Beiträge von Ingo W

    Hallo Birki!


    Nr. 1+2 sind übriggebliebene Würfelbecher von Kleinst-Gnolmen.......
    ...... außerhalb der Fantasiewelt werden die von den nüchternen "Realisten" natürlich Cyathus striatus (Gestreifter Teuerling) genannt.


    11 + 12 ist einer der 2 lamelligen Gloeophyllum-Arten, sehr wahrscheinlich Gloeophyllum sepiarium (Zaun-Blättling).
    Daedaleopsis lässt sich da schon wegen des nadelholzigen Substrates ausschließen, auch die Größe und braune Hutoberflächenfärbung passen da überhaupt nicht.


    Der Geruch von Gloeophyllum odoratum (Fenchelporling) ist für einige Menschen tatsächlich problematisch. Also ich rieche den Duft sehr deutlich und finde die Einschätzung "Fenchel" auch äußerst passend.
    Gibt aber viele Menschen, bei denen am gleichen Fruchtkörper nur ein für mich enttäuschendes "riecht eben nach Pilz" über die Lippen kommt.
    Bei jungen Menschen ist der Geruch oft auch nicht abgespeichert.


    VG Ingo W

    Hallo Rainer!

    Zitat


    Was lässt dich speziell in diesem Fall sicher auf Eiche schließen?


    Daedalea quercina soll zwar schon an anderem Substrat als Eiche gefunden worden sein (z.B. Kastanie), aber m.E. nach, ist das sehr selten.
    Alle Eichenwirrlinge, die ich bisher fand, besiedelten Eiche.
    Zum 2. sieht das vorletzte Bild für mich eher nach Eiche aus. Also diese ausgemerkelte Bruchstelle. Möchte sagen, das war trotz der Gesamteinschätzung der Morschheit immer noch sehr hart dort und nicht bröselmorsch, wenn man dort was abbrechen wollte.
    Eichenholz braucht oft ziemlich lange, bis es "Kompost" ist. Oft findet man auch Klötze oder alte Stümpfe, die man auf dem ersten Blick mit finalmorsch einschätzt, weil das Außenrum tatsächlich schon wie Erde aussieht und zerbröselt, aber innen drin vermag man es kaum zu sägen, so hart ist es noch.


    Von einem "sicheren" Schluss auf Eiche kann natürlich von meinem Platz hier vor dem Computer keine Rede sein. Ich rechne mir aber sehr günstige Chancen aus, und würde wahrscheinlich gewinnen.


    VG Ingo W

    Hallo ihr 2!


    Das ist schon beeindruckend!
    So eine Tour müsst ihr euch mal mit einem "Nicht-Pilzler" vorstellen!
    Schätze, euch würden dann unterwegs irgendwo 2 weißkittelige Männer mit freundlichen Gesichtern abholen, die euch unbedingt so eine komische Jacke anziehen wollen.


    VG Ingo W

    Hallo Rainer!

    Zitat


    Ist der eigentartig resupinate Wuchs bei Coriolopsis trogii - so es diese ist - durchaus üblich?


    Naja, zumindest fließen die Fruchtkörper von Cor. trogii ganz gerne ineinander und der Resupinatanteil ist nicht zu klein.
    Ist aus meiner Sicht auf jeden Fall erst mal der am schnellsten wahrnehmbare Unterschied zu Trametes hirsuta.
    Ich hätte deine Pilze auch so bestimmt.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Der Fairness halber muss ich sagen, dass Strobilurus esculentus natürlich auch noch nicht vom Tisch ist.


    Björn meint zwar oben

    Zitat


    ...... ich bin bisher auch nur von einer besseren Wahrscheinlichkeit für S. tenacellus ausgegangen.


    ...aber in Wirklichkeit war bei der abgebildeten Sporenform mit den Breitenwerten von 3-4 sein Tipp nicht wirklich erfolgsträchtig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Mal sehen, ob der Björn seine Pilzwett-Chips angreift, wenn ich ihm eine Wette anbiete.
    Björn, ich setze 5 Chips auf Str. stephanocystis. Hältst du mit St. tenacellus dagegen?


