Beiträge von Ingo W

    Hallo Thorben!


    Hast du eine Reaktion dahingehend wahrgenommen, dass sich die Paraphysen gelb ins Medium lösen?
    Ich frage deshalb nochmal nach, weil es verschieden starke Reaktionen gibt. Eine schwache Gelbreaktion sehe ich persönlich z.B. zwar live am Mikroskop, kann die aber bildlich schlecht dokumentieren (zu schwach).


    Momentan sieht es nach deinem Mikrobild von hier am Bildschirm sehr KOH-negativ aus, aber man weiß ja nicht, ich frage deshalb lieber einmal mehr.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Du siehst da ganz viel richtig oder zumindest so, wie ich es als richtig empfinde.

    Zitat


    Nur warum man das kartieren muss...
    Vielen reicht es wahrscheinlich zu sagen: Hier, sieht ganz grob so aus, Substrat passt, schnell mal 20 (unreife oder überreife) Sporen vermessen, passt auch zu den in PdS, kann man also so kartieren, ein Name mehr für die Liste.


    Ja, irgendwie sind wir wohl alle so ein bisschen die Artenjäger
    Und so verschieden die Menschen sind, so verschieden sind eben auch die Qualitätsanforderungen, die sie sich selbst stellen, auch bei der Kartierung. Da gibt es die Schnellbestimmer und die Zauderer.


    Wöllte man für die Kartierung warten, bis man alles ganz genau und völlig ohne Zweifel weiß, also ganz ganz sicher ist, bräuchte man sicherlich mehrere Leben.
    Kartierung ist schon interessant, aber irgendwie komme ich mitunter zu der Erkenntnis, dass sie häufig nichts aussagt oder schlimmer noch, sogar das Falsche.
    Also Fälblinge und Wasserköpfe sind äußerst selten, und der Rote Fliegenpilz und der Perlpilz sind sehr häufig.
    Weiße Lamellenpilze insgesamt sind selten, auch,wenn man ständig über sie stolpert.


    Zitat


    Ein Pilzfan alleine kann das unmöglich bearbeiten.


    Nein, kann er nicht. Er kann lediglich einen kleinen Beitrag leisten.


    Zitat


    Art.... zu keiner gültigen Beschreibung ..... ganz passen.
    Interessant, daß es dabei dann so durchaus häufige Arten gibt.


    Fällt eben nur dem auf, der sich tief reinkniet.
    Für andere wird der Pilz nach Schlüsselweiche "B" benannt, weil eben "A" noch weniger zutrifft.


    Selbst ertappe ich ich mich ja auch immer wieder. Von mykologischen Gattungsbereichen, von denen ich keine Ahnung habe, denke ich, die Bearbeiter sollen doch mal auf dem Teppich bleiben und nicht so viel splitten und neue Arten, Varietäten und Formen kreieren. Das ist doch der normale Variationsspielraum!


    Und in dem pilzigem Bereich, wo ich mich zu Hause fühle, denke ich dann: "Ja fällt denn niemandem auf, dass man die trennen muss? Das sind doch völlig verschiedene Arten, die kann man doch unmöglich zusammenlassen!"


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!

    Zitat


    1.
    Die interessante Art wurde mit einem Pfeil markiert, wovon jetzt nur noch ein Fruchtkörper übrig geblieben ist :/


    Naja, dann leg doch immer nur ein kleines Stückchen vom Becher unter ´s Mikro.
    Auf dem Bild sind eigentlich reichlich Becher, zum Bestimmen reicht die Hälfte des Bepfeilten.


    Das ist eine Mollisia (Weichbecherchen).
    Neben dem, was ich auf deinen Bildern sehe, wäre noch folgendes wichtig:
    1. Waren die gemessenen Sporen freischwimmend? Oder anders gefragt, schwammen in einem wenig gedrückten Präparat reichlich Sporen rum?
    Oder noch besser: hast du den Abschuss von Sporen beobachten können?
    Es geht bei der Fragerei um die Einschätzung der Reife.


