Beiträge von Ingo W

    Hallo Dieter!


    Weiß nicht, ob sich jemand findet, der jetzt schon die Gattung einschätzen kann.
    Ich würde wahrscheinlich zuerst auf Rötling (Entoloma) pokern.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!

    Zitat


    Wer glaubt denn hier nicht, dass ich den Pilz von unten angeschaut habe Hmmm ,
    oder spekuliert darauf, dass ich meine Pilznamen nicht beweisen kann....


    Äääähhhhhmmmm........
    ......................................
    ....nun ja.......................
    ....wie soll ich sagen........
    ......................................
    also...............................
    ......jetzt fällt ´s mir ein: mein Zweifel-Gnolm war das......ja, genau! Der Rüpel!
    Aber der kann sich was anhören!


    VG Ingo W

    Pyrenopeziza fuckelii Nannf. 1931
    ziemlich wahrscheinlich = Microscypha monticola Svrcek 1976
    Salweidenblatt-Pyrenopeziza


    Eine Art, die man wohl nur findet, wenn man danach sucht.
    Erstens ist sie recht klein......

    ...... und zweitens ist sie farblich kaum vom besiedelten Blatt zu unterscheiden.


    Sie wächst auf der haarigen Unterseite ........

    ......von toten vorjährigen Salweidenblättern, also für gewöhnlich in der feuchten Laubstreu.


    Mikros:





    Vergesellschaftet war sie übrigens mit Pyrenopeziza petiolaris, dem Petiolen-Einsenkbecherchen, welches spaltlippenmäßig aus dem Blattstiel hervorlugte.



    VG Ingo W

    Hallo Abeja!


    Toller Bericht mit schönen Bildern und Text dazu.
    So gefällt es mir besonders. Vielleicht bleibt ja auf diese Art und Weise bei mir auch was hängen, z.B., wenn es um Pflanzenbestimmung geht.


    Zitat


    01_uralte Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor), ...... sehr seltsame Wuchsform, fast stielartig verlängert im Ansatz.


    Und deswegen kann ich es auch nicht glauben.
    Würde ich doch glatt mal 2 Chips setzen, dass der überhaupt keine Poren hatte.


    Bei der Nr. 10 mit dem farbigen Holz würde ich auch an Phanerochaete sanguinea (Rötender Zystidenrindenschwamm) denken, für Hyphodiscus (Staubhaarbecherchen) ist das Holz zu morsch, denke ich.
    Wird wohl Fichtenholz sein(?) wegen der Armillaria, so reime ich mir das zumindest zusammen. Die eigentlichen Fruchtkörper der Phanerochaete sind ja recht unauffällig, weiß nicht, ob du da ein Übersichtsbild hast, bei dem man mal schauen könnte.


    Zitat


    32_Behaarter Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum),


    Dort wächst am Boden ein relativ unbekannter Becherling, der die Samen besiedelt. Nennt sich Symphiosirinia chaerophylli, ist weiß und langstielig, Scheibe ein paar Millimeter breit.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    Welche Eckdaten genau? Mikroskopische Eigenschaften?


    Genau.
    Also mir wäre der vom Makroskopischen her irgendwie zu kurzhaarig. Allerdings gebe ich zu, dass man sich da auch manchmal irren kann.


    Lachnum ist für mich wie Mollisia. Wenn man da einen Namen vergeben will, muss man das ganze Programm mit allen Details durchziehen.
    Da gibt es wirklich auch mehr Arten als beschrieben sind.


    Lachnum impudicum hätte Sporen ca. bis 7, Lachnum virgineum fängt da in der Sporenlänge erst an, hat ca. 7-11 µm lange Sporen,
    Lachnum impudicum hätte vital keinen wesentlichen Inhalt in den Paraphysen außer Gürtel, L. virgineum hat wenig auffällige, fast farblose Blasen,
    Lachnum impudicum hätte Haare bis 90 µm lang, L. virgineum bis 120.


    Naja, kann man nichts machen.
    L. virgineum wächst schon auch an dünnen Ästen, das ist aber eher der seltenere Fall.
    Viel häufiger sitzt die Art an allem, was dünn ist und mit Früchten oder Fruchtschalen oder Knospen oder Schuppen zu tun hat.


