Beiträge von Ingo W

    Hallo Stephan, hallo Dieter!


    Bei dem war ich auch schon, aber bei dem sollen wohl die Zonierungen auf dem Hut recht markant sein und die Hutfarben nicht blass, sondern kräftig sein.
    Aber ich habe nicht in Heilmann-Clausen nachgeschaut, sondern das waren in einem pilzepilze-Beitrag (den ich nicht mehr finde) so die Aussagen von Kennern.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Also das wird sicherlich nicht so sein, dass ich jetzt aufspringe und sofort in den nächsten ALDI fahre.
    Es ist lediglich abgespeichert, um es bei günstiger Gelegenheit zu testen.
    Außerdem traust du mir nicht zu, dass ich den Geruch von Lepista nuda erkenne?


    VG Ingo W

    Hallo Dieter!


    Die Frage ist eben, sind die Farben, die wir auf den Bildern sehen auch die Farben, die du vor Ort siehst.
    Was man mit Fotos bezüglich der Farben machen kann, zeigt ja der von Stefan angesprochene Beitrag in 123-Pilze ganz wunderbar:
    http://www.123pilze.de/DreamHC…endelRoetelritterling.htm


    Übrigens hatte ich früher auf diese var. glaucocana auch nichts gegeben.
    Auf einer Pilztagung war aber mal so eine Aufsammlung zu sehen (der Öhrlings-Stefan war dabei), da hat sich meine Meinung geändert.
    Die Farben waren wirklich irgendwie bläulich-fremd und was wichtig ist: der Geruch war verschieden von Lepista nuda (VIoletter Rötelritterling).
    So, und jetzt kommt die Stelle zum Lachen: diese glaucocana roch auch parfümiert, aber aus einem anderen Regal der Drogerie.


    Wir hatten ja beides auf dem Tisch liegen und natürlich ist der Geruch von Lepista nuda jedem Pilzler bekannt. Dieser glaucocana roch wirklich einfach anders parfümiert. Ein Gleichnis zum Geruch hat leider keiner gefunden, schafft man ja auch beim Violetten nicht.


    Selbst habe ich den glaucocana nie gefunden und auch seitdem nie wieder gesehen, aber ich glaube in Westeuropa könnte der häufiger sein.
    http://www.funghiitaliani.it/?showtopic=16221


    Zu Bedenken ist auch immer, dass der nicht irgendwelche Frostperioden durchlaufen hat oder sonstige widrige Umstände mit fehlendem Licht oder sonstwas, sondern der sieht völlig frisch gewachsen so hellbläulich aus.


    Ich könnte mich bei Dieters Fund also nicht festlegen. Lasst mich aber mal riechen, dann wird es vielleicht.


    VG Ingo W


    Zitat

    Sistotrema Konfluens; der Gestielte Schütterzahn.....Sein Geruch ist extrem stark und der riecht für mich eindeutig nach Organischen Lösungsmitteln; nämlich ähnlich Toluol/Xylol.


    Denk mal an den künstlichen Vanillezucker, wenn du daran riechst.
    Wie Xylol riecht, weiß ich leider nicht.

    Hallo Peter!

    Zitat


    3) Bei den ersten beiden unscharfen Aufnahmen siehst du junge Fruchtkörper? Sieht halt jeder was anderes, ich habe Stacheln
    nicht ausschließen können.


    Habe zwar nirgends was von jungen Fruchtkörper geschrieben, aber alte Schlappen sehe ich nun tatsächlich nicht.


    VG Ingo W

    Hallo _zuio_!


    Der Pilz macht den Erdbeeren nichts, ganz im Gegenteil wandelt er organische Masse in mineralische um, welche dann auch für Pflanzen verfügbar ist.
    In den meisten Fällen beschränkt sich das von den Pilzen besiedelte Substrat auf Totmaterial, nur wenige Pilze sind Parasiten. Also völlige Entwarnung für die Erdbeeren.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Wollte ich doch gestern tatsächlich wieder mal selber fort um ein paar Pilzlein zu suchen, gerade dann muss es aber anfangen zu regnen.