    2. Frage: wie ist die Reaktion mit (3)5%(10)-igem KOH (Kalilauge).
    Dazu dem Quetschpräparat KOH zufügen, indem der KOH-Tropfen an die Seite des Deckglases gegeben wird. Die Reagenz zieht dann ins Präparat. Ist das KOH bei den Paraphysen oder den Marginalzellen der Mollisia angekommen, verfärben sich 1. die gelbbraunen Excipulumzellen oliv bis grünlich und 2. platzen die Vakuolen in den Paraphysen. Das geschieht entweder unauffällig oder als hübsche kleines Schauspiel, indem der ins Medium tretende Inhalt knallgelb reagiert.


    Sollten die Sporen reif gewesen sein, fällt mir momentan für deinen Fund folgendes ein:
    1. für KOH-negativ --> Mollisia benesuada
    2. KOH-positiv --> Mollisia "albogrisea" nom. prov. Gminder


    Ich sehe M. albogrisea als Komplex, hatte ich am Sonntag erst wieder. Wundert mich eigentlich immer, warum die nicht öfter gefunden wird.
    Die Art wächst aber eigentlich eher an noch berindeten Ästen, also zumindest nicht sehr morschem Substrat.


    Zitat


    19.
    Die Ascus Spitze hat eine Blaue Verfärbung und das worauf der Pfeil zeigt das ist doch kein Haken oder ?


    Das ist ein von der Basiszelle abgerissener Ascus mit noch ansitzendem Haken.
    Im folgenden Link rechts der Mitte:
    http://asco-sonneberg.de/pages…roup_id=25271&position=11


    Der auf breiter Basis sitzende, einheitlich weiße, glänzige Becher rechts davon ist Orbilia (Knopfbecherchen) oder noch wahrscheinlicher Hyalorbilia.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Genau wie Nobi sagt: diese urnenförmigen erst weißen, dann bräunlichen Apos gehören zu den kurzhaarigen Ollas (Glashaarbecherchen).
    Die Haare haben einen "glasigen Aufsatz", der gabelige Basalteil ist deshalb nicht das untere Ende des Haares.


    Die Hakenlosigkeit ist ziemlich wahrscheinlich, sieht auch auf deinen Mikros hauptsächlich so aus, müsste aber sicherheitshalber noch etwas besser bewiesen werden. Dann wäre es Olla millepunctata.


    Auch Haken+ wäre möglich, dann hättest du was Selteneres.


    VG Ingo W


    Hallo Ingo,


    danke für die ausführliche Erklärung. Ich werde üben und, falls ich Fragen habe,
    diese ungeniert stellen.


    Nachquetschen und verschieben ist aber Rada-like :) , ich will ja bestimmte Dinge sehen können.


    Hallo Ralf!

    Zitat

    ....falls ich Fragen habe, diese ungeniert stellen.


    Tu das!


    Zitat

    Nachquetschen und verschieben ist aber Rada-like......


    Gut.
    Man muss sich halt immer der Konsequenzen bewusst sein.
    Mehr Druck lässt z.B. Zellen platzen, dann können kugelige Zelle eckig aussehen, und das Deckglasverschieben verbiegt logischerweise Strukturen, kann z.B. Asci durch Rollen unter dem Deckglas mit Korkenzieher-Füßen versehen. Hatte ich mal schöne Bilder, finde ich nicht mehr.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!

    Zitat


    Spricht man von "Haken" wenn die Ascuswurzel zwei basale Anschlußstellen hat, auch wenn der Ascus quasi plan daraufsitzt?


    Die Kurzantwort ist "JA".


    Die längere kommt jetzt:
    Es ist tatsächlich so, dass man das Hakenverhältnis nicht 100%-ig anhand der Ascusbasis schlussfolgern kann. Das klappt zwar oft, sagen wir zu 80%, aber es gibt
    1. Scheinhakenfüße, bei denen die Basiss am Grunde des Ascus zwar 2 Anschlussstellen vorgaukelt, aber die Basalzelle trotzdem nur an einem Anschluss befestigt ist:
    http://asco-sonneberg.de/pages…?group_id=3941&position=5


    oder 2. als Gegenteil auch sehr flach Hakenfüße, die aber dennoch einen basalen doppelten Anschluss haben:
    http://asco-sonneberg.de/pages…t-110718-mcol-0121141.php
    Hier 2. Bild anklicken für die Auflösung.