    VG Ingo W

    Hi Tuppie!


    Zitat


    ....au weia, was hat der nach nassem Gnolm gestunken, die ganze Wohnung hat gemüffelt...


    Gnolme stinken nicht, wenn sie nass sind! Vermutlich löst sich dein Fön auf und schmort durch.
    Auch ist zu beachten, dass vor dem Fönen der Gnolmen-Pelz vorsichtig von oben nach unten mit einem trockenen weinroten Handtuch abzureiben ist.


    VG Ingo W

    Hallo Tuppie!

    Zitat


    Aber für den ist es wohl zur Zeit wirklich zu trocken.


    Richtig! Momentan braucht man kaum im "normalen" Wald irgendwo wühlen oder was rumdrehen.
    Bei beiden angesprochenen Pilzen sollte man aber, wenn es wieder normal feucht oder auch nass ist, kaum mehr als einen "Bückvorgang" zum Auffinden benötigen. Allerdings könnte die Zeit für Trichopezizella nidulus (ich denke mal, den meinst du als Salomonsiegel-Bewohner) auch schon vorrüber sein.


    VG Ingo W

    Lachnum nudipes (Fuckel) Nannf. 1928
    = Lachnum spiraeicola P. Karst. 1871
    Nacktfüßiges Weißhaarbecherchen


    Lachnum nudipes dürfte so ungefähr das zweithäufigste Lachnum überhaupt sein nach Lachnum virgineum (Jungfern-Weißhaarbecherchen). Kommt praktisch in jedem Mädesüßbestand (Filipendula) vor und wächst dort an den liegenden vorjährigen Stängeln.


    Makroskopische Anhaltspunkte sind die recht schnell nach ocker-creme verfärbenden Becherfruchtschichten, keine Verletzungsrötung, halblange Haare, im günstigen Fall etwas glitzernde kleine Kristalle auf den Haaren und eben das Substrat Mädesüß.

    Allerdings kann/soll die Art auch an anderen Krautstängeln wachsen. Ob es wirklich das gleiche ist?


    Mikros:




    Würde jemand behaupten, bei ihm wächst die Art nicht, ich könnt ´s nicht glauben. Wie gesagt, eigentlich braucht man nur einen Bach mit angrenzender Wiese, da sollte dann auch schon das Mädesüß stehen:
    http://upload.wikimedia.org/wi…c7/FilipendulaUlmaria.jpg
    Übrigens ein dankbares Substrat, wenn es um Kleinbecher geht.


    VG Ingo W

    Hallo Tuppie!

    Zitat


    .........sollte dieser seltene, aber doch vorkommende und manchmal auch sturzartige "Fallout" gefährlich sein???


    Also meine Gnolme sagen, Regen insgesamt sei recht gefährlich, weil es dann ja sein könnte, dass man nass wird.
    Und hast du schon mal einen nassen Gnolm gesehen?


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!

    Zitat


    .....und zum anderen weil viele Sporen an den Warzen klebten und ich keine Basidien gefunden habe.


    So richtig kapier ich das nicht: wenn alles voller Sporen ist, dann ist doch die Fruchtschicht reif und muss zu finden sein.


    Also aus Prinzip schon: für mich hätten einfach nur Sporen im Präparat oder Schnallen an irgendwelchen Hyphen im Präparat überhaupt keine Relevanz, solange nicht klar nachvollzogen werden kann, dass das auch genau zum untersuchten Pilz gehört.
    Und um das zu beweisen, muss man sich Stück für Stück vorarbeiten und es muss alles zusammenhängen oder zusammenpassen.


    Will da nicht den Zeigefinger höher heben als es sein muss, aber irgendwie lese ich Woche für Woche in Originalbeschreibungen zu Pilzen Nonsens, Quatsch und unnötige Ungenauigkeiten, die mitunter daraus resultieren, dass der Beschreiber 1. keine Zeit hatte und 2. annahm, dass alles zum Pilz gehört, was unter dem Deckglas schwimmt. Nicht umsonst gibt es so viele Pilze, die, einmal beschrieben, nie wieder gefunden werden.
    Nervt irgendwie!