    VG Ingo W

    Hallo!


    Das ist schon der Ring-Düngerling (Panaeolus semiovatus).
    Das Missverständnis kommt zustande, weil Juliane mit goldfarben schon eher eine glänzige Goldbraunfarbe meint, aber die meisten unter goldig was ins Gelbe gehendes verstehen.


    Einer der ersten Rötlinge, die ich kenne, ist auch Entoloma cetratum (Scherbengelber Glöckling). Der würde mir hier gefallen. Ist aber natürlich keine Bestimmung.
    http://www.hannoverpilze.de/April2008.htm


    Beim Schwefelkopf werfe ich den Grünblättrigen noch dazu, der könnte das genauso gut sein, auch wenn die hier wahrnehmbaren Farben schon eher auf den Grauen deuten.


    VG Ingo W

    Hallo Karl!


    Was für hübsche Bilder!!

    Zitat


    Wahrscheinlich wächst er parasitisch an den Wurzeln seines Wirtes, wobei man auch die Angabe findet, dass die Fruchtkörper an abgestorbenen Rhizomen wachsen.


    Fiel dir auf, dass die Becher meist nicht im blühenden gesunden Bestand wachsen?
    Meist irgendwie am Rand bei schwächelnden Pflanzen.
    Die Frage bleibt: schwächen die Becher die Pflanzen oder befallen sie lediglich geschwächte Pflanzen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Daedalea quercina (Eichenwirrling) ist viel grobschlächtiger und unfilzig auf dem Hut.


    Trametes gibbosa (Buckel-Tramete) muss man ja schon wegen der Irrgarten-Poren ausschließen. Bei der Buckel-Tramete sind die Poren längsgestreckt (nicht offen oder verzweigend) und in der Regel radial (also vom Anwuchs her strahlig) ausgerichtet. Natürlich nicht immer so prägnant ganzflächig ausgeprägt wie folgend im Link:
    http://commons.wikimedia.org/w…Trametes_gibbosa_BW46.JPG
    Mal abgesehen von der geringen Größe und dem starken Ineinanderwachsen der angefragten Fruchtkörper.


    Trametes hirsuta wäre aus meiner Sicht nicht mit einer weiteren konzentrischen Braunzone zur Mitte hin ausgestattet, schon gar nicht, wenn sie überwintert hat.
    Die Braunzonen hat man eigentlich frisch wachsend, und dann wäre der Fruchtkörper eindeutiger striegelig.
    So stark miteinander verwachsene Fruchtkörper sollten eigentlich auch nicht ein.


    Ich finde Björns Idee mit Tr. cervina gut, und abejas Tr. ochracea würde ich noch nicht weglegen.


    VG Ingo W

    Hallo Rainer!


    Naja, nur, weil die Bilder bei 123-Pilze so unterschrieben sind, muss das ja nicht stimmen.
    Diese Aussage hat jetzt nichts mit 123-Pilze zu tun, die könnte ich genauso auf asco-sonneberg beziehen.


    Besonders typisch finde ich die Trameten nicht, kann aber auch das Gegenteil nicht beweisen.
    Und wie gesagt, für mich selbst gibt es auch immer wieder Funde, bei denen ich nicht sicher bin.
    Wäre sicherlich mal interessant, ob es da deutliche Unterschiede bei der DNA-Analyse gibt.


    VG Ingo W

    Dialonectria cosmariospora (Ces. & De Not.) Cooke 1884
    Cosmospora coccinea
    Rabenhorst 1862

    Nectria cosmariospora Cesati & De Notaris 1863


    Ist ein Besiedler von alten Fruchtkörpern von Schillerporlingen (Inonotus), meistens wohl vom Knotigen Schillerporling (Inonotus nodulosus).
    Der Sturm der letzten Tage hatte u.a. einen dickeren Buchenast abgebrochen, darauf fand ich die schwarzen alten Fruchtkörper mit ihrer neuen farblichen Gestaltung.