    Zu dem Thema habe ich relativ viel auf meiner Seite geschrieben. Z.B. hier nochmal:
    http://asco-sonneberg.de/pages…l-111227-mcol-0125271.php
    oder hier so typische Lachnum-Haken:
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=25271&position=9


    Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Hakenbeurteilung keine Zauberei ist, wenn man weiß, worauf es ankommt und was man falsch machen kann.
    Sie ist vergleichbar mit Schnallensuche bei Basidiomyceten, die ich inzwischen wesentlich schwieriger finde.


    Erfolg wird man schnell haben, wenn man nicht ganz so reife Becherchen prüft, weil an den heranwachsenden "Baby-Asci" der Haken-Effekt wesentlich deutlicher beurteilbar ist (Beispiel Hymenoscyphus, wo an reifen Ascusbasen aufgrund der dünnen Füße kaum ein vorhandener Haken sicher zu sehen ist).
    Vielfach wird sich gescheut, sein Präparat nachzuquetschen oder das Deckglas unter Druck zu verschieben, damit sich die Fruchtschicht so vereinzelnd auflöst, dass man zu einer sicheren Beurteilung kommt, weil es nicht microscopy-like ist.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Ich habe das oben nicht böse gemeint mit den m.M. nach "geizigen Angaben" zu deinen Portraits.

    Zitat


    ....da sie mit P. escharodes wohl nicht soviel gemeinsam hat (meiner Meinung nach):


    Wie gesagt, ist mir ja das Taxon P. escharode relativ unklar.
    Was wären denn nach deiner Auffassung die Unterschiede?


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Ich denke, der Thorben hat wohl so unrecht nicht mit dem Link zu Björns Distel-Pyrenopeziza. Ist halt schade, dass Björn immer so mit seinen Angaben zu den Bildern geizt, dadurch werden die hübschen Zusammenstellungen leider abgewertet.


    Pyrenopeziza ist schon ordentlich schwierig, weil eben alles verstreut ist, was jmd. mal beschrieben hat.


    Achso: deine Pyrenopeziza hat "Haken = +", das ist auf deinem Bild sehr eindeutig (2 basale Anschlussstellen!).
    Excipulum würde ich mit abgerundet angulär definieren, so rein kugelzellig ist das wahrscheinlich nicht.
    Gut wäre auch immer das verschiedene Aussehen von jung bis alt und hell bis dunkel oder feucht bis trocken zu dokumentieren. Könnte mir vorstellen, dass dein abgelichteter schon etwas gelitten hat und angetrocknet ist. Sieht jung möglicherweise etwas anders aus.


    Übrigens hat fast jedes Kraut seine eigene Pyrenopeziza. Für das Betätigungsfeld müsste sich auch mal wieder jemand intensiver interessieren.
    Die sind halt relativ merkmalsarm, was die Abgrenzung untereinander betrifft.
    Beim Schlüsseln bin ich bei Pyrenopeziza escharodes gelandet, aber das Taxon an sich (obwohl eines der vielgefundenen Pyrenopezizen) ist für mich ein klein wenig ein Rätsel, weil ich denke, dass es sehr oft mit Pyrenopeziza rubi (auf Him- und Brombeere) gleichgesetzt wird (siehe dazu auch PdS1, Nr. 281!).
    Allerdings ist zumindest nach B. Deqlercqs Auffassung ein mögliches Substrat der Art die Distel (Cirsium). Sporen-OCI bis 1,5 würde auch schön passen.


    Vielleicht könnte man deinen Fund bis zur besseren Namensfindung als "Pyrenopeziza cf. escharodes (Cirsium)" oder so ähnlich abspeichern.


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Pyrenopeziza braucht das ganze Programm.
    Aufbau Haare könnte weiterhelfen, denn so zottelig wie sie aussieht, sind die schon ziemlich ausgeprägt.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Ich bin ja neulich schon mal bei Juliane in Misskredit gefallen, als ich auf den Weißabgleich hinwies.
    Ich weiß gar nicht so recht, wo das Problem liegt, im Wald mit einem Knopfdruck in Richtung eines grauweißen Pappdeckels die Farbe in Richtung "REAL" einzustellen.