    Achso: dein Mikroskop und die Technik zum Bilderschießen sind weltklasse. Sowas hätte ich auch gerne.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Was bedeutet "IKI-negativ" ?
    Entschuldige die normalerweise überflüssige Frage, aber bei der Lärchen-Mollisia gab es da ja auch Missverständnisse, als du das schriebst.
    Wir wissen also gar nicht, ob es ein Operculater oder ein Inoperculater ist?


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Also mir fällt es reichlich schwer, den ganzen Ausführungen zu folgen!
    Komisches Vokabular, dass ihr hier benutzt: Wörter wie "Regenfass" musste ich erstmal im Duden nachschlagen. "Fass" kenne ich. = Bier drin.
    Aber REGENFASS!?
    Will mir da einer erzählen, dass da Regen drin ist? Wer soll denn den da reingemacht haben? Und wo soll denn der herkommen? Vom Himmel????
    Weihnachtsmann oder was???


    Ich hätte ja nicht eure Ruhe, vonwegen "Hab ´s angeschaut, müsste Regen sein, ist ja bloß Wasser".
    Ist das sicher???
    Also keine Bestimmung nur nach Bildern und keine Essensfreigabe, ich sag ´s euch lieber einmal mehr!!


    Mir kommt ´s reichlich leichtsinnig vor, dass ihr euch dem Phänomen so leichtfertig aussetzt.
    Mal an Konsequenzen gedacht, was da womöglich noch folgt, wenn plötzlich alles nass ist??


    Naja, ich höre mal lieber auf, will ja nicht den Teufel an die Gewitter-Wand malen.
    Müsst ihr ja wissen!


    Grüße


    Ingo W

    Hallo Matthias!


    Helfen kann ich nicht, will doch aber zum wiederholten Male loswerden, dass deine Bilder klasse sind.
    So ähnlich (plus noch ein bisschen mehr) könnte für mich eine Seite eines Optimal-Pilzbuches aussehen.


    VG Ingo W

    Hallo Pilzie!

    Zitat


    Plastikdosen? Wozu das denn?


    Damit kleine Pilze nicht innerhalb von 5 Minuten trocken sind.


    Zitat


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    Setz doch mal einen Link!
    Also, wenn ich was Dickes über 5 cm verschicke, kostet mich das ja schon knapp 4 Euronen Porto, da möchte ich doch mal sehen, wer solche Geschäfte macht.


    VG Ingo W

    Lachnum diminutum (Roberge ex Desm.) Rehm 1896
    Kleinsporiges Binsen-Weißhaarbecherchen


    Wächst an toten vorjährigen Binsenhalmen.



    Fällt auf durch kurze Stiele, Kurzhaarigkeit, älter einer Neigung zur gelblichen Verfärbung der Becherscheibe und Wachstum an vorjährigen toten Binsen.
    Außerdem recht markant ist das stellenweise Einbräunen hauptsächlich der Außenseite.
    Mikro:





    Bestimmungstechniische Konkurrenz gibt es natürlich auch auf Binsen: das viel größersporige Lachnum apalum oder auch andere Weißhaarbecherchen-Arten können genauso auf Binsen wachsen.


    VG Ingo W

    Hallo Gabor!


    War übrigens mein 1. Gedanke, bloß noch mit dem älteren Namen L. cyanobasileucum oder so ähnlich.


    VG Ingo W

    Hallo Rainer!


    Wow!!
    Denke, die fehlenden violettlichen Farben sind der Hitze geschuldet. Die Fruchtkörper sind wahrscheinlich schon wieder im braunen "Vergeh-Modus".


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Auf jeden Fall ein brauner Raufußröhrling, also ein Birkenpilz-Verwandter.
    Auf Bild 2 hat ihn ein Schimmel überwuchert.


    Weiter kommt man da wohl noch ein Stückchen, wenn man im Längsschnitt die Verfärbungen am frischen Fruchtkörper beachtet.
    Ob jetzt L. nucatum oder holopus oder ein anderer, dazu kann ich nichts weiter sagen.
    Dieses Aufschälen der Stielrinde ist natürlich witterungsbedingt und kaum ein Merkmal.


    VG Ingo W