    Naja, Regen ist schon mal besser als Schnee.
    Der aktualisierte Plan war also: raus aus Auto, Stöckchen schnappen und fast trocken wieder ins Auto zurück.
    Wie so oft bei mir ist der Plan zwar gut, aber es scheitert ganz gern an der erfolgreichen Umsetzung.


    Mit Stöckchen 1 bis 6 war ich einfach nicht zufrieden. Wo sind die ganzen Becherchen plötzlich alle hin?


    Ein paar liegende tote Kiefernäste mit ansitzenden Nadeln waren der erste Lichtblick: hier ist Lachnellula (inzwischen schon Asche) und da auf dem abgefallenen Birkenast ist wieder Mollisia ramealis (Ästchen-Weichbecherchen).


    Aber wo hat sich nur die anvisierte graue Holz-Mollisia versteckt, auf die ich aus war?


    Nectria, Stummelfüßchen, allerhand Rindenpilziges..... alles ist da. Und Becherchen?
    Das machen DIE doch mit Absicht.
    Da hätte ich also doch den Schirm mitnehmen sollen.
    Also geschwind zurück zum Auto? Ohne eine graue Holz-Mollisia? Unmöglich!!


    An einem angelehnten unberindeten Buchenast wurde ich schließlich doch fündig:

    Ist eine der häufigen, nennt sich Mollisia olivaceocinerea (Braungraues Weichbecherchen), wächst an allerhand Laubholz.


    Unter der Stereolupe haben sich dann auch noch ein paar andere offenbart:

    Wieder eine Orbilia (Knopfbecherchen), noch unbestimmt ......



    ....und ein weißes Minibecherchen mit ganz kurzen Fusseln am Becherrand. (Parorbiliopsis minuta oder Hyaloscypha intacta, muss noch unter ´s Mikro).


    So allerhand lebendiges Mini-Gewusel gibt es natürlich auch. Diese häufige Springschwanzart hat mal in Ruhe verharrt:

    Nach Internet-Recherche müsste es Neanura muscorum sein.
    Begegnet einem eigentlich sehr häufig, allerdings dachte ich bisher, das wäre ein Larvenstadium.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Dass in Blumenerde auch Holzstückchen drin sind, das sollte wohl nicht das Problem sein.


    Ich hätte übrigens gestern beinahe, nachdem man sich so auf Galerina eingeschossen hatte, auch Conocybe (Samthäubchen) mit ins Spiel gebracht.
    Als Tubaria furfuracea will mir das Pilzchen auch nicht so recht gefallen der Farben wegen. Nämlich, wenn das Gezeigte die Trockenfarben wären, dann fehlt dieser hellschorfige Eindruck in der Hutmitte bzw. wäre der ganze Hut fast weiß.


    Aber der eine Fruchtkörper auf dem ersten Bild mit den welligen Hut, der glänzt ja regelrecht. Also ist er nicht trocken und ist trotzdem hell.
    Für feuchte Hüte aber fehlt das deutliche Rostorangebraun für Tubaria furfuracea.


    Natürlich weiß ich, dass die Lamellenhaltung wahrscheinlich auch nicht wirklich für Conocybe passt, aber irgendwie finde ich, ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.


    VG Ingo W


    Edit: mal ein Beispiel für ein Samthäubchen mit breit angewachsenen Lamellen (die Bilder darunter anklicken!).
    http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/16266.html


    123-Pilze hat einen fast ähnlichen wie den angefragten, aber fragt mich nicht, wie verlässlich die Bestimmung ist:
    http://www.123pilze.de/DreamHC…rzscheibsamthaeubchen.htm

    Hallo Peter!


    Somit würde ich dein Wettangebot annehmen und setze 10 Chips auf Trametes versicolor (ochracea) oder Irpex lactea (Steccherinum oreophilum) gegen alles andere.


    Einige deiner Aussagen sind für mich zu kryptisch, hoffe mal, dass ich nicht alles falsch verstehe.

    Zitat


    Einen Porling hat Bernhard nicht eingestellt, deine Chips würde ich auch nicht zurückweisen


    Also Porling ist wirklich schon total ausgeschlossen?


    Zitat


    das Rätsel kann nur Bernhard auflösen. Ich bezweifle, dass in dieser Ruine noch Sporen anzutreffen sind. Wenn doch,
    dann sind die ca. 5 µ, rundlich.