    Taxonomisch scheint da wieder einiges in Bewegung gekommen zu sein, wahrscheinlich wird sich der Name Cosmospora coccinea durchsetzen, was allerdings dann zu Verwirrung führen muss, weil es nicht das gleiche ist wie Nectria coccinea.
    Die Ursachen liegen da in der Vergangenheit, da sind die Arten wohl durcheinandergekommen.


    Mikros:




    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Also was du sagst, ist ja ein Leitspruch von mir in abgewandelter Form. Bestätigt sich immer wieder im "realen Leben": "Never change a running system!"


    Bloß, nach kurzer Eingewöhnungszeit, finde ich nicht unbedingt was schlechter als zuvor. Also bei mir läuft nicht weniger schief. Ich werde inzwischen benachrichtigt bei Antworten und selbst das Bild-Anzeigen im Beitragschreiben geht jetzt. Für mich schon mal "Daumen hoch".
    Und scheinbar haben nicht sehr viele User deine Probleme. Oder hat sich zu deinem geschilderten Sachverhalt noch jmd. negativ geäußert?


    Zitat


    - Ich hab's nur einmal versucht und verzichte gerne darauf, wie im Nachbarforum (Naturforum.eu) auch nach 5 Versuchen auf zu geben.


    Genau so ist ´s richtig: auf ´s Aufgeben zu verzichten!
    Irgendwie wird ´s schon besser werden mit der Zeit.


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Pablo!


    Eigentlich brauche ich keinen Roman für Pilze, die es nicht gibt: die finde ich doch selber.


    Zum Thema Zitate:
    Ich mach das meistens per Hand, indem ich mit Eckig-Klammern und "quote" arbeite. Dass viele hier immer ganze "Romane" zitieren, obwohl sie nur auf einen einzigen Satz eingehen wollen, halte ich für Platzverschwendung, ist außerdem unübersichtlich.


    VG Ingo W


    Hallo Gerd!


    Warum nutzt du denn das forumseigene Abspeichern nicht zwischendurch?
    Für lange Texte oder viele Bilder ist das für mich ein Muss, damit ich nicht die Laune verliere, wenn mal das Hochladen nicht klappt.


    VG
    Ingo W
    [hr]
    Hallo Gerd!


    Also falls du es tatsächlich nicht hinkriegst, deine Recherchen hochzuladen (aber wo soll eigentlich das Problem sein, wenn du doch alles in WORD gespeichert hast), dann würde ich mir das schon gern anschauen, was du zu sagen hast.
    Meine Mailadresse schicke ich dir per PN.


    VG Ingo W

    Diesmal sogar an einem liegenden Hölzlein von Hasel.
    Aber darauf wieder Peniophora cf. cinerea (Aschgrauer Zystidenrindenpilz), welche der Becher auffrisst:


    Ist bestimmungstechnisch eine relativ unproblematische Art, denn Kugelsporer gibt es bei den Winzigen nicht gar so häufig. Seine Anverwandten haben meist eiförmige bis ellipsoide Sporen.
    Hier noch die Mikros, wobei mir (so finde ich) der Nachweis der Paraphysen-Vakuolen besonders gut gelungen ist. In Wasser sieht man die nämlich nicht unbedingt, im Exsikkat wahrscheinlich noch weniger.



    Übrigens ist das farbenfreudige Pigment (hier goldig) auf der Außenseite wahrscheinlich gattungstypisch.


    Hier mal noch das Makro eines anderen Hyphodiscus (ohne konkreten Namen, läuft unter dunkelgraue Form von H. hymeniophilus), auch mit Goldfarbe auf der Außenseite:


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Naja, irgendwie ist schon auch was dran, dass man über solche Begriffe diskutieren kann, damit man gerade in einem Pilzforum eben auch die Ausdrücke richtig gebraucht und nicht falsches weiterträgt.
    Aber irgendwie ist es eben (zumindest für mich) auch nervig, dass die Anschauungen über die Verwendung der Ausdrücke so auseinandertriften.
    Und wenn viele Pilzler (inbegriffen auch wissende und anerkannte Mykologen) solche Ausdrücke wie Trama, Context und Medulla einfach nur für das Pilzfleisch in einem jeweiligen oder auch speziellen Bereich benutzen, dann übernehme ich das einfach.
    Wie schon gesagt, mit den Feinheiten ob und wieweit das überhaupt so in dieser Form zulässig ist, mögen sich andere beschäftigen, von mir aus ein weltweites Komitee zusammenrufen, das sich damit beschäftigt, das ist aber nicht mehr mein Gebiet.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Die Definition hat sich wohl im Laufe der Zeit etwas gewandelt. Ganz ehrlich: wozu brauche ich auch einen Begriff, der sämtliche Teile eines Pilzes bezeichnet außer der Fruchtschicht. Damit könnte man schlecht irgendwie eine gewisse Region beschreiben.
    Du schreibst bei Context ist "inclusive der Huthaut".


    Schauen wir also mal, was in Dörfelt/Heklau "Wörterbuch der Mykologie" steht:
    bei Context erstmal --> siehe Trama
    bei Trama: plectenchymatische Substanz zwischen den Oberflächen von Fruchtkörpern, hauptsächlich bei Basidiomata (hier fällt also Huthaut schon mal weg, möchte ich meinen).


    Das geht dann noch sehr lange weiter mit Stiel- und Huttrama, Lamellen- und Röhrentrama und wie was von manchen Autoren gebraucht wird oder auch nicht und wenn Trama nur für die Hymenophoral-Trama gebraucht wird, dann der Rest wieder Context genannt wird.


    Mir ist das alles viel zu doof anstrengend, von mir aus können sich da andere darum streiten.
    Ich weiß, dass Context und Trama und Medulla in vielen Texten und Pilz-Portraits genau für das Fleisch im Pilz steht. Da kann Jülich die Huthaut miteinbeziehen, wenn er meint.
    Ich mach da einfach nicht mit und warte, bis sich die Fachwelt einig ist.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ectal-Excipulum meint die Zellen der äußeren Schicht, also gewissermaßen den "Korb", in dem alles verpackt ist.


    Ich habe sogar den Beitrag in Pilzepilze wieder gefunden, wo ich darauf hingewiesen wurde, dass ich den Begriff "Ental-Excipulum" die ganze Zeit falsch verwendet habe.
    Hier Jens` Skizze, wie ich es bis dahin verstand. Jetzt musst du nur noch Medulla mit Ental-Exc. gleichsetzen, dann passt es.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=222527


    Zitat


    Kann man dann auch, wenn man beides zusammenfassen will, einfach von Excipulum sprechen?


    Zusammenfassender Abschlusstext von Uwe:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…g.pl?noframes;read=222670


    VG Ingo W

    Hallo Ulli!


    Viele Pilze geben sich nicht nur mit einem Baum als Symbiosepartner oder mit einem Substrat zufrieden. Deswegen würde das wahrscheinlich recht unübersichtlich, wenn man ein Pilzbuch nach deinen Wünschen aufbauen würde.


    Das Pilzekennenlernen ist nun mal nicht gerade einfach, und an die Merkmale der verschiedenen Gattungen wirst du als Interessierter sowieso bald nicht mehr vorbeikommen.


    Halte so viel wie möglich die Merkmale der gefundenen Pilzart fest, notiere die zugehörigen Bäume und stelle die Bilder im Forum ein, dann wirst du sicherlich auch relativ einfach die eine oder andere neue Pilzart für dich abspeichern können.


    VG Ingo W

    Hallo Heinz!


    Naja, so ganz sicher ist es ja nicht.........., aber bevor es gar keine einleuchtende Antwort gibt......

    Zitat


    .....von Gnolmforum.eu


    Ach, haben die jetzt schon ein eigenes Forum? Was du alles weißt. Und ich dachte immer, du glaubst da gar nicht dran.
    Aber wenn ich dich oben auf dem Bild so sehe neben deinem Nick, da meint man ja beinahe, du bist auf Augenhöhe.........
    Sollte ich mich so in dir getäuscht haben?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    Mit den war meint ich eig wahrscheinlich Big Grin


    Hey, du weißt doch, dass ich diesen Hannoveranischen Dialekt nicht verstehe. Kannst du den Satz mal in Hochdeutsch?


    VG Ingo W