotografiert und plötzlich ein Ton auf den Bildern erscheint, der real nicht vorhanden ist wegen Sonnenlicht, Gegenlicht oder sonst was.
    http://www.gobice.com/pic/bole…_-_kostanjev_goban_01.jpg


    VG Ingo W

    Hallo!


    Natürlich kann ich den Pilz auch nicht sicher vom Bild her bestimmen, aber ich würde, genau wie Pablo, Mycena inclinata (Buntstieliger Helmling) denken.


    Die runzelriefigen Mützen, oft mit etwas abgesetztem Buckel und runzeliger Papille, insgesamt gesehen die Fruchtköper, die nicht perfekt symmetrisch ausschauen und fast nie aufschirmen, würden mir schon gut gefallen für den Namensvorschlag.
    Schade, der "wunderbar ranzige" Geruch hätte die Sache möglicherweise perfektmachen können.


    Ich fühle mich substratmäßig nicht an Nadelholz erinnert, und würde einiges auf Eiche setzen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Medulla = Fleisch und Textura ist der Aufbau der Medulla zwischen Ectal - Excipulum und Subhymenium?


    Textura ist nicht örtlich zu definieren, sondern ist die Art des Aufbaus/ die Form der Zellen, siehe Beispiele.
    Der Begriff "Textur" kann im Prinzip überall am Pilz gebraucht werden, wo Strukturen wegen ihres Aufbaus definiert werden wollen.


    Bei der Medulla hast du recht, man könnte dazu auch "Ental-Excipulum" sagen.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Zitat


    ......daß man ja bei den meisten Ascos (Becherchen groß und klein) nicht von Kontext oder Trama spricht, sondern von Medulla oder Textura. Wobei ich das auch teils noch nicht richtig einordnen kann.


    Wobei Textur den formmäßigen Aufbau einer Zellstruktur erklärt, nicht die lokale Lage.
    Hier eine Kombination aus Textura prismatica und Textura angularis (linkes Bild!)
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=37736&position=13


    Mollisia (Weichbecherchen) hat oft einen kugelzelligen Aufbau der becherigen Außenseite (Ectal-Excipulum):
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=38214&position=14
    Bei den Zellen unten könnte man jetzt an angulären Aufbau denken, aber das täuscht. Da muss man sich einfach aneinandergeklebte Seifenblasen vorstellen, damit man das versteht.


    Dasyscyphella mit einen prismatischen (rechtes Bild!):
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=38200&position=6


    Solche Aufbau-Strukturen sind auch bestimmungsrelevant.
    Gibt natürlich noch mehr. langhyhiges Gewebe oder ineinander verwobenes oder gelatinisiertes.
    Siehe dazu auch PdS Bd. I S. 21!


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Ich begreife deinen Text nicht.


    Was bedeutet denn nun der Verweis auf die " © matevž koncilja"-Seite und der Spruch, dass der Fund korrekt bestimmt wurde? Ist es Sarc. austriaca? Ist der aktuelle Fund dort abgebildet. Ich sehe kein Funddatum und kann deshalb keine Schlussfolgerungen ziehen.
    Oder bedeutet.....

    Zitat


    "schnappt sie euch Big Grin
    5 für Ingo, 5 für Holger......,


    .......dass du einlenkst, und es nicht S. austriaca ist?
    Schreib für mich mal konkret, was jetzt los ist!
    Ansonsten gibt es Gerds Angebot bzw. die entsprechenden "Connections" zum Mikroskopieren.


    Gerd:

    Zitat

    da mir dein Einsatz (ich steige meist erst ab 20 Chips ein) zu gering ist.


    Das ist aber nicht sehr geschäftstüchtig von dir bloß noch auf Angebote um die 20 Chips einzugehen.
    Man meint ja, du nutzt das aus, dass kaum jemand so viel auf einmal setzen mag?
    Naja, wäre insofern clever, dass du dann nicht verlierst, wenn es gar nicht erst zu einer Wette kommt. ;(


    VG Ingo W

    Hallo Tuppie!


    Zitat


    ....und für mich das Mädchen-Pendant: Rosenseitlinge.


    Ich kenne die zwar als Flamingo-Seitlinge, aber gleichzeitig weiß ich natürlich, wie die Geschichte funktioniert.
    Mag sein, dass hier im Forum vielleicht tatsächlich selten dieser oder jener ist, der dir die r o s a farbenen Pilze abnimmt, aber die Aufgeklärten werden sicher wissen, wer oder was dahinter steckt.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

    Zitat


    Zurück zum Thema, der wurde auf Grund der eingedellten Sporen eindeutig als S. austriaca bestimmt.


    Naja, mag sein, dass er aufgrund der eingedellten Sporen eindeutig bestimmt wurde. Die Frage ist aber, ob er richtig bestimmt wurde. Ich will da ja niemandem zu nahe treten, aber eingedellte Sporen, 2 große Tropfen in den Polen und dein Hinweis, dass ihr vitales Material untersucht habt, da lass ich schon 5 Chips springen und setze die gegen S. austriaca.


    Du merkst, in mir geht der Skeptiker nicht kaputt, und wenn du das willst, können wir gerne wetten, aber wer soll der Schiedsrichter sein?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Was Pablo anspricht, ist der Punkt.
    Bei S. austriaca kann nämlich der vital mehrguttulige Inhalt geschädigt zu großen Tropfen zusammenlaufen. Übrigens auch bei anderen mehrguttuligen Sporen sämtlicher Arten.


    Zum Glück finde ich die Arten so gut wie nicht.
    Aber einmal hatte ich so ein rotes Ding trotzdem, und ich weiß jetzt noch, dass die Bestimmung für mich alles andere als einfach war.
    Ich habe die Apos letztendlich angammeln lassen, damit sich Konidiensporen bilden. Mit deren Maßen und Inhalt plus Haarform bin ich dann erst zu einem Ergebnis gekommen.


    Zotto habe ich übrigens mal darauf angesprochen, dass in seinem (von Pablo verlinkten) Schlüssel ein paar Sporenbilder fehlen bzw. nicht mehr aufgehen.
    Ihm selbst fehlt aber diesbezüglich das Verständnis zur Funktion der Seiten; die sind nämlich vom Nachwuchs geschaffen, welcher aber eben gerade andere Probleme hat.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    Die Anwuchsweise hätte mich jetzt der ungewöhnlichen Flächigkeit wegen nicht wirklich gestört:
    http://www.vastavalo.fi/sienet…subtomentosum-528423.html


    Aber wer weiß, was es da noch alles in der "Fremde" gibt.
    Mindestens 5-1 bis 5-3 ist auf jeden Fall nicht Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz), egal wie das auf dem Hut aussieht. Solche unwelligen Hutkanten wie gezeigt kann die Art einfach nicht.
    Auch kann die Fruchtschicht in disem angetrockneten Stadium nicht mehr nach Gelb verfärben. Das geht nur mit frischen Fruchtkörpern und frischem Zuwachs.


    Zitat


    Der Pilz (oben) gilbte auch ebenso wenig wie die Pilze unten (5-2) beim Anfeuchten


    Naja, bei dem unteren Pilz weiß ich vom Bild her auch nicht weiter, aber das sieht auf Bild 5-2a am Rand der Fruchtschicht schon sehr gilbend oder eben gelb aus.
    Falls es keine Umfärbung ist und das grelle Gelb also von Natur aus schon so vorhanden ist, wäre das ein eindeutiges Argument für Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz).


    VG Ingo W