Hallo Pablo!
Genau, jetzt sind wir richtig. Diese flaschenförmigen Ampullen brauchen wir, denn das sind die echten Haare, mit denen man in die Gattung kommt.
Die konischen Zuckerhütchen und die "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Zellen an der Margo sind fast bei allen Winzlingen genau so ausgebildet.
ZitatDie sind echt unscheinbar und kurz. Das Längste, was ich da messen kann, sind 25 µm
Perfekt!
Das passt aus meiner Sicht erst mal zur angedachten Bestimmung mit Hyaloscypha cf. intacta (IKI+).
Der Fehler kann jetzt eigentlich nur noch darin liegen, dass der Becher längere Haare hätte. Beim Bild mit den abgeknickten Haaren weiß man es nicht wirklich, ob die vielleicht trotzdem länger sind. Ist aber eigentlich unwahrscheinlich, weil man Haare bei 30 µm und länger dann in einer Kollektion auch makroskopisch irgendwo gut erkennt.
Bei der Nadelholz-Hyaloscypha bist du ja fast fertig, Die Haarform und Länge dürfte passen. Die Harztropfigen Anlagerungen sind nicht Bedingung, aber bei so sehr reifen müsste da trotzdem was zu sehen sein.
Haare sind ja schon mal da, bloß noch ein bisschen besser darstellen, dann dürftest du erlöst sein, denke ich. Beim Haar mit dem roten Pfeil meine ich schon, dass da was außenwandig dranhängt.
Naja, schaun mer mal, die Haare sind ja jetzt länger als von der intacta, da sollte das Aufspüren doch kein Problem mehr für dich sein.
VG Ingo W