    Wenn ich manche Reaktionen zu dem Thema so revue passieren lasse, denkt man beinahe, dass der Weißabgleich für eine Wissenschaft gehalten wird.
    Natürlich wisst ihr (hoffentlich), dass ich vom Fotografieren auch keine Ahnung habe. War eben nur so als Vorschlag gedacht, weil ich denke, dass die Farbe schon eine wichtige Rolle bei der Pilzeinschätzung per Bild spielt.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!

    Zitat


    ja, wäre schon eine Qualitätssteigerung, aber weiß nicht ob ich mir das an tue


    Na gut, wenn du dir damit was antust, dann verzichten wir lieber auf eine farbgetreue Darstellung der Pilze.
    Sollen doch die Risspilz-Spezies mit der Lamellenfarb-Beschreibung "cremefarben" für einen geeigneten Kandidaten sorgen.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Ja, der automatische Weißabgleich funktioniert eben nicht immer so gut.
    So ein Stück grauweißer Papp hilft da manchmal ganz gut vor Ort, um nicht alles dem Zufall zu überlassen.


    VG Ingo W

    Hallo Irmgard!


    Alles Gute und beste Gesundheit zu deinem Geburtstag!
    Die Gratuiererei ist ja normalerweise nicht mein Ding, aber die Übernachtungsmöglichkeit bei dir beim Forum-Treffen Mai 2014 ist mir eben doch noch gut in Erinnerung.
    Gönn dir mal was und hab eine gute Zeit.


    Viele Grüße
    Ingo

    Lachnum cf. clavigerum (SvrÄek) Raitv. (1985) (an Rubus idaeus)
    Hakenloses Himbeer-Weißhaarbecherchen


    Wie und wo fange ich an?
    Es gibt Arten, die sind sogar häufig, aber man findet dazu keinen Namen, mit dem man zufrieden sein könnte.


    Die folgende Lachnum-Art würde sicherlich jeder bei sich im Gebiet finden, wenn er denn etwas Geduld hätte und gerade jetzt mal ein paar feuchte tote liegende Himbeer-Ruten vom Vorjahr inspizieren würde (sagen wir 10 feuchtliegende Ruten an 3 verschiedenen Himbeerstandorten und dann sollte er aufgespürt sein).


    Ok., heute geht es den meisten fortgeschrittenen Pilzlern wohl eher darum, was Seltenes zu finden und an die Pilzkartierung weiterzugeben. Seltene Sachen sind "in".


    Was ich allerdings feststellen muss: gerade bei kleinen Becherchen ist noch so viel ungesagt und ungeklärt, selbst die scheinbar simpelsten Arten haben massenhaft Diskusionsbedarf.


    Naja, Pilze ohne Namen machen eben doch weniger Spaß, weil, man hat nichts zum Abrechnen.


    Genug Gedanken.
    Jetzt ohne großen weiteren Kommentar meine heutige Sonntags-Beschäftigung, angefangen frühs mit der Zielsetzung, eben genau diese Art zu finden:



    Mikro:






    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Ob sich wohl jemand findet, der dagegen setzt?


    Kaum.
    Du bist eigentlich meine einzige Hoffnung, aber dann dürftest du nicht die gleiche Meinung haben.
    Ich wüsste auch nicht, auf was ich umsatteln könnte, damit noch ein Fünkchen Hoffnung auf einen Chips-Gewinn für mich übrigbleibt.


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Weiß nicht, ob sich jemand findet, der jetzt schon die Gattung einschätzen kann.
    Ich würde wahrscheinlich zuerst auf Rötling (Entoloma) pokern.


    VG Ingo W

    Hallo abeja!

    Zitat


    Wer glaubt denn hier nicht, dass ich den Pilz von unten angeschaut habe Hmmm ,
    oder spekuliert darauf, dass ich meine Pilznamen nicht beweisen kann....