    Wieso kann das Rätsel nur Bernhard auflösen?
    Warum müssen die Sporen rundlich sein?


    Zitat


    Somit habe ich dir meinen Favoriten kundgetan,...


    Boah, soll ich jetzt in meinen Büchern alle Pilze raussuchen, deren Sporen etwa 5 µm lang sind und rundlich?


    Das habe ich auch nicht verstanden:

    Zitat


    .....der alte Schlappen zeigt noch Stacheln, klein und fein, dennoch erkennbar. Keine Zähnchen.


    Von was für einem Pilz wird denn da geredet?
    Ich sehe weder einen alten Schlappen noch einen Pilz mit Stacheln.
    Ich verstehe wirklich nur Bahnhof, und das beinahe schlimmer als beim APR.


    VG Ingo W

    Hallo lupus!


    Ich habe irgendwie Probleme auf dem Bild das angegebene Substrat Holunder zu erkennen.
    Aber du wirst schon wissen, was du im Garten stehen hast.
    Damit sich die Gehirnzellen nicht jedes Mal wieder aufregen, kannst du trotzdem mal ein Foto machen, wo man die Bruchstelle des Substrates sieht?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Falls du mitliest, Ingo: Ist das nun auch hier ein Zeichen für eine Verwandschaft mit lichenisierten Pilzen?


    Da holt mich also gerade mein Halbwissen ein.
    Naja, wahrscheinlich wird es so sein, dass es mehr Pilzarten drauf haben ohne dass es einen Zusammenhang zu lichenisierten Pilzen geben muss.


    Ich denke aber dran, das mal an wissender Stelle nachzufragen.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Wenn du selbst einen Favoriten hättest, würde es mir freilich leichter fallen, die Wette anzunehmen.
    Ich erkenne da nicht wirklich Trametes oder Irpex, aber es ist tatsächlich das einzige (aus meiner Sicht), was ich mir mit viel Geduld einreden könnte.
    Naja gut, also ich war auch noch bei Steccherinum oreophilum (Berg-Resupinatstacheling), aber den kenne ich auch ganz anders.
    Wer könnte das Rätsel auflösen?


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!


    Wüsste eigentlich jeder, was reinweiß ist? Nicht, dass das am Ende mit verschiedenen Creme-Weiß-Nuancen durcheinandergemischt wird! Die sind ja sicherlich als Farbe zu betrachten, oder?
    Könntest du Reinweiß noch definieren?
    Müsste man dem Protokoll vielleicht einen Farbklecks "Reinweiß" und "Reinschwarz" hinzufügen, damit das physikalisch korrekt eingeschätzt werden kann?


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!


    Kann schon sein, dass du richtig liegst.
    Ich kann mich da nur auf das stützen, was ich im Schnelldurchlauf so im Netz gefunden habe.
    Und irgendwie ist man sich im Großen und Ganzen einig, dass der trockenhütige L. flavidus eher gelbliche Farben haben soll:
    http://www2.muse.it/russulales-news/tx_photos.asp?index=290
    http://www.hlasek.com/lactarius_flavidus1en.html
    http://www.funghiitaliani.it/?showtopic=60320


    Ich finde nicht, dass das zu den gezeigten Farben von Dieters Pilz passt.
    Aber sicher hast du auch recht, dass man den fehlenden Schleim auf dem Hut nicht vernachlässigen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Stefan!

    Zitat

    Also könnte quasi gefragt werden sind die Lamellen farbig oder reinweiß sind.


    Wenn man es also physikalisch richtig machen wollte, was müsste denn statt "Farbe Lamellen" nun in der betreffenden Zeile stattdessen stehen auf meinem Vordruck?
    Versuche mal meine Frage zu beantworten!
    Und vergiss bei der Umgestaltung der betreffenden Zeile auch das Thema "schwarz" nicht, damit es physikalisch korrekt bleibt.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Wird sich dann irgendwo zwischen einer untypisch ausgeprägten Trametes versicolor und einem untypisch ausgeprägten Irpex lacteus befinden.


    Genau da war ich gedanklich auch.
    Was besseres ist mir nicht eingefallen.


    VG Ingo W