    Äääähhhhhmmmm........
    ......................................
    ....nun ja.......................
    ....wie soll ich sagen........
    ......................................
    also...............................
    ......jetzt fällt ´s mir ein: mein Zweifel-Gnolm war das......ja, genau! Der Rüpel!
    Aber der kann sich was anhören!


    VG Ingo W

    Pyrenopeziza fuckelii Nannf. 1931
    ziemlich wahrscheinlich = Microscypha monticola Svrcek 1976
    Salweidenblatt-Pyrenopeziza


    Eine Art, die man wohl nur findet, wenn man danach sucht.
    Erstens ist sie recht klein......

    ...... und zweitens ist sie farblich kaum vom besiedelten Blatt zu unterscheiden.


    Sie wächst auf der haarigen Unterseite ........

    ......von toten vorjährigen Salweidenblättern, also für gewöhnlich in der feuchten Laubstreu.


    Mikros:





    Vergesellschaftet war sie übrigens mit Pyrenopeziza petiolaris, dem Petiolen-Einsenkbecherchen, welches spaltlippenmäßig aus dem Blattstiel hervorlugte.



    VG Ingo W

    Hallo Abeja!


    Toller Bericht mit schönen Bildern und Text dazu.
    So gefällt es mir besonders. Vielleicht bleibt ja auf diese Art und Weise bei mir auch was hängen, z.B., wenn es um Pflanzenbestimmung geht.


    Zitat


    01_uralte Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor), ...... sehr seltsame Wuchsform, fast stielartig verlängert im Ansatz.


    Und deswegen kann ich es auch nicht glauben.
    Würde ich doch glatt mal 2 Chips setzen, dass der überhaupt keine Poren hatte.


    Bei der Nr. 10 mit dem farbigen Holz würde ich auch an Phanerochaete sanguinea (Rötender Zystidenrindenschwamm) denken, für Hyphodiscus (Staubhaarbecherchen) ist das Holz zu morsch, denke ich.
    Wird wohl Fichtenholz sein(?) wegen der Armillaria, so reime ich mir das zumindest zusammen. Die eigentlichen Fruchtkörper der Phanerochaete sind ja recht unauffällig, weiß nicht, ob du da ein Übersichtsbild hast, bei dem man mal schauen könnte.


    Zitat


    32_Behaarter Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum),


    Dort wächst am Boden ein relativ unbekannter Becherling, der die Samen besiedelt. Nennt sich Symphiosirinia chaerophylli, ist weiß und langstielig, Scheibe ein paar Millimeter breit.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    Welche Eckdaten genau? Mikroskopische Eigenschaften?


    Genau.
    Also mir wäre der vom Makroskopischen her irgendwie zu kurzhaarig. Allerdings gebe ich zu, dass man sich da auch manchmal irren kann.


    Lachnum ist für mich wie Mollisia. Wenn man da einen Namen vergeben will, muss man das ganze Programm mit allen Details durchziehen.
    Da gibt es wirklich auch mehr Arten als beschrieben sind.


    Lachnum impudicum hätte Sporen ca. bis 7, Lachnum virgineum fängt da in der Sporenlänge erst an, hat ca. 7-11 µm lange Sporen,
    Lachnum impudicum hätte vital keinen wesentlichen Inhalt in den Paraphysen außer Gürtel, L. virgineum hat wenig auffällige, fast farblose Blasen,
    Lachnum impudicum hätte Haare bis 90 µm lang, L. virgineum bis 120.


    Naja, kann man nichts machen.
    L. virgineum wächst schon auch an dünnen Ästen, das ist aber eher der seltenere Fall.
    Viel häufiger sitzt die Art an allem, was dünn ist und mit Früchten oder Fruchtschalen oder Knospen oder Schuppen zu tun hat.


    VG Ingo W

    Hi Tuppie!


    Zitat


    ....au weia, was hat der nach nassem Gnolm gestunken, die ganze Wohnung hat gemüffelt...


    Gnolme stinken nicht, wenn sie nass sind! Vermutlich löst sich dein Fön auf und schmort durch.
    Auch ist zu beachten, dass vor dem Fönen der Gnolmen-Pelz vorsichtig von oben nach unten mit einem trockenen weinroten Handtuch abzureiben ist.


    VG Ingo W